Anzeige

 

 






Travemünde .Aktuell

subscribe [iCal]
download [Mozilla/KDE/Ximian]
diese Seite drucken diese Seite weiterempfehlen
 
 

Veranstaltungskalender

   
   


Leo Leuchtturms Tagebuch:

 

November 2005
Samstag, 28. Januar 2006  
vergrößern

Raubmöwen gegen Elmshorner HT (in weiß)

Sie werden immer besser, sie werden immer selbstbewusster, sie werden immer souveräner: Die Travemünder Handballerinnen der 2. Bundesliga des TSV Travemünde. Kurz: Die Raubmöwen. Im heutigen Spiel gegen die Elmshornerinnen in der Emil-Possehl-Halle am Steenkamp wollten die Frauen nicht unvorsichtig sein. Zwar ist der Elmshorner HT das Tabellenschlusslicht, hatte aber bislang auswärts stark aufgespielt. Das sollte heute anders werden, denn die Raubmöwen hatten das Heft von Anfang an in der Hand und gefielen sich dabei, gleich zwei Tore zu werfen, wenn ihre Gegnerinnen eines erzielt hatten. Bis zum 14:7 hielten sie das durch.

Der Abstand vergrößerte sich beständig, denn während sich der Travemünder Angriff fast immer durchsetzen konnte, blieben auch gute Spielzüge der Elmshornerinnen in der Travemünder Abwehr und besonders bei den großartigen Torhüterinnen Kathrin Kröhnke und Britta Reimann hängen. 29 : 16 lautete der Endstand. - Herzlichen Glückwunsch.

Klick!

Donnerstag, 26. Januar 2006 [hoch]
vergrößern

Yachthafen "Marina Baltica"

Klirrend kalt ist es nicht mehr bei uns, das Thermometer auf der Strandpromenade zeigt plus ein Grad, aber es liegt noch eine ganze Menge Schnee, und es lassen sich noch schöne Bilder einfangen. Zum Beispiel im Yachthafen "Marina Baltica" in der sog. Siechenbucht, kurz vor dem Skandinavienkai. (Die Siechenbucht samt ihrer Spülfläche reichte übrigens bis in die 20er Jahre an die Fischerhäuser der Torstraße heran. Erst der Hunger nach Bauland ließ die Straße "Auf dem Baggersand" entstehen, und der Name verrät, woher der Untergrund stammt.)

vergrößern

Eisschollenpuzzle

Die Strömung der Trave ist in der Siechenbucht nur sehr schwach, und hier haben sich große Eisschollendecken gebildet, die als riesiges Puzzlespiel ganz langsam auf dem Wasser treiben. Gebrochene Spiegelbilder machen die Szene noch schöner.

(Ganz nebenbei: Man lernt ja viel bei diesen eisigen Temperaturen: Enten frieren auf einer Eisdecke nicht fest, weil sie von Natur aus kalte Füße haben, die das Eis nicht antauen können.)

vergrößern

"Lilleholm"

Wenn auch in den Hallen des Yachthafens emsiges Treiben herrscht, hier draußen ist es still. wenige Boote liegen winterfest gemacht im Wasser. Dazu gehört auch der kleine Traditionssegler "Lilleholm", der vielleicht vom Frühling träumt und den vielen Touristen, die er dann wieder über die Lübecker Bucht schippert.

Die Marina Baltica bietet auch schöne Bilder einer LiveCam.

Klick!

 

Mittwoch, 25. Januar 2006 [hoch]
vergrößern

Stinkt nicht nur zum Himmel

Sowohl die Lübecker Bürgerschaft in ihrer morgigen Sitzung als auch der Travemünder Hafenstammtisch am Freitag beschäftigen sich mit einem Thema, das Travemünde auf den Nägeln brennt: Wie kann das Ostseeheilbad verhindern, dass ihm der Status als Luftkurort aberkannt wird?

Zum Hintergrund: Bei ungünstiger Wetterlage und Windrichtung kann es Ihnen in einem der Straßencafés der Vorderreihe durchaus passieren, dass das Aroma des vor Ihnen stehenden Espressos von üblen Abgasgerüchen verdeckt wird. Dann fährt ein Schiff vorbei und das wird - wenn es nicht gerade eines der Schiffe der TT-Linie ist - mit Schweröl betrieben. Schweröl ist die kleistrige Substanz, die übrig bleibt, wenn aus dem Rohöl alles Nützliche - Benzin, Dieselöl, Grundstoffe für die Kunststoffherstellung - herausgefiltert ist. Spitze Zungen nennen die Verbrennung von Schweröl und die Freisetzung von Schwefel und Schwermetallen auch "staatlich subventionierte Gifmüllentsorgung".

vergrößern

Noch sauber: Schiffe der TT-Linie

Aber es sind nicht in erster Linie die passierenden Schiffe, die der Altstadt so schlechte Messwerte bescheren (ein Stück weiter am Strand ist die Luft schon wieder gut, am Brodtener Ufer tadellos), sondern die am Skandinavienkai liegenden Frachter. Die könnten zwar sauberen Strom aus der Steckdose an Land beziehen, aber das ist den Reedern zu teuer. Auch den dieselbetriebenen Musterschiffen der TT-Linie geht's jetzt an die weiße Umweltweste: Aus Kostengründen wird auf Schweröl umgestellt, und diese Ankündigung haben die Fährbetreiber noch gleich mit einem Tritt gegen die "Lübecker Hafen-Gesellschaft" (LHG) verbunden: Ihre Forderung, mit niedrigeren Liegegebühren belohnt zu werden, blieb unerhört. - Sie sehen, da ist auch Sprengstoff im Schweröl.

vergrößern

Entladung der "Finnpartner" am Skandinavienkai

Nun brauchen Sie sich aber nicht ernsthaft Sorgen zu machen, dass Travemünde demnächst als rabenschwarzer Fleck auf der deutschen Umweltkarte erscheint, denn es wird emsig daran gearbeitet, wie die landseitigen Energiestationen auf den Kais untergebracht werden sollen. Nur ein kleines Detail ist indessen noch völlig offen: Wer bezahlt's? In diesem Punkt sind touristische Regionen sicher gut erpressbar.

Auch die EU ist gefordert und wird ein gewichtiges Wörtchen mitzureden haben, denn dies ist kein Travemünder Problem. Die immer rührige Gabriele Hiller-Ohm, Lübecker SPD-Bundestagsabgeordnete und Mitglied im Tourismus-Ausschuss, streckt ihre Fühler bereits nach Brüssel aus.

Die morgige Bürgerschaftssitzung in Lübeck können Sie ab 16 Uhr live im Internet über www.hl-live.de verfolgen, im Raum Lübeck auch im "Offenen Kanal" auf UKW. (Die Frequenzen finden Sie hier.) Die Tagesordnung können Sie bereits hier einsehen (PDF-Datei).

Am Freitag, 27.1., um 19.30 Uhr können Sie hören, was Kapitän D. Sträussler und Diplom-Ingenieur Ralf A. Giercke zum Thema "Umweltschutz am Skandi-Kai“ zu sagen haben: Hafenstammtisch, Ostsee-Akademie, Europaweg 3. Unkostenbeitrag 2 Euro.

Und das werden mit Sicherheit nicht die letzten Beiträge zum Thema sein. Sorry, schwerer Tobak, meine heutige Tagebucheintragung, aber: Wat mutt, dat mutt!

Klick!

Sonntag, 22. Januar 2006 [hoch]
vergrößern

Travepromenade

Petrus scheint sich mit Gregor - ich meine den, der uns den gregorianischen Kalender beschert hat - abzusprechen, denn abgesehen vom schmuddeligen 1. Januar waren alle Sonntage dieses Jahres auch Sonnentage. Dementsprechend voll war Travemünde auch heute wieder, der (noch gebührenfreie) Parkplatz am Godewind war schon am Mittag voll besetzt.

Straßenmusikanten trotzten der Kälte (minus vier Grad). Während sich der wohlbeleibte Rock- und Country-Gitarrist, den wir sonst eher aus dem Sommer kennen, nach seiner Aussage "warme Gedanken" machte,...

 

vergrößern

Indianer

...verzog sich mancher Indianer in den Spielpausen ins Telefonhäuschen, das von der Sonne ein wenig aufgeheizt sein mochte.

 

 

 

vergrößern

Eisgekühlter Fisch

Die Fische, die im Fischereihafen wieder direkt vom Kutter verkauft wurden, waren heute garantiert eisgekühlt, obwohl sie das gar nicht nötig haben, so fangfrisch, wie sie sind.

Die Travemünder Gastronomie wird heute höchstens über zu viel Arbeit geklagt haben, in den beheizten Zelten im Fischereihafen herrschte Hochbetrieb, und das "Luzifer" ("5 Mittagessen unter 5 Euro, so lange der Vorrat reicht"; das ging los mit Nudelauflauf für 3,60 EUR) war brechend voll.

Kurzum: Travemünde und seine Gäste erlebten einen wunderschönen Wintertag.

Ein kleiner Wermutstropfen im eisgekühlten Winterwein: Die Travemünder Raubmöwen, unsere Handballdamen in der 2. Bundesliga, haben leider gestern gegen Greven - unverdient! - verloren.

Klick!

Samstag, 21. Januar 2006  
vergrößern

Zebrastrand

Ach ja..., sie wissen ja... bei uns an der See gibt es kein schlechtes Wetter, nur unzweckmäßige Kleidung. Am späten Vormittag gab der Nebel das Maritim zögernd her, gegen Mittag leckte die Sonne mal kurz an den Nebelbänken, fand aber offenbar keinen Gefallen daran. Was kann man so einem Wetter nun Positives abgewinnen? Naja, es regnet nicht, es schneit nicht, und unser Strand sieht hoch interessant aus: Wie ein Zebra! Das Tauwetter hat hübsche Muster auf den Sand gemalt, hat man auch nicht alle Tage.

vergrößern

Die "Capella"

Besuch haben wir auch, mit leuchtend rotem Stirnband:. Von der "Capella" mit ihren Beibooten "Pollux" und - Nehee! Nicht Castor! - "Aldebaran". Die "Capella" ist eines der Forschungsschiffe, das dafür sorgt, dass Sie trockenen Fußes über die Ostsee kommen und nicht auf Wracks auflaufen oder in Untiefen hängenbleiben. Das Vermessungsschiff fährt für das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH). Wenn Sie mehr wissen wollen, klicken Sie hier.

Heute Abend gehen die Raubmöwen wieder auf Beutezug. Viel Glück!

Klick!

Freitag, 20. Januar 2006 [hoch]
vergrößern

Skelett des Strandbahnhofs

Schnee und Matsch und Schnee und Matsch und... das rechte Wintergefühl mag da ja auch nicht aufkommen!

Wenden wir uns angenehmeren Seiten des Lebens zu: Auch wenn Sie kein Bahnfahrer sind, sollten Sie - wenn Sie die Gelegenheit haben - mal auf der Baustelle des Strandbahnhofs vorbeischauen, denn dort bekommen Sie jetzt - und nur vorübergehend - einzigartige Bilder zu Gesicht. Im Bahnsteigbereich des Bahnhofsgebäudes sind das alte Dach und die meist zerbrochenen Glasscheiben entfernt worden. In diesem "skelettierten" Zustand bietet sich ein eindrucksvoller und geradezu bizarrer Blick auf Industriearchitektur des frühen 20. Jahrhunderts.

vergrößern

Baustelle am Strandbahnhof

1912 war der Strandbahnhof fertiggestellt worden (Mehr zur Geschichte des Strandbahnhof), und wartet seit über 10 Jahren auf seine Renovierung. Drinnen in der Bahnhofshalle scheint sich noch nicht so viel zu tun, jedenfalls nichts, was auf den ersten Blick sichtbar wäre. Aber auf einem der Bahnsteige sind die Bauarbeiten in vollem Gange:

vergrößern

Langer Fußweg vom Bahnsteig zum Bahnhof

Durch diese lange, hohle Gasse werden Sie kommen müssen, wenn Sie Ihre Fahrkarte bis zum Strandbahnhof gelöst haben. Immerhin wurde der sandige Untergrund inzwischen festgestampft. Vor einigen Wochen war es noch eine schweißtreibende Angelegenheit, hier mit einem Kinderwagen durchzukommen. Rechts im Bild sehen Sie den verhüllten Bahnsteig, der derzeit renoviert wird und nicht passierbar ist. Zur Linken liegt der zweite Bahnsteig, der seit Jahren brach liegt. Hier wurde die Flora entfernt - die üppig wuchernden Schmetterlingsbäume - während die zukünftige Verwendung des Bahnsteigs noch im Nebel liegt. (Mehr zur Planung bzw. deren Abwesenheit in meiner Tagebucheintragung vom 10. November 2005) Am Ende des Fußwegs werden Sie dann aber belohnt - siehe oben.

Wenn Sie zur Zeit mit viel Gepäck anreisen oder womöglich gehbehindert sind, sollten Sie sich überlegen, doch schon am Hafenbahnhof in ein Taxi umzusteigen, mehr als sieben Euro sollte Sie das nicht kosten. Und falls mal kein Taxi da steht: 04502 - 71213 oder -4011. - Bis zum 1. April (hoffentlich wird das kein Aprilscherz, den sich die Deutsche Bahn bisher mit dem Strandbahnhof zu jeder Jahreszeit geleistet hat) soll übrigens alles fertig sein.

Klick!

Dienstag, 17. Januar 2006  
vergrößern

Travemünder Woche 2005 - Eröffnung

Wohnen Sie in Düsseldorf oder in der Nähe? - Dann können Sie vom 21.-29. Januar auf der "boot" schon mal ein bisschen Travemünde schnuppern: In Halle 14, Stand A 58 präsentiert sich die "Travemünder Woche 2006" auf dem Klönschnack-Empfang am Sonntag, 22.1. um 16 Uhr. Dann wird auch das neue Plakat für die "TW 06" vorgestellt.

Von der Travemünder Woche 2006 können Sie einiges erwarten. Unter anderem findet die Europa-Meisterschaft der Bootsklasse der pfeilschnellen Tornados statt, und das Finale können Sie am 27. Juli direkt an der Nordermole miterleben. - Segeln zum Anfassen!

Aber auch anderweitig werden Höhepunkte erwartet, denn zum ersten Mal rechnen die Organisatoren fest damit, dass mehr als 1000 Boote an den Regatten teilnehmen werden. Die Travemünder Woche ist zweifellos der Höhepunkt der Travemünder Sommersaison, beim umfangreichen Landprogrammm werden bis zu 1 Million Besucher erwartet.

Mehr zur Travemünder Woche
Zur Internetseite der Travemünder Woche

Klick!

Montag, 16. Januar 2006 [hoch]
vergrößern

Am Lotsenberg

Die Warnschilder "Straßenschäden" sollen nun endlich in die Vergangenheit verbannt werden. In der Straße "Am Lotsenberg" zwischen Kurgarten- und Paul-Brümmer-Straße wird heute mit der Einrichtung der Baustelle begonnen. In Folge der Sperrung werden die Busse dann ab Montag, 23.1., bis Ostern wieder durch die Vorderreihe fahren. Insgesamt sollen die Bauarbeiten voraussichtlich Ende Juni abgeschlossen sein.

Ab Ostern sollen die Busse wieder aus der Vorderreihe verbannt sein (Ihr Schlitzohren! Über den Ostpreußenkai im südlichen Teil der Straße werden sie doch trotzdem fahren, sechs Meter von der Vorderreihe entfernt, drei Meter von der Außengastronomie!)

Mit der Fertigstellung des Lotsenbergs ist die seit 2000 andauernde Straßensanierung in der Altstadt abgeschlossen. Bestens. Super! Damit hätten wir dann auch eine respektable Zufahrt zum Maritim-Strandhotel und zum Arosa Wellness Resort/Kurhaus - auch für die Zukunft, wenn denn die Bertlingstraße zur Fußgängerzone wird (derzeit ist 2009 in der Planung).

vergrößern

Geplante Straßenführung

Warum, frage ich mich da wieder in meiner Blauäugigkeit, muss denn eigentlich die Paul-Brümmer-Straße (unter Zerstörung erheblicher Teile des Kalvarienbergs - mehr zum Kalvarienberg) an der Eisenbahn entlang bis zum Strandbahnhof durchgebaut werden, um dann am "Arosa" vorbei in Richtung Außenallee/ Strand geführt zu werden? Sie verstehen kein Wort? Verständlich. Vielleicht hilft ein Blick auf die provisorische Karte (Zum Vergrößern auf die kleine Karte klicken).

Klick!

Sonntag, 15. Januar 2006  
vergrößern

Himmel und Menschen

Was für ein Wetter! Wie viele Menschen! Der heutige Andrang in Travemünde erinnerte an einen Hochsommertag, dabei kam das Thermometer bei strahlendem Sonnenschein nicht über minus ein Grad hinaus. Wenn man sich auf der Strand- und Travepromenade Verkaufsstände dazu dachte, dann wäre es wohl so voll wie während der "Travemünder Woche" gewesen.

 

vergrößern

Godewindpark

Anderswo war es nicht so belebt, aber deswegen keineswegs weniger schön. Im Godewindpark fing eine der Trauerweiden die letzten Sonnenstrahlen ein und gab sie leuchtend und farbenfroh wieder her.

 

 

vergrößern

Geschenke vergessen?!

"Man kann erzählen, es will nicht enden", sagt Otto Timmermann. Vor lauter Erzählen und gebanntem Zuhören scheinen die drei Figuren am Timmermann-Brunnen vergessen zu haben, ihre Geschenke auszupacken.

Jetzt wird's aber Zeit!

Sie wissen nicht, wer Otto Timmermann ist?! Hier erfahren Sie mehr.

Klick!

Freitag, 13. Januar 2006 [hoch]
vergrößern

Travemünde .Netz-Statistik 2005

Die Lübecker Bevölkerung hat 2005 leicht zugenommen, die Lübecker Hafengesellschaft kann eine Steigerung des Güterumschlags vermelden - alle reden von 2005 - wir auch: Wir sind hoch erfreut über die Steigerung der Seitenzugriffe, und auch die Anzahl der Besucher im travemuende-netz.de hat sich gegenüber dem Vorjahr deutlich erhöht. Bei den Seitenabrufen können wir eine Steigerung um 58,9 Prozent von 345.233 auf 548.488, die Anzahl der Seitenbesucher stieg von 87.627 auf 114.838.

Was wir uns als Ziel für 2005 gesetzt hatten - 500.000 Seitenzugriffe bei 100.000 Besuchern - wurde bereits im November erreicht, denn nach dem saisonbedingten Abschwung der Zugriffe im September und Oktober überraschte uns eine völlig unerwartete Steigerung im November und Dezember. Dieses Niveau von 1500 bis 2000 Seitenabrufen scheint uns auch im Januar 2006 erhalten zu bleiben.

Noch vor den hohen Zugriffen auf das Unterkunftsverzeichnis rangieren unsere aktuellen Nachrichten: Der Veranstaltungskalender und - ahem, ja... - Leo Leuchtturms Tagebuch. Dies ist für uns Ermutigung, auf diesem Weg weiter zu gehen und unser Angebot weiter auszubauen.

vergrößern

Zur Zeit wird der Sommerurlaub gebucht

Zur Zeit wird verstärkt auf den Unterkunftsteil zugegriffen: Der Sommerurlaub wird gebucht. Frau Oldenburg, Mitarbeiterin von Dzulko-Ferienwohnungen meldet einen enormen Buchungseingang: "Die Leute fragen nicht nur an, sondern buchen auch sehr schnell und viel früher als in den vergangenen Jahren." Auch "Lust auf Ostsee-Ferienwohnungen" kann seit dem Jahreswechsel einen verstärkten Buchungseingang verzeichnen. Bei den Hotels ist die Stimmung etwas verhaltener. "Die Nachfrage zieht an", sagt Christian Paeprer vom Hotel "Sonnenklause".

Also: Wenn Sie zeitlich nicht sehr flexibel sind, sollten Sie bald Ihre Ferienwohnung in Travemünde buchen. Zum Unterkunftsverzeichnis.

Klick!

Donnerstag, 12. Januar 2006 [hoch]
vergrößern

Osterstimmung

Die gestrige Sitzung des Ortsrats Travemünde war sehr gut besucht, denn Herr Schünemann vom Lübecker Baudezernat wollte Rede und Antwort stehen zur zukünftigen Verkehrsführung in Travemünde. Von besonderem Interesse war die Verkehrslage in der Altstadt (Tor- und Kirchenstraße). Die Busse zweier Linien lassen hier mit schöner Regelmäßigkeit die Gläser in den Schränken klirren. Schlimmer sind die Risse im Mauerwerk des altstädtischen Baubestands, klagt die "Bürgerinitiative historische Altstadt". Sie will die Busse raushaben aus dem Altstadtkern.

Das lässt sich aber derzeit nicht ändern, berichtete Herr Schünemann, denn die Linienführung beruhe auf einem Beschluss der Bürgerschaft, und der sei nun mal gültig und bindend.

vergrößern

Altstadtstimmung

Die Bürgerinitiative solte nun aber keinesfalls die Flinte ins Korn werfen, denke ich, denn der Bürgerschaftsbeschluss datiert vom April 2004 und die Verwaltungsvorlagen, die zu dem Beschluss führten, sind natürlich noch älter. Konkret: Damals standen die Linienbusse noch ganzjährig im freitäglichen Dauerstau zur Priwallfähre auf der Straße "Auf dem Baggersand". Im Sommer war's natürlich noch viel schlimmer.

Seitdem hat sich manches verändert: Der Stau soll durch die neue Verkehrsführung auf dem Fährvorplatz eigentlich der Vergangenheit angehören, und spätestens im Sommer werden wir erfahren, ob das geklappt hat. Dann müssen die Linienbusse das einstige Nadelöhr auch nicht mehr fürchten und dann könnte eine Verkehrsführung über den Parkplatz am Baggersand (zumal der Wochenmarkt demnächst auf den Fährvorplatz umzieht) wirklich zur Alternative zur Rumpelfahrt übers Kopfsteinpflaster und tiefe Löcher im Straßenbelag werden - mein Gott, was muss ich da immer den Fahrradlenker festhalten!

vergrößern

Altstadtstimmung

Von großer Bedeutung sind in diesem Zusammenhang auch die Lizenzen für Buslinien, wie mir Herr Schünemann mitteilte, die dem "Stadtverkehr Lübeck" jeweils für einen bestimmten Zeitraum zugestanden werden. Insofern dürfte auch die nächste Ortsratssitzung am 8. Februar (wieder im "Maritim") spannend werden, denn dann wird ein Vertreter des "Stadtverkehrs Lübeck" erwartet.

Aber mal abgesehen von Bürgerschaftsbeschlüssen und Buslizenzen: Da brettert ja noch so einiges mehr durch die Altstadt, was sicherlich keine Sondergenehmigung hat. Da wäre dann mal die Polizei gefragt, denn das einzige, was Autofahrer wohl noch fürchten, sind finanzielle Verluste und Punkte in Flensburg.

Klick!

Mittwoch, 11. Januar 2006 [hoch]
vergrößern

Morgentliches Farbenspiel

Wunderschön erhob sich die Sonne heute morgen über Mecklenburg... und verschleierte sich leider alsbald. Naja, man kann ja nicht immer alles haben. Dafür ist es wieder wärmer - deutlich über null Grad - und wir können eine Lage Kleidung im Schrank lassen.

 

vergrößern

Endlich fertig: Vorderreihe Nr. 60

Lange waren die Obergeschosse noch mit Bauplanen verhüllt, aber nun ist es fertig: Das Haus Nummer 60 in der Vorderreihe. Bis vor zwei Jahren war dies noch das Hotel "Stadt Hamburg", und auch im Winter saßen Sie im Restaurant im Erdgeschoss in der ersten Reihe mit wunderschönem Blick auf die Trave. (Das Foto unten stammt aus dem Januar 2003, auch damals lag Schnee bei uns.)

In den Obergeschossen hat das Gebäude eher gewonnen, denn die Fassadenverkleidung des "Stadt Hamburg" im Stil der 70er Jahre war keine beeindruckende Augenweide. Der Dachbereich, Balkone und Wintergärten sind in modernisierter Form erhalten worden.

vergrößern

Altes Hotel "Stadt Hamburg"

Von der kleinteiligen Erdgeschossfassade ist nach der Modernisierung leider gar nichts mehr übrig geblieben. Sie musste den breiten Schaufenstern und dem großzügigen Eingangsbereich einer Textilkette weichen. (Positiv denken: Hier gibt es Kleidung, die auch Menschen unter 50 schätzen! Eine Verjüngung des Travemünder Angebots ist ja auch nicht zu unterschätzen...)

Ein sehr schönes Beispiel für die historischen Fassaden der Vorderreihe finden Sie gleich rechts nebenan beim Haus Nr. 61.

Klick!

Dienstag, 10. Januar 2006 [hoch]
vergrößern

In der Diskussion: Die Zukunft der Torstraße

Morgen, am 11.1. um 19.30 Uhr tagt wieder der "Ortsrat Travemünde". (Aber Achtung: Nicht im Konrad-Melchert-Haus! Dieses alte Domizil hat der Ortsrat mit dem Gemeinnützigen Verein verlassen, um später in das ehemalige "Gesellschaftshaus" am Marktplatz in der Altstdt umzuziehen. Dort wird aber noch renoviert, und übergangsweise tagt der Ortsrat im "Maritim-Strandhotel". Dort wird in der Hotel-Lobby der Raum bekannt gegeben.)

Zu Gast ist Herr Schünemann vom Baudezernat der Hansestadt Lübeck, der zum Hauptthema "Zukünftige Verkehrsführung in Travemünde" Stellung nehmen wird: Torstraße, Baggersand-Parkplatz Gneversdorfer Weg, Paul-Brümmer-Straße und Bertlingstraße. - Das könnte recht lebhaft werden, denn die Bewohner der Torstraße sind strikt dagegen, dass ihre Alltagswelt mit den historischen Alstadthäusern ständig durch passierende Linienbusse ins Wanken gebracht wird. Die Stadt scheint da (noch) anderer Meinung zu sein. Unmut hat auch die Ankündigung erregt, den Umbau der Bertlingstraße zur Fußgängerzone (samt Neugestaltung des Bahnhofsvorplatzes) auf 2009 zu verschieben.

Falls Sie an der Sitzung nicht teilnehmen können, erfahren Sie die wichtigsten Ergebnisse hier im Travemünde.Netz auf der aktuellen Seite des Ortsrats Travemünde.

Klick!

Montag, 9. Januar 2006 [hoch]
Zum Spielplan

Alle 64 Spiele auf einen Blick

Wenn ich auch nicht zu denen gehöre, die die Tage, Stunden und Minuten bis zur Weltmeisterschaft zählen, so lässt mich das Ereignis aber keinesfalls kalt, zumal auch in Travemünde einiges geplant ist: Alle 64 Spiele werden auf einer fünf Meter breiten LED-Wand im Brügmanngarten gezeigt und das Ganze findet unter dem "Travemünder Fahnenmeer" statt. (Mehr dazu in meiner Eintragung vom 7.10.2005)

Kurzum: Wir wollen unseren Beitrag leisten, indem wir Ihnen den gesamten Spielplan jederzeit erreichbar zur Verfügung stellen. Klicken Sie links auf die Grafik. Bis zum Ende der Fußball-Weltmeisterschaft wird die Grafik auch in der rechten Spalte auf dieser Seite mitlaufen (falls gerade mal ein anderes Banner in der Rotation sichtbar ist, klicken Sie auf "Seite aktualisieren" in Ihrem Browsermenü, und Sie erhalten das Bild). Natürlich tragen wir auch die Spielergebnisse ein.

Klick!

Sonntag, 8. Januar 2006 [hoch]
vergrößern

"Beachy Head" läuft ein

Die Sonne rief und alle kamen! Endlich wieder Sonne nach einer langen, kalten, grauen Woche. Zwar war's nur eine recht fahle Januarsonne, aber die Gesichter der Spaziergänger hellten sich merklich auf.

Auch in der Vorderreihe herrschte Hochbetrieb. Von den neuen Sonntags-Öffnungszeiten machen unsere Gäste eifrig Gebrauch.

vergrößern

Hochbetrieb: Piratenspielplatz

Unter den Travemünde-Besuchern waren natürlich auch viele Kinder, und viele von ihnen fühlten sich auf dem Piratenspielplatz pudelwohl. Natürlich mit Pudel auf dem Kopf (Au Mann, reim' dich oder ich fress' dich!), denn die Temperaturen erreichten kaum den Nullpunkt.

Klick!

 

Donnerstag, 5. Januar 2006 [hoch]
Holstentor-Münze

Neue 2-Euro-Münze

Huh, was für’n Wetter! Man fühlt sich ja wie in Watte gepackt. Antidepressiva wie etwa ein gutes Buch, einen dampfenden Tee – vielleicht mit 'nem Schuss Rum – und/oder ein loderndes Kaminfeuer sollte man schon in Reichweite haben. – Oder man schaut mal wieder seine Münzensammlung durch, so man denn eine besitzt.

Demnächst gibt es einen Neuzugang: Im Februar wird die 2-Euro-Münze mit dem Holstentor (Abbildung links) in Umlauf gebracht. Sieht es nicht makellos aus, Lübecks vornehmstes Wahrzeichen?

Die Realität bietet ein anderes Bild: Dass das Denkmal renovierungsbedürftig war, wusste man schon lange und im vergangenen Jahr wurde auch mit den Arbeiten begonnen. Als das Baugerüst einen näheren Blick auf das altehrwürdige Gebäude gestattete, wurde sehr schnell klar, dass die in den hoch defizitären Stadthaushalt eingestellten 500.000 Euro nur die Hälfte der Kosten würden abdecken können.

Holstentor

Rettet das Holstentor!

Nun war die Frage „Was ist Euch Lübeckern das Holstentor wert?!“, und die Lübeckerinnen und Lübecker gaben eine begeisternde Antwort: Lübecker Rotspon, Niederegger-Marzipan, Schmuck, Espresso- und Cappuccinotassen und vieles andere wird jetzt mit Holstentor-Bonus verkauft. Ein Callcenter trat eine Spendensammlung los, Schulklassen und Kindergärten beteiligten sich an der Sammlung. Dazu gab es 5stellige Schecks aus der Lübecker Geschäftswelt.

Das Ergebnis ist überwältigend: 300.000 Euro wurden bereits gespendet! Da fehlen nun aber immer noch 200.000 Euro. Der Name der Aktion “Lübecker retten das Holstentor“ ist etwas irreführend. Sie können auch spenden, wenn Sie nicht aus Lübeck sind, und zwar auf das Konto der „Stiftung Lübecker Altstadt“ bei der Sparkasse zu Lübeck, BLZ: 230 501 01, Kontonummer 101 339 000, Kennwort: Holstentor. Name und Adresse nicht vergessen, falls Sie eine Spendenbescheinigung haben wollen.

Klick!

Montag, 2. Januar 2006 [hoch]
vergrößern

Silvester in Travemünde

Prosit Neujahr! - So viele gut gelaunte Menschen trifft man bei einem solchen Sauwetter selten! Viertel vor zwölf fing es an zu nieseln in der Silvesternacht, und so sollte es auch für längere Zeit bleiben. Dennoch waren es Tausende, die auf der Strandpromenade und am Strand ihr Feuerwerk abbrannten.

Auf dem Neujahrsmarkt war es brechend voll, denn dort konnte man sich unter den Vordächern noch vor dem Regen schützen. Wer dem Wetter trotzte, wurde dann auch gegen 0.20 Uhr mit einem eindrucksvollen Höhenfeuerwerk belohnt.

Klick!

   
 


- Die Kommentare wurden geschlossen -
Vielen Dank für Ihr Verständnis


 


 

©FB datentechnik- TraveWebdesign