Wir über uns:
Die Travemünder Wirtschaftsgemeinschaft
(TWG) wurde 1985, damals noch unter dem Namen Verkehrsverein
Ostseebad Travemünde ins Leben gerufen als Zusammenschluss
von Travemünder Gewerbetreibenden zur Förderung
des Fremdenverkehrs. Diese Ausrichtung auf den Tourismus,
welcher in dem seit 1802 als Seebad anerkanntem Urlaubsort
eine bedeutende Rolle für die ansässigen
Betriebe sowohl direkt als auch indirekt innehat,
ist bis heute die wichtigste Aufgabe der TWG.
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Zu den ersten Projekten nach der
Gründung zählten die Umgestaltung der Vorderreihe
zur Flaniermeile, durch die Schaffung eine autofreien
Zone, während der Sommermonate. Nach dem die
Geschäfte und Gastronomiebetriebe zuerst auf
Holzpodesten Platz für ihre Waren und Außenbestuhlung
fanden, wurde im Jahre 2001-2002 die Vorderreihe komplett
umgestaltet und durch Schaffung eines breiteren Gehweges
sowie Wiederanpflanzung der zweiten Kastenlindenreihe
eine weitläufige Fußgängerzone geschaffen,
die zu den schönsten Flaniermeilen an der Ostseeküste
zählt.. Busse und Lieferverkehr wurden weitestgehend
verbannt, so dass die Besucher ungestört ihren
Kaffee oder ihr Eis genießen können.
Ende der 90 er Jahre wurde die
Einführung einer Fremdenverkehrsabgabe im Ostseebad
Travemünde durch den massiven Protest von Seiten
der TWG verhindert.
Außerdem installierte die
TWG die Weihnachtsbeleuchtung, die im Laufe der Jahre
immer mehr Straßenzüge erfasste. Zu Ostern
wurden die Linden der Vorderreihe ebenfalls mit Hilfe
der freiwilligen Feuerwehr durch Ostereier geschmückt.
Nachdem die „Passat“
– das Wahrzeichen Travemündes - nach der
Renovierung zurück an ihren alten Platz geschleppt
worden war, bezog die TWG klar Stellung gegen Pläne
den Großsegler wieder seetauglich zu machen
und für Chartertörns anzubieten. Die Passat
gehört nach Travemünde !! Dies wurde durch
die Lübecker Bürgerschaft dann in einem
Beschluss bestätigt.
Auch für die Ansiedlung von
Großprojekten wie z. B. das „Feriendorf
Priwall“ sind wir Ansprechpartner gewesen. Von
dem „ersten Kontakt“ bis zur „Umsetzung“
bleiben wir begleitender Partner!
Bei der Planung und dem Neubau
des Kreuzfahrtterminals am Ostpreußenkai wurden
von uns Alternativen vorgeschlagen. Die attraktive
Nutzung außerhalb der Kreuzfahrtsaison hat für
uns einen hohen Stellenwert und wird in Gesprächen
mit der LHG und den Kurbetrieben versucht zu initiieren.
Die mehr oder weniger komplette
Parkraumbewirtschaftung durch die KWL wurde von der
TWG abgelehnt, da es einen klaren Wettbewerbsnachteil
gegenüber den freien Parkflächen in den
Nachbargemeinden darstellt. Um diesen abzumildern
führten wir mit der KWL die Parkgebührenrückerstattung
ein, an der sich circa 70 Betriebe beteiligen. Außerdem
wurde auf die Einführung einer Brötchentaste
gedrängt und mit Erfolg eingeführt.
Die Schaffung ausreichender Parkmöglichkeiten
in Travemünde ist der TWG ein besonderes Anliegen.
Im Jahre 2006 wurde auf unsere
Initiative hin das erste Mal ein Konzert des Schleswig
Holstein Musikfestivals im Columbia Hotel veranstaltet
und hoffentlich auch nach 2007 zur festen Einrichtung.
Die Einforderung und Begleitung
eines neuen touristischen Leitbildes hat ein Teil
unserer Arbeit seit 2005 geprägt. Die Wirtschaft
und die Investoren in Travemünde brauchen verlässliche
Rahmenbedingungen und Perspektiven.
In 2007 wurde eine Werbegemeinschaft
gegründet mit dem Ziel für günstige
Bedingungen unseren Mitglieder Werbeflächen in
der LN und dem Wochenspiegel zur Verfügung zu
stellen. Zu Besonderen Anlässen wie Travemünder
Woche, Baltic Sail etc. werden gemeinschaftliche Anzeigen
geschaltet.
Dies sind nur einige der in den
letzten Jahren vorgenommen Aktivitäten.
Zur Durchsetzung seiner Ziele
arbeitet die TWG in mehreren Gremien mit: Im "Ortsrat
Travemünde", in dem alle relevanten
Vereine und Interessenverbände Travemündes
vertreten sind.
Im neu geschaffenem Beirat der
LTM ( Lübeck Travemünde Marketing GmbH).
Im Travemünder Kurausschuss.
In der überregional tätigen
„Entwicklungsgesellschaft Schleswig Holstein
GmbH“ sind wir auch vertreten. Diesem Verband
geht es darum, förderungswürdige Projekte
in strukturschwachen Gebieten zu identifizieren und
sie der Europäischen Union zur (Teil-) Finanzierung
vorzuschlagen. Damit soll der veränderten Situation
nach der deutschen Vereinigung (z.B. Wegfall der "Butterfahrten"
und Streichung der Zuschüsse als "Zonenrandgebiet")
und dem damit einhergehenden Verlust von Arbeitsplätzen
Rechnung getragen werden. Zu den derzeit laufenden
Projekten gehören der Ausbau des Skandinavienkais,
die Neugestaltung des Inneren Kurgebietes, die Errichtung
eines Feriendorfes auf dem Priwall.