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Veranstaltungskalender

   
   


Leo Leuchtturms Tagebuch:

 

Mai 2006

 

Freitag, 30. Juni 2006
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Die italienische "Kerakoll"

Powerboatrennen in Travemünde. Heute war die Trave wieder vom 14.30 Uhr bis 16.00 Uhr für jeglichen Schiffsverkehr gesperrt, denn erst brausten die "Thundercats" und dann die P1-Boote die Trave hinunter. Das ist schon beeindruckend, was sie für einen Wasserschweif hinter sich herziehen.

Die Ufer der Trave waren gut besucht, aber keineswegs so voll gepackt mit Menschen wie in den vergangenen Jahren, was sicherlich auch daran liegt, dass das Time Trial im vergangenen Jahr an einem Samstag stattfand. Und manch' einer, der interessiert gewesen wäre, hat wohl auch noch einen Job...

Zum Programm wollte ich ja noch nachtragen, wann die Kandidatinnen der Miss-Belgien-Wahl ihren Auftritt haben werden: Morgen um 17 Uhr auf der RSH-Bühne an der Mole.

Zum Programm

Aber das Rennen hatte auch schwere Konkurrenz. Den ganzen Tag lag schon die Spannung in der Luft - mancher mag auch noch mit Schminken in schwarz-rot-gold beschäftigt gewesen sein, als die Boote die Trave hinunterpowerten. Blauweiß war der Himmel heute: Argentinien!!!

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Freudentaumel!

Der Fußballgarten erlebte seinen bisherigen Höhepunkt, aber wer weiß, was da noch alles kommt?! Am 7. Oktober 2005 hat unser Kurdirektor Uwe Kirchhoff verkündet, dass er - wenn Deutschland ins Endspiel käme - auch 20.000 Zuschauer im Brügmanngarten unterbringen könnte (Tagebuch vom 7.10.2005). Die Nagelprobe rückt näher.

Heute war der Fußballgarten nach über zwei Stunden nervenzehrender Ungewissheit ein Meer der Freude und des Siegestaumels. - Ach, was red' ich denn, schauen sie doch selbst. Die kleinen Bilder können Sie - wie immer im Travemünde .Netz - per Mausklick vergrößern.

 

 

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Fest an der Mole

Dann ging's gleich weiter an der Mole mit RSH-DJ Ulf Hagge und "Tin Lizzy". Da ist auch eine neue Kneipe aufgefahren. Ein Doppeldecker-Bus mit offenem Sonnendeck. Das Wetter soll ja schön werden an diesem Wochenende. Kann ja eigentlich gar nichts mehr schief gehen!

Berlin, Berlin...

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Mittwoch, 28. Juni 2006

Heute im Fußballgarten

Wenn Sie zu den Fußballsüchtigen gehören und heute und morgen ganz schrecklich unter Entzugserscheinungen leiden, hat Travemünde ein paar kleine Dosen an Ersatzdrogen im Angebot:

Heute findet ab 16 Uhr im Fußballgarten die Friendship League statt: Vereine und Institutionen spielen den Travemünder Meister aus. Veranstaltet wird das Turnier vom Haus der Jugend.

Heute abend um 20 Uhr können Sie im Fußballkino "Das Wunder von Bern" sehen (Eintritt 4,- EUR, mit ostseecard 3,- EUR, Kinder 2,- EUR) und morgen um 16 Uhr und damit kindgerecht "Die wilden Kerle 1". Für Kinder hat die Strandkorbvermietung Seipel auch noch kurzfristig Basteln (14 Uhr) und Vorlesen (16 Uhr) am Strand angekündigt. Ebenfalls morgen.

Na, und dann haben Sie es ja fast schon geschafft, am Freitag um 17 Uhr beginnt das Spiel Deutschland gegen Argentinien.

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Dienstag, 27. Juni 2006
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Powerboat-Globus

So allmählich kündigen sie sich an: Die Powerboats. Zwar ist noch keines in Travemünde angekommen, aber auf der Strandpromenade wurde bereits der große Globus errichtet, den wir bereits vom vergangenen Jahr kennen, und an der Travepromenade wird das Fahrerlager aufgebaut.

Im Brügmanngarten war ja in diesem Jahr kein Platz für den "Dry Pit", weil da das Runde in das Eckige muss (vor allem am Freitag).

Am Freitag um 14.30 Uhr geht es los mit dem Time Trial auf der Trave. Vom Skandinavienkai aus spurten die zwanzig Powerboat P1 Teams - so viele werden jedenfalls erwartet - einzeln die Trave hinunter bis zur Mole. Frühes Erscheinen sichert die besten Plätze. Falls die Sonne scheint - soll sie ja nach der Wettervorhersage - und Sie fotografieren wollen, haben Sie vom Priwall aus die Sonne im Rücken.

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Aufbau des Fahrerlagers

Beim Landprogramm ist ein weiterer Punkt hinzugekommen: Zwanzig Kandidatinnen der Miss Belgien Wahl 2006 werden bei einer Modenschau zu sehen sein. Wann und wo, konnte ich aber noch nicht herausfinden. Sowas sollte man sich ja nicht entgehen lassen! (Letztes Jahr war Prinzessin Xenia von Sachsen da! Wow!)

Zum Programm (bis jetzt ohne Misses)

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Sonntag, 25. Juni 2006
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Beach Cup 2006

Da wurde heute noch so manches Sandkorn geschluckt beim 5. Travemünde Beach Cup. Gut gelaunt und bei bestem Wetter ging es in die Endphase.

 

 

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"Laufsteg Divas"

Auf der Beach Party gestern abend, die später im "Caipi" weiterging, wurde sicher auch so mancher andere Korn geschluckt. Eines der visuellen Highlights waren die "Laufsteg-Divas". "Du machst aus mir kein Model mehr" stand auf ihren Rücken. Klar, wenn das mal geregelt ist, kann frau umso unbeschwerter feiern.

 

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"Crazy Cats"

Den sportlichen Leistungen schienen die Feieraktivitäten keinen Abbruch zu tun. Heute nachmittag wurden die zahlreichen Pokale von Stadtpräsident Sünnenwold überreicht. (Wer die Gewinner wissen möchte, möge in den kommenden Tagen auf der www.travemuende-beach-cup.de vorbeischauen.)

Zur Preisverleihung waren auch die "Crazy Cats" mit ihren gutgelaunt akrobatischen Darbietungen dazu gestoßen, und einen Preisträger will ich denn doch namentlich nennen: "Without Kempa" gewann den Party-Pokal, den "heiligen Gral" des Travemünde Beach Cup "für die fairste und einfach unverwechselbarste Mannschaft", die sich an allen Tagen auch am meisten um das Partygeschehen verdient gemacht hat.

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"Without Kempa"

Kaum war der Pokal überreicht, da erwiesen sie ihm auch gleich die Ehre, und eine wildgewordenen Raupe, zum Teil mit schreiend bunten Streifenröckchen bekleidet, robbte durch den Sand.

Without Kempa? Was soll das eigentlich bedeuten? Da geht es nun ins Handballer-Vokabular, und die Erklärung finden Sie www.without-kempa.de. Die Seite trägt den Titel "Begnadete Körper auf Tour!". Das sind heidnische Körper, nee... verkehrt, Körper aus der Heide, der Lüneburger Heide.

 

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"Global denken - lokal abholzen"

Auf der Eselswiese zwischen Hotel Columbia-Casino Travemünde und dem Arosa-Hotel herrschte weniger Andrang, aber zahlreiche Passanten ließen sich über die Protestaktion der "Interessengemeinschaft Travemünde" informieren. Hier auf der Eselswiese will das Columbia-Hotel ein zweites Hotelgebäude errichten, dem ein Großteil der alten Bäume zum Opfer fallen wird. "Global denken - lokal abholzen" stand auf einem der Plakate.

Der Lübecker "Gestaltungsbeirat", ein unabhängiges Expertengremium aus Architekten, Stadt- und Landschaftsplanern, hat seine Beratungstätigkeit - Entscheidungskompetenz hat das Gremium nicht - bei diesem Projekt eingestellt. Eine tiefe Schlucht klafft zwischen den Vorstellungen der Gestalter und der Investoren.

Mit rotweißen Flatterbändern hatte die Interessengemeinschaft Travemünde ein Areal auf der Eselswiese markiert, das dem Ausmaß des entstehenden Gebäudes entsprechen mag - denn Genaues über die aktuellen Planungen ist der Öffentlichkeit nicht bekannt. Da stand dann doch so mancher Passant kopfschüttelnd unter den Baumkronen und schaute nach oben. Der Gestaltungsbeirat hatte schon ein viergeschossiges Gebäude bis zur Traufhöhe des Casinos zugestanden. Ist das den Investoren zu wenig? So ist nun zu befürchten, dass hier etwas entsteht, was der Gestaltungsbeirat rundheraus abgelehnt hatte: Ein städtebaulicher Riegel.

Zu den Internetseiten der IG Travemünde.

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Samstag, 24. Juni 2006
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Rund - na und?!

Ein Sommersonnentag in Travemünde, wie er im Buche steht! Schon vormittags wehten die Dixielandklänge der "Dr. Jazz Companie" aus dem Brügmanngarten herüber. In der gut besetzten Abfertigungshalle für Kreuzfahrtschiffe auf dem Ostpreußenkai zeigte Anja Neuchel nun schon zum dritten Mal Mode für Frauen ab Größe 44.

 

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Tiefflug

Derweil tobte am Strand schon seit dem frühen Morgen der "5. Travemünder Beach Cup". Ein wunderbares, gut gelauntes, wohl geordnetes Chaos. Da gibt es nicht nur Handball zu sehen, sondern auch Handballer in quietschbunten Baströckchen (hatten natürlich noch was drunter) und viel sprachliche Kreativität auf den T-Shirts: "...es ist noch SAND DA MARIA" oder die "Laufsteg Divas" (Miss-Verständnis, Miss-Vergnügen usw.) mit ihrem babyblauen und rosa Outfit, dazu rosa Liebestöter... Mehr Fotos gibt's morgen, heute war da doch noch was.....

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Wie schön, hier dabei zu sein!

So mancher Handballer wurde um 17 Uhr abtrünnig, als das Ereignis des Tages begann: Deutschland gegen Schweden im Fußballgarten, und der war heute brechend voll. Wo soll das noch hinführen?

Das grandiose deutsche Spiel war ja eigentlich nach einer Veirtelstunde schon zu Ende und gewonnen, aber natürlich war der Jubel über den verschossenen schwedischen Elfmeter riesig.

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Wieder gewonnen

 

Hier wurde gejubelt und getanzt, was die Fahnen, Füße und die Tröten hielten...,

 

 

 

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Issers oder issers nicht?

... und ein unerwarteter Gast stellte sich auch noch ein: Rudi Völler. Man sah ihn in einem Auto mit dem Kennzeichen OH- davon fahren. Ist wohl in Timmendorfer Strand abgestiegen, der Schlingel! - Denkste, er war es doch nicht, wie die "Lübecker Nachrichten" berichten, sondern Michael Matthies vom Duo "Bianco" aus Süsel. Deswegen OH.

Nun geht's also gegen Argentinien am 30.6. (da fängt auch das Powerboat-Rennen an). Das hatte ich mir ja schon gewünscht, obwohl ich die Argentinier heute gegen Mexiko gar nicht mehr so toll fand. Das schaffen die schon, die Jungs und Klinsi! Berlin, Berlin.... Leo, reiß' dich zusammen!

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Zum Abschluss dieses schönen Tages darf ich auch noch zur Verleihung des ersten "Schiefen Leuchtturms" dieses Jahres schreiten und überreiche ihn den "Lübecker Nachrichten". Bestens Willens waren sie wohl, als sie heute unsere schwedischen Gäste auf Schwedisch begrüßen wollten - und brachten es fertig, in einen einzigen Satz drei kapitale Fehler einzubauen. Mannomann, so 'ne große Redaktion und kein Mensch spricht auch nur ein bisschen - hätte gereicht - Schwedisch?! - Ab an die Volkshochschule!

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Freitag, 23. Juni 2006
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Drei Möwenkinder!

Huch! Jetzt sind's ja plötzlich drei! Und hundert Meter weiter: Noch zwei! - Die Travepromenade entwickelt sich allmählich zum Kinderzoo. Die Möwenküken sind ausgesprochen witzig, weil ihre langen, noch etwas ungelenken Beine, gar nicht so recht zu ihrem kleinen Körper passen mögen. Die Beine sind schon ausgewachsen, was man sehen kann, wenn die Mutter mal vorbeikommt und neben ihnen steht.

 

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Leben auf großem Fuß!

Putzig und schon ein bisschen Mitleid erregend sieht es aus, wenn sie sich "hinsetzen". Das sieht so gar nicht möwenartig aus, wenn sie auf ihrem Hinterteil ruhen und ihre staksigen Beine "vor sich liegen" haben. Aber das wird noch, bald werden sie die Eleganz einer richtigen Möwe entwickeln. Sie üben auch schon das Flügerschlagen. Um das zu erleben, muss man aber schon ein bisschen Geduld mitbringen.

Verglichen mit den kleinen, wuseligen Entenküken, wirken die Möwen etwas träge. Sie scheinen still vor sich hin zu wachsen.

 

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Wollknäuel

Die Entenjungen kann man kaum noch zählen, nachdem sie nach dem langen Winter erst auf sich warten ließen. Tragen die einen schon ein richtiges Federkleid, so sind die anderen kaum geschlüpft.

Selbst wenn sie - anscheinend - ruhig im Knäuel auf den Steinen lagern, rupft und zupft und putzt es pausenlos, und der dunkle "Kajal-Strich" über den Augen verleiht ihnen eine unerwartete Schönheit.

Also: Kinderzoo an der Travepromenade besuchen, täglich geöffnet! Aber nur für ein paar Wochen im Jahr. Meist halten sich die Möwenkinder in Höhe des Leuchtturms auf, aber die werden natürlich auch bald mobiler. Hier finden sich auch viele Entenküken, aber die wuseln überall herum.

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Donnerstag, 22. Juni 2006
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Bach in der Vorderreihe

Was will man mehr? Musik von Bach von den Straßenmusikanten in der Vorderreihe, Sonne, im Hintergrund zieht "Nils Dacke" vorbei.

Nein? Bach lieber nicht? Dann...

 

 

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Die "Liedertafel" am Leuchtturm

...waren Sie heute vielleicht besser am Alten Leuchtturm aufgehoben: "Dat du min leevsten büst", "Love me tender" und andere Lieder zum Mitsingen präsentierte der Gemischte Chor der Travemünder Liedertafel. Eintritt kostete es nicht, und da reichlich Publikum erschienen war, erwies sich die von Leuchtturmwärterin Claudia Schmäing durchgeführte Spendensammlung zu Gunsten der "Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger" als umso ergiebiger.

 

Beach Cup 2006

Es geht wieder los!

Ja, und dann muss das Runde ja wieder in das Eckige, aber diesmal bitte mit der Hand! - Sie sind wieder im Anflug, die "Schafschützen" und "Wanderdünen", die "Hamburger Hafen Haie" und die "Bad Girls". Kurzum: Der "5. Travemünder Beach Cup" geht am Freitag auf den Weg. Das ist zum einen ein Spaßturnier - die Mannschaftsnamen verraten es - aber das ist andererseits hochwertiges Handballspiel, denn auch die Masters Serie des Deutschen Handballbundes wird hier ausgespielt.

Beim Beach Cup geht es um drei Pokale, und die Aktiven spielen sonst in Mannschaften von der Bundesliga bis zur Kreisklasse. Am Freitag abend geht es mit der Pre-Players'-Party in der Caipiranha-Bar los, am Samstag gegen 9.30 Uhr wird das Turnier durch Bürgermeister Saxe eröffnet, Samstag abend steigt die große Beach Party (BITTE keine Glasflaschen!!!) und Sonntag Nachmittag verleiht Stadtpräsident Sünnenwold die Pokale.

Mehr Infos gibt es auf der www.travemuende-beach-cup.de

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Mittwoch, 21. Juni 2006
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Möwenkind an der Trave - Sinnbild für Travemünde? - Bald kann ich fliegen, bald kann ich fliegen!

Konzentrierte, geballte Informationen lieferte Michael Widmann von der "PKF hotelexperts"-Beraterfirma den rund 100 Gästen auf dem CDU-Forum "Wie viele Hotelbetten braucht Travemünde?" im Travemünder Gesellschaftshaus. Vieles, was man als Teil des "Tourismusbetriebs" Travemünde schon wusste oder ahnte, wurde bestätigt: Das Mittelfeld bricht zusehends weg, "billig, billig, billig" steht gegen "Luxus". Was bei Tourismusdirektor Johann W. Wagner noch ein wenig vage klang - "Wenn wir uns auf 'IBIS'-Niveau begeben, werden wir verlieren" - wurde bei Kurdirektor Uwe Kirchhoff und dem Travemünder CDU-Vorsitzenden Klaus Petersen dankenswert konkret: 3-Sterne-Hotels, die nicht unbedingt 24-Stunden-Service bieten, aber einen Fahrstuhl, in den auch ein Kinderwagen passt.

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Gut besuchtes Gesellschaftshaus

Aber wohin mit den Hotels? Die Eselwiese scheint ja nun schon vom 5-Sterne-Segment okkupiert zu sein (Tagebucheintragung vom 8.6.2006), das CDU-Tabu "Bebauung des Grünstrandes" am Ende der Strandpromenade scheint, im möglichen Schulterschluss mit SPD-Bürgermeister Saxe, nicht mehr so tabu zu sein, und das Murren der "Interessengemeinschaft Travemünde" (www.ig-travemuende.de) wurde zum klaren "Nein" gegen solche Planungen. Flugs wurde auch das Gerücht der Bebauung des Leuchtenfeldes - einer der historischen Sichtachsen von Neu-Travemünde - wieder geboren. Ich denke, es braucht hier Antworten der Politik, schnelle Antworten.

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Grünstrand - (noch) unbebaut und (noch) strandabgabefrei

Und dann noch die diversen Teufelskreise. Da beschweren sich Gäste über die wenigen Veranstaltungsangebote außerhalb der Sommersaison und Kurdirektor Kirchhoff zuckt bedauernd mit den Schultern. 500.000 EUR stehen ihm pro Jahr an Kurabgabe - und weiß Gott nicht nur für Veranstaltungen - zur Verfügung, Timmendorfer Strand bringt es mit 10.000 Betten auf 3 Millionen. (Also, dass deren Programm nun sechsmal besser wäre, finde ich ja nun auch nicht!).

Ermunterung gab's von Herrn Widmann für die kleineren Hotels, die mangels höherer Ausbuchungsraten (und durch, wie ich meine, an ruinösen Wettbewerb erinnernde Sonderangebote des 5-Sterne-Segments) an einem Investitionsstau leiden: Die Attraktivität, die Travemünde durch die Luxushotels erfährt, werde auch einen positiven Effekt auf die kleineren Hotels haben. Na, hoffentlich halten die Banken noch so lange still...

Klaus Puschaddel, Fraktionsvorsitzender der CDU in der Lübecker Bürgerschaft, hob in seinem Schlusswort hervor, dass Lübeck (=Städtetourismus) und Travemünde (=Bädertourismus) auch weiterhin gemeinsam touristisch vermarktet werden sollten, denn eine solche, ideale Kombination habe keine andere Region vorzuweisen.

Richtig. Und wenn andere Ostseebäder ihre Gäste bei schlechtem Wetter in die Schwimmhalle schicken, dann schicken wir sie nach Lübeck. Ach so, noch 'ne gute Nachricht: Der Kurausschuss hat Bürgermeister Saxe beauftragt, zu untersuchen, wie der Bau und die Unterhaltung einer Schwimmhalle für Travemünde finanziert werden könne. Aber subito (lat.=plötzlich), wenn ich bitten darf.

Andere scheinen die Flugfähigkeit Travemündes - um auf das Möwenkind auf dem Foto oben zurückzukommen - bedeutend höher einzuschätzen als die Travemünder selbst: Wenn Sie mal bei Google unter dem Suchwort "Travemünde" in die rechte Spalte der kommerziellen Anzeigen schauen, dann finden Sie da immer mehr Timmendorfer und Boltenhagener, die auf "Travemünde" Trittbrett fahren. Na, ist das nichts?!

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Dienstag, 20. Juni 2006
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Geballte Spannung...

Heute war im Fußball-Garten wieder volles Haus, zwischen 2000 und 3000 Zuschauer hatten sich zum Spiel Deutschland gegen Ecuador eingefunden. So allmählich klappt es auch immer besser, dass "die da vorn denen da hinten" auf der Tribüne nicht die Sicht nehmen.

Nach dem jetzigen Stand der Dinge würde ich die deutsche Mannschaft ja gern mal gegen Argentinien sehen, denn bis jetzt sind das nach meinen Meinung die einzigen Mannschaften, die schönen und interessanten Fußball spielen.

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...erleichternder Jubel!

 

Es lief ja wieder prächtig heute, die Spannung entlud sich schon nach vier Minuten in tosendem Jubel und dann noch zweimal...

 

 

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Nach dem Spiel

 

...und natürlich am Ende des Spiels: "Wir fahr'n, wir fahr'n, wir fahren nach Berlin!"

 

 

 

Heute am Fontänenfeld
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Und wenn es, zum Beispiel gegen Argentinien, doch nicht so klappen sollte, kann man die Fahnenfarben ja schon mal am Fontänenfeld auf Wasserfestigkeit testen, falls man am Ende in sie reinheulen muss.

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Montag, 19. Juni 2006
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CDU-Forum am 21.6. im Gesellschaftshaus

Im Rahmen ihrer Veranstaltungsreihe "Rathaus-Forum" lädt die CDU-Fraktion der Lübecker Bürgerschaft für den 21. Juni, 19 Uhr, in das Gesellschaftshaus ein. Thema: "Wie viele Hotelbetten braucht Travemünde?" - Eine wichtige Frage, die mit Tourismusexperten diskutiert werden soll.

Einerseits braucht Travemünde sicherlich mehr Betten, damit die Infrastruktur - Restaurants, Einzelhändler etc. - runder laufen kann und nicht schon ein verregneter Sommer zur Insolvenz zahlreicher Betriebe führt. Andererseits - wenn ich mich hier gerade so umschaue im Juni - gibt es reichlich freie Betten in Travemünde, und ich frage mich dann, wo all die vielen Leute für die zusätzlichen Betten herkommen sollen. Oder müssen die Schäfchen - wie einst in den 60er- und 70er-Jahren - im Juli und August mit hohen - überhöhten - Preisen ins Trockene gebracht werden?

Ich hätte auch 'ne Frage zur Frage: Wieso ist immer nur die Rede von Hotelbetten? Die Kapazitäten an Ferienwohnungen und/oder Privatbetten scheinen nicht so recht einzugehen in die Planung.

Es gibt sicher spannende Diskussionen im Gesellschaftshaus in der Torstraße 1 gleich an der St. Lorenz-Kirche. Um Anmeldung wird gebeten unter Telefon 0451 122 1061

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Sonntag, 18. Juni 2006
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Warm und trocken...

Die von Nordwesten hereinziehenden Regenwolken haben sich freundlicherweise aufgelöst, bevor sie Travemünde erreichten. Es ist warm und trocken, die Sonne ein wenig verschleiert.

Während einem die Entenkinder ja schon zwischen den Beinen rumwatscheln, sind die Möven doch noch zurückhaltender, vor allem, wenn sie Nachwuchs haben. Thea war mal wieder unterwegs, mit'n "Fohrrad". Thea schnackt platt. Und was begegnet ihr und ihrer Kamera da am frühen Morgen? Sturmmövenkinner! - Die sieht man selten.

Theas neueste kleine Geschichte mit Fotos finden Sie hier:
Thea 2: "De Hering is door!" (Mai 2006)
Thea 1 "De Ivendörper Barg" (November 2005)

Heute am Fontänenfeld
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Gegen Mittag waren heute Lina und Kristin (links im Bild) nicht vom Fontänenfeld wegzukriegen. Die beiden fallen hier immer mit ihren Einrädern auf, die sie schon sehr gut beherrschen. Lina hat vor zwei Jahren, Kristin vor einem Jahr mit dem Einradfahren begonnen. Zum Schrecken mancher Zuschauer scheinen sie manchmal hinzufallen, aber es fällt nur das Einrad - sie selbst steigen einfach ab, wenn das Rad nicht so richtig will.

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Freitag, 16. Juni 2006
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Marlene und ...

Während sich die Superlative in Travemünde zur Zeit nur so stapeln - Fußball-Weltmeisterschaft, Powerboat P1 World Championship - vollziehen sich eher im Stillen Ereignisse, die für das Gemeinwesen Travemünde mindestens genau so wichtig sind: Die Travemünder Stadtschule an der St. Lorenz-Kirche zeigte sich an ihrem gestrigen "Tag der Offenen Tür" wirklich offen, kreativ und rührig.

Marlene und Julia, beide 9jährig, die stolz ihre Bilder präsentierten - die Travemünder Malerin Frau Klatt hat hier helfend zur Seite gestanden - sind nur zwei von vielen kleinen und großen Menschen, die der Schule Leben einhauchen.

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... Julia

Einen ganz großen Wurf haben Rektorin Siegrid Krüger und Konrektor Lehmann mit dem neuen Computer-Netzwerk gelandet, das jetzt sechzehn neue Rechner und neun Laptops umfasst, d.h. jede Klasse hat einen Computer - und das in diesen Zeiten knapper Kassen. 22.000 EUR hat die Schule über Jahre durch Spenden, Basare und Flohmärkte zusammengekratzt. Jetzt gaben die Possehl-Stiftung 15.000 EUR und der "Gemeinnützige Verein Travemünde" 2000 EUR dazu. Aufgestellt und eingerichtet wurde das Netzwerk durch die Firma "FB Datentechnik" - natürlich zum Sondertarif. FB Datentechnik ist einer der Herausgeber des "Travemünde .Netz". Der zweite Herausgeber - "Trave Webdesign" - hat der Stadtschule beim Schulsport ein wenig unter die Arme gegriffen.

Übrigens: Die Betreute Grundschule der Stadtschule Travemünde hat auch eine eigene Internetseite.

Der Einsatz der Stadtschule - Lehrer, Eltern, Kinder und viele andere - erinnert mich an ein afrikanisches Sprichwort: Viele kleine Menschen, die an vielen kleinen Orten viele kleine Dinge tun, können das Gesicht der Welt verändern.

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Donnerstag, 15. Juni 2006
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Neue Ferienhäuser

"Ich glaube nur, was ich sehe" und "abwarten" hört man ja aus manchem Mund manches Priwallbewohners. Aber da tut sich wirklich was auf dem anderen Traveufer, und da ist auch was zu sehen. Das erste Ferienhaus von Dorf 1 (zur Zeit wird an Dorf 1 bis 3 gearbeitet, sechs Dörfer sollen es insgesamt werden) ist im Rohbau fertig und für ein zweites Haus wird gerade das Fundament gegossen.

Wenn Sie sich das Baustellen-Durcheinander wegdenken, dann können Sie zumindest erahnen, was sich hier für eine Aussicht bietet: Über die Dünen hinweg auf die Lübecker Bucht.

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Fertig im Rohbau

Hier entsteht ein Modellhaus "Mars" der Planet-Haus GmbH mit Sauna, Whirlpool und Solarium. Sie können hier aber nicht nur Ihre Ferien verbringen, sondern auch investieren. Wie Sie der Zeichnung (weiter unten) entnehmen können, sind die Häuser in der ersten und zweiten Reihe (Dorf 1) bereits verkauft. Einkaufen können Sie sich ab EUR 169.900,- und können Ihr Haus dann acht Wochen im Jahr, vier davon im Sommer, selbst bewohnen. (Mehr Infos unter www.priwall-strand.de.) Mit diesen Nutzungsbestimmungen soll ein totes Feriendorf verhindert werden, in dem zehn Monate im Jahr die Rollläden runtergelassen sind.

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Erste Reihe ausverkauft

Die insgesamt 63 Häuser der Feriendörfer 1 bis 3 sollen bis Ende 2007 fertiggestellt sein. Erst dann wird darüber entschieden werden, ob auch Dorf 4 bis 6 gebaut werden. Letztere sind nicht auf der Zeichnung sichtbar und sollen auf einem Areal weiter westlich, zum Passathafen hin, errichtet werden.

Und nun, Infrastruktur auf dem Priwall, entwickle dich!!! - Bis jetzt kriegt man auf dem Priwall nämlich kaum ein paar Brötchen im Zeitungs- und Zigarettenladen.

Das Dornröschen namens Priwall reckt und streckt sich und scheint aus seinem 50jährigen Schlaf zu erwachen.

Mehr zum Priwall

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Mittwoch, 13. Juni 2006
Fußball-Ausgabe
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Zum Haare raufen!

Ich bin ja nun kein entschiedener Fußball-Fan, aber nach dem fünften Beinahe-Tor und meinem dritten Beinahe-Herzinfarkt fragte ich mich dann doch, ob das noch mit rechten Dingen zugehen konnte. Hatte ich da irgendwas nicht mitbekommen? War doch noch ein Pole Papst und kein Deutscher?! Aber dann ging ja doch noch alles gut.

Was schier unerträglich lange Zeit immer wieder Haare kostete...

 

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Alles wird gut.

... wurde dann doch noch gut.

Und dann war nur noch Freude...

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Gewonnen!

 

 

... Freude...

 

 

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Gewonnen!

 

... Freude...

 

 

 

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Gewonnen!

... Freude...

Auf dem Heimweg schnappte ich dann noch - in lupenreinem Deutsch - den Satz auf: "Die tun ja so, als wären sie schon Weltmeister.". Sind sie nicht. Und wenn Radoslaw Sobolewski sich nicht hätte vom Platz stellen lassen, dann hätte Polen womöglich auch verdient gewinnen können. Denn gut waren beide Mannschaften, wenn auch noch nicht weltmeisterlich.

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Mittwoch, 13. Juni 2006
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Sand World-Baustelle

Heute kam er nun also, der "eckige" Sand, der sich so gut zum Modellieren von Sandskulpturen eignet. 5000 Tonnen aus fünf Lastkähnen werden heute und morgen vom Traveufer mit Lastwagen zum Priwallstrand gekarrt.

Da sieht's derweil wieder aus wie auf einer Großbaustelle und so fühlt es sich auch an: Von links weht eine Fuhre Sand von einem Lastwagen über einen, von rechts werden Sie mit Wasser besprüht, denn das Fundament (aus ganz ordinärem Sand) für den Skulpturenpark wird noch verfestigt.

Die holländische Inaxi-Gruppe (www.inaxi.com), die organisatorisch und künstlerisch für die "Sand World" verantwortlich zeichnet, gibt dieser Baustelle aber doch eine ganz besondere Prägung. Was die Jungs hier immer als erstes aufzubauen scheinen, sind die Lautsprecherboxen, aus denen richtig gute Musik kommt. Sie wissen ja... mit Musik geht alles besser!

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Sand World-Planungszeichnung (Grafik: © Inaxi)

Da Sie sicher wissen, wie ein Bulldozer und ein Sandhaufen aussehen - viel mehr gab's da nämlich heute noch nicht zu sehen - zeige ich Ihnen lieber die Planungszeichnung zur diesjährigen Sand World. Die ist verheißungsvoll. Ein riesiger Clownskopf wird in diesem Jahr zum Thema "Circus - Staunen, Träumen und Lächeln" das größte Bauwerk sein. Außerdem gibt es ein Riesenrad, ein Kinderkarussell und viele, viele Tiere.

Erfahrene Sand World-Besucher wissen aber schon, dass diese Planungsskizzen nur sehr vage darstellen, was dann am Priwallstrand tatsächlich ersteht. Die rund siebzig Skulpteure, die "sandcarver", haben weitgehend freie Hand bei der künstlerschen Umsetzung der ihnen vorgegebenen Skizzen. Das ist auch eins der spannendsten Momente der Sand World. Wenn Sie den Skulpturenpark in den ersten vier Tagen vom 7. bis 11. Juli besuchen, können Sie den Künstlern auch noch auf die Finger schauen. (Petrus bewahre uns davor, dass sie, wie in den vergangenen Jahren, erneut anreisen müssen, weil die Skulpturen durch schwere Regengüsse und Hagelschlag Schaden genommen haben!)

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Dienstag, 12. Juni 2006
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Mozart im Schatten

Ein bisschen Mozart gefällig? Ein wenig Strauß vielleicht? Johann natürlich. So mancher Spaziergänger nahm das Angebot der Studenten der Lübecker Musikhochschule an, die auf der Strandpromenade musizierten und verweilte ein paar Minuten im Schatten des Maritim. Derweil schleckte die Quecksilbersäule an der 30-Grad-Marke.

Die Sonne schaut auch schon wieder um die Ecke, und gleich werden die jungen Leute ein paar Meter weiter ziehen. Abgesehen vom Strandleben scheint sich der Alltag ein wenig langsamer zu vollziehen.

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Vorboten von Sand World 2006

An der Vorderreihe ist die "Sanssouci Star" vertäut, die sonst gegenüber auf dem Priwall liegt. Ein Zeichen! Wofür? Das erfahren Sie, wenn Sie bis zur Lotsenstation gehen und über die Trave schauen. Auf dem Priwall tut sich was. Der Palisadenzaun steht schon und dort, wo sonst die "Sanssouci Star" liegt, werden morgen die Lastkähne aus Holland eintreffen. - Die bringen den "eckigen Sand", der für die "Sand World" nötig ist. In ein paar Tagen werden dann auch die "Sandcarver", die Sandskulpteure, anreisen und die Sand World 2006 erschaffen. Das Thema in diesem Jahr: Zirkus. Eröffnung ist am 7. Juli.

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Sonntag, 11. Juni 2006
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Serbien-Montenegro

Zumindest Olivija Glusec, die im Fußballgarten ihren Dienst tut, gefiel es gar nicht, dass Holland gegen Serbien-Montenegro mit 1:0 gewonnen hat. Denn schließlich sei sie, so erfuhr ich, montenegrinischer Abstammung. Das hört und sieht man nur an ihrem Namen.

Dort, wo wir gerade standen, hatten wir die Fahne von Serbien-Montenegro aus dem "Fahnenmeer" im Blickfeld, und ich konnte gleich noch eine Frage loswerden: Hat die säbelschwingende Dame ihr Spielbein auf Montenegro stehen? "Das ist Kroatien!" kam es wie aus der Pistole geschossen. Leo, Leo, deine kartographischen Kenntnisse des modernen Europa sind sehr mangelhaft. - Aber damit war die nächste Frage geboren: Warum steht sie dann auf Kroatien?!

Ich habe zu Hause noch Wikipedia bemüht, aber das brachte mich auch nicht weiter.

WER WEISS ES?

Olivija ist übrigens weiterhin guter Dinge, was die Weltmeisterschaft betrifft. Schließlich befinden wir uns ja erst in der Vorrunde...

 

 

Heute am Fontänenfeld
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Bei diesem Supersommerwetter ist natürlich am Fontänenfeld mächtig was los. Da bleibt kein Auge trocken!

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Samstag, 10. Juni 2006
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Sommer, Sonne, Sand

Kein Zweifel: Bei uns ist Sommer! Selbst die Ostsee hat sich bereits auf eine Temperatur von 19 Grad hochgehangelt, und die Strandkörbe füllen sich zusehends. Morgen, am Sonntag, wird es bei uns sicher sehr voll werden, denn das ist der erste richtige Strandtag in diesem Jahr.

Und Morgen kommt wieder "das Runde" in den Brügmanngarten. Fußball? Fußball sowieso! Aber noch was Rundes: Torten! Denn Morgen ist wieder Tortenfest, von 13 bis 17 Uhr. Aus 200 Torten werden rund 3000 Tortenstücke für je 1,80 EUR im Angebot sein. Und das "Hüftgold" (wie es Inken in den Travemünde .Netz-Kommentaren einmal nannte), was Sie sich dabei womöglich aufladen, fließt auch noch einem guten Zweck zu. Die Bäckerinnung Holstein, ohne die das Fest nicht möglich wäre, spendet die Überschüsse wieder für den Piratenspielplatz an der Mole. Es gibt auch einen Tortenwettbewerb - Thema natürlich: Fußball - den Sie per Stimmzettel beeinflussen können. Die Musik liefert "Swing 'n Fun".

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Travemünder Fahnenmeer

Jetzt geht's weiter mit dem Travemünder Fahnenmeer, über dessen Eröffnung ich bereits gestern berichtet habe. Heute will ich Ihnen die ganze Pracht auf einem Foto präsentieren. Voilà, rechts im Bild. Und wenn Sie sich das Bild per Mausklick vergrößern, sehn Sie etwa in der Mitte das Konterfei eines Herrn, der Ihnen vielleicht bekannt vorkommen mag...

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Franz Kafka

 

 

... und wenn Sie im Juli 1914 hier gewesen wären, hätten Sie diesen gewissen Herrn Franz Kafka wegen seines anstößigen Benehmens rüffeln können. In sein Tagebuch schrieb er: "Nachmittag im Sand. Durch die nackten Füße als unanständig aufgefallen."

Franz Kafka kam natürlich aus Tschechien und diese Fahne hat Silvia Lesemann von der Werkkunstschule Lübeck entworfen.

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Freitag, 9. Juni 2006
Zweite Eintragung
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I'm amused!

Das war ein wirklich grandioser Auftakt der Fußballweltmeisterschaft im Travemünder Brügmanngarten, der für die nächsten vier Wochen Fußballgarten heißen wird.

Aber vor der Eröffnung des Fußballgartens stand erst einmal die Inauguration des Travemünder Fahnenmeers. Da weiß man ja wirklich nicht, wo man zuerst hinschauen soll, denn auf der Strandpromenade wurden 32 Fahnen entrollt, die die Studentinnen und Studenten der Lübecker Werkkunstschule entworfen haben.

Damit der Fußballauftakt nicht zu kurz kommt, zeige ich Ihnen heute nur eine der wunderbaren Fahnen, die Lustigste, und in den nächsten Tagen und Wochen bekommen Sie alle Fahnen zu sehen. Oder Sie kommen selbst her. Es lohnt sich!

She seems to be amused, indeed, Queen Elisabeth II! Die britische Königin als Fußballspielerin ist auf einer der Fahnen, der von England, zu sehen. Der Entwurf stammt von Carl-Christian Brandt.

 

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Brechend voll: Fußballgarten

Im Fußballgarten wurde es voll, brechend voll, und quietschbunt, wobei die Farben schwarz-rot-gold phantasievoll dominierten. Das hätte sich auch kein Punker vor zwanzig Jahren vorstellen können, dass sein "Irokese" einmal in Schwarz-Rot-Gold erstrahlen würde! Zum Auftakt schossen Bürgermeister Saxe und Wirtschaftssenator Halbedel sowie die Chefs des "Maritim-" und "Columbia-Hotels" Bälle ins Publikum. (Die beiden Hotels sorgen hier hier für die Verpflegung. Apropos: Beim Essen für's Volk, namentlich den Bratwürsten, gab's empfindliche Engpässe, viele blieben angesichts der langen Schlange lieber hungrig. Vielleicht kann man da per Steilpass nacharbeiten....)

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Anpfiff!

 

Die Stimmung war prächtig. Ausgelassen, erwartungsfroh, alle fieberten dem Anpfiff entgegen, der dann auch lautstark bejubelt wurde. Riesenfreude natürlich beim 1:0 gegen Costa Rica und Enttäuschung, die sich in Grenzen hielt, beim Ausgleich. Das Vertrauen in die deutsche Nationalmannschaft erwies sich mit dem Endergebnis von 4:2 als berechtigt.

 

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1:0! Die Führung!

Das können schöne Wochen werden im Travemünder Fußballgarten, und auch an den spielfreien Tagen wird hier einiges geboten: Musik, Diskussionen im Medienzelt der "Lübecker Nachrichten", Fußball für Kinder und und und... Schauen Sie auch mal in unseren Veranstaltungskalender.

Apropos Musik. Vor der Eröffnung des Fußballgartens spielte noch der Saxophonist Stefan Kuchel mit seiner Band, den wir schon aus der "Sand World" kennen. Die gaben auch die deutsche Nationalhymne zum Besten, als Jazz, und das hatte so überhaupt gar nichts aggressiv Nationalistisches an sich. Möge die Weltmeisterschaft in diesem Geist vonstatten gehen, damit die Welt am Ende wirklich zu Gast bei Freunden war.

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Freitag, 9. Juni 2006 [hoch]
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Der Fußballgarten

Heute geht es los im Brügmanngarten, der für die kommenden vier Wochen Fußballgarten heißt.

Schon um 15 Uhr wird das Travemünder Fahnenmeer enthüllt und um 16.45 Uhr der Fußballgarten.

Damit Sie vorab sehen können, wie es dort aussieht, haben wir ein neues Panoramafoto ins Travemünde .Netz gestellt. Zum Panorama

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Donnerstag, 8. Juni 2006
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Gestern im Ortsrat

Die gestrige Sitzung des Ortsrats Travemünde war sehr gut besucht. Kein Wunder, denn Herr Schünemann vom Lübecker Verkehrsdezernat stellte die detaillierte Planung zum Durchstich der Paul-Brümmer-Straße am Kalvarienberg bis zum Strandbahnhof vor. An dieser Planung scheiden sich die Geister in Travemünde, denn die "Interessengemeinschaft Travemünde" sieht den Fortbestand des Kalvarienbergs gefährdet (siehe auch deren Internetseite www.ig-travemuende.de).

Ziel des Verkehrskonzept sei es, so Herr Schünemann, den Verkehr aus dem Inneren Kurgebiet und der Altstadt herauszuhalten und eine Durchfahrt nur in der "zweiten Reihe" zu ermöglichen. Dafür sei der Bau der Brümmer-Straße unerlässlich. So würde sich eine Durchfahrmöglichkeit auf den Straßen Vogteistraße, Paul-Brümmer-Straße (bis zum Strandbahnhof), Godewind, Am Fahrenberg, Moorredder bis zum Teutendorfer Weg ergeben. Zufahrten ins innere Kurgebiet gibt es danach nur noch bis zum Yachthafen (über "Am Lotsenberg") und den Neubau eines Durchstichs vom Strandbahnhof an der Arosa-Weinwirtschaft vorbei zum Maritim-Bereich (siehe Karte unten). Die Bertlingstraße wird zur Fußgängerzone und die Zufahrt zur Kaiserallee erfolgt über die Straße "Am Kurgarten" vorbei am Hotel "Seestern". Die Außenallee wird teilweise geschlossen, der Parkplatz auf dem Leuchtenfeld soll zur Grünfläche umgestaltet werden und die Parkplatzsuchenden auf ein neues Parkhaus Brümmer-Straße/Ecke "Am Lotsenberg" verwiesen werden.

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Wie die Bahnlinie soll auch die Paul-Brümmer-Straße für Fußgänger untertunnelt werden

Die Fußgängerzone Bertlingstraße - eine Magistrale vom Bahnhof bis zum Strand! - kann ich mir sehr schön vorstellen, nur wird sie von zwei Straßenzügen gekreuzt (Paul-Brümmer-Straße zum Godewind und von "Am Kurgarten" in die Kaiserallee). So blieb auch leider die Frage eines Bürgers unbeantwortet, der vorschlug, aus dem "Durchfahrkonzept" ein "Sackgassenkonzept" zu machen: Schluss an der jetzigen Paul-Brümmer-Straße/Ecke Lotsenberg mit dem neuen Parkhaus, und von der anderen Seite: Schluss am Godewind und dem dortigen Parkplatz. - Ein Sackgassenkonzept habe die Lübecker Bürgerschaft nun mal nicht beschlossen, so Herr Schünemann, und er sei mit der Durchplanung dieses vorgestellten Konzepts beauftragt worden.

Der Teufel steckt bekanntlich im Detail und viele Fragen und hoffentlich auch Antworten werden erst aufkommen, wenn die detaillierte Planung vollständig veröffentlicht wird. Dies wird vermutlich im September der Fall sein.

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Während sich die Versammlung im Gesellschaftshaus noch die Köpfe heiß redete, waren die "Lübecker Nachrichten" wohl schon im Druck, die heute - auf Grundlage eines "nicht-öffentlichen Papiers" - die neueste Planung zum Columbia-Hotel verkündete. Danach wird die Eselswiese an das Columbia verkauft und auf ca. einem Drittel der Fläche bebaut. Mit einem Hotelgebäude, das halb auf der Eselswiese und halb auf der Außenallee steht - d.h. die oben beschriebene Planung (Teilschließung der Außenallee) wird hier bereits zur Grundlage für die neueste Planung genommen. Hinzu kommt eine Tiefgarage unter dem Brügmanngarten, in etwa dort, wo sich jetzt bereits der private Columbia-Parkplatz befindet. Die provisorische Karte können Sie vergrößern, um einen Überblick über die Planungen zu erhalten. (Ich hoffe, Herr Schünemann lässt sich noch ein paar bessere Pläne entlocken....)

Kein Zweifel, die Investitionswelle rollt. Ich hoffe nur, dass dabei nicht vieles überrollt wird, was sich erst im Nachhinein als unwiederbringlich verloren herausstellt.

Zum Artikel in den "Lübecker Nachrichten"

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Dienstag, 6. Juni 2006
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Die LED-Wand entsteht

Besonders in diesen Tagen ist bekanntlich "nach dem Spiel ja vor dem Spiel", und nichts anderes gilt für unseren Brügmanngarten. Kaum haben die Jazzer vom "Jazz Weekend" ihre Instrumente verstaut, da geht's auch schon weiter: Heute wurde mit den Aufbauten für den "Fußballgarten" begonnen. Die große LED-Bildwand steht bereits.

Eröffnet wird der Fußballgarten am Freitag, 9. Juni, um 16.45 Uhr, und um 18 Uhr geht es dann richtig los: Deutschland gegen Costa Rica.

Wir dürfen aber bereits um 15 Uhr gespannt sein, denn dann wird das "Travemünder Fahnenmeer" auf der Strandpromenade dem hoffentlich kräftig wehenden Wind übergeben: Von Studentinnen und Studenten der Lübecker Werkkunstschule wurden 32 Fahnen stellvertretend für die 32 an der Weltmeisterschaft teilnehmenden Nationen entwickelt. Und das wird sicher nicht nur ein Fahnenmeer, sondern auch ein Farbenmeer.

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Ecki Semrau und Jürgen "Dr. Jazz" Vieregge

Aber ich wollte auch noch Dank sagen für das wunderbare Jazz Weekend. Dank dem Kurbereich Travemünde, dass er dieses Fest projektiert hat, Dank dem "Dr. Jazz" Jürgen Vieregge (rechts im Bild), der das Ganze musikalisch auf die Beine gestellt hat, und Dank auch all denen, die die Technik aufgebaut und betreut haben. Auf dem Foto Ecki Semrau, der für Licht und Ton gesorgt hat.

Und weil's so schön war, gibt es auch eine neue Fotoseite im Travemünde .Netz zum Jazz Weekend

Na dann: Bis zum nächsten Jahr beim 3. Jazz Weekend in Travemünde!

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Pfingstmontag, 5. Juni 2006

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"Mountain Village Jazzband"

Das war noch mal wieder ein Tag zum Genießen, und genau das tat das zahlreich erschienene Publikum im Brügmanngarten auch.

Nachdem die "Madison Skiffle Company" vormittags unter anderem mit Waschbrettklängen brillierte, brachte der frühe Nachmittag noch ein Wiedersehen mit Tom Galagher und Tom Watson, mit den "Swing Guitars". Die beiden machten einen sehr zufriedenen Eindruck und scheinen sich in Travemünde wohl gefühlt zu haben. - Wenn nur der kalte Westwind nicht immer abends gekommen wäre, der die Finger so klamm machte!

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"Mountain Village Jazzband"

Den Schlusspunkt beim diesjährigen Internationalen Jazz Weekend setzte die "Mountain Village Jazzband" aus Bergedorf ("Mountain Village", alles klar?). Und die brachten natürlich noch einmal hochkarätigen Dixieland auf die Bühne. Als eine dunkle Wolke ein paar Regentropfen verschüttete, lief auch kaum jemand davon, sondern es wurde brechend voll unterm großen Zeltdach, was die tolle Stimmung nur noch dichter machte.

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Unterm Zeltdach

Schade, nun ist es vorbei, das "2. Internationale Jazz Weekend in Travemünde", aber es war wieder ein großartiges Erlebnis. Der Brügmanngarten ist ein idealer Veranstaltungsort für ein Jazzfest. Man kann ganz nahe dran sein an der Musik, aber man kann auch mit der ganzen Familie auf der Wiese nebenan herumtollen. Es gibt zu essen und zu trinken und, falls nötig, auch ein großes Regendach über dem Kopf.

"Wann ist eigentlich nächstes Jahr Pfingsten?" fragte mich unser Kurdirektor Uwe Kirchhoff. Inzwischen weiß ich es: Am 27. und 28. Mai. Sie können also damit rechnen, dass Travemünde sie im nächsten Jahr zum "3. Internationalen Jazz Weekend" einlädt.

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Sonntag, 4. Juni 2006 [hoch]
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"Swing Guitars" von hinten

Je später der Abend... um so tiefer wurden die Hände in Jacken- und Hosentaschen vergraben, denn es wurde wieder empfindlich kühl. Zum Schutz von Zuschauern und Musikern wurde das Programm sogar ein wenig abgekürzt.

Aber zum Applaudieren kamen die Hände häufig aus den Taschen, denn dafür gab es Grund genug und tagsüber war es sonnig bei angenehmen Temperaturen.

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Jazzband Jazzclub Nienburg

Den Anfang machte heute die "Dr. Jazz Companie", zuverlässiges Dixieland-Urgestein aus Lübeck, gefolgt von den "Swing Guitars", die in Travemünde nun schon ihr Stammpublikum gewonnen haben. Bei der "Jazzband Jazzclub Nienburg" musste man manchmal ein bisschen mitzittern - aber nicht vor Kälte - denn die Formation ist zwar nicht unbedingt jung an Jahren, aber erst vor zwei Jahren auf die Jazzbühne gestiegen. Sie haftete manchmal noch ein bisschen zu sehr an den Noten, was die Musik nicht so recht abheben ließ. Aber die "Petite fleurs" und andere Klassiker kamen dann doch gut 'rüber, was vom Publikum auch honoriert wurde.

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Manfred Zaubitzer

Manfred Zaubitzers Posaune von "M.O. Zetti's Jazz Affair" aus Lübeck ist wie Butter, die auf der Zunge zergeht, und wird obendrein noch von einem Vibrafon untermalt. Man würde wohl schnell ins Land der Träume abgleiten, wenn die akustische Gitarre und der Bass der Butter nicht etwas Knoblauch und Chilli beimengen würden. Herrliche Musik für einen Sonntag Nachmittag.

Neu im Programm waren heute noch die "Jolly Jazz Fools" aus Eckernförde, fulminanter Dixieland von erstklassigen Solisten, der durch den Einsatz von Tenor- und Sopransaxophon noch reizvoller wurde.

Auch wenn die "Madison Skiffle Company" und die "Mountain Village Jazzband" erst morgen spielen, darf man aber wohl schon feststellen, wer die Stars an diesem Pfingstwochenende waren. Die "Copenhagen Steel Band" ließ heute noch einmal die Schlegel und Schlagzeugstöcke wirbeln und als der Moderator Dr. Jazz fragte, ob die denn im nächsten Jahr wiederkommen sollten, da blieb selbst die kälteste Hand nicht in der Jackentasche! - Dabei spielen die gar keinen Jazz... wie das Leben so spielt...

Zum morgigen Programm

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Neue Spezies: Straußente

Ansonsten war Travemünde heute brechend voll, was bei dem Programm und dem Wetter ja nichts Besonderes ist. Sensationell war jedoch das Auftreten einer neuen Spezies der Tierwelt in Höhe des Bratwurstgrills vor dem ehemaligen Aqua Top (Apropos, Herr Bürgermeister, wir brauchen endich wieder eine Schwimmhalle!): Eine Straußente, lat. Struthio Anas platyrhyncos. - Die spinnen, die Stockenten... die werden immer menschlicher...

Klick! ...Zoologen zuerst!

Samstag, 3. Juni 2006 [hoch]
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Ein bisschen Sonne!

Zugegeben, es ist nicht einfach bei diesen Temperaturen, das wahre karibische Feeling aufkommen zu lassen. Zumal die "Copenhagen Steel Band" sich nach einer Stunde verabschiedete, als sich das Publikum trotz des scharfen Westwinds gerade in eine gewisse, gefühlte Wärme hineingesteigert hatte. Die Veranstalter hatten ein Einsehen und es ging weiter, und schlussendlich wurde sogar noch getanzt unterm Zeltdach im Brügmanngarten!

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Copenhagen Steel Band

Das war schon toll, was die zehn dänischen Steeldrummer und Percussionisten auf die Bühne im Brügmanngarten brachten. Selbst an Gershwin haben sie sich, neben den einschlägigen karibischen Titeln, erfolgreich versucht. Temperatur- und möglicherweise auch mentalitätsbedingt, dauerte es ein Weilchen, bis der Funken ins Pubikum übersprang, aber dann waren die wetterfesten Zuhörer auch begeistert von der unbändigen Spielfreude des Kopenhagener Imports.

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Trommeln, was das Fell hergibt!

Morgen kommt sie wieder, die "Copenhagen Steel Band", und morgen soll es ja auch endlich wärmer werden!

Schon vormittags hatte die "Wolferine Jazzband", die ihre Dixieland-Herkunft aus dem Blues nicht leugnen konnte und wollte, ein großes Publikum gefunden. Die "Swing Guitars" aus Glasgow, die wir schon gestern genießen konnten, hatten sich wegen klammer Finger gleich ans Mischpult unter dem Zeltdach zurückgezogen und schafften eine Clubatmosphäre.

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...es darf getanzt werden!

Emanuel Jareis, der Boogie-Pianist aus Bremen, hatte einen kurzen Auftritt und machte schon mal klar, was er Morgen braucht: "I need you", nämlich das Publikum, und das wird ihm bei "Got my Mojo working" sicher nicht die Gefolgschaft verweigern.

Der Posaunist Jerry Tilitz aus den USA schließlich kredenzte gefühlvollen Modern Jazz und auf den Schwingen seiner Stimme konnte man sich über das Zeltdach im Brügmanngarten hinaus wegträumen.

Morgen geht's weiter und wir dürfen weiterhin gespannt sein.

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Freitag, 2. Juni 2006
2. Eintragung
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"Swing Guitars"

Die "Swing Guitars" aus Glasgow sorgten für den Auftakt zum "2. Internationalen Jazz Weekend" in Travemünde. Tom Watson (links im Bild) legte den Klangteppich, auf dem Leadgitarrist Tom Galagher "Sweet Sue" so richtig zum swingen bringen konnte. Auch einer der schönsten und bekanntesten Hungerleider der Jazzgeschichte - I can't give you anything but love - kam zur Aufführung wie auch weniger bekannte Stücke, bei denen Tom Galagher umso mehr brillieren konnte.

War's der Fußball, war's das Hafenfestival in Lübeck, was den Brügmanngarten anfangs noch recht wenig besetzt dastehen ließ?

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Dr. Jazz und Uwe Kirchhoff

Als Jürgen - Dr. Jazz - Vieregge (links im Bild), der Organisator des Programms, unserem Uwe - Kurdirektor - Kirchhoff das Du anbot, füllten sich die Sitzplätze unter dem Zeltdach zusehends. Es folgte Dixieland Urgestein: Die "Jazz Lips" aus Hamburg, die im vergangenen Jahr ihr 35. Jubiläum feiern konnten.

 

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"Jazz Lips"

Erstaunlich ist die Kontinuität der Truppe, denn Peter "Banjo" Meyer und drei weitere Bandmitglieder sind von Anfang an dabei. Die "Jazz Lips" spielen ohne Kontrabass, haben aber einen hervorragenden Tubaspieler in ihren Reihen.

Der erste Jazz Weekend-Abend war mit einer guten Portion Abendsonne garniert und während die "Jazz Lips" spielten, zog die "Arielle" an der Mole vorbei gen Norden. Schön.

Aber dann wurde es kühl. Wenn Sie morgen Abend die Hauptattraktion, die "Kopenhagen Steel Band", erleben wollen, ohne zu frösteln, dann sollten Sie nicht allzu dünn bekleidet zum Konzert erscheinen.

Zum Programm

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Freitag, 2. Juni 2006
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Sommerliche Strandpromenade

Fahren Sie doch einfach los, wenn Sie Lust haben! Travemünde ist wunderschön und heute das Wetter noch dazu. Was den meisten Menschen nicht so gefallen hat - das wechselhafte und kühle Wetter - hat der Natur sehr gut getan und Travemündes Parks strotzen nur so vor frischem Grün. Auf der Strandpromenade hat der Mensch noch sein Übriges getan, und die Sommerbepflanzung wurde ausgebracht. Die gelborangen Callas blühen bereits.

Heute füllt sich Travemünde mit Gästen, ist aber noch keinesfalls ausgebucht. Heute beginnt auch das Jazz Weekend im Brügmanngarten. Schauen Sie doch mal in unser Unterkunftsverzeichnis, wenn Sie zu Pfingsten Lust auf Travemünde haben. Sie können aber auch ins Blaue fahren, denn in unseren Straßen sieht man noch häufiger das Schild "Ferienwohnung frei".

Zum Unterkunftsverzeichnis

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Donnerstag, 1. Juni 2006
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Traditionssegler "Victor Jara"

Zwar ist in Travemünde über Pfingsten auch außer dem "2. Internationalen Jazz Weekend" einiges los, so dass Sie sich nicht langweilen müssen, aber heute möchte ich doch mal einen Blick nach Lübeck werfen: In der Hansestadt findet vom 2. bis 5. Juni das Hafenfestival statt. Rund um die Untertrave gibt es auf zahlreichen Bühnen Live-Musik, die Kinder werden sich über das Piratendorf freuen und auf den Traditionsseglern des Museumshafens Lübeck können Sie auch mitsegeln.

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Kraweel "Lisa von Lübeck"

Auch die "Victor Jara" (Bild oben) gehört zu den Museumsschiffen, die aber keinesfalls träge herumliegen, sondern durchaus seetüchtig sind. Das können Sie am Pfingstsonntag auch in Travemünde erleben, denn von 13 bis 16 Uhr tragen die alten Segelschiffe auf der Lübecker Bucht den "Captain's Cup" aus. Dann wird sich hier sicher auch die "Lisa von Lübeck" sehen lassen, die die Nachbildung einer mittelalterlichen "Kraweel" ist. Die Kraweel war die Weiterentwicklung der Hansekogge und konnte bedeutend mehr Last tragen.

Hier finden Sie das Programm des Hafenfestivals
Museumshafen zu Lübeck

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