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Leo Leuchtturms Tagebuch:
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| Freitag,
30. Juni 2006 |
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Die italienische "Kerakoll"
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Powerboatrennen in Travemünde. Heute
war die Trave wieder vom 14.30 Uhr bis 16.00 Uhr für jeglichen
Schiffsverkehr gesperrt, denn erst brausten die "Thundercats"
und dann die P1-Boote
die Trave
hinunter. Das ist schon beeindruckend, was sie für einen
Wasserschweif hinter sich herziehen.
Die Ufer der Trave waren gut besucht, aber
keineswegs so voll gepackt mit Menschen wie in den vergangenen
Jahren, was sicherlich auch daran liegt, dass das Time Trial
im vergangenen Jahr an einem Samstag stattfand. Und manch'
einer, der interessiert gewesen wäre, hat wohl auch noch
einen Job...
Zum Programm wollte ich ja noch nachtragen,
wann die Kandidatinnen der Miss-Belgien-Wahl ihren Auftritt
haben werden: Morgen um 17 Uhr auf der RSH-Bühne an der Mole.
Zum
Programm Aber das Rennen hatte auch schwere Konkurrenz.
Den ganzen Tag lag schon die Spannung in der Luft - mancher
mag auch noch mit Schminken in schwarz-rot-gold beschäftigt
gewesen sein, als die Boote die Trave hinunterpowerten. Blauweiß
war der Himmel heute: Argentinien!!!
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Freudentaumel!
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Der Fußballgarten erlebte seinen
bisherigen Höhepunkt, aber wer weiß, was da noch
alles kommt?! Am 7. Oktober 2005 hat unser Kurdirektor Uwe
Kirchhoff verkündet,
dass er - wenn Deutschland ins Endspiel käme - auch 20.000
Zuschauer im Brügmanngarten
unterbringen könnte (Tagebuch
vom 7.10.2005). Die Nagelprobe rückt näher.
Heute war der Fußballgarten nach über zwei
Stunden nervenzehrender Ungewissheit ein Meer der Freude und
des Siegestaumels. - Ach, was red' ich denn, schauen sie doch
selbst. Die kleinen Bilder können Sie - wie immer im Travemünde
.Netz - per Mausklick vergrößern.
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Fest an der Mole
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Dann ging's gleich weiter an der Mole mit
RSH-DJ Ulf Hagge und "Tin Lizzy". Da ist auch eine neue Kneipe
aufgefahren. Ein Doppeldecker-Bus mit offenem Sonnendeck. Das
Wetter soll ja schön werden an diesem Wochenende. Kann ja eigentlich
gar nichts mehr schief gehen!
Berlin, Berlin...
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| Mittwoch,
28. Juni 2006 |
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Heute im Fußballgarten
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Wenn Sie zu den Fußballsüchtigen gehören
und heute und morgen ganz schrecklich unter Entzugserscheinungen
leiden, hat Travemünde ein paar kleine Dosen an Ersatzdrogen
im Angebot:
Heute findet ab 16 Uhr im Fußballgarten
die
Friendship League statt:
Vereine und Institutionen spielen den Travemünder Meister
aus. Veranstaltet wird das Turnier vom Haus
der Jugend.
Heute abend um 20 Uhr können Sie im Fußballkino "Das
Wunder von Bern" sehen (Eintritt 4,- EUR, mit ostseecard
3,- EUR, Kinder 2,- EUR) und morgen um 16 Uhr und
damit kindgerecht "Die wilden Kerle 1". Für
Kinder hat die Strandkorbvermietung
Seipel auch noch kurzfristig
Basteln (14 Uhr) und Vorlesen (16 Uhr) am Strand angekündigt.
Ebenfalls morgen.
Na, und dann haben Sie es ja fast schon
geschafft, am Freitag um 17 Uhr beginnt das Spiel Deutschland
gegen Argentinien.
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| Dienstag,
27. Juni 2006 |
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Powerboat-Globus
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So allmählich kündigen sie sich an: Die
Powerboats. Zwar ist noch keines in Travemünde angekommen,
aber auf der Strandpromenade wurde bereits der große Globus errichtet,
den wir bereits vom vergangenen Jahr kennen, und an der Travepromenade
wird das Fahrerlager aufgebaut.
Im Brügmanngarten war ja in diesem
Jahr kein Platz für den "Dry Pit", weil da
das Runde in das Eckige muss (vor allem am Freitag).
Am Freitag um 14.30 Uhr geht es los mit
dem Time Trial auf der Trave. Vom Skandinavienkai aus spurten
die zwanzig Powerboat P1 Teams - so viele werden jedenfalls
erwartet - einzeln die Trave hinunter bis zur Mole. Frühes
Erscheinen sichert die besten Plätze. Falls die Sonne
scheint - soll sie ja nach der Wettervorhersage - und Sie fotografieren
wollen, haben Sie vom Priwall aus die Sonne
im Rücken.
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Aufbau des Fahrerlagers
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Beim Landprogramm ist ein weiterer Punkt
hinzugekommen:
Zwanzig Kandidatinnen der Miss Belgien Wahl 2006 werden bei
einer Modenschau zu sehen sein. Wann und wo, konnte ich aber
noch nicht herausfinden. Sowas sollte man sich ja nicht entgehen
lassen! (Letztes Jahr war Prinzessin Xenia von Sachsen da!
Wow!)
Zum
Programm (bis jetzt ohne Misses)
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| Sonntag,
25. Juni 2006 |
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Beach Cup 2006
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Da wurde heute noch so manches Sandkorn
geschluckt beim 5. Travemünde Beach Cup. Gut gelaunt und bei
bestem Wetter ging es in die Endphase.
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"Laufsteg Divas"
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Auf der Beach Party gestern abend, die
später im "Caipi" weiterging, wurde sicher auch
so mancher andere Korn geschluckt. Eines der visuellen Highlights
waren
die "Laufsteg-Divas". "Du machst aus mir kein
Model mehr" stand
auf ihren Rücken. Klar, wenn das mal geregelt ist, kann
frau umso unbeschwerter feiern.
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"Crazy Cats"
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Den sportlichen Leistungen
schienen die Feieraktivitäten keinen Abbruch zu tun. Heute nachmittag
wurden die zahlreichen Pokale von Stadtpräsident Sünnenwold
überreicht. (Wer die Gewinner wissen möchte, möge in den kommenden
Tagen auf der www.travemuende-beach-cup.de vorbeischauen.)
Zur Preisverleihung waren auch die "Crazy
Cats" mit ihren gutgelaunt akrobatischen Darbietungen dazu
gestoßen, und einen Preisträger will ich denn doch namentlich
nennen: "Without Kempa" gewann den Party-Pokal, den "heiligen
Gral" des Travemünde Beach Cup "für die fairste und einfach unverwechselbarste
Mannschaft", die sich an allen Tagen auch am meisten um das Partygeschehen
verdient gemacht hat.
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"Without Kempa"
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Kaum war der Pokal überreicht, da erwiesen
sie ihm auch gleich die Ehre, und eine wildgewordenen Raupe,
zum Teil mit schreiend bunten Streifenröckchen bekleidet,
robbte durch den Sand.
Without Kempa? Was soll das eigentlich
bedeuten? Da geht es nun ins Handballer-Vokabular, und
die Erklärung finden Sie www.without-kempa.de. Die Seite trägt
den Titel "Begnadete Körper auf Tour!". Das sind heidnische
Körper, nee... verkehrt, Körper aus der Heide, der Lüneburger
Heide.
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"Global denken - lokal
abholzen"
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Auf der Eselswiese zwischen Hotel Columbia-Casino
Travemünde und dem Arosa-Hotel herrschte weniger Andrang,
aber zahlreiche Passanten ließen sich über die Protestaktion
der "Interessengemeinschaft Travemünde" informieren. Hier
auf der Eselswiese will das Columbia-Hotel ein zweites Hotelgebäude
errichten, dem ein Großteil der alten Bäume zum Opfer fallen
wird. "Global denken - lokal abholzen" stand auf einem der
Plakate.
Der Lübecker "Gestaltungsbeirat", ein
unabhängiges Expertengremium aus Architekten, Stadt- und
Landschaftsplanern,
hat seine Beratungstätigkeit - Entscheidungskompetenz hat
das Gremium nicht - bei diesem Projekt eingestellt. Eine
tiefe Schlucht klafft zwischen den Vorstellungen der Gestalter
und der Investoren.
Mit rotweißen Flatterbändern hatte die
Interessengemeinschaft Travemünde ein Areal auf der Eselswiese
markiert, das dem Ausmaß des entstehenden Gebäudes entsprechen
mag - denn Genaues über die aktuellen Planungen ist der Öffentlichkeit
nicht bekannt. Da stand dann doch so mancher Passant kopfschüttelnd
unter den Baumkronen und schaute nach oben. Der Gestaltungsbeirat
hatte schon ein viergeschossiges Gebäude bis zur Traufhöhe
des Casinos zugestanden. Ist das den Investoren zu wenig?
So ist nun zu befürchten, dass hier etwas entsteht, was der
Gestaltungsbeirat rundheraus abgelehnt hatte: Ein städtebaulicher
Riegel.
Zu den Internetseiten der IG
Travemünde.
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| Samstag,
24. Juni 2006 |
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Rund - na und?!
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Ein Sommersonnentag in Travemünde, wie
er im Buche steht! Schon vormittags wehten die Dixielandklänge
der "Dr. Jazz Companie" aus dem Brügmanngarten herüber. In
der gut besetzten Abfertigungshalle für Kreuzfahrtschiffe auf
dem Ostpreußenkai zeigte Anja Neuchel nun schon zum dritten
Mal
Mode für
Frauen ab Größe 44.
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Tiefflug
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Derweil tobte am Strand schon seit
dem frühen Morgen der "5. Travemünder Beach Cup". Ein wunderbares,
gut gelauntes, wohl geordnetes Chaos. Da gibt es nicht nur Handball
zu sehen, sondern auch Handballer in quietschbunten Baströckchen
(hatten natürlich noch was drunter) und viel sprachliche Kreativität
auf den T-Shirts: "...es ist noch SAND DA MARIA" oder die "Laufsteg
Divas" (Miss-Verständnis, Miss-Vergnügen usw.) mit ihrem
babyblauen und rosa Outfit, dazu rosa Liebestöter... Mehr
Fotos gibt's morgen, heute war da doch noch was.....
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Wie schön, hier dabei
zu sein!
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So mancher Handballer wurde um 17
Uhr abtrünnig, als das Ereignis des Tages begann: Deutschland
gegen Schweden im Fußballgarten, und der war heute brechend
voll. Wo soll das noch hinführen?
Das grandiose deutsche Spiel war ja eigentlich
nach einer Veirtelstunde schon zu Ende und gewonnen, aber natürlich
war der Jubel über den verschossenen schwedischen Elfmeter
riesig.
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Wieder gewonnen
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Hier wurde gejubelt und getanzt, was die
Fahnen, Füße und die Tröten hielten...,
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Issers oder issers
nicht?
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... und ein unerwarteter Gast stellte sich
auch noch ein: Rudi Völler. Man sah ihn in einem Auto
mit dem Kennzeichen OH- davon fahren. Ist wohl in Timmendorfer
Strand
abgestiegen, der Schlingel! - Denkste, er war es doch nicht,
wie die "Lübecker Nachrichten" berichten, sondern Michael Matthies
vom Duo "Bianco" aus Süsel. Deswegen OH.
Nun geht's also gegen Argentinien am 30.6.
(da fängt auch das Powerboat-Rennen an). Das hatte ich mir
ja schon gewünscht, obwohl ich die Argentinier heute gegen
Mexiko
gar nicht
mehr so
toll
fand.
Das schaffen
die schon, die Jungs und Klinsi! Berlin, Berlin.... Leo, reiß'
dich zusammen!
Zum Abschluss dieses schönen Tages darf
ich auch noch zur Verleihung des ersten "Schiefen
Leuchtturms" dieses Jahres schreiten und überreiche ihn den
"Lübecker Nachrichten". Bestens Willens waren sie wohl, als
sie heute unsere schwedischen Gäste auf Schwedisch begrüßen
wollten - und brachten es fertig, in einen einzigen Satz drei
kapitale Fehler einzubauen. Mannomann, so 'ne große Redaktion
und kein Mensch spricht auch nur ein bisschen - hätte gereicht
- Schwedisch?! - Ab an die Volkshochschule!
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| Freitag,
23. Juni 2006 |
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Drei Möwenkinder!
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Huch! Jetzt sind's ja plötzlich drei! Und
hundert Meter weiter: Noch zwei! - Die Travepromenade entwickelt
sich allmählich zum Kinderzoo. Die Möwenküken sind ausgesprochen
witzig, weil ihre langen, noch etwas ungelenken Beine, gar
nicht so recht zu ihrem kleinen Körper passen mögen. Die Beine
sind schon ausgewachsen, was man sehen kann, wenn die Mutter
mal vorbeikommt und neben ihnen steht.
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Leben auf großem Fuß!
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Putzig und schon ein bisschen Mitleid erregend
sieht es aus, wenn sie sich "hinsetzen". Das sieht so gar nicht
möwenartig aus, wenn sie auf ihrem Hinterteil ruhen und
ihre staksigen Beine "vor sich liegen" haben. Aber das wird
noch, bald werden sie die Eleganz einer richtigen Möwe entwickeln.
Sie üben auch schon das Flügerschlagen. Um das zu erleben, muss
man aber schon ein bisschen Geduld mitbringen.
Verglichen mit den kleinen, wuseligen Entenküken,
wirken die Möwen etwas träge. Sie scheinen still vor sich hin
zu wachsen.
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Wollknäuel
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Die Entenjungen kann man kaum noch zählen,
nachdem sie nach dem langen Winter erst auf sich warten ließen.
Tragen die einen schon ein richtiges Federkleid, so sind die
anderen kaum geschlüpft.
Selbst wenn sie - anscheinend - ruhig im
Knäuel auf den Steinen lagern, rupft und zupft und putzt es pausenlos,
und der dunkle "Kajal-Strich" über den Augen verleiht ihnen
eine unerwartete Schönheit.
Also: Kinderzoo an der Travepromenade besuchen,
täglich geöffnet! Aber nur für ein paar Wochen im Jahr. Meist
halten sich die Möwenkinder in Höhe des Leuchtturms auf, aber
die werden natürlich auch bald mobiler. Hier finden sich auch
viele Entenküken, aber die wuseln überall herum.
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| Donnerstag,
22. Juni 2006 |
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Bach in der Vorderreihe
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Was will man mehr? Musik von Bach von den
Straßenmusikanten in der Vorderreihe, Sonne, im Hintergrund
zieht "Nils Dacke" vorbei.
Nein? Bach lieber nicht? Dann...
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Die "Liedertafel" am
Leuchtturm
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...waren Sie heute vielleicht besser am
Alten Leuchtturm aufgehoben: "Dat du min leevsten büst",
"Love me tender" und andere Lieder zum Mitsingen präsentierte
der Gemischte Chor der Travemünder Liedertafel. Eintritt kostete
es nicht, und da reichlich Publikum erschienen war, erwies
sich die von Leuchtturmwärterin Claudia Schmäing durchgeführte
Spendensammlung zu Gunsten der "Deutschen Gesellschaft zur
Rettung Schiffbrüchiger" als umso ergiebiger.
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Es geht wieder los!
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Ja, und dann muss das Runde ja wieder in
das Eckige, aber diesmal bitte mit der Hand! - Sie sind wieder
im Anflug, die "Schafschützen" und "Wanderdünen",
die "Hamburger
Hafen Haie" und die "Bad Girls". Kurzum: Der "5.
Travemünder
Beach Cup" geht am Freitag auf den Weg. Das ist zum einen
ein Spaßturnier - die Mannschaftsnamen verraten es -
aber das ist andererseits hochwertiges Handballspiel, denn
auch die Masters Serie
des Deutschen Handballbundes wird hier ausgespielt.
Beim Beach Cup geht es um drei Pokale,
und die Aktiven spielen sonst in Mannschaften von der Bundesliga
bis zur Kreisklasse. Am Freitag abend geht es mit der Pre-Players'-Party
in der Caipiranha-Bar los, am Samstag gegen 9.30 Uhr wird das
Turnier durch Bürgermeister Saxe eröffnet, Samstag
abend steigt die große Beach Party (BITTE keine Glasflaschen!!!)
und Sonntag Nachmittag verleiht Stadtpräsident Sünnenwold
die Pokale.
Mehr Infos gibt es auf der www.travemuende-beach-cup.de
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| Mittwoch,
21. Juni 2006 |
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Möwenkind an der Trave
- Sinnbild für Travemünde? - Bald kann ich fliegen, bald
kann ich fliegen!
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Konzentrierte, geballte Informationen lieferte
Michael Widmann von der "PKF hotelexperts"-Beraterfirma den rund
100 Gästen auf dem CDU-Forum "Wie viele Hotelbetten braucht Travemünde?"
im Travemünder Gesellschaftshaus. Vieles, was man als Teil des
"Tourismusbetriebs" Travemünde schon wusste oder ahnte, wurde
bestätigt: Das Mittelfeld bricht zusehends weg, "billig, billig,
billig" steht gegen "Luxus". Was bei Tourismusdirektor Johann
W. Wagner noch ein wenig vage klang - "Wenn wir uns auf 'IBIS'-Niveau
begeben, werden wir verlieren" - wurde bei Kurdirektor Uwe
Kirchhoff und dem Travemünder CDU-Vorsitzenden Klaus Petersen
dankenswert konkret: 3-Sterne-Hotels, die nicht unbedingt 24-Stunden-Service
bieten, aber einen Fahrstuhl, in den auch ein Kinderwagen passt.
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Gut besuchtes Gesellschaftshaus
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Aber wohin mit den Hotels? Die Eselwiese
scheint ja nun schon vom 5-Sterne-Segment okkupiert zu sein
(Tagebucheintragung vom 8.6.2006), das CDU-Tabu
"Bebauung des Grünstrandes" am Ende der Strandpromenade scheint,
im möglichen Schulterschluss mit SPD-Bürgermeister Saxe, nicht
mehr so tabu zu sein, und das Murren der "Interessengemeinschaft
Travemünde" (www.ig-travemuende.de)
wurde zum klaren "Nein" gegen solche Planungen. Flugs wurde auch
das Gerücht der Bebauung des Leuchtenfeldes - einer der historischen
Sichtachsen von Neu-Travemünde - wieder geboren. Ich denke, es
braucht hier Antworten der Politik, schnelle Antworten.
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Grünstrand - (noch)
unbebaut und (noch) strandabgabefrei
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Und dann noch die diversen Teufelskreise.
Da beschweren sich Gäste über die wenigen Veranstaltungsangebote
außerhalb der Sommersaison und Kurdirektor Kirchhoff zuckt
bedauernd mit den Schultern. 500.000 EUR stehen ihm pro Jahr
an Kurabgabe - und weiß Gott nicht nur für Veranstaltungen
- zur Verfügung, Timmendorfer Strand bringt es mit 10.000 Betten
auf 3 Millionen. (Also, dass deren Programm nun sechsmal besser
wäre, finde ich ja nun auch nicht!).
Ermunterung gab's von Herrn Widmann für
die kleineren Hotels, die mangels höherer Ausbuchungsraten
(und durch, wie ich meine, an ruinösen Wettbewerb erinnernde
Sonderangebote des 5-Sterne-Segments) an einem Investitionsstau
leiden: Die Attraktivität, die Travemünde durch die Luxushotels
erfährt, werde auch einen positiven Effekt auf die kleineren
Hotels haben. Na, hoffentlich halten die Banken noch so lange
still...
Klaus Puschaddel, Fraktionsvorsitzender
der CDU in der Lübecker Bürgerschaft, hob in seinem Schlusswort
hervor, dass Lübeck (=Städtetourismus) und Travemünde (=Bädertourismus)
auch weiterhin gemeinsam touristisch vermarktet werden sollten,
denn eine solche, ideale Kombination habe keine andere Region
vorzuweisen.
Richtig. Und wenn andere Ostseebäder ihre
Gäste bei schlechtem Wetter in die Schwimmhalle schicken, dann
schicken wir sie nach Lübeck. Ach so, noch 'ne gute Nachricht:
Der Kurausschuss hat Bürgermeister Saxe beauftragt, zu untersuchen,
wie der Bau und die Unterhaltung einer Schwimmhalle für Travemünde
finanziert werden könne. Aber subito (lat.=plötzlich), wenn
ich bitten darf.
Andere scheinen die Flugfähigkeit Travemündes
- um auf das Möwenkind auf dem Foto oben zurückzukommen - bedeutend
höher einzuschätzen als die Travemünder selbst: Wenn Sie mal
bei Google unter dem Suchwort "Travemünde" in die rechte Spalte
der kommerziellen Anzeigen schauen, dann finden Sie da immer
mehr Timmendorfer und Boltenhagener, die auf "Travemünde" Trittbrett
fahren. Na, ist das nichts?!
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| Dienstag,
20. Juni 2006 |
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Geballte Spannung...
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Heute war im Fußball-Garten wieder volles
Haus, zwischen 2000 und 3000 Zuschauer hatten sich zum Spiel
Deutschland gegen Ecuador eingefunden. So allmählich klappt
es auch immer besser, dass "die da vorn denen da hinten" auf
der Tribüne nicht die Sicht nehmen.
Nach dem jetzigen Stand der Dinge würde
ich die deutsche Mannschaft ja gern mal gegen Argentinien sehen,
denn bis jetzt sind das nach meinen Meinung die einzigen Mannschaften,
die schönen und interessanten Fußball spielen.
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...erleichternder
Jubel!
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Es lief ja wieder prächtig heute, die Spannung
entlud sich schon nach vier Minuten in tosendem Jubel und
dann noch zweimal...
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Nach dem Spiel
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...und natürlich am Ende des Spiels: "Wir
fahr'n, wir fahr'n, wir fahren nach Berlin!"
Heute
am Fontänenfeld
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Und wenn es, zum Beispiel gegen Argentinien,
doch nicht so klappen sollte, kann man die Fahnenfarben ja
schon mal am Fontänenfeld auf Wasserfestigkeit testen, falls
man am Ende in sie reinheulen muss.
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| Montag,
19. Juni 2006 |
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CDU-Forum am 21.6. im
Gesellschaftshaus
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Im Rahmen ihrer Veranstaltungsreihe "Rathaus-Forum"
lädt die CDU-Fraktion der Lübecker Bürgerschaft für den
21. Juni, 19 Uhr, in das Gesellschaftshaus ein. Thema: "Wie
viele Hotelbetten braucht Travemünde?" - Eine wichtige Frage,
die mit Tourismusexperten diskutiert werden soll.
Einerseits
braucht Travemünde sicherlich mehr Betten, damit die Infrastruktur
- Restaurants, Einzelhändler etc. - runder laufen kann und
nicht schon ein verregneter Sommer zur Insolvenz zahlreicher
Betriebe führt. Andererseits - wenn ich mich hier gerade so umschaue
im Juni - gibt es reichlich freie Betten in Travemünde, und
ich frage mich dann, wo all die vielen Leute für die zusätzlichen
Betten herkommen sollen. Oder müssen die Schäfchen - wie einst
in den 60er- und 70er-Jahren - im Juli und August mit hohen
- überhöhten - Preisen ins Trockene gebracht werden?
Ich hätte auch 'ne Frage zur Frage: Wieso
ist immer nur die Rede von Hotelbetten? Die Kapazitäten an
Ferienwohnungen und/oder Privatbetten scheinen nicht so recht
einzugehen in die Planung.
Es gibt sicher spannende Diskussionen im
Gesellschaftshaus in der Torstraße 1 gleich an der St. Lorenz-Kirche.
Um Anmeldung wird gebeten unter Telefon 0451 122 1061
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| Sonntag,
18. Juni 2006 |
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Warm und trocken...
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Die von Nordwesten hereinziehenden Regenwolken
haben sich freundlicherweise aufgelöst, bevor sie Travemünde
erreichten. Es ist warm und trocken, die Sonne ein wenig verschleiert.
Während einem die Entenkinder ja schon
zwischen den Beinen rumwatscheln, sind die Möven doch
noch zurückhaltender, vor allem, wenn sie Nachwuchs haben.
Thea war mal wieder unterwegs, mit'n "Fohrrad". Thea
schnackt platt. Und was begegnet ihr und ihrer Kamera da am
frühen Morgen? Sturmmövenkinner!
- Die sieht man selten.
Theas neueste kleine Geschichte mit Fotos finden
Sie hier:
Thea 2: "De Hering
is door!" (Mai 2006)
Thea 1 "De Ivendörper Barg" (November 2005)
Heute
am Fontänenfeld
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Gegen Mittag waren heute Lina und Kristin
(links im Bild) nicht vom Fontänenfeld wegzukriegen. Die beiden
fallen hier immer mit ihren Einrädern auf, die sie schon sehr
gut beherrschen. Lina hat vor zwei Jahren, Kristin vor einem
Jahr mit dem Einradfahren begonnen. Zum Schrecken mancher Zuschauer
scheinen sie manchmal hinzufallen, aber es fällt nur das Einrad
- sie selbst steigen einfach ab, wenn das Rad nicht so richtig
will.
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| Freitag,
16. Juni 2006 |
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Marlene und ...
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Während sich die Superlative in Travemünde
zur Zeit nur so stapeln - Fußball-Weltmeisterschaft, Powerboat
P1 World Championship - vollziehen sich eher im Stillen Ereignisse,
die für das Gemeinwesen Travemünde mindestens genau so wichtig
sind: Die Travemünder Stadtschule an der St. Lorenz-Kirche
zeigte sich an ihrem gestrigen "Tag der Offenen Tür" wirklich
offen, kreativ und rührig.
Marlene und Julia, beide 9jährig, die
stolz ihre Bilder präsentierten - die Travemünder
Malerin Frau Klatt hat hier helfend zur Seite gestanden - sind
nur zwei von vielen kleinen und großen Menschen, die der Schule
Leben einhauchen.
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... Julia
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Einen ganz großen Wurf haben Rektorin Siegrid
Krüger und Konrektor Lehmann mit dem neuen Computer-Netzwerk
gelandet, das jetzt sechzehn neue Rechner und neun Laptops umfasst,
d.h. jede Klasse hat einen Computer - und das in diesen Zeiten
knapper
Kassen. 22.000 EUR hat die Schule über Jahre durch
Spenden, Basare und Flohmärkte zusammengekratzt. Jetzt gaben
die Possehl-Stiftung 15.000 EUR und der "Gemeinnützige Verein
Travemünde" 2000 EUR dazu. Aufgestellt und eingerichtet wurde
das Netzwerk durch die Firma "FB Datentechnik" - natürlich
zum
Sondertarif.
FB Datentechnik
ist einer der Herausgeber des "Travemünde .Netz". Der zweite
Herausgeber - "Trave Webdesign" - hat der Stadtschule beim
Schulsport ein
wenig unter die Arme gegriffen.
Übrigens: Die Betreute Grundschule
der Stadtschule Travemünde hat auch eine eigene
Internetseite. Der
Einsatz der Stadtschule - Lehrer, Eltern, Kinder und viele
andere - erinnert mich an ein afrikanisches Sprichwort:
Viele kleine Menschen, die an vielen kleinen Orten viele kleine
Dinge tun, können das Gesicht der Welt verändern.
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| Donnerstag,
15. Juni 2006 |
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Neue Ferienhäuser
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"Ich glaube nur, was ich sehe" und "abwarten"
hört man ja aus manchem Mund manches Priwallbewohners. Aber da
tut sich wirklich was auf dem anderen Traveufer, und da ist
auch was zu sehen. Das erste Ferienhaus von Dorf 1 (zur Zeit
wird an Dorf 1 bis 3 gearbeitet, sechs Dörfer sollen es insgesamt
werden) ist im Rohbau fertig und für ein zweites Haus wird
gerade das Fundament gegossen.
Wenn Sie sich das Baustellen-Durcheinander
wegdenken, dann können Sie zumindest erahnen, was sich hier
für eine Aussicht bietet: Über die Dünen hinweg auf die Lübecker
Bucht.
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Fertig im Rohbau
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Hier entsteht ein Modellhaus "Mars" der
Planet-Haus GmbH mit Sauna, Whirlpool und Solarium. Sie können
hier aber nicht nur Ihre Ferien verbringen, sondern auch investieren.
Wie Sie der Zeichnung (weiter unten) entnehmen können, sind
die Häuser in der ersten und zweiten Reihe (Dorf 1) bereits
verkauft. Einkaufen können Sie sich ab EUR 169.900,- und
können
Ihr Haus dann acht Wochen im Jahr, vier davon im Sommer, selbst
bewohnen. (Mehr Infos unter www.priwall-strand.de.) Mit
diesen Nutzungsbestimmungen soll ein totes Feriendorf verhindert
werden, in dem zehn Monate
im Jahr
die
Rollläden
runtergelassen
sind.
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Erste Reihe ausverkauft
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Die insgesamt 63 Häuser der Feriendörfer
1 bis 3 sollen bis Ende 2007 fertiggestellt sein. Erst dann
wird darüber entschieden werden, ob auch Dorf 4 bis 6 gebaut
werden. Letztere sind nicht auf der Zeichnung sichtbar und sollen
auf einem Areal weiter westlich, zum Passathafen hin, errichtet
werden.
Und nun, Infrastruktur auf dem Priwall,
entwickle dich!!! - Bis jetzt kriegt man auf dem Priwall nämlich
kaum ein paar Brötchen im Zeitungs- und Zigarettenladen.
Das Dornröschen namens Priwall reckt und
streckt sich und scheint aus seinem 50jährigen Schlaf zu erwachen.
Mehr zum Priwall |
Mittwoch,
13. Juni 2006
Fußball-Ausgabe |
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Zum Haare raufen!
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Ich bin ja nun kein entschiedener Fußball-Fan,
aber nach dem fünften Beinahe-Tor und meinem dritten Beinahe-Herzinfarkt
fragte ich mich dann doch, ob das noch mit rechten Dingen zugehen
konnte. Hatte ich da irgendwas nicht mitbekommen? War doch
noch ein Pole Papst und kein Deutscher?! Aber dann ging ja
doch noch alles gut.
Was schier unerträglich lange Zeit immer
wieder Haare kostete...
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Alles wird gut.
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... wurde dann doch noch gut.
Und dann war nur noch Freude...
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Gewonnen!
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... Freude...
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Gewonnen!
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... Freude...
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Gewonnen!
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... Freude...
Auf dem Heimweg schnappte ich dann noch
- in lupenreinem Deutsch - den Satz auf: "Die tun ja so, als
wären sie schon Weltmeister.". Sind sie nicht. Und wenn Radoslaw
Sobolewski sich nicht hätte vom Platz stellen lassen, dann
hätte Polen womöglich auch verdient gewinnen können. Denn gut
waren beide Mannschaften, wenn auch noch nicht weltmeisterlich.
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| Mittwoch,
13. Juni 2006 |
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Sand World-Baustelle
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Heute kam er nun also, der "eckige" Sand,
der sich so gut zum Modellieren von Sandskulpturen eignet.
5000 Tonnen aus fünf Lastkähnen werden heute und morgen vom
Traveufer mit Lastwagen zum Priwallstrand gekarrt.
Da sieht's derweil wieder aus wie auf einer
Großbaustelle und so fühlt es sich auch an: Von links weht
eine Fuhre Sand von einem Lastwagen über einen, von rechts werden
Sie mit Wasser besprüht, denn das Fundament (aus ganz ordinärem
Sand) für den Skulpturenpark wird noch verfestigt.
Die holländische Inaxi-Gruppe
(www.inaxi.com),
die organisatorisch und künstlerisch für die "Sand World" verantwortlich
zeichnet, gibt dieser Baustelle aber doch eine ganz besondere
Prägung. Was die Jungs hier immer als erstes aufzubauen scheinen,
sind
die Lautsprecherboxen, aus denen richtig gute Musik kommt.
Sie wissen ja... mit Musik geht alles besser!
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Sand World-Planungszeichnung
(Grafik: © Inaxi)
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Da Sie sicher wissen, wie ein Bulldozer
und ein Sandhaufen aussehen - viel mehr gab's da nämlich heute
noch nicht zu sehen - zeige ich Ihnen lieber die Planungszeichnung
zur diesjährigen Sand World. Die ist verheißungsvoll. Ein riesiger
Clownskopf wird in diesem Jahr zum Thema "Circus - Staunen,
Träumen und Lächeln" das größte Bauwerk sein. Außerdem gibt
es ein Riesenrad, ein Kinderkarussell und viele, viele Tiere.
Erfahrene Sand World-Besucher
wissen aber schon, dass diese Planungsskizzen nur sehr vage
darstellen, was dann am Priwallstrand tatsächlich ersteht.
Die rund siebzig Skulpteure, die "sandcarver", haben weitgehend
freie Hand bei der künstlerschen Umsetzung der ihnen vorgegebenen
Skizzen.
Das ist auch eins der spannendsten Momente der Sand World.
Wenn Sie den Skulpturenpark in den ersten vier Tagen vom
7. bis 11. Juli besuchen, können Sie den Künstlern auch noch
auf
die Finger schauen. (Petrus bewahre uns davor, dass sie,
wie in den vergangenen Jahren, erneut anreisen müssen, weil
die
Skulpturen durch schwere Regengüsse und Hagelschlag Schaden
genommen haben!) |
| Dienstag,
12. Juni 2006 |
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Mozart im Schatten
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Ein bisschen Mozart gefällig? Ein wenig
Strauß vielleicht? Johann natürlich. So mancher Spaziergänger
nahm das Angebot der Studenten der Lübecker Musikhochschule
an, die auf der Strandpromenade musizierten und verweilte ein
paar Minuten im Schatten des Maritim. Derweil schleckte die Quecksilbersäule
an der 30-Grad-Marke.
Die Sonne schaut auch schon wieder um
die Ecke, und gleich werden die jungen Leute ein paar Meter weiter
ziehen. Abgesehen vom Strandleben scheint sich
der Alltag ein wenig langsamer zu vollziehen.
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Vorboten von Sand World
2006
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An der Vorderreihe ist die "Sanssouci Star"
vertäut, die sonst gegenüber auf dem Priwall liegt. Ein Zeichen!
Wofür? Das erfahren Sie, wenn Sie bis zur Lotsenstation gehen
und über die Trave schauen. Auf dem Priwall tut sich was. Der
Palisadenzaun steht schon und dort, wo sonst die "Sanssouci
Star" liegt, werden morgen die Lastkähne aus Holland eintreffen.
- Die bringen den "eckigen Sand", der für die "Sand
World"
nötig ist. In ein paar Tagen werden dann auch die "Sandcarver",
die Sandskulpteure, anreisen und die Sand World 2006 erschaffen.
Das Thema in diesem Jahr: Zirkus. Eröffnung ist am 7. Juli.
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| Sonntag,
11. Juni 2006 |
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Serbien-Montenegro
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Zumindest Olivija Glusec, die im Fußballgarten
ihren Dienst tut, gefiel es gar nicht, dass Holland gegen
Serbien-Montenegro mit 1:0 gewonnen hat. Denn schließlich
sei sie, so erfuhr ich, montenegrinischer Abstammung. Das hört
und sieht man nur an ihrem Namen.
Dort, wo wir gerade standen, hatten wir
die Fahne von Serbien-Montenegro aus dem "Fahnenmeer" im
Blickfeld, und ich konnte gleich noch eine Frage loswerden: Hat
die säbelschwingende
Dame ihr Spielbein auf
Montenegro stehen? "Das ist Kroatien!" kam es wie
aus der Pistole geschossen. Leo, Leo, deine kartographischen
Kenntnisse des
modernen Europa sind sehr mangelhaft. - Aber damit war die
nächste
Frage geboren: Warum steht sie dann auf Kroatien?!
Ich habe zu Hause noch Wikipedia bemüht,
aber das brachte mich auch nicht weiter.
WER WEISS ES?
Olivija ist übrigens weiterhin guter Dinge,
was die Weltmeisterschaft betrifft. Schließlich befinden wir
uns ja erst in der Vorrunde...
Heute
am Fontänenfeld
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Bei diesem Supersommerwetter ist natürlich
am Fontänenfeld mächtig was los. Da bleibt kein Auge trocken!
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| Samstag,
10. Juni 2006 |
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Sommer, Sonne, Sand
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Kein Zweifel: Bei uns ist Sommer! Selbst
die Ostsee hat sich bereits auf eine Temperatur von 19 Grad
hochgehangelt, und die Strandkörbe füllen sich zusehends.
Morgen, am Sonntag, wird es bei uns sicher sehr voll werden,
denn das ist der erste richtige Strandtag in diesem Jahr.
Und Morgen kommt wieder "das Runde" in
den Brügmanngarten. Fußball? Fußball sowieso! Aber noch was
Rundes: Torten! Denn Morgen ist wieder Tortenfest,
von 13 bis 17 Uhr. Aus 200 Torten werden rund 3000 Tortenstücke
für je 1,80 EUR im Angebot sein. Und das "Hüftgold" (wie es Inken
in
den
Travemünde .Netz-Kommentaren
einmal nannte), was Sie sich dabei womöglich aufladen, fließt
auch noch einem guten Zweck zu. Die Bäckerinnung Holstein, ohne
die das Fest nicht möglich wäre, spendet die Überschüsse wieder
für den Piratenspielplatz an der Mole. Es gibt auch einen Tortenwettbewerb
- Thema natürlich: Fußball - den Sie per Stimmzettel beeinflussen
können. Die Musik liefert "Swing 'n Fun".
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Travemünder Fahnenmeer
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Jetzt geht's weiter mit dem Travemünder
Fahnenmeer, über dessen Eröffnung ich bereits gestern
berichtet habe. Heute
will ich Ihnen die ganze Pracht auf einem Foto präsentieren.
Voilà, rechts im Bild. Und wenn Sie sich das Bild per Mausklick
vergrößern, sehn Sie etwa in der Mitte das Konterfei eines
Herrn, der Ihnen vielleicht bekannt vorkommen mag...
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Franz Kafka
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... und wenn Sie im Juli 1914 hier gewesen
wären, hätten Sie diesen gewissen Herrn Franz Kafka wegen
seines anstößigen Benehmens rüffeln können. In sein Tagebuch
schrieb
er: "Nachmittag
im Sand. Durch die nackten Füße als unanständig
aufgefallen."
Franz Kafka kam natürlich aus Tschechien
und diese Fahne hat Silvia Lesemann von der Werkkunstschule
Lübeck entworfen. |
Freitag,
9. Juni 2006
Zweite Eintragung
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I'm amused!
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Das war ein wirklich grandioser Auftakt
der Fußballweltmeisterschaft im Travemünder Brügmanngarten,
der für die nächsten vier Wochen Fußballgarten heißen wird.
Aber vor der Eröffnung des Fußballgartens
stand erst einmal die Inauguration des Travemünder
Fahnenmeers.
Da weiß man ja wirklich nicht, wo man zuerst hinschauen soll,
denn auf der Strandpromenade wurden 32 Fahnen entrollt,
die die Studentinnen und Studenten der Lübecker Werkkunstschule
entworfen haben.
Damit der Fußballauftakt nicht zu kurz
kommt, zeige ich Ihnen heute nur eine der wunderbaren Fahnen,
die Lustigste, und in den nächsten Tagen und Wochen bekommen
Sie alle Fahnen zu sehen. Oder Sie kommen selbst her. Es lohnt
sich!
She seems to be amused, indeed, Queen Elisabeth
II! Die britische Königin als Fußballspielerin ist auf einer
der Fahnen, der von England, zu sehen. Der Entwurf stammt von
Carl-Christian Brandt.
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Brechend voll: Fußballgarten
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Im Fußballgarten wurde es voll, brechend
voll, und quietschbunt, wobei die Farben schwarz-rot-gold phantasievoll
dominierten. Das hätte sich auch kein Punker vor zwanzig Jahren
vorstellen können, dass sein "Irokese" einmal in Schwarz-Rot-Gold
erstrahlen würde! Zum Auftakt schossen Bürgermeister Saxe und
Wirtschaftssenator Halbedel sowie die Chefs des "Maritim-"
und "Columbia-Hotels" Bälle ins Publikum. (Die beiden Hotels
sorgen hier hier für die Verpflegung. Apropos: Beim Essen für's
Volk, namentlich den Bratwürsten, gab's empfindliche Engpässe,
viele blieben angesichts der langen Schlange lieber hungrig.
Vielleicht kann man da per Steilpass nacharbeiten....)
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Anpfiff!
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Die Stimmung war prächtig. Ausgelassen,
erwartungsfroh, alle fieberten dem Anpfiff entgegen, der
dann auch lautstark bejubelt wurde. Riesenfreude natürlich
beim 1:0 gegen Costa Rica und Enttäuschung, die sich in Grenzen
hielt, beim Ausgleich. Das Vertrauen in die deutsche Nationalmannschaft
erwies sich mit dem Endergebnis von 4:2 als berechtigt.
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1:0! Die Führung!
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Das können schöne Wochen werden im Travemünder
Fußballgarten, und auch an den spielfreien Tagen wird hier
einiges geboten: Musik, Diskussionen im Medienzelt der "Lübecker
Nachrichten", Fußball für Kinder und und und... Schauen Sie
auch mal in unseren Veranstaltungskalender.
Apropos Musik. Vor der Eröffnung des Fußballgartens
spielte noch der Saxophonist Stefan Kuchel mit seiner Band,
den wir schon aus der "Sand World" kennen. Die gaben auch die
deutsche Nationalhymne zum Besten, als Jazz, und das hatte
so überhaupt gar nichts aggressiv Nationalistisches an sich.
Möge die Weltmeisterschaft in diesem Geist vonstatten gehen,
damit die Welt am Ende wirklich zu Gast bei Freunden war.
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| Freitag,
9. Juni 2006 |
[hoch] |
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Der Fußballgarten
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Heute geht es los im Brügmanngarten, der
für die kommenden vier Wochen Fußballgarten heißt.
Schon um 15 Uhr wird das Travemünder
Fahnenmeer
enthüllt und um 16.45 Uhr der Fußballgarten.
Damit Sie vorab sehen können, wie es dort
aussieht, haben wir ein neues Panoramafoto ins Travemünde .Netz
gestellt. Zum Panorama
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| Donnerstag,
8. Juni 2006 |
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Gestern im Ortsrat
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Die gestrige Sitzung des Ortsrats Travemünde
war sehr gut besucht. Kein Wunder, denn Herr Schünemann
vom Lübecker
Verkehrsdezernat stellte die detaillierte Planung zum Durchstich
der Paul-Brümmer-Straße am Kalvarienberg bis zum
Strandbahnhof vor. An dieser Planung scheiden sich die Geister
in Travemünde,
denn die "Interessengemeinschaft Travemünde" sieht
den Fortbestand des Kalvarienbergs gefährdet (siehe auch
deren Internetseite www.ig-travemuende.de).
Ziel des Verkehrskonzept sei es, so Herr
Schünemann, den Verkehr aus dem Inneren Kurgebiet und der Altstadt
herauszuhalten
und eine Durchfahrt nur in der "zweiten Reihe" zu ermöglichen.
Dafür sei der Bau der Brümmer-Straße unerlässlich. So würde
sich eine Durchfahrmöglichkeit auf den Straßen Vogteistraße,
Paul-Brümmer-Straße (bis zum Strandbahnhof), Godewind, Am Fahrenberg,
Moorredder bis zum Teutendorfer Weg ergeben. Zufahrten ins innere
Kurgebiet gibt es danach nur noch bis zum Yachthafen (über "Am
Lotsenberg") und den Neubau eines Durchstichs vom Strandbahnhof
an der Arosa-Weinwirtschaft vorbei zum Maritim-Bereich (siehe
Karte unten). Die Bertlingstraße wird zur Fußgängerzone und
die Zufahrt zur
Kaiserallee
erfolgt
über die Straße "Am Kurgarten" vorbei am Hotel "Seestern".
Die Außenallee wird teilweise geschlossen, der Parkplatz auf
dem Leuchtenfeld soll zur Grünfläche umgestaltet
werden und die Parkplatzsuchenden auf ein neues Parkhaus Brümmer-Straße/Ecke
"Am Lotsenberg"
verwiesen werden.
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Wie die Bahnlinie soll
auch die Paul-Brümmer-Straße für Fußgänger untertunnelt
werden
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Die Fußgängerzone Bertlingstraße - eine
Magistrale vom Bahnhof bis zum Strand! - kann ich mir sehr
schön vorstellen, nur wird sie von zwei Straßenzügen gekreuzt
(Paul-Brümmer-Straße
zum
Godewind
und
von "Am Kurgarten"
in die Kaiserallee). So blieb auch leider die Frage eines Bürgers
unbeantwortet, der vorschlug, aus dem "Durchfahrkonzept" ein
"Sackgassenkonzept" zu machen: Schluss an der jetzigen Paul-Brümmer-Straße/Ecke
Lotsenberg mit dem neuen Parkhaus, und von der anderen Seite:
Schluss am Godewind und dem dortigen Parkplatz. - Ein Sackgassenkonzept
habe die Lübecker Bürgerschaft nun mal nicht beschlossen, so
Herr Schünemann, und er sei mit der Durchplanung dieses vorgestellten
Konzepts beauftragt worden.
Der Teufel steckt bekanntlich im Detail
und viele Fragen und hoffentlich auch Antworten werden erst
aufkommen, wenn die detaillierte Planung vollständig veröffentlicht
wird. Dies wird vermutlich im September der Fall sein.
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Karte per Mausklick
vergrößern
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Während sich die Versammlung im Gesellschaftshaus
noch die Köpfe heiß redete, waren die "Lübecker Nachrichten"
wohl schon im Druck, die heute - auf Grundlage eines "nicht-öffentlichen
Papiers" - die neueste Planung zum Columbia-Hotel verkündete.
Danach wird die Eselswiese an das Columbia verkauft und auf ca.
einem Drittel der Fläche bebaut. Mit einem Hotelgebäude, das
halb auf der Eselswiese und halb auf der Außenallee steht - d.h.
die oben beschriebene Planung (Teilschließung der Außenallee)
wird hier bereits zur Grundlage für die neueste Planung genommen.
Hinzu kommt eine Tiefgarage unter dem Brügmanngarten, in etwa
dort, wo sich jetzt bereits der private Columbia-Parkplatz befindet.
Die provisorische Karte können Sie vergrößern, um einen Überblick
über die Planungen zu erhalten. (Ich hoffe, Herr Schünemann lässt
sich noch ein paar bessere Pläne entlocken....)
Kein Zweifel, die Investitionswelle rollt.
Ich hoffe nur, dass dabei nicht vieles überrollt wird, was
sich erst im Nachhinein als unwiederbringlich verloren herausstellt.
Zum Artikel in den "Lübecker Nachrichten" |
| Dienstag,
6. Juni 2006 |
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Die LED-Wand entsteht
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Besonders in diesen Tagen ist bekanntlich
"nach dem Spiel ja vor dem Spiel", und nichts anderes gilt
für unseren Brügmanngarten. Kaum haben die Jazzer vom "Jazz
Weekend" ihre Instrumente verstaut, da geht's auch schon weiter:
Heute wurde
mit den
Aufbauten für den "Fußballgarten" begonnen. Die große LED-Bildwand
steht bereits.
Eröffnet wird der Fußballgarten am
Freitag, 9. Juni, um 16.45 Uhr, und um 18 Uhr geht es dann
richtig los:
Deutschland gegen Costa Rica.
Wir dürfen aber bereits um 15 Uhr gespannt
sein, denn dann wird das "Travemünder
Fahnenmeer" auf der Strandpromenade
dem hoffentlich kräftig wehenden Wind übergeben: Von Studentinnen
und Studenten der Lübecker Werkkunstschule wurden 32 Fahnen
stellvertretend für die 32 an der Weltmeisterschaft teilnehmenden
Nationen entwickelt. Und das wird sicher nicht nur ein Fahnenmeer,
sondern auch ein Farbenmeer.
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Ecki Semrau und Jürgen "Dr.
Jazz" Vieregge
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Aber ich wollte auch noch Dank sagen für
das wunderbare Jazz Weekend. Dank dem Kurbereich Travemünde,
dass er dieses Fest projektiert hat, Dank dem "Dr. Jazz" Jürgen
Vieregge (rechts im Bild), der das Ganze musikalisch auf die
Beine gestellt hat, und Dank auch all denen, die die Technik
aufgebaut
und
betreut haben. Auf dem Foto Ecki Semrau, der für Licht und
Ton gesorgt hat.
Und weil's so schön war, gibt es auch
eine
neue Fotoseite im Travemünde
.Netz zum Jazz Weekend
Na dann: Bis zum nächsten Jahr beim
3. Jazz Weekend in Travemünde!
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Pfingstmontag,
5. Juni 2006 |
[hoch] |
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"Mountain Village Jazzband"
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Das war noch mal wieder ein Tag zum Genießen,
und genau das tat das zahlreich erschienene Publikum im Brügmanngarten
auch.
Nachdem die "Madison Skiffle Company" vormittags
unter anderem mit Waschbrettklängen brillierte, brachte der
frühe
Nachmittag noch ein Wiedersehen mit Tom Galagher und Tom Watson,
mit den "Swing Guitars". Die beiden machten einen sehr zufriedenen
Eindruck und scheinen sich in Travemünde wohl gefühlt
zu haben. - Wenn nur der
kalte
Westwind nicht
immer abends gekommen wäre, der die Finger so klamm machte!
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"Mountain Village
Jazzband"
|
Den Schlusspunkt beim diesjährigen Internationalen
Jazz Weekend setzte die "Mountain Village Jazzband" aus Bergedorf
("Mountain Village", alles klar?). Und die brachten natürlich
noch einmal hochkarätigen Dixieland auf die Bühne. Als eine
dunkle Wolke ein paar Regentropfen verschüttete, lief auch
kaum jemand
davon,
sondern es wurde brechend voll unterm großen Zeltdach, was
die tolle Stimmung nur noch dichter machte.
 |
Unterm Zeltdach
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Schade, nun ist es vorbei, das "2. Internationale
Jazz Weekend in Travemünde", aber es war wieder ein großartiges
Erlebnis. Der Brügmanngarten ist ein idealer Veranstaltungsort
für ein Jazzfest. Man kann ganz nahe dran sein an der Musik,
aber man kann auch mit der ganzen Familie auf der Wiese nebenan
herumtollen. Es gibt zu essen und zu trinken und, falls nötig,
auch ein großes Regendach über dem Kopf.
"Wann ist eigentlich nächstes Jahr
Pfingsten?" fragte mich unser Kurdirektor Uwe Kirchhoff. Inzwischen
weiß ich es: Am 27. und 28. Mai. Sie können also damit rechnen,
dass Travemünde sie im nächsten Jahr zum "3. Internationalen
Jazz Weekend" einlädt.
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| Sonntag,
4. Juni 2006 |
[hoch] |
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"Swing Guitars" von
hinten
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Je später der Abend... um so tiefer wurden
die Hände in Jacken- und Hosentaschen vergraben, denn es wurde
wieder empfindlich kühl. Zum Schutz von Zuschauern und Musikern
wurde das Programm sogar ein wenig abgekürzt.
Aber zum Applaudieren kamen die Hände häufig
aus den Taschen, denn dafür gab es Grund genug und tagsüber
war es sonnig bei angenehmen Temperaturen.
 |
Jazzband Jazzclub Nienburg
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Den Anfang machte heute die "Dr. Jazz Companie",
zuverlässiges Dixieland-Urgestein aus Lübeck, gefolgt von den
"Swing Guitars", die in Travemünde nun schon ihr Stammpublikum
gewonnen haben. Bei der "Jazzband Jazzclub Nienburg" musste
man manchmal ein bisschen mitzittern - aber nicht vor Kälte
- denn die Formation ist zwar nicht unbedingt jung an Jahren,
aber erst vor zwei Jahren auf die Jazzbühne gestiegen. Sie haftete
manchmal noch ein bisschen zu sehr an den Noten, was die Musik
nicht so recht abheben ließ. Aber die "Petite fleurs" und andere
Klassiker kamen dann doch gut 'rüber, was vom Publikum auch
honoriert wurde.
 |
Manfred Zaubitzer
|
Manfred Zaubitzers Posaune von "M.O.
Zetti's Jazz Affair" aus Lübeck ist
wie Butter, die auf der Zunge zergeht, und wird obendrein noch von
einem Vibrafon untermalt. Man würde wohl schnell ins Land der
Träume abgleiten, wenn die akustische Gitarre und der Bass
der Butter nicht etwas
Knoblauch und Chilli beimengen würden. Herrliche Musik für
einen Sonntag Nachmittag.
Neu im Programm waren heute noch die "Jolly
Jazz Fools" aus Eckernförde, fulminanter Dixieland von erstklassigen
Solisten, der durch den Einsatz von Tenor- und Sopransaxophon
noch reizvoller
wurde.
Auch wenn die "Madison Skiffle Company"
und die "Mountain Village Jazzband" erst morgen spielen, darf
man aber wohl schon feststellen, wer die Stars an diesem Pfingstwochenende
waren. Die "Copenhagen Steel Band" ließ heute noch einmal die
Schlegel und Schlagzeugstöcke wirbeln und als der Moderator
Dr. Jazz fragte, ob die denn im nächsten Jahr wiederkommen sollten,
da blieb selbst die kälteste Hand nicht in der Jackentasche!
- Dabei spielen die gar keinen Jazz... wie das Leben so spielt...
Zum
morgigen Programm
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Neue Spezies: Straußente
|
Ansonsten war Travemünde heute brechend
voll, was bei dem Programm und dem Wetter ja nichts Besonderes
ist. Sensationell war jedoch das Auftreten einer neuen Spezies
der Tierwelt in Höhe des Bratwurstgrills vor dem ehemaligen
Aqua
Top (Apropos, Herr Bürgermeister, wir brauchen endich
wieder eine Schwimmhalle!): Eine Straußente, lat. Struthio
Anas platyrhyncos. - Die spinnen, die Stockenten... die werden
immer menschlicher...
...Zoologen
zuerst! |
| Samstag,
3. Juni 2006 |
[hoch] |
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Ein bisschen Sonne!
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Zugegeben, es ist nicht einfach bei diesen
Temperaturen, das wahre karibische Feeling aufkommen zu lassen.
Zumal die "Copenhagen Steel Band" sich nach einer Stunde verabschiedete,
als sich das Publikum trotz des scharfen Westwinds gerade in
eine gewisse, gefühlte Wärme hineingesteigert hatte. Die Veranstalter
hatten ein Einsehen und es ging weiter, und schlussendlich
wurde sogar noch getanzt unterm Zeltdach im Brügmanngarten!
 |
Copenhagen Steel Band
|
Das war schon toll, was die zehn dänischen
Steeldrummer und Percussionisten auf die Bühne im Brügmanngarten
brachten. Selbst an Gershwin haben sie sich, neben den einschlägigen
karibischen Titeln, erfolgreich versucht. Temperatur- und
möglicherweise auch mentalitätsbedingt, dauerte es ein Weilchen,
bis der Funken ins Pubikum übersprang, aber dann waren die
wetterfesten Zuhörer auch begeistert von der unbändigen Spielfreude
des Kopenhagener Imports.
 |
Trommeln, was das Fell
hergibt!
|
Morgen kommt sie wieder, die "Copenhagen
Steel Band", und morgen soll es ja auch endlich wärmer werden!
Schon vormittags hatte die "Wolferine Jazzband",
die ihre Dixieland-Herkunft aus dem Blues nicht leugnen konnte
und wollte, ein großes Publikum gefunden. Die "Swing Guitars"
aus Glasgow, die wir schon gestern genießen konnten, hatten
sich wegen klammer Finger gleich ans Mischpult unter dem Zeltdach
zurückgezogen und schafften eine Clubatmosphäre.
 |
...es darf getanzt werden!
|
Emanuel Jareis, der Boogie-Pianist aus
Bremen, hatte einen kurzen Auftritt und machte schon mal klar,
was er Morgen braucht: "I need you", nämlich das Publikum,
und das wird ihm bei "Got my Mojo working" sicher nicht die
Gefolgschaft verweigern.
Der Posaunist Jerry Tilitz aus den USA
schließlich kredenzte gefühlvollen Modern Jazz und auf
den Schwingen seiner Stimme konnte man sich über das Zeltdach
im Brügmanngarten hinaus wegträumen.
Morgen geht's weiter und wir dürfen weiterhin
gespannt sein.
 |
Freitag,
2. Juni 2006
2. Eintragung
|
[hoch] |
 |
"Swing Guitars"
|
Die "Swing Guitars" aus Glasgow sorgten
für den Auftakt zum "2. Internationalen Jazz Weekend" in Travemünde.
Tom Watson (links im Bild) legte den Klangteppich, auf dem
Leadgitarrist Tom Galagher "Sweet Sue" so richtig zum swingen
bringen konnte. Auch einer der schönsten und bekanntesten Hungerleider
der Jazzgeschichte - I can't give you anything but love - kam
zur Aufführung wie auch weniger bekannte Stücke, bei denen
Tom Galagher umso mehr brillieren konnte.
War's der Fußball, war's das Hafenfestival
in Lübeck, was den Brügmanngarten anfangs noch recht wenig besetzt
dastehen ließ?
 |
Dr. Jazz und Uwe Kirchhoff
|
Als Jürgen - Dr. Jazz - Vieregge (links
im Bild), der Organisator des Programms, unserem Uwe - Kurdirektor
- Kirchhoff
das Du
anbot, füllten sich die Sitzplätze unter dem Zeltdach zusehends.
Es folgte Dixieland Urgestein: Die "Jazz Lips" aus Hamburg, die
im vergangenen Jahr ihr 35. Jubiläum feiern konnten.
 |
"Jazz Lips"
|
Erstaunlich ist die Kontinuität der Truppe,
denn Peter "Banjo" Meyer und drei weitere Bandmitglieder
sind von Anfang an dabei. Die "Jazz Lips" spielen ohne Kontrabass,
haben aber einen hervorragenden Tubaspieler in ihren Reihen.
Der erste Jazz Weekend-Abend war mit
einer guten Portion Abendsonne garniert und während die "Jazz
Lips" spielten, zog die "Arielle" an der Mole vorbei gen Norden.
Schön.
Aber dann wurde es kühl. Wenn Sie
morgen Abend die Hauptattraktion, die "Kopenhagen Steel
Band", erleben wollen, ohne zu frösteln, dann sollten
Sie nicht allzu dünn bekleidet zum Konzert erscheinen.
Zum Programm  |
| Freitag,
2. Juni 2006 |
|
 |
Sommerliche Strandpromenade
|
Fahren Sie doch einfach los, wenn Sie Lust
haben! Travemünde ist wunderschön und heute das Wetter noch
dazu. Was den meisten Menschen nicht so gefallen hat - das
wechselhafte und kühle Wetter - hat der Natur sehr gut getan
und Travemündes Parks strotzen nur so vor frischem Grün. Auf
der Strandpromenade hat der Mensch noch sein Übriges getan,
und die Sommerbepflanzung wurde ausgebracht. Die gelborangen
Callas blühen bereits.
Heute füllt sich Travemünde mit Gästen,
ist aber noch keinesfalls ausgebucht. Heute beginnt auch das
Jazz Weekend im Brügmanngarten. Schauen Sie doch mal in unser
Unterkunftsverzeichnis, wenn Sie zu Pfingsten Lust auf Travemünde
haben. Sie können aber auch ins Blaue fahren, denn in unseren
Straßen sieht man noch häufiger das Schild "Ferienwohnung frei".
Zum
Unterkunftsverzeichnis

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| Donnerstag,
1. Juni 2006 |
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Traditionssegler "Victor
Jara"
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Zwar ist in Travemünde über Pfingsten auch
außer dem "2. Internationalen Jazz Weekend" einiges los, so
dass Sie sich nicht langweilen müssen, aber heute möchte ich
doch mal einen Blick nach Lübeck werfen: In der Hansestadt
findet vom 2. bis 5. Juni das Hafenfestival statt. Rund um
die Untertrave gibt es auf zahlreichen Bühnen Live-Musik, die
Kinder werden sich über das Piratendorf freuen und auf den
Traditionsseglern des Museumshafens Lübeck können Sie auch
mitsegeln.
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Kraweel "Lisa von
Lübeck"
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Auch die "Victor Jara" (Bild
oben) gehört
zu den Museumsschiffen, die aber keinesfalls träge herumliegen,
sondern durchaus seetüchtig sind. Das können Sie
am Pfingstsonntag auch in Travemünde erleben, denn von
13 bis 16 Uhr tragen die alten Segelschiffe auf der Lübecker
Bucht den "Captain's
Cup"
aus. Dann wird
sich hier sicher auch die "Lisa von Lübeck" sehen
lassen, die die Nachbildung einer mittelalterlichen "Kraweel" ist.
Die Kraweel war die Weiterentwicklung der Hansekogge und konnte
bedeutend mehr Last tragen.
Hier finden Sie das Programm des Hafenfestivals
Museumshafen zu Lübeck
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[hoch] |
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- Die Kommentare wurden geschlossen -
Vielen Dank für Ihr Verständnis |
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