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Leo Leuchtturms Tagebuch:
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Travemünde .Netz im Juni:
75.299 Seitenzugriffe!
+ 29% gegen 2005
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| Montag,
31. Juli 2006 |
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WM der 470er-Junioren
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Sowohl in sportlicher Hinsicht wie auch
beim "Party machen" war der gestrige letzte Tag der 117. Travemünder
Woche ein weiterer Höhepunkt. Auf der Regattabahn "Beach" gab
es noch einmal "Segeln zum Greifen nah", denn hier wurden die
Junioren-Weltmeister der 470er-Klasse gekürt.
Das gestrige Finale gewannen die Russen
Basalkin/Ignatenko. Beim Gesamtsieg gab es eine Überraschung:
Nicht die hoch favorisierten Kroaten Sime/Marenic, sondern
die Israelis Levine Eyal und Amir Yam holten sich den Titel.
Beste Deutsche wurden Lorenz/Gebert auf Platz 5.
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Die Weltmeister
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Die Regatta konnte man von der Mole aus
sehr gut verfolgen. Über Lautsprecher wurden die Zuschauer
über das Renngeschehen live informiert. Das ist mit Sicherheit
eine der großen Stärken der Travemünder Woche: Auch an den
Segelwettbewerben kann man ein wenig teilnehmen, auch wenn
man selbst noch nie in einem Segelboot gesessen hat.
Die Sieger (rechts im Bild) scheinen bei
der Einfahrt in die Travemündung noch mal ungläubig zurückschauen
zu müssen: Wir sind Weltmeister!
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Birgid Jansen und Band
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Auf der Festivalbühne im Brügmanngarten
kam das Motto der Travemünder Woche noch einmal aufs Allerschönste
zum Tragen: "Klasse statt Masse". Personifiziert wurde die Klasse
von der Jazz-Sängerin Birgid Jansen und ihren Musikern sowie
ihrer Kontrabassistin. Da wurde ein "Summertime" auf die Bühne
gebracht, wie man es wohl kaum zuvor gehört hat. Da dachte
ich, der Klassiker "Sunny" sei nun ausgespielt und ausgesungen,
aber - weit gefehlt - da ging der Keyboarder los und Sunny
erstrahlte als Salsa-Feuerwerk. Das Publikum war begeistert,
forderte und bekam Zugaben und der "Rausschmeißer" wurde zum
neuen Höhepunkt. Birgid Jansen und ihr Gitarrist ganz allein
auf der Bühne: "Halleluja". Wunderschön.
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Abschlussfeuerwerk
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Zehntausende sahen der Laserschau "Träume
aus Licht" und dem Höhenfeuerwerk von der Strandpromenade aus
zu, Strand und Badestege waren gut bevölkert.
Travemünde hat eine großartige 117. Travemünder
Woche mit über einer Million Besuchern erlebt. Das neue Veranstaltungskonzept
hat sich bewährt, wenn sicher hier und da noch nachgebessert
werden kann.
(Was folgte, als die Lichter auf den Festmeilen
ausgingen, war das absolute Chaos. Aber ich will die schönen
Seiten der letzten zehn Tage in mir ausklingen lassen. - Gemeckert
wird erst morgen wieder!)
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Samstag,
29. Juli 2006
Zweiter Eintrag |
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Robotman
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War das 'ne Halluzination oder hat der
geschundene Rasen im Brügmanngarten heute Nachmittag wohlig gestöhnt,
als der erste nennenswerte Regen seit Wochen niederging.
Aber ich glaube, er braucht noch ein bisschen mehr, am besten
nachts.
Der "Robotman" (Foto links) ist natürlich
auch in diesem Jahr mit von der Partie auf der Travemünder
Woche. Er ist etwas... wie soll ich sagen... gesprächiger geworden...
gibt mehr Geräusche von sich, aber natürlich nur dann - Kenner
der Robotmen-Szene wissen das - wenn jemand einen Obulus entrichtet.
Sonst steht er stumm und starr. Heute allerdings selten, denn
trotz des Regens am Nachmittag war Travemünde heute abend wieder
brechend voll. Tag X minus 1. Am Montag ist TW-Aschermittwoch.
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"Ring of Fire"
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Das Programm auf der Festival-Bühne im
Brügmanngarten verschob sich ein wenig wegen des Regens, und
die Vorstellung von "8 to the Bar" wirkte auch ein wenig verhagelt.
Da funkte nichts zwischen Gruppe und Publikum, das reichlich
anwesend war.
Ganz anders bei "Ring of Fire". Man musste
kein Anhänger von Johnny Cash und auch kein Country-Music-Fan
sein, um mitzugehen. Das war authentisch, Sänger und Musiker
waren präsent unter dem Zeltdach und das wurde auch vom Konzertpublikum
reichlich honoriert. Da wurde nicht einfach Johnny Cash nachgespielt,
sondern "Ring of Fire" hauchte den alten Titeln neues Leben
ein.
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"A Boy named Sue""
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Johnny Cash wäre wahrscheinlich stolz gewesen
auf diese Musiker, hätte er seinen Titel "A Boy named Sue"
von ihnen gehört:. Die üble Geschichte von einem Vater, der
seinem Sohn den Mädchennamen Sue gab, um ihn für das Leben
zu stählen. Erst als der Sohn erwachsen ist, treffen sich die
beiden wieder und der Sohn zeigt dem Vater, wie ihn dieser
Name abgehärtet hat: "I hit him hard right between the eyes."
Was ich damit sagen will: Die 117. Travemünder
Woche ist ganz großartig, und wenn Sie morgen nicht kommen,
haben Sie sie verpasst! Das würde Ihnen der Chef unserer Tourismuszentrale,
Johann W. Wagner, übelnehmen, weil er in diesem Jahr unbedingt
eine Million Besucher sehen will. Aber abgesehen davon, kommen
morgen das große Finale der "Träume aus Licht" und das gigantische
Höhenfeuerwerk. - Wer könnte da widerstehen?! 
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| Samstag,
29. Juli 2006 |
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Puzzeln...
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Für die, die schon hier
sind, geht die 117. Travemünder Woche ins Finale, für alle
anderen, die immer noch nicht hier waren, kommt der Endspurt.
Auch für Kinder hat die TW eine Menge zu bieten. Am Medienzelt
von NDR und "Lübecker Nachrichten" an der Travepromenade
können Kinder um die Wette puzzeln. Am Ende verliert aber
niemand. Gestern gab es zum Beispiel große Badetaschen
mit reichhaltigem Inhalt zu gewinnen.
An der Mole um den Piratenspielplatz,
der wie immer kostenlos lockt, gibt es eine Hüpf-, Kletter-
Schaukel- und Rutschlandschaft, auf der viele Kinder herumtoben.
Hier kostet es Eintritt, je nach Spieldauer, bis zur Tageskarte
von 7,50 EUR. Die Spiellandschaft ist auch spätabends geöffnet.
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... und klettern
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Auch für die Segler geht
es heute ins Finale, und bei denen hängt natürlich viel von
Wind und Wetter ab. Gestern konnten die Regatten wegen Flaute
erst spätnachmittags starten. Gerade - um halb zwölf - hat
es einen kurzen Regenschauer gegeben, der die Luft ein wenig
gereinigt hat. Das Regengebiet zieht ab, und wenn die Wolkendecke
aufreißt, wird es hoffentlich auch eine frische Brise geben.
Den brauchen nämlich die
Segler der Laser-Klasse, die heute auf der Bahn "Beach" vor
dem Strand ihr Finale aussegeln sollen. Das können Sie vom
Strand und von der Mole aus verfolgen. An der Mole soll
es auch einen Kommentar zum Renngeschehen über Lautsprecher
geben.
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Justine
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Ach ja, apropos Kinder.
Ich traf ja noch Justine, die seit gestern nicht nur seelenruhig
in den Armen ihrer Eltern, sondern auch in denen der Kirche
schlafen kann. Sie wurde in der St. Lorenz-Kirche getauft.
Vor Justines Taufe haben
ihre Eltern...
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Kai und Corinna
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...sich kirchlich trauen
lassen, Corinna und Kai Lüdicke (Vierjahreszeiten-Floristik),
ein Jahr nach ihrer standesamtlichen Trauung. Kai hatte ich
schon
am Dienstag
(Tagebucheintrag)
bei seinem Junggesellenabschied "erwischt".
Es klappt! Die Sonne kommt
'raus!

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| Freitag,
28. Juli 2006 |
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Bonny Ferrer...
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Sie lebt in ihrer Musik, sie lebt aus der
Musik, alles andere folgt: Die Mimik, die Gestik, der Tanz; mal
lustig, mal dahinschmelzend, lasziv, ausgelassen, schelmisch
- Bonny Ferrer und die Latin Souls waren zu Gast im Brügmanngarten
auf der Festivalbühne und es war ein großartiger Abend.
Eine große Stimme und eine gute Vorstellung
und Bonny Ferrer...
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...and the Latin Souls
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... hatte eine stattliche Anzahl guter
Musiker mitgebracht. Zwei Keyboarder, einer davon auch am Akkordeon,
neben einem Schlagzeuger noch einen Percussionisten, zwei Bläser
und neben dem Bassisten noch einen guten Akustik-Gitarristen.
Wenn das Konzept der Festivalbühne im
Brügmanngarten sich auch auf der nächsten Travemünder Woche
durchsetzt, dann darf Bonny Ferrer keinesfalls fehlen. Zu
Bonny Ferrers Internetseite.
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| Donnerstag,
27. Juli 2006 |
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Das Happy End naht!
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Wunderschöne Stimmen erzählen die Geschichte
zu den "Träumen aus Licht", aber nicht immer kann man dem Text
ganz folgen. Aber nun wissen wir es: Es ist die Liebesgeschichte
von Layla und Manjnun, der eine persische Dichtung zu Grunde
liegt. Jeden Tag wird der Erzählfaden ein Stückchen weiter gesponnen
und endet natürlich mit einem Happy End am Sonntag. Dann gibt
es ab 23 Uhr ein nächtliches Doppelprogramm an
der Mole. Also:
Das Happy End bitte nicht an der Travepromenade suchen - wo
die
Laserschau
bis einschließlich Samstag stattfindet - dann verpassen Sie
es womöglich! Im Anschluss an die Vereinigung von Layla und
Manjnun folgt das große Höhenfeuerwerk zum Abschluss der Travemünder
Woche.
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"Alma" auf der Festival-Bühne
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Die Vereinigung des Publikums mit der Latino-Pop-Gruppe
"alma" auf der Festival-Bühne im Brügmanngarten
verlief etwas zögerlich. Die Sitzplätze waren zwar
gut besetzt, aber die Distanz zwischen Bühne und "Parkett" mochte
sich erst gegen Ende etwas vermindern. (Besucher hatten sich
auch gestern reichlich in Travemünde eingefunden. Selbst
an einem Mittwochabend ebbte die Abreisewelle erst gegen 0.30
Uhr ab.
Das ist schon
unglaublich.)
Eigentlich fehlte es an nichts, oder kam "Oyo como va",
das man vielleicht noch von Carlos Santana in den Ohren hat,
etwas
zu poppig und gefällig 'rüber?
Heute abend herrscht mit Sicherheit wieder
Konzertatmosphäre. Dann kommt die Sängerin Bonny
Ferrer, die
in Ghana geboren und in Spanien und Deutschland aufgewachsen
ist, auf die Bühne. Diese Biografie schlägt sich
auch in ihrer Musik nieder, die nicht so einfach in eine Schublade
zu stecken
ist. Da sind sehr leise Töne zu vernehmen, aber Bonny
Ferrer kann auch losgehen wie eine spanische Rakete. Hörproben
finden Sie hier. Ab 19.30 Uhr: Bonny Ferrer and the Latin
Souls. - Und danach: Schnell zu Layla und Manjnun an die Travepromenade!
Bei der 470er-Juniorenweltmeisterschaft
waren Fantela
Sime und Igor Marenic aus Kroatien die Crew des Tages. Mit
zwei Tagessiegen schoben
sich die Favoriten an den punktgleichen Israelis
Levine Eyal und Amir Yam vorbei auf Platz
eins des Gesamtklassements. Das Team vom Balkan, 15. der offenen
Weltrangliste, zeigte in beiden Rennen eine eindrucksvolle
Leistung.
Auf Rang zehn des 121 Boote starken Felds
schoben sich die Berliner Christopher Lorenz und Friedrich
Gebert vor. Mit einem Tagessieg
und einem Dritten zeigte die wohl beste deutsche Nachwuchscrew,
die voriges Jahr Bronze bei der Europameisterschaft in Tallinn/Estland
gewonnen hatte, ansteigende Form.

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| Mittwoch,
26. Juli 2006 |
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Nothing else matters!
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"Nothing else matters...", wenn an einem
warmen Sommerabend die Jungs von "United Four" in ihrem Kuh-Outfit
die Bühne erobern. Da ist dann auch kein Platz mehr für Sessel
und Stühle in der ersten Reihe im Brügmanngarten. Da stehen die
Menschen eng gepackt unter dem Zeltdach und an der Bühnenrampe.
"United Four" hat ein zahlreiches und treues
Publikum, und wenn mir der Begriff "Kult" auch etwas zu inflationär
gebraucht wird, die Konzerte dieser vier Musiker in Travemünde
sind schon ein bisschen "kultig". Vom Musikalischen Landprogramm
sind sie wohl auch fast die einzigen, die aus den vergangenen
Jahren in die diesjährige Travemünde Woche hinübergewachsen
sind.
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Knock, knock, knockin'...
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Auf "United Four" ist Verlass. Da kann
man mitsingen, mitschunkeln und sich auf die vielen Zugaben
freuen... wenn das Konzert zu Ende ist, ist es noch längst
nicht vorbei. Auch auf das Publikum ist Verlass: Die Feuerzeuge
gehen an bei "Knock, knock, knockin' on heaven's door", und womöglich
ist's an der Himmelspforte ja wirklich so schön und mit "Hey,
Jude" kann man sich nach Haue singen...
Heute abend kommen wieder akustische Gitarren
zum Zuge und es klingt Spanisch und nach Latino-Pop: "Bamboleyo",
"Maria, Maria". "Alma"
tritt auf der Festival-Bühne im Brügmanngarten auf. Da ist
dann vielleicht wieder etwas mehr Platz zum
Tanzen. 
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| Dienstag,
25. Juli 2006 |
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Junggesellenabschied
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Oha, das war ja alles in allem wieder ein
langer Abend... Aber der Reihe nach: Schon am frühen Abend
fiel mir eine Gruppe seltsam gekleideter Menschen, alles Männer,
in der Bertlingstraße auf, und auf den zweiten Blick entpuppte
sich die attraktive, schwarzhaarige Dame
mit der pinkfarbenen Stola als Kai Lüdicke, der am kommenden
Freitag um 13 Uhr seine Corinna - zusammen sind sie Inhaber
von "Vier
Jahreszeiten Floristik" in der Kaiserallee - vor den Traualtar
führen
wird. Wird bestimmt eine schöne Hochzeit in der schönen
St. Lorenz-Kirche. - Soweit die Gesellschaftsnachrichten.
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Knut Kiesewetter
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Weiter auf den Festmeilen der Travemünder
Woche: Im wiederum wunderbar entspannten Brügmanngarten - der
Festival-Bühne - hatte sich ein großes Publikum eingefunden,
um einem Altmeister zu frönen: Knut Kiesewetter als Sänger und
Posaunist gab mit seinem Quintett Modern Jazz-Klassiker zum
Besten, ein Routinier, der auf seine stille Art ein großes Publikum
zu fesseln weiß.
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Boogie im Seglervillage
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Je mehr ich mich dem wichtigsten Ort des
heutigen Geschehens an Land näherte - der Travepromenade gegenüber
der Passat - um so mehr wurde ich von den Klängen eines Boogie-Pianos
gefangen genommen. Hoch über dem riesig langen Tresen im Seglervillage
war... oh je, ist mir der Zettel mit dem Namen in die Trave
gefallen?... auf den Tasten seines Keyboards höchst aktiv.
Aber es wurde jetzt höchste Zeit, dass
ich mich auf meinen Lieblingspoller in der Trave begab, um
die "Träume aus Licht" zu erleben. Da wurde es dann bald etwas
enger, weil dort oben auch noch zwei Nebelwerfer samt Techniker
untergebracht werden
mussten. (Im Vorfeld hatte es wohl Kommunikationsprobleme zwischen
dem Zoll und den Pyrotechnikern gegeben, denn auf die Zollbrücke
durften die Nebelwerfer plötzlich nicht mehr.). Aber Raum ist
ja bekanntlich in der kleinsten Hütte, und es entwickelte sich
eine angenehme Zusammenarbeit zwischen Peter Thomann und mir.
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Träume aus Licht
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Bei der Laserschau hatte ich arge Probleme,
mich auf den Sucher meiner Kamera zu beschränken, denn was
da geboten wurde, war wirklich eindrucksvoll. Die Laserstrahlen
huschten über die Trave, bildeten Fächer und Ovale, die sich
ineinander verschlangen und den Nebel durchdrangen. Dazu spielte
eine eingängige Musik und ein verträumter, geheimnisvoller
Text wurde verlesen. Noch eine Steigerung brachte das Feuerwehrboot
mit seinen Wasserfontänen und als Sahnehäubchen wurde ein wohl
dosiertes Feuerwerk abgebrannt.
Sehr schön! Jetzt jeden Abend um 23 Uhr
bis Samstag. Am Sonntag wird das große Höhenfeuerwerk an der
Mole abgebrannt.
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Tini, Kerstin, Katharina
und Judith
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Schließlich erreichte mich noch eine Beschwerde:
Wieso ich denn schon zwei Fotos vom Brasilien Beach-Club veröffentlich
habe, und nichts von der Karibik-Bar unterhalb des Lotsenturms??!!!
Da seien die Mädchen doch viiiiel schöner!!! Also bitte schön:
Tini, Kerstin, Katharina und Judith. Ich werde aber keine Entscheidung
treffen und mich zwischen die Fronten begeben. Schauen Sie
selbst nach!
Letzte Meldung von der TW-Pressestelle:
Bis jetzt haben schon 500.000 Menschen die Travemünder Woche
besucht und damit segelt die Veranstaltung auf ihre Traummarke
von einer Million Besuchern zu.
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| Sonntag,
23. Juli 2006 |
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"Schauriger" Schlagzeuger
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Swinging Travemünde!
Ich dachte gerade noch "Was für eine energische
Swing-Musik!", da stieg der Schlagzeuger mit einer Energie
und einer Präzision und einer Präsenz ein, dass mir bei knapp
30 Grad ein kalter Schauer über den Rücken lief. Was für
ein Drive! Aber das war ein wohliger Schauer, und sie sind
auch
alle saumäßig gut, die Musikerinnen und Musiker von "Salt
Peanuts", der Big Band der Lübecker Hochschulen.
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"Salt Peanuts"
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Ein paar hundert Meter weiter ging es gleich
weiter mit Swing und wenn die "JASS Concert Band" BIG
Band sagt, dann meint sie das auch, denn JASS brachte rund
60 Musikerinnen
und Musiker
und eine sehr gute Sängerin auf den Rasen im wohltuenden
Schatten des Maritim-Hochhauses. "JASS" war bereits
im vergangenen Juli in Travemünde (Tagebuch
vom 16. Juli 2005). Ich habe sie zum Glück noch zufällig
entdeckt, ein bisschen mehr Werbung hätten sie durchaus verdient.
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Immer was los im Brasilien
Beach-Club
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Die Strandclubs erholen sich tagsüber ein
wenig von den anstrengenden Nächten, ein bisschen Betrieb herrscht
bei der Tanzschule Wollgast - doch halt, nicht alle Beach-Clubs
erholen sich: Bei den Brasilianern ist immer was los, da wird
auch am frühen Nachmittag schon wieder getrommelt und getanzt!
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Jonglage und Comedy
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Tagsüber spielt sich das Leben der Travemünder
Woche aber hauptsächlich auf den Promenaden ab - mal abgesehen
vom brechend vollen Strand. Nahe der Kleinkunstbühne beom Fontänenfeld
hatten sich Bastian & Tomek mit ihrer Jonglage-Show eingefunden,
wobei das Publikum (auf dem Foto: liegend) nicht ungeschoren
davon kam und höchst lebensgefährliche Messer über sich kreisen
sehen musste.
Aber ich sollte nicht vergessen, dass die
Travemünder Woche eine Segelwoche ist. Heute begann die Europameisterschaft
der Tornado-Klasse und die sah für die deutschen Teams leider
nicht so gut aus wie das Startfoto von Segel-Fotograf Nils
Bergmann
(von
dem
man
sagt, er sei manchmal so nahe an den Booten dran, dass auch
die Segler
auf den
Auslöser
drücken könnten; das Foto können Sie per Mausklick auf 800
Pixel Breite vergrößern). Als zweite von links und fotografisch
im Fokus sehen Sie die Österreicher Hagara/Steinacher,
die das heutige Rennen machten. Ganz links Polgar/Spalteholtz,
die nur 14. wurden, aber damit beste Deutsche.
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| Samstag,
22. Juli 2006 |
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"GER 33" kehrt
an den Strand zurück
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Bis 1.10 Uhr in der Nacht herrschte Stop-and-Go
auf Travemündes Ausfallstraße Moorredder, dann wurde
der Verkehrsstrom etwas
ruhiger. Es müssen weit über 100.000 Besucher gewesen
sein, die die Travemünder Woche heute besucht haben.
Für die Segler fing der Tag flau an, es
herrschte Flaute, erst am Nachmittag frischte der Wind mit
Stärken von 4 bis 5 auf, und dann wurde auch gesegelt, was
das Zeug hielt. Es war etwas diesig, so dass man auch auf der
Bahn "Beach" nicht so recht ausmachen konnte, was vor sich
ging. Auf dem Foto kehrt der "18. Footer" "GER 33" an den Strand
zurück.
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"Soulabouts" und Nina
Graf
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Im Brügmanngarten, der "Festival-Bühne",
fand das "Wolkly Rosenberg-Trio" ab 16 Uhr ein begeistertes,
aber leider nur kleines Publikum. Besser hatten es da schon
die "Soulabouts"
von Pat Fritz (www.pat-fritz.de)
in einem gut besetzten Brügmanngarten. Pat Fritz hatte eine
Debütantin
mitgebracht, Nina Graf, die nach anfänglichen stimmlichen
Unsicherheiten das Publikum zu überzeugen wusste. Die Stimmung
im Brügmanngarten
ist wunderschön entspannt, hier gibt es kein Gedrängel
und Geschiebe.
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Rockabilly am Strand
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Besten Rockabilly gab es am Strand an der
Mole im Beach-Club "Tanztee am Meer", aber ich habe keine Ahnung,
wie
die Jungs
hießen. Es scheint, dass sich dieser Beach-Club zur größten Tanzfläche
dieser Travemünder Woche entwickelt. Da war es wirklich brechend
voll.
Der erste Samstag der Travemünder Woche
war ein voller Erfolg. Die Sonne und die Wärme waren da, die
Gäste kamen und schließlich stellte sich auch noch der Wind
ein. So kann es weitergehen für die nächsten zehn Tage.
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| Freitag,
21. Juli 2006 |
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Es ist angerichtet!
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Es ist angerichtet, die Party kann weitergehen!
- Mit dem traditionellen Kommando "Heißt Flagge" wurde die
117. Karibische... ääh, nein, man kommt ja ganz durcheinander
bei dem Wetter... "Travemünder Woche" von Bürgermeister Bernd
Saxe im Beisein von Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Peter
Harry Carstensen eröffnet.
Tausende von Zuschauern hatten sich an
der Überseebrücke 1, an der die "Lisa von Lübeck" lag, versammelt,
um die Eröffnung mitzuerleben. Lebhafter Wind machte die hohen
Temperaturen gut erträglich.
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"Heißt Flagge" an der
Travepromenade
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Derweil liefen die Vorbereitungen auf
den Besucheransturm in den
Beach-Clubs an der Mole auf Hochtouren. Im "Brasilien Beach Club"
türmten sich die Caipirinha-Gläser (Foto oben). Wenn sie auch
nicht Fußball-Weltmeister geworden, so sind die Brasilianer ja
auch noch in anderen Disziplinen unter den Weltfavoriten: Beim
Trommeln und Tanzen. Viel nackte Haut ist bei diesen Temperaturen
ja fast schon ein Muss.
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Durchaus titelverdächtig!
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Die Strandclubs, die sich um den Piratenspielplatz
an der Mole gruppieren, wurden sofort vom Publikum angenommen.
Hier kann sich jeder die Musik aussuchen, die er mag und das
Ambiente, das ihm gefällt
Der Brügmanngarten, der jetzt Festival-Bühne
heißt, wurde ganz großartig hergerichtet. Die Bänke unter dem
Zeltdach sind Tischen und Stühlen gewichen - Möbel-Kraft macht's
möglich - und das Areal öffnet sich bis hin zur Strandpromenade.
Der Blick auf die
Ostsee
wird nicht durch unzählige Verkaufsstände verstellt. Toll!
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Die Festival-Bühne
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Eine Festival-Bühne ist nichts ohne
Festival-Musik, aber die gab es heute. "Max and Friends" standen
auf dem Programm, und Max' allerbester Freund ist eine Freundin:
Nathalie Dorra. Die entledigte sich bald nach dem Suundcheck
ihrer Flipflops und federte barfuß über die Bühne. Was für
eine großartige Soulstimme! Max und die anderen Freunde stehen
ihr aber kaum nach. Das ist wirklich die musikalische Klasse,
die man uns für diese Travemünder Woche versprochen hatte.
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Max und Nathalie
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Kurzum: Die Party geht weiter!
Es gibt noch etwas Neues zur Travemünder
Woche: Das Travemünde .Netz können
Sie jetzt an vielen Stellen
umsonst und draußen empfangen,
wenn Sie mit Ihrem Laptop unterwegs sind. Beim Restaurant Büchtmann
an der Mole, in der Vorderreihe um den "Seebär", auf der Travepromenade
um den Lübecker Yacht-Club und am Fährplatz um die Fleischrei
Lohff können Sie sich kostenlos über W-LAN ins Travemünde .Netz
einloggen. Die Verbindungen wurden von der Firma LAN 1 und
FB Datentechnik eingerichtet. Wollen Sie im Internet surfen,
dann erhalten Sie in der Fleischerei Lohff, im "Seebär" und
im Restaurant Büchtmann die entsprechenden Karten.

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| Donnerstag,
20. Juli 2006 |
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"Lisa von Lübeck"
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Puh! 29 Grad um 22 Uhr! In Travemündes
Wohngebieten stieg das Thermometer heute auf 33 Grad (in Lübeck
wurden 36,3 Grad gemessen), am Strand war es mit 29 Grad verhältnismäßig
kühl. Aber jetzt fällt die Quecksilbersäule, denn
es zieht ein Gewitter vorbei, das vor allem Hamburg und Kiel
mit ergiebigen
Regengüssen bedenkt.
Eigentlich wollte ich aber über die "Travemünder
Woche" schreiben, die morgen um 18 Uhr mit dem Kommando "Heißt
Flagge" von Lübecks Bürgermeister Saxe eröffnet werden wird.
PHC, Peter Harry Carstensen, Schleswig-Holsteins Ministerpräsident,
ist auch mit dabei. (Das ist einer von denen im Kieler Landtag,
die sich kürzlich kräftig die Diäten erhöht, während die meisten
anderen Menschen die Gürtel enger schnallen müssen... Leo, Du
schweiftst ab, "Thema verfehlt" hätte dein Deutschlehrer gesagt.)
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Eröffnung der "TW" 2005
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Zurück: Bürgermeister Saxe wird
die "TW" in diesem Jahr nicht vom Raddampfer "Freya" eröffnen
- der war für die vielen Gäste ohnehin zu klein geworden -
sondern von Bord der "Lisa von Lübeck" (oben im Bild). Die "Lisa"
ist der Nachbau einer mittelalterlichen "Kraweel" und eine
Kraweel ist die Weiterentwicklung der wohlbekannten Hansekogge
und konnte viel mehr Ladung aufnehmen als ihre kleinen Vorgängerinnen.
Auf jeden Fall ist sie ein wunderschönes Schiff, das die angemessene
Kulisse für die Eröffnung der 117. Travemünder Woche bieten
wird.
Also: Morgen um 18 Uhr an der Travepromenade
in Höhe des Lübecker Yacht-Clubs geht's los!

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| Mittwoch,
19. Juli 2006 |
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Segeln zum Anfassen
an der Mole: 29ers
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"Mit dieser Woche segeln wir in eine
neue Dimension", sind Karin Böge und Claus-Dieter
Stolze, das Führungsduo
der "Travemünder Woche", überzeugt. Und da
bahnt sich in sportlicher Hinsicht auch einiges an bei der 117.
Ausgabe der Segelwoche.
Über 2500 Seglerinnen und Segler aus 36 Nationen - es
hätten
auch 37 sein können, wenn die Israelis nicht abgesagt
hätten
- gehen mit mehr als 850 Booten an den Start.
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Johannes Polgar und
Florian Spalteholz
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Zum hochkarätigen Regattaprogramm
gehören unter anderem die Europameisterschaften der olympischen
Tornados (ein riesiges Teilnehmerfeld mit 73 Booten) und die
Weltmeisterschaft der Junioren (unter 22 Jahre) bei den 470ern.
Auch Johannes Polgar und Florian Spalteholz (bislang WM-Vierte,
Foto) kämpfen
um diesen Titel.
"Segeln zum
Anfassen" gibt es
auf
der Bahn "Beach" vor dem Strand.
Hier segeln bereits ab Samstag (22.7.) die 18-Footer um den
"Columbia German Grand Prix" - es winkt eine Reise
ins Columbia-Hotel in Pissouri Bay auf Zypern. Vor dem Strand
sollen - so weit
der Wind mitspielt - auch die Contender, die olympischen Laser
und die 470er. Das Segelgeschehen soll live von der Mole kommentiert
werden. - Sehr löblich, dass auch die Landratten etwas
mehr mitkriegen sollen von dem, was "da draußen" passiert.
Auch das Landprogramm hat
viel Neues zu bieten. Meine Freude über den "Festival-Park" im
Brügmanngarten
hatte ich Ihnen schon am Montag mitgeteilt, da gibt es war
für die Ohren.
Für die
Augen ein Schmaus soll die Laserschau "Träume aus
Licht"
werden, die ab Montag täglich an und um die "Passat" stattfindet.
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Anklicken zum Vergrößern
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Damit Sie sich ab Freitag in Travemünde
zurechtfinden, können Sie sich den Lageplan links per
Mausklick als Datei auf den Bildschirm holen oder auch als
pdf-Datei ausdrucken.
Das gesamte Programm finden Sie auf www.travemuender-woche.net.
Deutsche Bahn und Stadtverkehr Lübeck setzen
Sonderzüge und -busse ein. Die letzten Verbindungen nach
Lübeck bzw. Hamburg gebe ich Ihnen noch in den kommenden Tagen. 
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| Dienstag,
18. Juli 2006 |
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Kein Zweifel, es ist
Sommer!
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Da sind schon noch Plätze frei an unserem
Strand, wenn er sich auch Tag für Tag mehr füllt. Kein Wunder
bei dem Wetter, und morgen soll es noch wärmer werden.
Es war aber nicht das schöne Wetter,
das mich heute an den Strand zog, sondern der Schauspieler
Ulli
Haussmann vom Lübecker "Theater
Combinale", der die neue Spielzeit
für die "Geschichten am Meer" einläutete.
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Ulli Haussmann
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Wenn Sie im vergangenen Jahr hier waren,
erinnern Sie sich jetzt vielleicht. Die "Geschichten am Meer",
die von Ulli Haussmann alias Antonio erzählt werden, waren
ein großer Erfolg. Jede Veranstaltung fand mehr als einhundert
Zuschauer, die den wilden Geschichten von Antonio und seinem
(Glücks-) Schwein Paolo amüsiert und auch nachdenklich folgten.
Mit am Lagerfeuer und für die musikalische Untermalung zuständig
ist Filippo, der diese Aufgabe auf seine ganz besondere Art
löst. - Lassen Sie sich die "Geschichten am Meer" nicht entgehen:
Amüsant, kurzweilig, intelligent und im Hintergund die Ostsee.
Ab 4. August finden die "Geschichten am
Meer" freitags und samstags um 21 Uhr statt. Antonios
letzter Auftritt ist am 26. August. Ein Platz im Strandkorb kostet
EUR 12,-, im Liegestuhl oder Sand EUR 10,- (mit ostseecard 1,-
EUR weniger). Vorverkauf: Strandkorbvermietung Aichholzer 0170
- 7668977, Buchhandlung Hüx 82, Hüxstr. 82 in Lübeck, 0451
- 74631. Abendkasse ab 20 Uhr.
Mehr zu den Geschichten am Meer
Premiere vom 25.6.2005

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| Montag,
17. Juli 2006 |
[hoch] |
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"Festival-Park" im Aufbau
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Um die Müllberge und Glasscherbenmeere
einzudämmen, wurde bereits in den vergangenen Jahren vor der
Travemünder Woche, die am 21.7. beginnt, der Slogan gewagt:
"Mehr Klasse als Masse". In den letzten Jahren schlug der Vorsatz
aber kaum in die Realität durch. In diesem Jahr dürfen wir
wirklich hoffen, denn der Zuschnitt des Landprogramms der "TW"
hat sich
verändert.
Jubel, Trubel und Tanz finden an der
Travepromenade im Seglerdorf (und am Strand an der Mole) statt,
wo kaum jemandes Nachtruhe gestört werden kann, es sei
denn, er will sich unbedingt stören
lassen. Dermaßen Ruhebedürftige sollten Travemünde
während
der TW weiträumig umfahren, es sind nur 10 Tage, und es
bleiben 355 Jahrestage übrig. An der Mole gibt
es keine riesige Bühne mehr, die tagsüber wie
ein
schwarzes
Ungetüm
dasteht,
sondern
- ja,
ein
Kinderkarussell
und gastromische Angebote auf dem Strand.
 |
Alte Bekannte: "United
Four"
|
Ein hoch interessantes Element des neuen
TW-Konzepts ist der Brügmanngarten, der sich zum "Festival-Park"
mausert. Zur Zeit werden hier Pagodenzelte hochgezogen und
im Festival-Park soll ein hochkarätiges Musikprogramm geboten
werden. Da sollten wir mal einen näheren Blick draufwerfen.
Ins Auge fällt Dienstag, der 25.7.: "United
Four", die mit den Kuhklamotten (Foto). Na ja, die kennen wir
aus den letzten Jahren, aber sie bringen eine gute Show und
solide Rockmusik. Alle anderen Gruppen sind neu auf der TW
und viel versprechend: 21.7.: "Max and Friends" mit der Sängerin
Nathalie Dorra bringen Pop und Soul, am 22.7. ist Wolkly Rosenberg
mit Gypsy Swing an der Reihe und die "Soulabouts".
Am 24.7. kommt ein Oldtimer. Knut Kiesewetter
bringt Jazz-Klassiker auf die Bühne. Für alle, die
Kiesewetter und/oder Jazz mögen, ein Muss. Am 26. und
27. wird es lateinamerikanisch mit "Alma" und "Bonny
Ferrer", am 28.7. kommt Sydney Youngblood
und selbst, wenn Sie den Namen nicht kennen, haben sie sein sein
"If only I could" sicher schon mal gehört. Zum
Abschluss am 30.7. gibt es noch ein besonderes Highlight: Die
großartige Jazz-Sängerin
Birgid Jansen mit Band.
Ich habe jetzt nur einen Teil des Programms
erwähnt - das volle Programm finden Sie auf www.travemuender-woche.net - aber das hört sich alles sehr gut an und scheint geeignet
zu sein, ein bisschen Musik-Festival-Stimmung aufkommen zu
lassen. Das wäre ein großer Gewinn für die Travemünder Woche.  |
| Sonntag,
16. Juli 2006 |
[hoch] |
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"Stena Carrier", "Aurora"
und Arielle"
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Wir hatten reichlich Schiffsverkehr auf
der Trave heute früh. Als erstes lief das Kreuzfahrtschiff
"Arielle" gegen 7.15 Uhr ein, drehte vor dem Skandinavienkai
und wartete ein bisschen, um die "Lübeck Link" (ein regelmäßig
verkehrendes Frachtschiff) passieren zu lassen. Dann wurde die
"Arielle" am Ostpreußenkai an der Vorderreihe vertäut.
 |
Die
"Arielle" nach der Wende
|
Währenddessen hatte sich die riesige "Aurora"
(270 Meter lang) in die Travemündung geschoben, passierte die
Arielle, drehte langsam und behutsam am Skandinavienkai und
machte dort fest.
Derweil wartete bereits die "Stena Carrier"
darauf, ihre Fahrt fortsetzen zu können.
 |
Die "Aurora" läuft
ein
|
Wenig später traf ich Travemünde-Führer
Wolfgang Moebius (www.trave-guide.de),
der mir berichtete, dass es heute früh fast Lotsenknappheit
gegeben hätte. Nur
durch die Überlappung zweier Schichten konnten die vielen
Schiffe zügig in den Hafen gebracht werden.
Die "Aurora" kam ja nun einen
Tag früher
als im Luxusliner-Fahrplan ausgewiesen.
Ich hoffe, dass die Abfahrtszeiten noch stimmen. Danach verlässt
die "Arielle" Travemünde
heute um 17 Uhr und die "Aurora" um 18 Uhr. Von der
Aussichtsgalerie des "Alten
Leuchtturms" müsste das ein wunderschöner
Anblick sein.

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| Samstag,
15. Juli 2006 |
|
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Mutter zu Besuch
|
Die letzte Meldung zuerst: Wie geplant,
läuft die schöne "Arielle"
morgen gegen 7.30 Uhr in Travemünde ein und macht am Ostpreußenkai
fest. Einen Tag früher als erwartet und bereits
um 7 Uhr kommt die "Aurora",
die mit ihren 270 Metern Länge nur am Skandinavienkai anlegen
kann. Da wird ja wieder einiges los sein an den Ufern der Trave
in aller Frühe!
An der Travepromenade laufen die Vorbereitungen
für die Travemünder Woche - beginnt am kommenden Freitag -
auf vollen Touren. Da das fotografisch aber nicht so interessant
ist, bin ich wieder bei den Möwenteenagern hängengeblieben.
Gelegentlich kommt Muttern mal vorbei und
bringt - wohl eher zum Abgewöhnen - was zu Futtern mit. Da
kann man dann auch gleich mal zeigen, wie gut man Flügelschlagen
geübt
hat, aber noch reicht es nicht zum Fliegen.
 |
Piepsiger Möwenschrei
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Neben Flügelschlagen steht "Möwenschrei"
auf dem Lehrplan. Das sieht auch schon sehr beeindruckend aus,
wie sie die Schnäbel aufreißen, aber von Schrei kann noch keine
Rede sein - es piepst. Naja, kommt noch.
Die drei Möwenjungen scheinen sich auf
den Steinen am Traveufer in Höhe des Alten Leuchtturms pudelwohl
zu fühlen. Nur wenn Ihnen jemand zu hastig - meist Kinder -
zu nahe kommt, verziehen sie sich ins Wasser, aber ohne übertriebene
Eile.
Mehr zu den Möwenkindern
 |
Ein "Corsair"
|
Im Brügmanngarten liefen nachmittags die
Oldtimer der "Ostsee-Classics" von ihrer Rallye ein und fanden
ein großes Publikum. Sie hätten noch viel mehr Zuschauer gefunden,
wären die Zeiten, zu denen die Oldtimer in Travemünde zu bestaunen
waren, vom Veranstalter etwas präziser angegeben worden. Viele
Interessierte
kamen zu spät in den Brügmanngarten und waren enttäuscht, dass
nur noch wenige Fahrzeuge dort waren.
Aber schließlich sind das die ersten "Ostsee-Classics"
in Travemünde, und die Erfahrungen dieses Jahres werden sicher
in die Planung der Ostsee-Classics 2007 eingehen. Ja, richtig
gelesen: Im nächsten Jahr kommen die Oldtimer vom 5. - 8. Juli.
Mich hat neben den vielen Mercedes-Modellen,
dem einzigartig runden Ford Taunus 17M und dem formschönen
Borgwart-Isabella-Coupé ein "Corsair" (Foto) fasziniert. Ich
erfuhr, dass Corsair ein eigenständiger Automobilbauer war, der
aber offenbar nur kurze Zeit existierte. Was waren das für
erhabene Formen, als Aerodynamik und Spritsparen noch nicht zu
den höchsten Tugenden von Fahrzeugkonstrukteuren gehörten. 
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| Freitag,
14. Juli 2006 |
|
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Alte Vogtei
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Nun war George W. Bush auch in Trinwillershagen.
Wie vor ihm die DDR-Gewaltigen Otto Grotewohl und Walter Ulbricht.
Und in den letzten Tagen war es um die Bürgerrechte in
T. und Stralsund
und Umgebung so ähnlich bestellt wie zu Zeiten der beiden
letztgenannten Herren. Nun ist die 20 Millionen Euro schwere,
weltpolitische
Wildschweinpeinlichkeit (wie viele Schwimmhallen hätten
man davon bauen können!!!) vorbei, und wir dürfen
uns wieder den wichtigen Ereignissen an der Ostseeküste
zuwenden:
Die Travemünder
Woche naht mit Riesenschritten!
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Deckenmalerei von 1623
|
Heute möchte ich Sie auf etwas hinweisen,
was außerhalb des offiziellen Segel- und Festprogramms
stattfindet: Bereits Anfang dieses Jahres wurden bei Bauarbeiten
in der "Alten
Vogtei" am Fährplatz in der Vorderreihe mittelalterliche
Deckenmalereien entdeckt - siehe
auch Tagebucheintragung vom 5. April 2006 - und Travemündes
interessanteste Baustelle können Sie während der Travemünder
Woche (20. - 30. Juli) jeweils ab 15 Uhr besichtigen. Diplom
Restaurator Herr Kulicki wird Sie über die Deckenmalereien informieren
und Historikerin Frau Christensen erläutert die Geschichte des
mittelalterlichen Gebäudes.
Mehr noch: Eine jahrmarktähnliche Kulisse
wird Sie empfangen, in der es auch Speis und Trank gibt, und
das Ganze wird mit Musik untermalt. "Genießen wie die alten
Vögte" ist das Motto. - Klingt gut, finde ich. 
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| Donnerstag,
13. Juli 2006 |
[hoch] |
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Banane in Aktion
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25 Grad Lufttemperatur (am Wasser) 25 Grad
Wassertemperatur! Dazu ein frischer Seewind aus Nordost (Vorsicht!
Höchste Sonnenbrandgefahr!), der alle Rapskäfer weggeblasen
hat. Die kleinen, schwarzen Viecher sind zwar völlig ungefährlich,
können aber durchaus lästig werden, vor allem, wenn man gelbe
oder grüne Kleidung trägt. Rot mögen sie am wenigsten.
Der Strand ist voll, die Körbe zumindest
kurz vor "ausgebucht", und auf der Lübecker
Bucht ist das Bananaboat der "Water
World" im
Einsatz.
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Laue Vollmondnacht
|
Sie können sich vorstellen, dass uns solche
Tage gefallen. Und erst die lauen Nächte! Von einem fast völlig
klaren Himmel strahlte uns letzte Nacht der Vollmond an. Selbst
Caspar
David Friedrich, der ja so manchen Mond auf der Leinwand verewigt
hat, hätte seine helle Freude an ihm.
Falls Sie Lust auf Travemünde und
Ostsee bekommen haben, schauen Sie mal in unser Unterkunftsverzeichnis,
zur Zeit gibt es noch einige Zimmer und Ferienwohnungen. Ab 20.
Juli dürfte es dann wirklich eng werden, denn dann beginnt
die "Travemünder Woche".
 |
| Mittwoch,
12. Juli 2006 |
[hoch] |
 |
Fodersöök
|
Wegen ihrer roten Beine werden sie auch
Halligstörche genannt: Die Austernfischer. Der Begriff
"Hallig" verweist auch eher auf die Nordsee, aber offenbar werden
sie auch an der Ostsee immer heimischer, zum Beispiel in Heiligenhafen.
Jetzt hat Thea auch in Travemünde Austernfischer gesichtet
und die benahmen sich - so fand sie - eher wie Einheimische
denn als Gäste.
Theas Geschichte, natürlich wieder auf
Plattdeutsch und mit ihren Fotos finden
Sie hier:

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| Dienstag,
11. Juli 2006 |
[hoch] |
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Die Oldtimer kommen!
|
Kaum ist der Fußballgarten abgebaut, werden
ab Donnerstag rund hundert Oldtimer den Brügmanngarten in Besitz
nehmen. Aber immer nur für einige Zeit, denn die mindestens
zwanzig Jahre alten Fahrzeuge werden tagsüber auch viel unterwegs
sein.
Am Donnerstag ist Anreise und am Freitag,
14.7., um 10 Uhr erfolgt der Aufbruch zu den verschiedenen
Ausflugszielen, zum Beispiel nach Mölln und Eutin. Rückkehr
gegen 16 Uhr. Samstag,
15.7., 9 Uhr: Start zur großen Rallye-Ausfahrt. Rückkehr nach
Travemünde: 16 bis 17 Uhr.
Mehr Info

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| Montag,
10. Juli 2006 |
[hoch] |
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Möwenkind mit Federkleid
|
Ach ja... das ist ja auch mal wieder
schön... Travemünde ohne Massenveranstaltung. Nicht,
dass es in Travemünde leer wäre, schließlich
haben wir Hochsommer, aber es rennen nicht mehr fast alle in
eine Richtung. Ein stetiger
Besucherstrom fließt in Richtung Priwall zur Sand World
(Eintragung
vom 7. Juli), und an der belebten Travepromenade habe ich
mal wieder nach den Möwenkindern geschaut. Die sehen jetzt
schon aus wie Möwen-Teenager. Der Körper findet allmählich
die Proportion zu den bisher überlangen Beinen und das
Federkleid macht den Eindruck, als würden sie bald fliegen
können. Sie sehen schon
wie Möwen aus.
Mehr zu den Möwenkindern
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"Island Sky"
|
Auch die
Vorderreihe war gut besucht. Da gab es heute auch die "Island
Sky" zu
bewundern. Mit ihren 90 Metern ist sie nicht gerade das größte
Schiff unter den Luxusliners, aber sie kommt ungeheuer
stilvoll daher, eine kleine, kompakte Majestät.
In den letzten Tagen war ja schon fast
Gedrängel: Vorgestern die "Boudicca", die mit
ihren 205 Metern am Skandinavienkai festmachen musste und gestern
die "Arielle",
für mich eines der elegantesten Kreuzfahrtschiffe. Notieren
sollten Sie sich den 17. Juli, denn dann kommt die "Aurora",
und dann lohnt sich auch frühes Aufstehen: Gegen 7 Uhr werden
ihre 270 Meter die Trave hinaufgleiten und am Skandinavienkai
festmachen. Das gibt wieder ein interessantes Wendemanöver.
Ankunfts-
und Abfahrtszeiten der Luxusliner in Travemünde.

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| Sonntag,
9. Juli 2006 |
[hoch] |
 |
Bella Italia!
|
Congratulazioni Italia!
Mein Tipp hat sich bewahrheitet, obwohl
ich dabei eher an die italienische Mannschaft gedacht hatte,
die gegen Deutschland gewonnen hat. Von der war heute wenig
zu sehen, die Jungs waren einfach fertig. Dafür kam dann ein
gewisser Z... und beging die Dummheit seines Lebens. So geht's
halt
beim
Fußball,
da
mischen
immer
Umstände mit, die mit dem Fußballspiel gar nichts zu tun haben.
Gut besucht war unser Fußballgarten bei
seinem letzten Auftritt, wenn auch längst nicht so überfüllt
wie bei den Deutschland-Spielen. Grünweißrote Fahnen dominierten
und ein paar rotweißblaue komplettierten das Bild.
 |
Grünweißrot war angesagt
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Mittendrin im grünweißroten Jubelmeer sah
ich Marco Ceccaroli, Chef des "Ristorante Bellavista". Der
ist in Travemünde zur Schule gegangen und hat
in Italien und Deutschland kochen gelernt. Das ist ja das Schöne,
wenn man einen bikulturellen Hintergrund hat: Man hat mehrere
Jubeloptionen und mehr Chancen, die Weltmeisterschaft zu gewinnen.
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Weltmeister
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Das war auch das Schöne an dieser Weltmeisterschaft.
Natürlich wollte jeder gewinnen, aber auch wenn das nicht klappte,
versank offenbar niemand in bodenloser Depression, sondern
feierte weiter: Für sich, für die anderen, mit den anderen.
Wir hatten eine gute, eine aufregende Zeit
im Travemünder Fußballgarten - Dank an die Veranstalter - und
wir haben eine
sichtbare Erinnerung, die uns noch eine Weile erhalten bleiben
wird: Das Travemünder Fahnenmeer.
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| Samstag,
8. Juli 2006 |
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Eselswiese
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"Herrrreinspaziert!!!" - Nein, dies ist
keine erneute Einladung, die Zirkus-Sand-World zu besuchen,
sondern eine Aufforderung an potente Investoren, in Travemünde
in Hotelbauten zu investieren. - "Eselsfilet?" - "Tut mir leid,
Esel ist aus." Die Eselswiese wurde bereits an die Columbia-Hotel
GmbH verkauft, die dort einen Anbau zum "Columbia-Hotel/Casino
Travemünde" errichten will. Ich beneide die Bauherren nicht um
diese Aufgabe, denn sie müssen schon ausgezeichnete Architekten
und Betriebswirte mit sehr spitzen Bleistiften an der Hand
haben, um diesen Job zu meistern. Jedenfalls haben sie beste
Chancen, als "Verbauer des inneren Kurgebiets" in die Travemünder
Annalen einzugehen.
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Grünstrand
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"Wie wär's mit Grünstrandlendchen?
Grünstrand war früher verpönt, hatte so einen naturfeindlichen
Abgangsgeschmack. Den hat die Kommunalpolitik jetzt aber weggezüchtet.
Grünstrand wurde optimiert, ist jetzt cool und sexy." - Was bleibt
von unserem Grünstrand an der nördlichen Kaiserallee nach der
Bebauung übrig? Heute lagern dort (noch kurabgabefrei) Mütter
und Väter mit Kleinkindern, denen die pralle Sonne am Strand
nicht passt oder auch Familien, denen die freizügige Bikinikultur
des Sandstrandes nicht auf ihren kulturellen Leib geschneidert
ist. - Weg damit? Kein Platz für solche gesellschaftlichen
Abweichler?
Der von Bausenator Boden herausgegebene
Masterplan, auf den der Senat noch etwas draufgelegt hat, weist
weitere Flächen für Hotelbauten aus: An der Parkallee, wo jetzt
die Tennisplätze zu finden sind und gegenüber des Strandbahnhofs,
wo jetzt die marode Ladenzeile ein klägliches Dasein fristet.
Teile des Wende-Rondells für die Busse können diesem Gebiet
zugeschlagen werden, wenn der Durchstich der Paul-Brümmer-Straße
und die neue Haltestellenlösung verwirklicht worden sind. Außerdem
im Angebot: Baufläche am Baggersand zur Errichtung eines "Jugendhotels"
(Was ist das? Eine Jugendherberge für gehobene Ansprüche?)
und natürlich das leerstehende ehemalige Priwall-Krankenhaus.
Das Ziel der Planungen ist die Verdoppelung
des Travemünder Hotelbettenangebots auf 5000 in den kommenden
zehn Jahren. Geschätzte Investitionssumme: 150 Millionen Euro.
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Grünstrand und
Kaiserallee
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Wenn die Eselswiese weg ist, ist sie weg.
Unwiederbringlich. Ich weiß, ich weiß, da, wo heute der Grünstrand
ist, war früher mal die Ostsee, aber wenn der Grünstrand weg
ist, ist er auch weg. In der nördlichen Kaiserallee sind die
Bausünden der 70er Jahre zu bewundern, mit dem Maritim haben
wir uns mehr oder minder versöhnt, schöner wird es dadurch
nicht. - Ich wünsche mir, dass unsere Politiker nicht dauernd
in die leeren Stadtkassen schielen, wenn sie mit Investoren
verhandeln, denn dann haben sie - und Travemünde -
schon verloren. Ich wünsche mir, dass die Damen und Herren
der Politik vor der Entscheidung innehalten und sich fragen,
ob sie genauso entscheiden würden, wenn sie ganz persönlich
die Verantwortung zu tragen hätten. 2008 wird ja schon das
eine oder andere zu sehen sein. Dann sind auch Kommunalwahlen.
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| Freitag,
7. Juli 2006 |
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Die Angst im Auge des
Elefanten...
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Gelegentlich treffe ich Leute, die sagen:
"Sand World? Interessiert mich nicht, da war ich schon zweimal."
- Mit Verlaub, aber das halte ich für Unsinn. Wenn man dieselbe
Sand World zweimal besucht hat, kann man vielleicht sagen,
dass man sie ganz gut kennt. Jede Sand World war bisher anders;
anders, was die großen, beeindruckenden Skulpturen betrifft,
aber vor allem immer wieder neu in den kleinen, liebevollen
Details, die sich die "Sandcarver" haben einfallen lassen.
In diesem Jahr zum Thema "Zirkus"
Da ist zum Beispiel die Angst in den Augen
des Elefanten angesichts der Maus (die eine Ratte ist).
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Rätselhaft: Die Garderobe
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Hängengeblieben bin ich auch an der Zirkusgarderobe.
Spiegel hatten wir bisher in der Sand World noch nicht. Wenn
man sich die Szenen länger betrachtet, weiß man irgendwann
gar nicht mehr so genau, wer sich da in was - oder wem - spiegelt.
Eine tolle Idee! Und was für eindrucks- und ausdrucksvolle
Gesichter!
Aber ein bisschen Zeit sollten sie schon
mitbringen, wenn Sie die vielen Details entdecken wollen. -
Schließlich haben Sie 6,- Euro Eintritt bezahlt (Kinder zwischen
5 und 11 Jahren 3,- Euro), das wird dann mit jeder Minute billiger...
Ich empfehle für einen Besuch die Zeit vor Sonnenuntergang
bis zur Dunkelheit, wenn Sand World im bunten Licht völlig
neu ersteht.
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Der Clown
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Die beherrschende Skulptur ist in diesem
Jahr - wie sollte es anders sein - ein Clownskopf, dem obendrein
eine Berg-und-Tal-Bahn durch den Hut fährt. Der Clown ist -
wie auch viele andere Figuren - noch nicht ganz fertiggestellt.
Das ist kein Planungsfehler, sondern Absicht der Veranstalter:
Wer in den nächsten Tagen Sand World besucht, kann den Skulpteuren
noch bei der Arbeit über die Schulter schauen.
Gestern abend wurde die Sand World für
geladene Gäste - Sponsoren, Presse, alles, was Rang und Namen
hat in der Kommunalpolitik - von Lübecks Stadtpräsident Sünnenwold
eröffnet. Der Skulpturenpark wird zwar nach wie vor von der
Tourismuszentrale organisiert, aber das finanzielle Risiko
wurde privatisiert und von der Schlüter GmbH (Catering) übernommen.
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Die Herrin der Ringe
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Es gab ein recht hochkarätiges Rahmenprogramm,
das ein wenig Zirkusluft atmete: Artistik und Jonglage vom
Clown Jens Ohle, der auch ein Schwein mitgebracht hatte, das
einen roten Teppich auszurollen wusste sowie durch eine rostige
Kuchen-Springform sprang, vom Duo Wa Tonga und der Herrin der
Ringe (Foto rechts). Thorsten Havener las zu aller Überraschung
die Gedanken einiger Zuschauer und Musik gab es von Laila.
Beim und nach dem kalten wie warmen Büfett musizierten Andreas
Paulsen und Band. - Ja, und warum steht auf meinem Programmzettel
nicht der Name dieser sauguten Sängerin, die Andreas Paulsen
mitgebracht hatte?! Sie hätte es besonders verdient, namentlich
genannt zu werden.
Sand World 2006 - Gehen Sie hin, es lohnt
sich!
Weitere Infos, auch zu den zusätzlichen
Musikveranstaltungen, unter www.sandworld.de.

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| Donnerstag,
6. Juli 2006 |
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Fernsicht auf das ehemalige
"Aquatop"
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Was seit Jahren im Gespräch war, scheint
nun in halbwegs trockenen Tüchern zu sein. Auf dem Gelände
unseres geschlossenen Spaßbades "Aqua Top" zu Füßen des Maritim-Hochauses
will die "Deutsche Immobilien AG" (die bereits das Kurhaus
umgebaut und das "Arosa Wellness Resort" errichtet hat) ein
neues Gebäude
mit vier bis fünf Geschossen und Drei-Sterne-Hotel, Wohnungen
und Geschäften auf rund 30.000 Quadratmetern errichten.
Der Vorplatz zur Ostsee soll geräumiger
und offener gestaltet und das Erdgeschoss des Neubaus mit großzügigen
Arkaden ausgestattet werden. Dafür wird der Parkplatz
überbaut, Stellplätze für
Pkw
werden
in
einer
Tiefgarage
zur Verfügung gestellt.
Ich habe mir das Ganze mal aus der Ferne
angeschaut (von der Ivendorfer Höhe oberhalb des Skandinavienkais,
Foto oben): Die Skyline Travemündes scheint das nicht wesentlich
zu verändern, denn auch die jetzige Schwimmhalle ragt recht
hoch hinaus (auf dem Foto hinter dem Riesenrad) und das Maritim-Gebäude
ist ohnehin das bestimmende Element. Ein Neubau an dieser Stelle
würde den Stillstand um das marode Aqua Top mit den Ramschläden
im Foyer endlich beenden. Es wäre schön, wenn sich hier ein
Zentrum, ein Treffpunkt in Travemünde entwickeln würde, das
in Richtung Altstadt und Strandbahnhof ausstrahlt. Die Lage
könnte besser nicht sein. 
|
| Mittwoch,
5. Juli 2006 |
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Massenansturm beim Powerboat-Rennen
|
Das geschieht nicht allzu häufig, dass
der "Verkehrsverein Travemünde" (VVT), ein Zusammenschluss
Travemünder Geschäftsleute, unseren Kurbereich (früher hieß
das mal "Kurverwaltung")
lobt. "Optimal" nennt Wolfgang Büchtmann, Vorsitzender des
VVT, die "reibungslose und fröhliche" Organisierung von zwei
Großveranstaltungen an einem Wochenende: Powerboat-Rennen und
Fußballgarten.
 |
Hochsommerliche Strandpromenade
|
Wolfgang Büchtmann führt diesen Erfolg
auch auf die konsequente Umsetzung der neuen Travemünder Veranstaltungsrichtlinien
zurück, wonach Großveranstaltungen zeitlich und räumlich begrenzt
sein sollen: Das Powerboatrennen konzentrierte sich an einem
Wochenende auf die Travepromenade und die Strandpromenade im
Bereich der Mole,
der
Fußballgarten schwappt nur bei der An- und Abreise der Fans zu
Deutschlandspielen für einige Stunden über.
 |
Fröhlicher WM-Garten
|
Wolfgang Büchtmann hat sich in den letzten
Wochen auch in anderen Badeorten an der Ostsee umgesehen und
kommt zu der Einschätzung, dass der Travemünder Fußballgarten
"die beste WM-Veranstaltung an der Küste ist.". Zusammengefasst:
"Eine gute Leistung des Kurbereichs und von Kurdirektor Uwe
Kirchhoff".
Ach, das finde ich schön, dass in Travemünde
mal - statt Meckerei und Kompetenzgerangel - richtig gelobt
wird!  |
| Dienstag,
4. Juli 2006 |
[hoch] |
 |
Man war so auf Jubeln
eingestimmt....
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Tja... so kann's gehen... es kann nur einer
gewinnen...verdient hätten es beide. So manche große Deutschland-Fahne,
die eben noch zur Anfeuerung flatterte, wurde ganz plötzlich
zur Schmusedecke, in die man sich zum Trost einhüllen konnte.
Die meisten waren gute Verlierer, gratulierten, als sie am "Ristorante
Bellavista" vorbeikamen, sangen freundlich nach dem Ohrwurm
"Volare" "Italien - oho!" und Kellner Antonello freute sich,
obwohl auch er fand, dass auch Deutschland hätte gewinnen können.
"Es war ein gutes Spiel." - Das war es, und das ist das Wichtigste,
dass wir bei einer Weltmeisterschaft gute Spiele zu sehen bekommen.
Kann sich noch jemand daran erinnern, dass
die deutsche Mannschaft bei einem Freundschaftsspiel gegen
Italien vor wenigen Monaten völlig eingepackt worden war?!
Nöö, völlige Amnesie angesichts des heutigen Fußballfests,
das Italien und Deutschland gemeinsam abgeliefert haben. Toll,
egal wer gewinnt. Einfach toll!

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| Montag,
3. Juli 2006 |
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 |
Neu: Serbien-Montenegro
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Zumindest was die Landkarten betrifft,
ist die Welt auf dem Balkan jetzt wieder in Ordnung. Gestern
wurde im "Travemünder Fahnenmeer" die neue Version
für Serbien-Montenegro
aufgezogen. In der ersten Variante hatten Olivija Glusec - sie
stammt aus Montenegro - aus dem Fußballgarten einen Fehler
entdeckt. Auf der Fahne Serbien-Montenegros erschien der Kartengrundriss
von
Kroatien
(siehe
Tagebucheintragung vom 11.6.2006).
Wie das passieren konnte, kann sich an
der Werkkunstschule Lübeck niemand erklären. Das
ist auch eher nebensächlich, denn das "Travemünder
Fahnenmeer" ist und
bleibt ein großartiger Anblick. Alle 32 Fahnen können
Sie auch als Postkartensatz im Fußballgarten kaufen. Für
den Fall, dass es Sie in nächster Zeit - das wäre schade
- nicht nach Travemünde
zieht, erhalten Sie das Fahnenmeer sicher auch direkt von der
Werkkunstschule
Lübeck.

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| Sonntag,
2. Juli 2006 |
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Die Gesamtsieger
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Das war nun wirklich "Grand
Prix" heute! Wobei den allergrößten Pokal Petrus
verdient hat: Sommerwetter, Strandwetter, Badewetter! Heute
hatte sich nun
endlich auch die Masse an Zuschauern eingefunden, die eines
Grand Prix würdig ist. Auf der Mole, der Strandpromenade
und am Strand hatten sich Tausende von Sehleuten eingestellt,
um
"Round 2 - Powerboat P1 German Grand Prix" zu verfolgen.
 |
"Thuraya" im Anflug
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Das lauteste Boot hat den
Gesamtsieg errungen :
Die "Thuraya" (Weitere Ergebnisse im Detail auf www.powerboatp1.de).
Oben im Bild Claudio Castellani und Adriano Panatta, die nach
der Siegerehrung vom Publikum erst
nach einer ausgiebigen Autogrammstunde entlassen wurden. Rechts
im Bild die "Thuraya", die Kurs auf die südliche Wendetonne
nimmt. In zehn Runden hatten die Boote fast 70 Seemeilen zurückzulegen.
 |
Rückkehr in die Trave
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Sehr schön - und recht still
- war die Rückkehr von Hunderten von Booten - Zuschauer wie
Wettkämpfer - in die Travemündung, wo die sich bereits neigende
Sonne silberne Ornamente auf den Fluß malte.
Als ich dem Grand-Prix-Trubel
gegen 18 Uhr in Richtung Strandpromenade den Rücken kehrte,
lernte ich den Segen der neuen Travemünder "Veranstaltungsordnung"
kennen, die in diesem Sommer erstmalig in Kraft ist: Keine
Verkaufsstände auf der Promenade. Die Promenade war sehr belebt,
aber es gab kein Gedrängel, keiner musste über Versorgungsleitungen,
Werbeschilder und Stehtische stolpern. Sehr wohltuend.
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Columbia-Garten
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Am "Hotel Columbia - Casino
Travemünde" hörte ich Musik und musste natürlich dort noch
in den Hotelgarten schauen. E-n-t-s-p-a-n-n-u-n-g..., denn
dort musizierte der Saxophonist Prince Alec mit der Sängerin
Yasmin K. und Gitarrist Fontaine Burnett. Das ist so eine Musik
- jazz lounge music - mit der man sich auf Wolken wegträumen
kann - selbst die musste man sich heute erträumen - die aber
nie
langweilig
wird,
weil
sie von ausgezeichneten Solisten dargeboten wird.
Es geht also: Travemünde muss
sich nicht von Großveranstaltungen überrennen lassen. Sicher
sind die Powerboote unüberhörbar, wenn sie aktiv werden, aber
das sind sie nur für wenige Stunden am Tag und nur an einem
Wochenende. Die Powerboat-Fans können ihrem Hobby frönen, ohne
dass andere Gäste vertrieben werden. Das neue Travemünder Veranstaltungskonzept
befindet sich in diesem Jahr im Testlauf - noch sind nicht
alle Beteiligten des Tourismusbetriebs damit einverstanden
- und ich finde, an diesem Wochenende hat es sich bewährt. 
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| Samstag,
1. Juli 2006 |
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 |
"Emmecidue FPT" vor
der Kehre
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Das Volk scheint wohl doch
etwas erschöpft zu sein von den vielen Fußballspielen.
Das Powerboat-Rennen war zwar gut besucht, aber es herrschte
kein so großer Andrang wie in den vergangenen Jahren.
Heute Nachmittag stand Round
1 des "Powerboat P1 German Grand Prix" auf dem Programm,
und die Sicht war bei herrlichem Sommerwetter ausgezeichnet.
Im Foto links geht die "Emmecidue FPT" der etwas kleineren
"Supersport"-Kategorie in die Kehre vor der Wendetonne unweit
der Mole.
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Unangefochtener
Sieger: Die "Kerakoll"
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Bei den größeren "Evolution"-Booten
ging die italienische "Kerakoll" früh in Führung und wurde
souveräner Sieger. Mehrere Boote mussten vorzeitig aufgeben,
darunter auch das erstmalig teilnehmende deutsche Team
mit der "Searex".
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Logenplatz
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Tausende von Zuschauern
hatten sich auf der Mole, auf der Strandpromenade und in
Hunderten von Booten auf dem Wasser am Rande der Rennstrecke
eingefunden, um das Spektakel zu beobachten. Am meisten
fielen mir allerdings
die beiden Zuschauer auf ihrem kleinen, grünen Logenplatz
auf, die nahe der Mole in Stellung gegangen waren.
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Sektdusche
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Es folgte die unvermeidliche
Sektdusche bei der Siegerehrung auf der RSH-Bühne an der
Strandpromenade, wobei die Kameraleute und Fotografen des
Veranstalters große Kontinuität zeigten: Wie
im vergangenen Jahr bemühten sie sich redlich, allen
anderen Zuschauern die Sicht zu nehmen. Ähnlich ging
es bei der folgenden Modenschau zu, die von den Kandidatinnen
der belgischen
Misswahl auf die Bühne gebracht wurde.
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Mit Sonnendeck!
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Ich hab' dann lieber mal
bei Petra mit ihrem BIG RED BUS aus London 'reingeschaut.
Vom Sonnendeck konnte man das Treiben bei einem Bierchen
oder
einer
Tasse Kaffee in aller Ruhe auch von oben betrachten. Petra
arbeitet mit dem Lübecker Rider's Café zusammen und ihren
Bus kann man auch für Feste mieten. Ist schon originell,
das Gefährt. www.big-red-bus.de
Morgen geht es weiter
mit dem Powerboat-Rennen. Zum Programm

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