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Veranstaltungskalender

   
   


Leo Leuchtturms Tagebuch:

 

November 2005
Travemünde .Netz im Januar:
69.424 Seitenabrufe
von 13.495 Besuchern
Montag, 27. Februar 2006  
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Die kann nix dafür...

Heute früh begrüßt uns wieder herrlicher Sonnenschein. Auch gestern war Travemünde bei bestem Wetter gut besucht. Ein ganz normaler sonniger Wintertag mit vielen Gästen. - Na ja, machen wir uns nichts vor, ganz normal ist die Lage denn doch nicht, denn auf dem Weg zwischen Lübeck nach Travemünde begrüßt Sie ein Schild "Vogelgrippe - Beobachtungsgebiet".

Ins Beobachtungsgebiet gelangt ist Travemünde, weil in Timmendorfer Strand eine H5N1-infizierte Ente aufgefunden wurde. Augenscheinlich ließ sich aber kein Mensch vom Sonntagsausflug nach Travemünde abhalten, und das ist auch gut so. Ich denke, wir sollten die Herausforderung mit Ruhe, Besonnenheit und Wachsamkeit meistern.

Hoteliers befürchten bereits, dass Gäste nicht mehr buchen oder bereits getätigte Buchungen stornieren. Sinn macht das nicht, denn nach allem, was wir nun über die Vogelgrippe wissen, kann der nächste Fall auch in der Nachbarschaft auftreten, egal, wo Sie sich nun gerade befinden.

Hören Sie nicht auf Panikmacher, gehen Sie Geschäftemachern nicht auf den Leim! - Den neuesten Stand der gesicherten Erkenntnisee, was Schleswig-Holstein betrifft, erfahren Sie von der Landesregierung unter: landesregierung.schleswig-holstein.de.

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Samstag, 25. Februar 2006  
Es läuft wieder bei den "Raubmöwen". Mit 28:22 konnten sich die Handball-Damen des TSV Travemünde in der 2. Bundesliga gegen den VfL Oldenburg II durchsetzen. Zur Raubmöwenseite.
Freitag, 24. Februar 2006  
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Blick in die Jahrmarktstraße

Was für ein herrlicher... ja, was denn eigentlich für ein Tag? Wenn man sich in den windgeschützten, verwinkelten Gassen der Altstadt aufhielt - wie auf dem Foto links von der Jahrmarktstraße zu Füßen der St. Lorenz-Kirche - war die Sonne schon recht warm und frühlingshaft.

Apropos Jahrmarktstraße: Die führt ja auf den neuen Platz, der an der Ecke Vorderreihe im Zuge der Neugestaltung des Fährvorplatzes entstanden ist. Die Verwaltung hatte ihm schon einen Namen gegeben: Kap-Arkona-Platz. Nichts gegen Rügen und nichts gegen einen Gedenkort für die KZ-Häftlinge, die 1945 an Bord der "Cap Arcona" von allierten Flugzeugen versenkt wurden; ein Kriegsverbrechen, das nie geahndet wurde. Aber das alles hat so gar nichts mit Travemünde zu tun und die Entscheidung der Lübecker Verwaltung rief heftiges bis lautstarkes Stirnrunzeln hervor. "Nur ein Arbeitstitel", hieß es nun, und vielleicht setzt sich nun das Gute durch, das ja bekanntlich so nah' liegt : Fährplatz oder Fährvorplatz, das wäre auch noch eine Orientierungshilfe für Ortsunkundige. Denkbar wäre auch noch der historische Name "Netzplatz", denn hier legten die Fischer früher tatsächlich ihre Netze zum Trocken oder zur Reparatur aus.

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Kutter an der Mole

Aber zurück zum Wetter. So angenehm es in der Sonne in der Altstadt war, so kalt war's am Strand und auf der Mole: Gerade mal ein Grad plus und ein eisigkalter Nordostwind, der mir in die Nase und die Ohren biss.

 

 

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Stürmische Ostsee

Da waren viele, die sich gern beißen ließen und den Blick auf die blaue, mit weißen Gischthauben gekrönte Ostsee genossen. Sonne, Sonne, endlich Sonne!

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Donnerstag, 23. Februar 2006

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Mosaik im "Haus des Kurgastes"

Diese 60er-Jahre-Schönheit mit maritimen Bezügen will ich Ihnen keinesfalls vorenthalten, denn demnächst gibt es sie nicht mehr, weil sie sich im Treppenaufgang des 1959 erbauten "Haus des Kurgastes" auf dem Priwall befindet - und da wurde heute mit dem Abriss begonnen. Schon vor 15 Jahren wurde das Haus dem Verfall preisgegeben und stand hier seitdem als Mahnmal, dass auch auf dem Priwall "mal etwas geschehen" müsste.

Nun geschieht etwas, denn der Abriss ist der Auftakt zum Neubau einer Ferienhauskolonie. Bis 2007 sollen hier 60 Häuser enstehen, die zum Teil viel Komfort - Whirlpools und Saunen - bieten, neben einem phantastischen Blick über die Dünen auf die Lübecker Bucht. Kurdirektor Uwe Kirchhoff betont aber, dass hier nicht sündhaft teure Luxus-Ferienunterkünfte entstehen: Einige der Häuser könnten mit bis zu zwölf Personen belegt werden, und pro Person würde der Preis dann sehr moderat ausfallen. Sie können schon mal rechnen, denn diese "Planet-Häuser" werden von der Novasol GmbH vermarktet und auch bereits in den Katalog 2006 aufgenommen. Im Internet tut sich unter www.novasol.de noch nichts, aber ähnlich dürften die neuen Häuser sein, die in Schönhagen Strand angeboten werden.

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Der Bagger naht!

Im Beisein von Repräsentanten der Verbände und Vereine, die auch die Veränderungen auf dem Priwall vorangetrieben haben (Verkehrsverein Travemünde, Hotel- und Gastättenverband, Tourismuszentrale, Kurbereich, Tourismus-Ausschuss der Lübecker Bürgerschaft) rückte heute der Abrissbagger an. In den nächsten drei Wochen wird das "Haus des Kurgastes" verschwunden sein. Nun wollen wir hoffen, dass die Neubauten auch einen entspechenden Schubs für die infrastrukturelle Entwicklung des Priwalls nach sich ziehen, denn bislang ist es schwierig, hier auch nur seine Frühstücksbrötchen zu kaufen.

Mehr zum Priwall

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Mittwoch, 22. Februar 2006  
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Gegenwärtiger Zugang zum Bahnsteig

Nicht gerade anheimelnd ist der derzeitige Zugang zum Bahnsteig unseres Strandbahnhofs. Per Aspera ad Astra, durch Dunkelheit zum Licht! Bald soll er ja in neuer Schönheit erstehen und von der Deutschen Bahn verlautet nach wie vor, dass die Bauarbeiten bis zum 1. April 2006 abgeschlossen sein sollen.

Zur Sanierung des Bahnhofs gehört auch der neue "Kombi-Bahnsteig", das heißt, Sie können zukünftig aus der Bahn aussteigen und vom selben Bahnsteig sogleich den lokalen Bus besteigen. Dieser "Kombi-Bahnsteig" ist Morgen Gegenstand der Februar-Sitzung der Lübecker Bürgerschaft. Ansonsten erscheint Travemünde nicht auf der Tagesordnung, die Sie bereits hier einsehen können (PDF-Datei).

Die Bürgerschaftssitzung in Lübeck können Sie ab 16 Uhr live im Internet über www.hl-live.de verfolgen, im Raum Lübeck auch im "Offenen Kanal" auf UKW. (Die Frequenzen finden Sie hier.)

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Dienstag, 21. Februar 2006 [hoch]
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Ballsaal im "Hotel Columbia - Casino Travemünde"

"Dat klinkt lekker!" ist - gottlob! - keine neue Eskapade deutscher Rechtschreibreformer, sondern ein Hinweis darauf, dass beim kommenden "schleswig-holstein musik festival" vom 15. Juli bis zum 3. September die Niederlande im Mittelpunkt stehen. Endlich konnte auch Travemünde eine Veranstaltung ergattern. In den vergangenen Jahren hatte es immer geheißen, Travemünde hätte keinen angemessenen Veranstaltungsort anzubieten. Was für ein Unsinn! Also: Am 23. Juli dürfen wir um 19 Uhr Isabelle von Keulen, Violine, und Ronald Brautigam, Klavier, im "Hotel Columbia - Casino Travemünde" begrüßen. Das Konzert mit Werken von Poulenc, Beethoven ("Kreutzer-Sonate"), Mozart und Franck findet im wunderschönen Ballsaal statt. Karten gibt es bereits ab 19,- EUR, und die können Sie auch im Internet bestellen unter: www.shmf.de. (Sollten Sie auch in Travemünde übernachten wollen, müssen Sie bald buchen, denn am 23.7. läuft auch die "Travemünder Woche")

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Neue Leuchten an der Travepromenade

Neu erleuchtet oder zumindest beleuchtet werden sollen wir demnächst auf der Travepromenade. Bereits für das vergangene Jahr angekündigt, werden die neuen Laternen derzeit montiert. Dass der Neuzugang mehr Licht spenden wird als die alten Funzeln, wissen Travemünder-Kenner bereits, denn der Lampentyp ist identisch mit denen auf der Strandpromenade.

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Montag, 20. Februar 2006  
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"Finnsailor" zieht vorbei

Stellen Sie sich vor, es wäre Frühling! - An einem sonnigen Tag mit wenigen Schäfchenwolken am blauen Himmel stehen Sie auf einer der Seebrücken an der Travepromenade und genießen die untergehende Sonne. Auf der Trave zieht ein Frachter der Finnlines gen Norden, an den Stegen des Yachthafens hat ein erstes Segelboot festgemacht. Atmen Sie tief durch, vielleicht bleibt die Zeit einen Moment lang stehen. - Na ja, ein paar Tage wird es wohl noch dauern, bis wir das wieder genießen dürfen. Aber wie das aussieht, können wir schon mal vorwegnehmen in unserem neuesten Panorama von der Travepromenade.

Zu den Panoramen.

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Samstag, 18. Februar 2006

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Der Nachwuchs fiebert mit

Schade! 2. Handball-Bundesliga: Die "Raubmöwen" verlieren 26:35 gegen Blomberg-Lippe.

Heute um 19 Uhr schwärmen sie wieder aus auf Beutezug: Die Travemünder Zweitliga-Damen im Handball. Ich wünsche ihnen eine Fortsetzung der Siegesserie der vergangenen Wochen und Monate, aber heute geht es gegen die Erstplatzierten von HSG Blomberg-Lippe. Die haben gerade den TV Beyeröhde entthront, gegen den sich die Handballdamen des TSV Travemünde mit 28:24 im Dezember durchsetzen konnten. Bei der letzten Begegnung zwischen den Travemünderinnen und der HSG konnten die Möwen nur wenig Beute machen: Mit 42:25 wurde ihnen ordentlich das Gefieder gerupft.

Eher im Hintergrund erweist sich die zuweilen bittere Wahrheit, dass die 2. Bundesliga nicht nur mit Sport, sondern auch mit Geld zu tun hat. Der TSV trennte sich von seinem Manager Andreas Werft mit sofortiger Wirkung, ohne nähere Angaben zu den Gründen zu machen. Werft indessen meldet noch finanzielle Ansprüche an, sodass der Wettkampf nun leider von den Juristen ausgetragen werden wird. Hoffentlich haben diese Rangeleien keinen Einfluss auf die sportlichen Leistungen der Raubmöwen. Das wäre jammerschade.

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Freitag, 17. Februar 2006  
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Hier soll die Straße gebaut werden

Knapp zwei Dutzend Travemünder Bürgerinnen und Bürger trafen sich heute abend im "Alten Bahnhof 1913" und gründeten die "Interessengemeinschaft Kalvarienberg". Ihr oberstes Ziel ist es, die Verlängerung der Paul-Brümmer-Straße von der Straße "Am Lotsenberg" bis zum Strandbahnhof zu verhindern, weil diesem Straßenbauprojekt erhebliche Teile des Kalvarienbergs, Travemündes grüner Waldlunge, zum Opfer fallen würde.

Die "IGK" will sich aber nicht aufs Nein-Sagen beschränken, sondern alternative Konzepte zur Verkehrsführung in Travemünde vorlegen, die Mensch und Natur gerecht werden.

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Geplante Trasse

Die Zeit drängt, denn im März werden die Pläne der Lübecker Bauverwaltung voraussichtlich veröffentlicht und dann - und nur dann - können Einwände und Gegenvorschläge eingebracht werden. Falls Sie Interesse haben, können Sie am nächsten Treffen der "Interessengemeinschaft Kalvarienberg" teilnehmen, das am kommenden Freitag, 24. Februar um 19 Uhr, im Restaurant "Leopolds" in der Kurgartenstraße 61 stattfindet.

Mehr zur Problematik der neuen Straße

Mehr zum Kalvarienberg

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Donnerstag, 16. Februar 2006
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Travemünder Woche 2005: Feuerwehrboot

"Mehr Klasse als Masse", hatte es zwar in den vergangenen zwei Jahren auch schon vor der "Travemünder Woche" geheißen, aber in der Realität war dann doch wenig davon zu spüren. - In diesem Jahr soll das Landprogramm aber doch einen neuen Zuschnitt erhalten. Grob gesagt: Die Strandpromenade samt der Bertlingstraße sollen beruhigt und der Strand noch mehr genutzt werden, "der Lärm" wird an die Travepromenade verlagert.

Ein baltischer Markt und skandinavische Hütten sollen die Bertlingstraße beleben, ohne Biertische. Auf den "Festival-Bereich" im Brügmanngarten freue ich mich schon: Live-Konzerte wie beim Traveufer-Festival - na, das hohe Niveau will erstmal erreicht werden! - Straßentheater und Kleinkunstbühne. Endlich ein geschlossener Bereich, den man auch gezielt ansteuern kann, wenn man gute Musik und künstlerische Darbietungen erleben möchte!

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Fällt weg: Bühne an der Mole mit "Top for Tea"

Dauerbeschallung und Bratwurstgastronomie auf der Strandpromenade sollen den Hütten und Zelten von Kunsthandwerkern weichen. Der "Tanzpalast" (der im vergangenen Jahr die Düsen des neuen Fontänenfeldes verstopft hatte) zieht an den Strand um, und dort wird es auch zwei Strand-Clubs geben.

Die große Bühne an der Mole - die tagsüber mehr oder minder im Weg stand - weicht einem großen Biergarten mit Blick auf den Kinderspielbereich um den Piratenspielplatz. Gute Gruppen wie "Top for Tea" (rechts oben im Bild), die im vergangenen Jahr auf der Bühne an der Mole auftraten, würden für ihre köstlich abgedrehte Musik- und Bühnenshow sicher auch im Brügmanngarten oder an der Travepromenade ihr Publikum finden.

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"Kati und die Schulmänner" im Seglerdorf

Durch den Wegfall der Bühne an der Mole wird die kleine Bühne im Seglerdorf an der Travepromenade endlich wieder aufgewertet, denn hier schlug früher das Herz der Travemünder Woche: Hier traf man sich, hier feierte man bis zum Abwinken, hier wurden die Dielen der hölzernen Tanzfläche zum Schwingen gebracht. Hier sind Anwohner, die sich gestört fühlen könnten, auch recht weit entfernt. - Seit dem Aufbau der großen Bühnen und entsprechenden Massenprogrammen ging die Rennerei los: Was is'n hier los, was is'n da los?

Die neue Programmstruktur ist natürlich ein Spagat, denn "die Masse" braucht die Travemünder Woche auch, um finanziell erfolgreich zu sein, ohne von den Massen überrollt zu werden. Ich bin zuversichtlich, dass Qualität auch Massen anziehen kann, die kein Scherbenmeer und Müllberge hinterlassen.

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Karibischer Sommer 2003 im "Tanzpalast"

Parallel zum neuen Zuschnitt der Travemünder Woche ist auch eine "Veranstaltungsordnung" in Arbeit, denn als sich im vergangenen Jahr an die Travemünder Woche gleich die Europameisterschaft der Rettungsschwimmer anschloss und die unendliche Reihe von Fress-, Sauf- und Ramschbuden überhaupt kein Ende zu nehmen schien, sahen die Travemünder Gastronomen und Einzelhändler nur noch Rot! Zukünftig soll es - so die bisherigen Vorstellungen - höchstens sechs Großveranstaltungen von maximal zehn Tagen im Jahr geben, die durch mindestens ein Wochenende voneinander getrennt sind. Aber da steckt der Teufel noch im Detail, denn die "Sand World" beispielsweise ist wohl eine Großveranstaltung, die länger als zehn Tage dauert.

Freuen wir uns also erst einmal auf die neue 117. Travemünder Woche vom 21.-30. Juli 2006. - Sollten Sie zur "TW" herkommen wollen, dann ist es höchste Zeit, sich um eine Unterkunft zu kümmern. Zum Unterkunftsverzeichnis.

Mehr zur neuen Travemünder Woche in den "Lübecker Nachrichten".
Mehr zur Veranstaltungsordnung in den "Lübecker Nachrichten".
Mehr zur Travemünder Woche im Travemünde .Netz

Zur Internetseite der Travemünder Woche.

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Dienstag, 14. Februar 2006
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Sonnenaufgang über dem Kalvarienberg

Bitterkalt war's heute morgen wieder, aber wer wollte (oder musste), wurde mit einem wunderschönen Sonnenaufgang belohnt: Rotorange erhob sich der Feuerball über Mecklenburg und begann alsbald, den Rauhreif wegzuschlecken und den Nebel zu vertreiben.

 

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Yachthäfen und Altstadt

Und dann war da was in der Luft, was ich erst gar nicht glauben mochte, was aber Mitmenschen auf meine Nachfrage bestätigten - manche hoben ihre Nase erst noch mal schnüffelnd in die Höhe: Ein Hauch, eine Ahnung von Frühling.
W u n d e r s c h ö n !!! Weiter so!

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Sonntag, 12. Februar 2006

Raubmöwen ziehen davon:
Jetzt auf Tabellenplatz 5 nach
33:26 gegen Cloppenburg

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Ein Hauch von Sonne in der Vorderreihe

Zu mehr als einem Hauch von Sonne hat es heute in Travemünde nicht gereicht. Der zuweilen recht tief hängende Hochnebel war letztendlich undurchdringlich. Dennoch gab es wie an jedem Sonntag viele, viele Spaziergänger.

 

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Baustelle Strandbahnhof

Das glaube, wer will, dass sich diese Baustelle bis zum 1. April zum voll renovierten und modernisierten Strandbahnhof mausern wird - Ich glaube das nicht. Wir haben es wohl eher mal wieder mit einem Aprilscherz der Deutschen Bahn zu tun (mehr zu den Versprechungen der Deutschen Bahn im Tagebuch vom 10.11.05).

 

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"Schilda" in der "Straße am Lotsenberg"

Wer die Wahl hat - oder zumindest glaubt, sie zu haben - der interpretiert widersprüchliche Verkehrszeichen zu seinen Gunsten wie zur Zeit viele Autofahrer in der Straße "Am Lotsenberg". Aber es ist nur dem Frost der vergangenen Tage geschuldet, dass die Straße noch nicht ganz gesperrt ist. Das Nummernschild habe ich natürlich unkenntlich gemacht, schließlich will ich niemand die Arbeit wegnehmen.

Die kleine Straße scheint nun aber auch anderweitig in den Mittelpunkt des Interesses zu rücken. Ich habe ja schon mehrmals mein Unverständnis darüber geäußert, dass die Paul-Brümmer-Straße an der Bahn entlang bis zum Strandbahnhof durchgebaut werden soll, um dann am Kurhaus/AROSA vorbei in Richtung Strand zu führen. Viel billiger - schließlich ist die Stadt pleite - und einfacher wäre es doch, diesen Verkehr über den Lotsenberg und die Außenallee/Trelleborgallee zu führen. Ich fühle mich erleichtert, dass ich nicht mehr der einzige Ahnungslose zu sein scheine, denn jetzt setzt sich auch eine Gruppe von Bürgern aus der Fehlingstraße (die jenseits des Bahngleises liegt) und die Bürgerschaftsfraktion der Grünen für eine Neuplanung ein. - Das könnte noch spannend werden. (Zum besseren Verständnis der Lage meine Eintragung vom 16.1.2006 mit Ortsplan)

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Donnerstag, 9. Februar 2006
Travemünde .Netz im Januar:
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von 13.495 Besuchern
Ostseecard

Gelandet: ostseecard

Etwas unsanft, aber vor allen Dingen sehr teuer gelandet ist die "Ostseecard“, die Nachfolgerin der Kurkarte. Aus dem geplanten Höhenflug wurde nur hektisches Geflatter. Der Speicher-Chip auf der ehemaligen "Kurkarte“ gehört der jüngsten Geschichte an, und Ihren Namen werden Sie demnächst wieder in echter Handarbeit bzw. -schrift Ihres Vermieters darauf lesen können.

"Nach 4 Jahren der Vorbereitung“ (Pressetext 2004) war sie im Mai 2004 an den Start gegangen und produzierte nichts als Pannen. Einzige Verbesserung gegenüber der alten Kurkarte war, dass man mit der Ostseecard kostenlos auch die Strände von 17 weiteren Ostseebädern nutzen konnte. Was unsere Gäste nicht wussten: Sie hätten die Karte zwei Jahre lang nutzen können, denn entweder war gar kein Chip auf der Karte oder er konnte nicht mit Daten beschickt werden oder es gab kein entsprechendes Lesegerät.

Kellenhusen wollte schon nach der ersten Saison aussteigen – wegen der hohen Kosten bei geringen Gewinnen. Letztere hätten aus den "optimierten Erlebnispaketen“ (Pressetext 2005) entspringen sollen, die unsere Gäste aber offenbar für suboptimal hielten. Im Ernst – mit diesen Erlebnispaketen hätten Sie von Freizeitpark zu Freizeitpark hetzen müssen, um die Preisvergünstigungen ausnutzen zu können. Was für ein Urlaubserlebnis!

So ist denn wieder wohltuende Bescheidenheit eingekehrt. Auch in Zukunft werden Sie wohl zusätzliche Angebote wie den "Hansapark“ oder die "Ostsee-Therme“ hinzubuchen können, aber alles Stück für Stück und Ort für Ort.

Geld verdient haben an der Ostseecard nur die Beraterfirmen. Was hätte man mit dem Geld – Zahlen werden natürlich nicht genannt – alles anfangen können?! Zum Beispiel die www.ostseecard.de aktualisieren oder auch auf der www.ostsee-schleswig-holstein.de mal im Veranstaltungskalender vermerken, dass es im Sommer 2006 mehr als zwei Veranstaltungen in Travemünde gibt. Das Geld dafür haben wohl die Berater bekommen.

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Mittwoch, 8. Februar 2006
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"Haus des Kurgastes"

Im Juni geht's ihm endgültig an den Kragen, und niemand wird wohl ernsthaft traurig darüber sein, wenn es abgerissen wird:. Das verfallende "Haus des Kurgastes" am Priwallstrand, einst Mittelpunkt des gesellschaftlichen Sommerlebens auf dem Priwall. Hier entstehen die ersten von 135 Ferienhäusern, die von der Planet Haus GmbH errichtet weden. (Siehe auch meine Eintragung vom 20. Februar 2005)

Gestern wurden die Verträge auf der "Passat" unterzeichnet. Auf die meisten Travemünder Ferienwohnungsvermieter wird damit kaum Konkurrenz zukommen, denn hier entsteht ein bislang kaum vorhandenes Marktsegment: Luxusunterkünfte, "Wellness-Ferienhäuser" mit Whirlpool und Sauna, die ihren Preis haben.

Vermarktet werden die Häuser von der Novasol GmbH und werden bereits im neuen Katalog 2006 angeboten. Im Internet tut sich unter www.novasol.de noch nichts, aber vergleichbar dürften die ebenfalls neuen Häuser sein (die gibt's wohl auch noch nicht, die Internetseite sieht auch sehr nach Baustelle aus), die in Schönhagen Strand angeboten werden.

Hoffen wir also mit Bürgermeister Saxe und den Erbauern des Feriendorfes, dass das neue Angebot auch neue Gäste nach Travemünde ziehen wird, und dies nicht nur im Sommer: Novasol strebt Ausbuchungsraten von über 70% an, was für Travemünder Ferienwohnungsvermieter bislang in den Bereich der blauäugigen Utopien unverbesserlicher Idealisten gehört. Wer weiß, vielleicht werden hier neue Maßstäbe gesetzt? - Kein Zweifel, Travemünde braucht mehr Gäste. Vielleicht hört dann auch mal das andauernde Geschäftssterben auf und die Gastronomie kommt ohne schwere Blessuren über den Winter. Damit wäre allen geholfen.

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Montag, 6. Februar 2006

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Schneegestöber

Seit Stunden verschwindet das "Maritim" mal mehr, mal weniger im Schneegestöber. Weniger schön: Der Schnee wird immer nasser, und für den Abend hat man uns Tauwetter vorhergesagt. Dieses "rund um null Grad"-Wetter kann ja auch 'n bisschen nervig sein.

Apropos rundum: Uns haben divere Emails erreicht - warum schreibt das eigentlich keiner als Kommentar? - in denen über unsere neuen Panoramen gesagt wird: "Mehr, mehr, mehr!" - Na, bitte schön, wenn's weiter nichts ist: Jetzt finden Sie acht Panoramen im Travemünde .Netz. Hier geht's lang!

Dann machen wir eine kleine Pause. Aber wir kommen bald wieder mit neuen Panoramen, zum Beispiel vom Leuchtturm, von der Lotsenstation und von der Travemünder Woche (ach, da war's zumindest streckenweise so schön warm, wenn die Welt nicht gerad' in Hagelstürmen unterging!) und mehr Travemünde-Ansichten. Versprochen!

Ach, übrigens, liebe Travemünder Geschäftsleute, solche Panoramen von Peters-Marketing eignen sich auch zu Werbezwecken: Von der Außen- und Innengastronomie, von der Hotellobby, von der Ferienwohnung...

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Samstag, 4. Februar 2006
Die "Raubmöwen" rücken vor
auf Tabellenplatz 7:
30 : 26 gegen TSG Wismar
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Neu im Travemünde .Netz: Travemünde-Panoramen

Wer sich in Travemünde ein wenig auskennt, der weiß meist, wie er die vielen Fotos einzuordnen hat, die wir hier veröffentlichen. Wenn er ein Foto von der Seeseite des Casinos sieht, dann weiß der Betrachter: Rechts geht's Richtung Brodtener Ufer, nach links geht's zur Mole, im Rücken des Fotografen jenseits des Promenadengeländers liegt der Strand. Diese Perspektive möchten wir ab sofort allen Besuchern des Travemünde .Netz ermöglichen, indem wir 360°-Panoramen ins Internet stellen. Mit diesen "Filmen" können Sie sich nicht nur um Ihre eigene Achse drehen, sondern auch über sich in den Himmel schauen oder auf's Pflaster unter Ihnen.

Wir beginnen mit einem Panorama hoch oben vom Brodtener Ufer und von der "Passat", in lockerer Folge werden wir weitere veröffentlichen: Von der Strandpromenade, von der Altstadt, vom Priwall - lassen Sie sich überraschen. Zur Verfügung gestellt werden uns die Panoramen von unserem neuen Partner "Peters-Marketing", einem jungen, in Lübeck ansässigen Unternehmen.

Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Betrachten von "Travemünde rundum", und halten Sie die Maus gut fest, damit Ihnen nicht schwindelig wird!

Zu den Panoramen

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Donnerstag, 2. Februar 2006 [hoch]
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Die Schweden kommen (?)

Heja Sverige! Hallo, Skandinavien! – Die Stadt Lübeck, deren Stadtteil Travemünde ja ist, bereitet eine Werbekampagne vor, mit der wieder mehr Skandinavier in die Hansestadt gelockt werden sollen.

Das waren noch Zeiten, als uns in den 60er- und 70er-Jahren des vergangenen Jahrhunderts die Gäste aus Skandinavien so sicher waren wie der Sommerregen im Juli.

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"Drottning Victoria" und "Konung Gustav V"

Zu Tausenden kamen sie mit den Schiffen "Drottning Victoria" und "Konung Gustav" (rechts im Bild) – später auch mit anderen Fähren – und herzlich willkommen waren sie nicht nur, weil sie viel Geld mitbrachten, sondern wegen ihrer freundlichen, offenen Art. Gefürchtet waren ihre Holzschuhe tragenden Kinder, die recht frei erzogen wurden und deshalb nicht so einfach zum Strammstehen zu bewegen waren wir damals noch der deutsche Nachwuchs.

Aber dann tauchten Gespenster auf, die beispielsweise "Tjaereborg" hießen, ein dänischer Reiseveranstalter, und die Skandinavier billig auf die Kanaren und nach Mallorca flogen, wo das Leben noch billiger war und andauernd die Sonne schien.

Doch inzwischen ist der vino tinto nicht mehr so billig, die Flugzeuge sind zu quälenden Konservenbüchsen verkommen und es gab sogar schon kühle, verregnete Sommer auf Mallorca, während bei uns karibische Wetterlagen vorherrschten. Warum denn in die Ferne schweigen, vielleicht liegt das Gute ja (wieder) nah?!

Grund genug, sich auch verstärkt als Reiseziel anzubieten. Eingeladen vom Lübecker Tourismus-Koordinator Bernd Schabbing und Stadtpräsident Sünnenwold, fanden die Veranstalter von Ice und Sand World, von Altstadtfest sowie der Verkehrsverein, Museen und Kirchen zusammen, um über erste Schritte für eine Werbekampagne zu beraten. Unter dem Titel "Shopping und Kultur" soll vor allem in Schweden für Lübeck geworben werden. Ähm, ja, wird denn in dem Konzept auch Travemünde erscheinen? Wir wissen ja nicht, was die Lübecker letztendlich empfehlen werden, ich empfehle: Wohnen in Travemünde, Shopping und Kultur in Lübeck, gerade mal 20 Minuten braucht der Bus. Und mit noch ein bisschen mehr Aufwind kriegen wir das auch alles in Travemünde hin: Shopping und (ein bisschen) Kultur und (ganz viel) Natur!

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Mittwoch, 1. Februar 2006 [hoch]
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Powerboatrennen 2005: Siegerehrung mit Xenia von Sachsen

Kommen sie oder kommen sie nicht, war bisher die Frage. Sie kommen, die Powerboats! Vom 30. Juni bis zum 2. Juli messen sich rund vierzig Teams in drei Bootsklassen. Außer den "Powerboat P1", die wir schon aus dem vergangenen Jahr kennen, gehen "Thundercats" und Boote der "ProVee"-Serie an den Start.

Die Entscheidung fiel erst so spät, weil das bisherige Fahrerlager der Teams, der Brügmanngarten, bereits besetzt war vom "Fußballgarten" der Fußball-Weltmeisterschaft (mehr dazu in meiner Eintragung vom 7.10.2005). Nun haben sich die Veranstalter arrangiert.

Wie war das denn im vergangenen Jahr? - Natürlich hatten sich Massen von motorsportbegeisterten Fans in Travemünde versammelt, um das Spektakel mit Videokamera und Fernglas zu verfolgen. Weniger Eingeweihte drehten häufig enttäuscht ab, weil ihnen niemand sagte, was denn da eigentlich vor sich ging. Das Programmheftchen war schwer zu kriegen und mit der sehr heißen Nadel genäht worden, und eine Moderation des Renngeschehens erhielt man nur im VIP-Bereich auf der Mole und in englischer Sprache. Wenn man denn Powerboatrennen in Travemünde zum alljährlich wiederkehrenden Großereignis machen will, müssen die Veranstalter mehr auf das breite und in der Regel nicht vorinformierte Publikum eingehen. - Sonst freuen sich diejenigen, denen die "Krachmacher und Stinker" ohnehin ein Dorn im Auge sind.

Ausführliche Infos bietet www.world-of-powerboat.de.

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