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Veranstaltungskalender

   
   


Leo Leuchtturms Tagebuch:

 

Mai 2006

Travemünde .Netz im Juni:
75.299 Seitenzugriffe!
+ 29% gegen 2005

Montag, 31. Juli 2006
Geschichten am Meer
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WM der 470er-Junioren

Sowohl in sportlicher Hinsicht wie auch beim "Party machen" war der gestrige letzte Tag der 117. Travemünder Woche ein weiterer Höhepunkt. Auf der Regattabahn "Beach" gab es noch einmal "Segeln zum Greifen nah", denn hier wurden die Junioren-Weltmeister der 470er-Klasse gekürt.

Das gestrige Finale gewannen die Russen Basalkin/Ignatenko. Beim Gesamtsieg gab es eine Überraschung: Nicht die hoch favorisierten Kroaten Sime/Marenic, sondern die Israelis Levine Eyal und Amir Yam holten sich den Titel. Beste Deutsche wurden Lorenz/Gebert auf Platz 5.

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Die Weltmeister

Die Regatta konnte man von der Mole aus sehr gut verfolgen. Über Lautsprecher wurden die Zuschauer über das Renngeschehen live informiert. Das ist mit Sicherheit eine der großen Stärken der Travemünder Woche: Auch an den Segelwettbewerben kann man ein wenig teilnehmen, auch wenn man selbst noch nie in einem Segelboot gesessen hat.

Die Sieger (rechts im Bild) scheinen bei der Einfahrt in die Travemündung noch mal ungläubig zurückschauen zu müssen: Wir sind Weltmeister!

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Birgid Jansen und Band

Auf der Festivalbühne im Brügmanngarten kam das Motto der Travemünder Woche noch einmal aufs Allerschönste zum Tragen: "Klasse statt Masse". Personifiziert wurde die Klasse von der Jazz-Sängerin Birgid Jansen und ihren Musikern sowie ihrer Kontrabassistin. Da wurde ein "Summertime" auf die Bühne gebracht, wie man es wohl kaum zuvor gehört hat. Da dachte ich, der Klassiker "Sunny" sei nun ausgespielt und ausgesungen, aber - weit gefehlt - da ging der Keyboarder los und Sunny erstrahlte als Salsa-Feuerwerk. Das Publikum war begeistert, forderte und bekam Zugaben und der "Rausschmeißer" wurde zum neuen Höhepunkt. Birgid Jansen und ihr Gitarrist ganz allein auf der Bühne: "Halleluja". Wunderschön.

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Abschlussfeuerwerk

Zehntausende sahen der Laserschau "Träume aus Licht" und dem Höhenfeuerwerk von der Strandpromenade aus zu, Strand und Badestege waren gut bevölkert.

Travemünde hat eine großartige 117. Travemünder Woche mit über einer Million Besuchern erlebt. Das neue Veranstaltungskonzept hat sich bewährt, wenn sicher hier und da noch nachgebessert werden kann.

(Was folgte, als die Lichter auf den Festmeilen ausgingen, war das absolute Chaos. Aber ich will die schönen Seiten der letzten zehn Tage in mir ausklingen lassen. - Gemeckert wird erst morgen wieder!)

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Samstag, 29. Juli 2006
Zweiter Eintrag
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Robotman

War das 'ne Halluzination oder hat der geschundene Rasen im Brügmanngarten heute Nachmittag wohlig gestöhnt, als der erste nennenswerte Regen seit Wochen niederging. Aber ich glaube, er braucht noch ein bisschen mehr, am besten nachts.

Der "Robotman" (Foto links) ist natürlich auch in diesem Jahr mit von der Partie auf der Travemünder Woche. Er ist etwas... wie soll ich sagen... gesprächiger geworden... gibt mehr Geräusche von sich, aber natürlich nur dann - Kenner der Robotmen-Szene wissen das - wenn jemand einen Obulus entrichtet. Sonst steht er stumm und starr. Heute allerdings selten, denn trotz des Regens am Nachmittag war Travemünde heute abend wieder brechend voll. Tag X minus 1. Am Montag ist TW-Aschermittwoch.

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"Ring of Fire"

Das Programm auf der Festival-Bühne im Brügmanngarten verschob sich ein wenig wegen des Regens, und die Vorstellung von "8 to the Bar" wirkte auch ein wenig verhagelt. Da funkte nichts zwischen Gruppe und Publikum, das reichlich anwesend war.

Ganz anders bei "Ring of Fire". Man musste kein Anhänger von Johnny Cash und auch kein Country-Music-Fan sein, um mitzugehen. Das war authentisch, Sänger und Musiker waren präsent unter dem Zeltdach und das wurde auch vom Konzertpublikum reichlich honoriert. Da wurde nicht einfach Johnny Cash nachgespielt, sondern "Ring of Fire" hauchte den alten Titeln neues Leben ein.

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"A Boy named Sue""

Johnny Cash wäre wahrscheinlich stolz gewesen auf diese Musiker, hätte er seinen Titel "A Boy named Sue" von ihnen gehört:. Die üble Geschichte von einem Vater, der seinem Sohn den Mädchennamen Sue gab, um ihn für das Leben zu stählen. Erst als der Sohn erwachsen ist, treffen sich die beiden wieder und der Sohn zeigt dem Vater, wie ihn dieser Name abgehärtet hat: "I hit him hard right between the eyes."

Was ich damit sagen will: Die 117. Travemünder Woche ist ganz großartig, und wenn Sie morgen nicht kommen, haben Sie sie verpasst! Das würde Ihnen der Chef unserer Tourismuszentrale, Johann W. Wagner, übelnehmen, weil er in diesem Jahr unbedingt eine Million Besucher sehen will. Aber abgesehen davon, kommen morgen das große Finale der "Träume aus Licht" und das gigantische Höhenfeuerwerk. - Wer könnte da widerstehen?!

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Samstag, 29. Juli 2006
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Puzzeln...

Für die, die schon hier sind, geht die 117. Travemünder Woche ins Finale, für alle anderen, die immer noch nicht hier waren, kommt der Endspurt. Auch für Kinder hat die TW eine Menge zu bieten. Am Medienzelt von NDR und "Lübecker Nachrichten" an der Travepromenade können Kinder um die Wette puzzeln. Am Ende verliert aber niemand. Gestern gab es zum Beispiel große Badetaschen mit reichhaltigem Inhalt zu gewinnen.

An der Mole um den Piratenspielplatz, der wie immer kostenlos lockt, gibt es eine Hüpf-, Kletter- Schaukel- und Rutschlandschaft, auf der viele Kinder herumtoben. Hier kostet es Eintritt, je nach Spieldauer, bis zur Tageskarte von 7,50 EUR. Die Spiellandschaft ist auch spätabends geöffnet.

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... und klettern

Auch für die Segler geht es heute ins Finale, und bei denen hängt natürlich viel von Wind und Wetter ab. Gestern konnten die Regatten wegen Flaute erst spätnachmittags starten. Gerade - um halb zwölf - hat es einen kurzen Regenschauer gegeben, der die Luft ein wenig gereinigt hat. Das Regengebiet zieht ab, und wenn die Wolkendecke aufreißt, wird es hoffentlich auch eine frische Brise geben.

Den brauchen nämlich die Segler der Laser-Klasse, die heute auf der Bahn "Beach" vor dem Strand ihr Finale aussegeln sollen. Das können Sie vom Strand und von der Mole aus verfolgen. An der Mole soll es auch einen Kommentar zum Renngeschehen über Lautsprecher geben.

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Justine

Ach ja, apropos Kinder. Ich traf ja noch Justine, die seit gestern nicht nur seelenruhig in den Armen ihrer Eltern, sondern auch in denen der Kirche schlafen kann. Sie wurde in der St. Lorenz-Kirche getauft.

Vor Justines Taufe haben ihre Eltern...

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Kai und Corinna

...sich kirchlich trauen lassen, Corinna und Kai Lüdicke (Vierjahreszeiten-Floristik), ein Jahr nach ihrer standesamtlichen Trauung. Kai hatte ich schon am Dienstag (Tagebucheintrag) bei seinem Junggesellenabschied "erwischt".

Es klappt! Die Sonne kommt 'raus!

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Freitag, 28. Juli 2006
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Bonny Ferrer...

Sie lebt in ihrer Musik, sie lebt aus der Musik, alles andere folgt: Die Mimik, die Gestik, der Tanz; mal lustig, mal dahinschmelzend, lasziv, ausgelassen, schelmisch - Bonny Ferrer und die Latin Souls waren zu Gast im Brügmanngarten auf der Festivalbühne und es war ein großartiger Abend.

Eine große Stimme und eine gute Vorstellung und Bonny Ferrer...

 

 

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...and the Latin Souls

... hatte eine stattliche Anzahl guter Musiker mitgebracht. Zwei Keyboarder, einer davon auch am Akkordeon, neben einem Schlagzeuger noch einen Percussionisten, zwei Bläser und neben dem Bassisten noch einen guten Akustik-Gitarristen.

Wenn das Konzept der Festivalbühne im Brügmanngarten sich auch auf der nächsten Travemünder Woche durchsetzt, dann darf Bonny Ferrer keinesfalls fehlen. Zu Bonny Ferrers Internetseite.

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Donnerstag, 27. Juli 2006
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Das Happy End naht!

Wunderschöne Stimmen erzählen die Geschichte zu den "Träumen aus Licht", aber nicht immer kann man dem Text ganz folgen. Aber nun wissen wir es: Es ist die Liebesgeschichte von Layla und Manjnun, der eine persische Dichtung zu Grunde liegt. Jeden Tag wird der Erzählfaden ein Stückchen weiter gesponnen und endet natürlich mit einem Happy End am Sonntag. Dann gibt es ab 23 Uhr ein nächtliches Doppelprogramm an der Mole. Also: Das Happy End bitte nicht an der Travepromenade suchen - wo die Laserschau bis einschließlich Samstag stattfindet - dann verpassen Sie es womöglich! Im Anschluss an die Vereinigung von Layla und Manjnun folgt das große Höhenfeuerwerk zum Abschluss der Travemünder Woche.

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"Alma" auf der Festival-Bühne

Die Vereinigung des Publikums mit der Latino-Pop-Gruppe "alma" auf der Festival-Bühne im Brügmanngarten verlief etwas zögerlich. Die Sitzplätze waren zwar gut besetzt, aber die Distanz zwischen Bühne und "Parkett" mochte sich erst gegen Ende etwas vermindern. (Besucher hatten sich auch gestern reichlich in Travemünde eingefunden. Selbst an einem Mittwochabend ebbte die Abreisewelle erst gegen 0.30 Uhr ab. Das ist schon unglaublich.) Eigentlich fehlte es an nichts, oder kam "Oyo como va", das man vielleicht noch von Carlos Santana in den Ohren hat, etwas zu poppig und gefällig 'rüber?

Heute abend herrscht mit Sicherheit wieder Konzertatmosphäre. Dann kommt die Sängerin Bonny Ferrer, die in Ghana geboren und in Spanien und Deutschland aufgewachsen ist, auf die Bühne. Diese Biografie schlägt sich auch in ihrer Musik nieder, die nicht so einfach in eine Schublade zu stecken ist. Da sind sehr leise Töne zu vernehmen, aber Bonny Ferrer kann auch losgehen wie eine spanische Rakete. Hörproben finden Sie hier. Ab 19.30 Uhr: Bonny Ferrer and the Latin Souls. - Und danach: Schnell zu Layla und Manjnun an die Travepromenade!

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470er-Junioren-WM, Foto: Nils Bergmann/ www.Yachting-Photos.com

Bei der 470er-Juniorenweltmeisterschaft waren Fantela Sime und Igor Marenic aus Kroatien die Crew des Tages. Mit zwei Tagessiegen schoben sich die Favoriten an den punktgleichen Israelis Levine Eyal und Amir Yam vorbei auf Platz eins des Gesamtklassements. Das Team vom Balkan, 15. der offenen
Weltrangliste, zeigte in beiden Rennen eine eindrucksvolle Leistung. Auf Rang zehn des 121 Boote starken Felds schoben sich die Berliner Christopher Lorenz und Friedrich Gebert vor. Mit einem Tagessieg und einem Dritten zeigte die wohl beste deutsche Nachwuchscrew, die voriges Jahr Bronze bei der Europameisterschaft in Tallinn/Estland gewonnen hatte, ansteigende Form.

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Mittwoch, 26. Juli 2006
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Nothing else matters!

"Nothing else matters...", wenn an einem warmen Sommerabend die Jungs von "United Four" in ihrem Kuh-Outfit die Bühne erobern. Da ist dann auch kein Platz mehr für Sessel und Stühle in der ersten Reihe im Brügmanngarten. Da stehen die Menschen eng gepackt unter dem Zeltdach und an der Bühnenrampe.

"United Four" hat ein zahlreiches und treues Publikum, und wenn mir der Begriff "Kult" auch etwas zu inflationär gebraucht wird, die Konzerte dieser vier Musiker in Travemünde sind schon ein bisschen "kultig". Vom Musikalischen Landprogramm sind sie wohl auch fast die einzigen, die aus den vergangenen Jahren in die diesjährige Travemünde Woche hinübergewachsen sind.

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Knock, knock, knockin'...

Auf "United Four" ist Verlass. Da kann man mitsingen, mitschunkeln und sich auf die vielen Zugaben freuen... wenn das Konzert zu Ende ist, ist es noch längst nicht vorbei. Auch auf das Publikum ist Verlass: Die Feuerzeuge gehen an bei "Knock, knock, knockin' on heaven's door", und womöglich ist's an der Himmelspforte ja wirklich so schön und mit "Hey, Jude" kann man sich nach Haue singen...

Heute abend kommen wieder akustische Gitarren zum Zuge und es klingt Spanisch und nach Latino-Pop: "Bamboleyo", "Maria, Maria". "Alma" tritt auf der Festival-Bühne im Brügmanngarten auf. Da ist dann vielleicht wieder etwas mehr Platz zum Tanzen.

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Dienstag, 25. Juli 2006
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Junggesellenabschied

Oha, das war ja alles in allem wieder ein langer Abend... Aber der Reihe nach: Schon am frühen Abend fiel mir eine Gruppe seltsam gekleideter Menschen, alles Männer, in der Bertlingstraße auf, und auf den zweiten Blick entpuppte sich die attraktive, schwarzhaarige Dame mit der pinkfarbenen Stola als Kai Lüdicke, der am kommenden Freitag um 13 Uhr seine Corinna - zusammen sind sie Inhaber von "Vier Jahreszeiten Floristik" in der Kaiserallee - vor den Traualtar führen wird. Wird bestimmt eine schöne Hochzeit in der schönen St. Lorenz-Kirche. - Soweit die Gesellschaftsnachrichten.

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Knut Kiesewetter

Weiter auf den Festmeilen der Travemünder Woche: Im wiederum wunderbar entspannten Brügmanngarten - der Festival-Bühne - hatte sich ein großes Publikum eingefunden, um einem Altmeister zu frönen: Knut Kiesewetter als Sänger und Posaunist gab mit seinem Quintett Modern Jazz-Klassiker zum Besten, ein Routinier, der auf seine stille Art ein großes Publikum zu fesseln weiß.

 

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Boogie im Seglervillage

Je mehr ich mich dem wichtigsten Ort des heutigen Geschehens an Land näherte - der Travepromenade gegenüber der Passat - um so mehr wurde ich von den Klängen eines Boogie-Pianos gefangen genommen. Hoch über dem riesig langen Tresen im Seglervillage war... oh je, ist mir der Zettel mit dem Namen in die Trave gefallen?... auf den Tasten seines Keyboards höchst aktiv.

Aber es wurde jetzt höchste Zeit, dass ich mich auf meinen Lieblingspoller in der Trave begab, um die "Träume aus Licht" zu erleben. Da wurde es dann bald etwas enger, weil dort oben auch noch zwei Nebelwerfer samt Techniker untergebracht werden mussten. (Im Vorfeld hatte es wohl Kommunikationsprobleme zwischen dem Zoll und den Pyrotechnikern gegeben, denn auf die Zollbrücke durften die Nebelwerfer plötzlich nicht mehr.). Aber Raum ist ja bekanntlich in der kleinsten Hütte, und es entwickelte sich eine angenehme Zusammenarbeit zwischen Peter Thomann und mir.

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Träume aus Licht

Bei der Laserschau hatte ich arge Probleme, mich auf den Sucher meiner Kamera zu beschränken, denn was da geboten wurde, war wirklich eindrucksvoll. Die Laserstrahlen huschten über die Trave, bildeten Fächer und Ovale, die sich ineinander verschlangen und den Nebel durchdrangen. Dazu spielte eine eingängige Musik und ein verträumter, geheimnisvoller Text wurde verlesen. Noch eine Steigerung brachte das Feuerwehrboot mit seinen Wasserfontänen und als Sahnehäubchen wurde ein wohl dosiertes Feuerwerk abgebrannt.

Sehr schön! Jetzt jeden Abend um 23 Uhr bis Samstag. Am Sonntag wird das große Höhenfeuerwerk an der Mole abgebrannt.

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Tini, Kerstin, Katharina und Judith

Schließlich erreichte mich noch eine Beschwerde: Wieso ich denn schon zwei Fotos vom Brasilien Beach-Club veröffentlich habe, und nichts von der Karibik-Bar unterhalb des Lotsenturms??!!! Da seien die Mädchen doch viiiiel schöner!!! Also bitte schön: Tini, Kerstin, Katharina und Judith. Ich werde aber keine Entscheidung treffen und mich zwischen die Fronten begeben. Schauen Sie selbst nach!

Letzte Meldung von der TW-Pressestelle: Bis jetzt haben schon 500.000 Menschen die Travemünder Woche besucht und damit segelt die Veranstaltung auf ihre Traummarke von einer Million Besuchern zu.

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Sonntag, 23. Juli 2006
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"Schauriger" Schlagzeuger

Swinging Travemünde!

Ich dachte gerade noch "Was für eine energische Swing-Musik!", da stieg der Schlagzeuger mit einer Energie und einer Präzision und einer Präsenz ein, dass mir bei knapp 30 Grad ein kalter Schauer über den Rücken lief. Was für ein Drive! Aber das war ein wohliger Schauer, und sie sind auch alle saumäßig gut, die Musikerinnen und Musiker von "Salt Peanuts", der Big Band der Lübecker Hochschulen.

 

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"Salt Peanuts"

Ein paar hundert Meter weiter ging es gleich weiter mit Swing und wenn die "JASS Concert Band" BIG Band sagt, dann meint sie das auch, denn JASS brachte rund 60 Musikerinnen und Musiker und eine sehr gute Sängerin auf den Rasen im wohltuenden Schatten des Maritim-Hochhauses. "JASS" war bereits im vergangenen Juli in Travemünde (Tagebuch vom 16. Juli 2005). Ich habe sie zum Glück noch zufällig entdeckt, ein bisschen mehr Werbung hätten sie durchaus verdient.

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Immer was los im Brasilien Beach-Club

Die Strandclubs erholen sich tagsüber ein wenig von den anstrengenden Nächten, ein bisschen Betrieb herrscht bei der Tanzschule Wollgast - doch halt, nicht alle Beach-Clubs erholen sich: Bei den Brasilianern ist immer was los, da wird auch am frühen Nachmittag schon wieder getrommelt und getanzt!

 

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Jonglage und Comedy

Tagsüber spielt sich das Leben der Travemünder Woche aber hauptsächlich auf den Promenaden ab - mal abgesehen vom brechend vollen Strand. Nahe der Kleinkunstbühne beom Fontänenfeld hatten sich Bastian & Tomek mit ihrer Jonglage-Show eingefunden, wobei das Publikum (auf dem Foto: liegend) nicht ungeschoren davon kam und höchst lebensgefährliche Messer über sich kreisen sehen musste.

 

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Start der Tornado-EM, Foto: Nils Bergmann/ www.Yachting-Photos.com

Aber ich sollte nicht vergessen, dass die Travemünder Woche eine Segelwoche ist. Heute begann die Europameisterschaft der Tornado-Klasse und die sah für die deutschen Teams leider nicht so gut aus wie das Startfoto von Segel-Fotograf Nils Bergmann (von dem man sagt, er sei manchmal so nahe an den Booten dran, dass auch die Segler auf den Auslöser drücken könnten; das Foto können Sie per Mausklick auf 800 Pixel Breite vergrößern). Als zweite von links und fotografisch im Fokus sehen Sie die Österreicher Hagara/Steinacher, die das heutige Rennen machten. Ganz links Polgar/Spalteholtz, die nur 14. wurden, aber damit beste Deutsche.

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Samstag, 22. Juli 2006
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"GER 33" kehrt an den Strand zurück

Bis 1.10 Uhr in der Nacht herrschte Stop-and-Go auf Travemündes Ausfallstraße Moorredder, dann wurde der Verkehrsstrom etwas ruhiger. Es müssen weit über 100.000 Besucher gewesen sein, die die Travemünder Woche heute besucht haben.

Für die Segler fing der Tag flau an, es herrschte Flaute, erst am Nachmittag frischte der Wind mit Stärken von 4 bis 5 auf, und dann wurde auch gesegelt, was das Zeug hielt. Es war etwas diesig, so dass man auch auf der Bahn "Beach" nicht so recht ausmachen konnte, was vor sich ging. Auf dem Foto kehrt der "18. Footer" "GER 33" an den Strand zurück.

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"Soulabouts" und Nina Graf

Im Brügmanngarten, der "Festival-Bühne", fand das "Wolkly Rosenberg-Trio" ab 16 Uhr ein begeistertes, aber leider nur kleines Publikum. Besser hatten es da schon die "Soulabouts" von Pat Fritz (www.pat-fritz.de) in einem gut besetzten Brügmanngarten. Pat Fritz hatte eine Debütantin mitgebracht, Nina Graf, die nach anfänglichen stimmlichen Unsicherheiten das Publikum zu überzeugen wusste. Die Stimmung im Brügmanngarten ist wunderschön entspannt, hier gibt es kein Gedrängel und Geschiebe.

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Rockabilly am Strand

Besten Rockabilly gab es am Strand an der Mole im Beach-Club "Tanztee am Meer", aber ich habe keine Ahnung, wie die Jungs hießen. Es scheint, dass sich dieser Beach-Club zur größten Tanzfläche dieser Travemünder Woche entwickelt. Da war es wirklich brechend voll.

Der erste Samstag der Travemünder Woche war ein voller Erfolg. Die Sonne und die Wärme waren da, die Gäste kamen und schließlich stellte sich auch noch der Wind ein. So kann es weitergehen für die nächsten zehn Tage.

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Freitag, 21. Juli 2006
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Es ist angerichtet!

Es ist angerichtet, die Party kann weitergehen! - Mit dem traditionellen Kommando "Heißt Flagge" wurde die 117. Karibische... ääh, nein, man kommt ja ganz durcheinander bei dem Wetter... "Travemünder Woche" von Bürgermeister Bernd Saxe im Beisein von Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Peter Harry Carstensen eröffnet.

Tausende von Zuschauern hatten sich an der Überseebrücke 1, an der die "Lisa von Lübeck" lag, versammelt, um die Eröffnung mitzuerleben. Lebhafter Wind machte die hohen Temperaturen gut erträglich.

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"Heißt Flagge" an der Travepromenade

Derweil liefen die Vorbereitungen auf den Besucheransturm in den Beach-Clubs an der Mole auf Hochtouren. Im "Brasilien Beach Club" türmten sich die Caipirinha-Gläser (Foto oben). Wenn sie auch nicht Fußball-Weltmeister geworden, so sind die Brasilianer ja auch noch in anderen Disziplinen unter den Weltfavoriten: Beim Trommeln und Tanzen. Viel nackte Haut ist bei diesen Temperaturen ja fast schon ein Muss.

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Durchaus titelverdächtig!

Die Strandclubs, die sich um den Piratenspielplatz an der Mole gruppieren, wurden sofort vom Publikum angenommen. Hier kann sich jeder die Musik aussuchen, die er mag und das Ambiente, das ihm gefällt

Der Brügmanngarten, der jetzt Festival-Bühne heißt, wurde ganz großartig hergerichtet. Die Bänke unter dem Zeltdach sind Tischen und Stühlen gewichen - Möbel-Kraft macht's möglich - und das Areal öffnet sich bis hin zur Strandpromenade. Der Blick auf die Ostsee wird nicht durch unzählige Verkaufsstände verstellt. Toll!

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Die Festival-Bühne

Eine Festival-Bühne ist nichts ohne Festival-Musik, aber die gab es heute. "Max and Friends" standen auf dem Programm, und Max' allerbester Freund ist eine Freundin: Nathalie Dorra. Die entledigte sich bald nach dem Suundcheck ihrer Flipflops und federte barfuß über die Bühne. Was für eine großartige Soulstimme! Max und die anderen Freunde stehen ihr aber kaum nach. Das ist wirklich die musikalische Klasse, die man uns für diese Travemünder Woche versprochen hatte.

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Max und Nathalie

Kurzum: Die Party geht weiter!

Es gibt noch etwas Neues zur Travemünder Woche: Das Travemünde .Netz können Sie jetzt an vielen Stellen umsonst und draußen empfangen, wenn Sie mit Ihrem Laptop unterwegs sind. Beim Restaurant Büchtmann an der Mole, in der Vorderreihe um den "Seebär", auf der Travepromenade um den Lübecker Yacht-Club und am Fährplatz um die Fleischrei Lohff können Sie sich kostenlos über W-LAN ins Travemünde .Netz einloggen. Die Verbindungen wurden von der Firma LAN 1 und FB Datentechnik eingerichtet. Wollen Sie im Internet surfen, dann erhalten Sie in der Fleischerei Lohff, im "Seebär" und im Restaurant Büchtmann die entsprechenden Karten.

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Donnerstag, 20. Juli 2006
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"Lisa von Lübeck"

Puh! 29 Grad um 22 Uhr! In Travemündes Wohngebieten stieg das Thermometer heute auf 33 Grad (in Lübeck wurden 36,3 Grad gemessen), am Strand war es mit 29 Grad verhältnismäßig kühl. Aber jetzt fällt die Quecksilbersäule, denn es zieht ein Gewitter vorbei, das vor allem Hamburg und Kiel mit ergiebigen Regengüssen bedenkt.

Eigentlich wollte ich aber über die "Travemünder Woche" schreiben, die morgen um 18 Uhr mit dem Kommando "Heißt Flagge" von Lübecks Bürgermeister Saxe eröffnet werden wird. PHC, Peter Harry Carstensen, Schleswig-Holsteins Ministerpräsident, ist auch mit dabei. (Das ist einer von denen im Kieler Landtag, die sich kürzlich kräftig die Diäten erhöht, während die meisten anderen Menschen die Gürtel enger schnallen müssen... Leo, Du schweiftst ab, "Thema verfehlt" hätte dein Deutschlehrer gesagt.)

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Eröffnung der "TW" 2005

Zurück: Bürgermeister Saxe wird die "TW" in diesem Jahr nicht vom Raddampfer "Freya" eröffnen - der war für die vielen Gäste ohnehin zu klein geworden - sondern von Bord der "Lisa von Lübeck" (oben im Bild). Die "Lisa" ist der Nachbau einer mittelalterlichen "Kraweel" und eine Kraweel ist die Weiterentwicklung der wohlbekannten Hansekogge und konnte viel mehr Ladung aufnehmen als ihre kleinen Vorgängerinnen. Auf jeden Fall ist sie ein wunderschönes Schiff, das die angemessene Kulisse für die Eröffnung der 117. Travemünder Woche bieten wird.

Also: Morgen um 18 Uhr an der Travepromenade in Höhe des Lübecker Yacht-Clubs geht's los!

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Mittwoch, 19. Juli 2006
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Segeln zum Anfassen an der Mole: 29ers

"Mit dieser Woche segeln wir in eine neue Dimension", sind Karin Böge und Claus-Dieter Stolze, das Führungsduo der "Travemünder Woche", überzeugt. Und da bahnt sich in sportlicher Hinsicht auch einiges an bei der 117. Ausgabe der Segelwoche. Über 2500 Seglerinnen und Segler aus 36 Nationen - es hätten auch 37 sein können, wenn die Israelis nicht abgesagt hätten - gehen mit mehr als 850 Booten an den Start.

 

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Johannes Polgar und Florian Spalteholz

Zum hochkarätigen Regattaprogramm gehören unter anderem die Europameisterschaften der olympischen Tornados (ein riesiges Teilnehmerfeld mit 73 Booten) und die Weltmeisterschaft der Junioren (unter 22 Jahre) bei den 470ern. Auch Johannes Polgar und Florian Spalteholz (bislang WM-Vierte, Foto) kämpfen um diesen Titel.

"Segeln zum Anfassen" gibt es auf der Bahn "Beach" vor dem Strand. Hier segeln bereits ab Samstag (22.7.) die 18-Footer um den "Columbia German Grand Prix" - es winkt eine Reise ins Columbia-Hotel in Pissouri Bay auf Zypern. Vor dem Strand sollen - so weit der Wind mitspielt - auch die Contender, die olympischen Laser und die 470er. Das Segelgeschehen soll live von der Mole kommentiert werden. - Sehr löblich, dass auch die Landratten etwas mehr mitkriegen sollen von dem, was "da draußen" passiert.

Auch das Landprogramm hat viel Neues zu bieten. Meine Freude über den "Festival-Park" im Brügmanngarten hatte ich Ihnen schon am Montag mitgeteilt, da gibt es war für die Ohren. Für die Augen ein Schmaus soll die Laserschau "Träume aus Licht" werden, die ab Montag täglich an und um die "Passat" stattfindet.

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Damit Sie sich ab Freitag in Travemünde zurechtfinden, können Sie sich den Lageplan links per Mausklick als Datei auf den Bildschirm holen oder auch als pdf-Datei ausdrucken.

Das gesamte Programm finden Sie auf www.travemuender-woche.net.

Deutsche Bahn und Stadtverkehr Lübeck setzen Sonderzüge und -busse ein. Die letzten Verbindungen nach Lübeck bzw. Hamburg gebe ich Ihnen noch in den kommenden Tagen.

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Dienstag, 18. Juli 2006
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Kein Zweifel, es ist Sommer!

Da sind schon noch Plätze frei an unserem Strand, wenn er sich auch Tag für Tag mehr füllt. Kein Wunder bei dem Wetter, und morgen soll es noch wärmer werden.

Es war aber nicht das schöne Wetter, das mich heute an den Strand zog, sondern der Schauspieler Ulli Haussmann vom Lübecker "Theater Combinale", der die neue Spielzeit für die "Geschichten am Meer" einläutete.

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Ulli Haussmann

Wenn Sie im vergangenen Jahr hier waren, erinnern Sie sich jetzt vielleicht. Die "Geschichten am Meer", die von Ulli Haussmann alias Antonio erzählt werden, waren ein großer Erfolg. Jede Veranstaltung fand mehr als einhundert Zuschauer, die den wilden Geschichten von Antonio und seinem (Glücks-) Schwein Paolo amüsiert und auch nachdenklich folgten. Mit am Lagerfeuer und für die musikalische Untermalung zuständig ist Filippo, der diese Aufgabe auf seine ganz besondere Art löst. - Lassen Sie sich die "Geschichten am Meer" nicht entgehen: Amüsant, kurzweilig, intelligent und im Hintergund die Ostsee.

Ab 4. August finden die "Geschichten am Meer" freitags und samstags um 21 Uhr statt. Antonios letzter Auftritt ist am 26. August. Ein Platz im Strandkorb kostet EUR 12,-, im Liegestuhl oder Sand EUR 10,- (mit ostseecard 1,- EUR weniger). Vorverkauf: Strandkorbvermietung Aichholzer 0170 - 7668977, Buchhandlung Hüx 82, Hüxstr. 82 in Lübeck, 0451 - 74631. Abendkasse ab 20 Uhr.

Mehr zu den Geschichten am Meer
Premiere vom 25.6.2005

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Montag, 17. Juli 2006 [hoch]
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"Festival-Park" im Aufbau

Um die Müllberge und Glasscherbenmeere einzudämmen, wurde bereits in den vergangenen Jahren vor der Travemünder Woche, die am 21.7. beginnt, der Slogan gewagt: "Mehr Klasse als Masse". In den letzten Jahren schlug der Vorsatz aber kaum in die Realität durch. In diesem Jahr dürfen wir wirklich hoffen, denn der Zuschnitt des Landprogramms der "TW" hat sich verändert.

Jubel, Trubel und Tanz finden an der Travepromenade im Seglerdorf (und am Strand an der Mole) statt, wo kaum jemandes Nachtruhe gestört werden kann, es sei denn, er will sich unbedingt stören lassen. Dermaßen Ruhebedürftige sollten Travemünde während der TW weiträumig umfahren, es sind nur 10 Tage, und es bleiben 355 Jahrestage übrig. An der Mole gibt es keine riesige Bühne mehr, die tagsüber wie ein schwarzes Ungetüm dasteht, sondern - ja, ein Kinderkarussell und gastromische Angebote auf dem Strand.

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Alte Bekannte: "United Four"

Ein hoch interessantes Element des neuen TW-Konzepts ist der Brügmanngarten, der sich zum "Festival-Park" mausert. Zur Zeit werden hier Pagodenzelte hochgezogen und im Festival-Park soll ein hochkarätiges Musikprogramm geboten werden. Da sollten wir mal einen näheren Blick draufwerfen.

Ins Auge fällt Dienstag, der 25.7.: "United Four", die mit den Kuhklamotten (Foto). Na ja, die kennen wir aus den letzten Jahren, aber sie bringen eine gute Show und solide Rockmusik. Alle anderen Gruppen sind neu auf der TW und viel versprechend: 21.7.: "Max and Friends" mit der Sängerin Nathalie Dorra bringen Pop und Soul, am 22.7. ist Wolkly Rosenberg mit Gypsy Swing an der Reihe und die "Soulabouts".

Am 24.7. kommt ein Oldtimer. Knut Kiesewetter bringt Jazz-Klassiker auf die Bühne. Für alle, die Kiesewetter und/oder Jazz mögen, ein Muss. Am 26. und 27. wird es lateinamerikanisch mit "Alma" und "Bonny Ferrer", am 28.7. kommt Sydney Youngblood und selbst, wenn Sie den Namen nicht kennen, haben sie sein sein "If only I could" sicher schon mal gehört. Zum Abschluss am 30.7. gibt es noch ein besonderes Highlight: Die großartige Jazz-Sängerin Birgid Jansen mit Band.

Ich habe jetzt nur einen Teil des Programms erwähnt - das volle Programm finden Sie auf www.travemuender-woche.net - aber das hört sich alles sehr gut an und scheint geeignet zu sein, ein bisschen Musik-Festival-Stimmung aufkommen zu lassen. Das wäre ein großer Gewinn für die Travemünder Woche.

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Sonntag, 16. Juli 2006 [hoch]
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"Stena Carrier", "Aurora" und Arielle"

Wir hatten reichlich Schiffsverkehr auf der Trave heute früh. Als erstes lief das Kreuzfahrtschiff "Arielle" gegen 7.15 Uhr ein, drehte vor dem Skandinavienkai und wartete ein bisschen, um die "Lübeck Link" (ein regelmäßig verkehrendes Frachtschiff) passieren zu lassen. Dann wurde die "Arielle" am Ostpreußenkai an der Vorderreihe vertäut.

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Die "Arielle" nach der Wende

Währenddessen hatte sich die riesige "Aurora" (270 Meter lang) in die Travemündung geschoben, passierte die Arielle, drehte langsam und behutsam am Skandinavienkai und machte dort fest.

Derweil wartete bereits die "Stena Carrier" darauf, ihre Fahrt fortsetzen zu können.

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Die "Aurora" läuft ein

Wenig später traf ich Travemünde-Führer Wolfgang Moebius (www.trave-guide.de), der mir berichtete, dass es heute früh fast Lotsenknappheit gegeben hätte. Nur durch die Überlappung zweier Schichten konnten die vielen Schiffe zügig in den Hafen gebracht werden.

Die "Aurora" kam ja nun einen Tag früher als im Luxusliner-Fahrplan ausgewiesen. Ich hoffe, dass die Abfahrtszeiten noch stimmen. Danach verlässt die "Arielle" Travemünde heute um 17 Uhr und die "Aurora" um 18 Uhr. Von der Aussichtsgalerie des "Alten Leuchtturms" müsste das ein wunderschöner Anblick sein.

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Samstag, 15. Juli 2006
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Mutter zu Besuch

Die letzte Meldung zuerst: Wie geplant, läuft die schöne "Arielle" morgen gegen 7.30 Uhr in Travemünde ein und macht am Ostpreußenkai fest. Einen Tag früher als erwartet und bereits um 7 Uhr kommt die "Aurora", die mit ihren 270 Metern Länge nur am Skandinavienkai anlegen kann. Da wird ja wieder einiges los sein an den Ufern der Trave in aller Frühe!

An der Travepromenade laufen die Vorbereitungen für die Travemünder Woche - beginnt am kommenden Freitag - auf vollen Touren. Da das fotografisch aber nicht so interessant ist, bin ich wieder bei den Möwenteenagern hängengeblieben.

Gelegentlich kommt Muttern mal vorbei und bringt - wohl eher zum Abgewöhnen - was zu Futtern mit. Da kann man dann auch gleich mal zeigen, wie gut man Flügelschlagen geübt hat, aber noch reicht es nicht zum Fliegen.

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Piepsiger Möwenschrei

Neben Flügelschlagen steht "Möwenschrei" auf dem Lehrplan. Das sieht auch schon sehr beeindruckend aus, wie sie die Schnäbel aufreißen, aber von Schrei kann noch keine Rede sein - es piepst. Naja, kommt noch.

Die drei Möwenjungen scheinen sich auf den Steinen am Traveufer in Höhe des Alten Leuchtturms pudelwohl zu fühlen. Nur wenn Ihnen jemand zu hastig - meist Kinder - zu nahe kommt, verziehen sie sich ins Wasser, aber ohne übertriebene Eile.

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Ein "Corsair"

Im Brügmanngarten liefen nachmittags die Oldtimer der "Ostsee-Classics" von ihrer Rallye ein und fanden ein großes Publikum. Sie hätten noch viel mehr Zuschauer gefunden, wären die Zeiten, zu denen die Oldtimer in Travemünde zu bestaunen waren, vom Veranstalter etwas präziser angegeben worden. Viele Interessierte kamen zu spät in den Brügmanngarten und waren enttäuscht, dass nur noch wenige Fahrzeuge dort waren.

Aber schließlich sind das die ersten "Ostsee-Classics" in Travemünde, und die Erfahrungen dieses Jahres werden sicher in die Planung der Ostsee-Classics 2007 eingehen. Ja, richtig gelesen: Im nächsten Jahr kommen die Oldtimer vom 5. - 8. Juli.

Mich hat neben den vielen Mercedes-Modellen, dem einzigartig runden Ford Taunus 17M und dem formschönen Borgwart-Isabella-Coupé ein "Corsair" (Foto) fasziniert. Ich erfuhr, dass Corsair ein eigenständiger Automobilbauer war, der aber offenbar nur kurze Zeit existierte. Was waren das für erhabene Formen, als Aerodynamik und Spritsparen noch nicht zu den höchsten Tugenden von Fahrzeugkonstrukteuren gehörten.

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Freitag, 14. Juli 2006
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Alte Vogtei

Nun war George W. Bush auch in Trinwillershagen. Wie vor ihm die DDR-Gewaltigen Otto Grotewohl und Walter Ulbricht. Und in den letzten Tagen war es um die Bürgerrechte in T. und Stralsund und Umgebung so ähnlich bestellt wie zu Zeiten der beiden letztgenannten Herren. Nun ist die 20 Millionen Euro schwere, weltpolitische Wildschweinpeinlichkeit (wie viele Schwimmhallen hätten man davon bauen können!!!) vorbei, und wir dürfen uns wieder den wichtigen Ereignissen an der Ostseeküste zuwenden:

Die Travemünder Woche naht mit Riesenschritten!

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Deckenmalerei von 1623

Heute möchte ich Sie auf etwas hinweisen, was außerhalb des offiziellen Segel- und Festprogramms stattfindet: Bereits Anfang dieses Jahres wurden bei Bauarbeiten in der "Alten Vogtei" am Fährplatz in der Vorderreihe mittelalterliche Deckenmalereien entdeckt - siehe auch Tagebucheintragung vom 5. April 2006 - und Travemündes interessanteste Baustelle können Sie während der Travemünder Woche (20. - 30. Juli) jeweils ab 15 Uhr besichtigen. Diplom Restaurator Herr Kulicki wird Sie über die Deckenmalereien informieren und Historikerin Frau Christensen erläutert die Geschichte des mittelalterlichen Gebäudes.

Mehr noch: Eine jahrmarktähnliche Kulisse wird Sie empfangen, in der es auch Speis und Trank gibt, und das Ganze wird mit Musik untermalt. "Genießen wie die alten Vögte" ist das Motto. - Klingt gut, finde ich.

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Donnerstag, 13. Juli 2006 [hoch]
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Banane in Aktion

25 Grad Lufttemperatur (am Wasser) 25 Grad Wassertemperatur! Dazu ein frischer Seewind aus Nordost (Vorsicht! Höchste Sonnenbrandgefahr!), der alle Rapskäfer weggeblasen hat. Die kleinen, schwarzen Viecher sind zwar völlig ungefährlich, können aber durchaus lästig werden, vor allem, wenn man gelbe oder grüne Kleidung trägt. Rot mögen sie am wenigsten.

Der Strand ist voll, die Körbe zumindest kurz vor "ausgebucht", und auf der Lübecker Bucht ist das Bananaboat der "Water World" im Einsatz.

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Laue Vollmondnacht

Sie können sich vorstellen, dass uns solche Tage gefallen. Und erst die lauen Nächte! Von einem fast völlig klaren Himmel strahlte uns letzte Nacht der Vollmond an. Selbst Caspar David Friedrich, der ja so manchen Mond auf der Leinwand verewigt hat, hätte seine helle Freude an ihm.

Falls Sie Lust auf Travemünde und Ostsee bekommen haben, schauen Sie mal in unser Unterkunftsverzeichnis, zur Zeit gibt es noch einige Zimmer und Ferienwohnungen. Ab 20. Juli dürfte es dann wirklich eng werden, denn dann beginnt die "Travemünder Woche".

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Mittwoch, 12. Juli 2006 [hoch]
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Fodersöök

Wegen ihrer roten Beine werden sie auch Halligstörche genannt: Die Austernfischer. Der Begriff "Hallig" verweist auch eher auf die Nordsee, aber offenbar werden sie auch an der Ostsee immer heimischer, zum Beispiel in Heiligenhafen. Jetzt hat Thea auch in Travemünde Austernfischer gesichtet und die benahmen sich - so fand sie - eher wie Einheimische denn als Gäste.

Theas Geschichte, natürlich wieder auf Plattdeutsch und mit ihren Fotos finden Sie hier:

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Dienstag, 11. Juli 2006 [hoch]
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Die Oldtimer kommen!

Kaum ist der Fußballgarten abgebaut, werden ab Donnerstag rund hundert Oldtimer den Brügmanngarten in Besitz nehmen. Aber immer nur für einige Zeit, denn die mindestens zwanzig Jahre alten Fahrzeuge werden tagsüber auch viel unterwegs sein.

Am Donnerstag ist Anreise und am Freitag, 14.7., um 10 Uhr erfolgt der Aufbruch zu den verschiedenen Ausflugszielen, zum Beispiel nach Mölln und Eutin. Rückkehr gegen 16 Uhr. Samstag, 15.7., 9 Uhr: Start zur großen Rallye-Ausfahrt. Rückkehr nach Travemünde: 16 bis 17 Uhr.

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Montag, 10. Juli 2006 [hoch]
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Möwenkind mit Federkleid

Ach ja... das ist ja auch mal wieder schön... Travemünde ohne Massenveranstaltung. Nicht, dass es in Travemünde leer wäre, schließlich haben wir Hochsommer, aber es rennen nicht mehr fast alle in eine Richtung. Ein stetiger Besucherstrom fließt in Richtung Priwall zur Sand World (Eintragung vom 7. Juli), und an der belebten Travepromenade habe ich mal wieder nach den Möwenkindern geschaut. Die sehen jetzt schon aus wie Möwen-Teenager. Der Körper findet allmählich die Proportion zu den bisher überlangen Beinen und das Federkleid macht den Eindruck, als würden sie bald fliegen können. Sie sehen schon wie Möwen aus.

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"Island Sky"

Auch die Vorderreihe war gut besucht. Da gab es heute auch die "Island Sky" zu bewundern. Mit ihren 90 Metern ist sie nicht gerade das größte Schiff unter den Luxusliners, aber sie kommt ungeheuer stilvoll daher, eine kleine, kompakte Majestät.

In den letzten Tagen war ja schon fast Gedrängel: Vorgestern die "Boudicca", die mit ihren 205 Metern am Skandinavienkai festmachen musste und gestern die "Arielle", für mich eines der elegantesten Kreuzfahrtschiffe. Notieren sollten Sie sich den 17. Juli, denn dann kommt die "Aurora", und dann lohnt sich auch frühes Aufstehen: Gegen 7 Uhr werden ihre 270 Meter die Trave hinaufgleiten und am Skandinavienkai festmachen. Das gibt wieder ein interessantes Wendemanöver.

Ankunfts- und Abfahrtszeiten der Luxusliner in Travemünde.

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Sonntag, 9. Juli 2006 [hoch]
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Bella Italia!

Congratulazioni Italia!

Mein Tipp hat sich bewahrheitet, obwohl ich dabei eher an die italienische Mannschaft gedacht hatte, die gegen Deutschland gewonnen hat. Von der war heute wenig zu sehen, die Jungs waren einfach fertig. Dafür kam dann ein gewisser Z... und beging die Dummheit seines Lebens. So geht's halt beim Fußball, da mischen immer Umstände mit, die mit dem Fußballspiel gar nichts zu tun haben.

Gut besucht war unser Fußballgarten bei seinem letzten Auftritt, wenn auch längst nicht so überfüllt wie bei den Deutschland-Spielen. Grünweißrote Fahnen dominierten und ein paar rotweißblaue komplettierten das Bild.

 

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Grünweißrot war angesagt

Mittendrin im grünweißroten Jubelmeer sah ich Marco Ceccaroli, Chef des "Ristorante Bellavista". Der ist in Travemünde zur Schule gegangen und hat in Italien und Deutschland kochen gelernt. Das ist ja das Schöne, wenn man einen bikulturellen Hintergrund hat: Man hat mehrere Jubeloptionen und mehr Chancen, die Weltmeisterschaft zu gewinnen.

 

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Weltmeister

Das war auch das Schöne an dieser Weltmeisterschaft. Natürlich wollte jeder gewinnen, aber auch wenn das nicht klappte, versank offenbar niemand in bodenloser Depression, sondern feierte weiter: Für sich, für die anderen, mit den anderen.

Wir hatten eine gute, eine aufregende Zeit im Travemünder Fußballgarten - Dank an die Veranstalter - und wir haben eine sichtbare Erinnerung, die uns noch eine Weile erhalten bleiben wird: Das Travemünder Fahnenmeer.

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Samstag, 8. Juli 2006
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Eselswiese

"Herrrreinspaziert!!!" - Nein, dies ist keine erneute Einladung, die Zirkus-Sand-World zu besuchen, sondern eine Aufforderung an potente Investoren, in Travemünde in Hotelbauten zu investieren. - "Eselsfilet?" - "Tut mir leid, Esel ist aus." Die Eselswiese wurde bereits an die Columbia-Hotel GmbH verkauft, die dort einen Anbau zum "Columbia-Hotel/Casino Travemünde" errichten will. Ich beneide die Bauherren nicht um diese Aufgabe, denn sie müssen schon ausgezeichnete Architekten und Betriebswirte mit sehr spitzen Bleistiften an der Hand haben, um diesen Job zu meistern. Jedenfalls haben sie beste Chancen, als "Verbauer des inneren Kurgebiets" in die Travemünder Annalen einzugehen.

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Grünstrand

"Wie wär's mit Grünstrandlendchen? Grünstrand war früher verpönt, hatte so einen naturfeindlichen Abgangsgeschmack. Den hat die Kommunalpolitik jetzt aber weggezüchtet. Grünstrand wurde optimiert, ist jetzt cool und sexy." - Was bleibt von unserem Grünstrand an der nördlichen Kaiserallee nach der Bebauung übrig? Heute lagern dort (noch kurabgabefrei) Mütter und Väter mit Kleinkindern, denen die pralle Sonne am Strand nicht passt oder auch Familien, denen die freizügige Bikinikultur des Sandstrandes nicht auf ihren kulturellen Leib geschneidert ist. - Weg damit? Kein Platz für solche gesellschaftlichen Abweichler?

Der von Bausenator Boden herausgegebene Masterplan, auf den der Senat noch etwas draufgelegt hat, weist weitere Flächen für Hotelbauten aus: An der Parkallee, wo jetzt die Tennisplätze zu finden sind und gegenüber des Strandbahnhofs, wo jetzt die marode Ladenzeile ein klägliches Dasein fristet. Teile des Wende-Rondells für die Busse können diesem Gebiet zugeschlagen werden, wenn der Durchstich der Paul-Brümmer-Straße und die neue Haltestellenlösung verwirklicht worden sind. Außerdem im Angebot: Baufläche am Baggersand zur Errichtung eines "Jugendhotels" (Was ist das? Eine Jugendherberge für gehobene Ansprüche?) und natürlich das leerstehende ehemalige Priwall-Krankenhaus.

Das Ziel der Planungen ist die Verdoppelung des Travemünder Hotelbettenangebots auf 5000 in den kommenden zehn Jahren. Geschätzte Investitionssumme: 150 Millionen Euro.

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Grünstrand und Kaiserallee

Wenn die Eselswiese weg ist, ist sie weg. Unwiederbringlich. Ich weiß, ich weiß, da, wo heute der Grünstrand ist, war früher mal die Ostsee, aber wenn der Grünstrand weg ist, ist er auch weg. In der nördlichen Kaiserallee sind die Bausünden der 70er Jahre zu bewundern, mit dem Maritim haben wir uns mehr oder minder versöhnt, schöner wird es dadurch nicht. - Ich wünsche mir, dass unsere Politiker nicht dauernd in die leeren Stadtkassen schielen, wenn sie mit Investoren verhandeln, denn dann haben sie - und Travemünde - schon verloren. Ich wünsche mir, dass die Damen und Herren der Politik vor der Entscheidung innehalten und sich fragen, ob sie genauso entscheiden würden, wenn sie ganz persönlich die Verantwortung zu tragen hätten. 2008 wird ja schon das eine oder andere zu sehen sein. Dann sind auch Kommunalwahlen.

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Freitag, 7. Juli 2006
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Die Angst im Auge des Elefanten...

Gelegentlich treffe ich Leute, die sagen: "Sand World? Interessiert mich nicht, da war ich schon zweimal." - Mit Verlaub, aber das halte ich für Unsinn. Wenn man dieselbe Sand World zweimal besucht hat, kann man vielleicht sagen, dass man sie ganz gut kennt. Jede Sand World war bisher anders; anders, was die großen, beeindruckenden Skulpturen betrifft, aber vor allem immer wieder neu in den kleinen, liebevollen Details, die sich die "Sandcarver" haben einfallen lassen. In diesem Jahr zum Thema "Zirkus"

Da ist zum Beispiel die Angst in den Augen des Elefanten angesichts der Maus (die eine Ratte ist).

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Rätselhaft: Die Garderobe

Hängengeblieben bin ich auch an der Zirkusgarderobe. Spiegel hatten wir bisher in der Sand World noch nicht. Wenn man sich die Szenen länger betrachtet, weiß man irgendwann gar nicht mehr so genau, wer sich da in was - oder wem - spiegelt. Eine tolle Idee! Und was für eindrucks- und ausdrucksvolle Gesichter!

Aber ein bisschen Zeit sollten sie schon mitbringen, wenn Sie die vielen Details entdecken wollen. - Schließlich haben Sie 6,- Euro Eintritt bezahlt (Kinder zwischen 5 und 11 Jahren 3,- Euro), das wird dann mit jeder Minute billiger... Ich empfehle für einen Besuch die Zeit vor Sonnenuntergang bis zur Dunkelheit, wenn Sand World im bunten Licht völlig neu ersteht.

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Der Clown

Die beherrschende Skulptur ist in diesem Jahr - wie sollte es anders sein - ein Clownskopf, dem obendrein eine Berg-und-Tal-Bahn durch den Hut fährt. Der Clown ist - wie auch viele andere Figuren - noch nicht ganz fertiggestellt. Das ist kein Planungsfehler, sondern Absicht der Veranstalter: Wer in den nächsten Tagen Sand World besucht, kann den Skulpteuren noch bei der Arbeit über die Schulter schauen.

Gestern abend wurde die Sand World für geladene Gäste - Sponsoren, Presse, alles, was Rang und Namen hat in der Kommunalpolitik - von Lübecks Stadtpräsident Sünnenwold eröffnet. Der Skulpturenpark wird zwar nach wie vor von der Tourismuszentrale organisiert, aber das finanzielle Risiko wurde privatisiert und von der Schlüter GmbH (Catering) übernommen.

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Die Herrin der Ringe

Es gab ein recht hochkarätiges Rahmenprogramm, das ein wenig Zirkusluft atmete: Artistik und Jonglage vom Clown Jens Ohle, der auch ein Schwein mitgebracht hatte, das einen roten Teppich auszurollen wusste sowie durch eine rostige Kuchen-Springform sprang, vom Duo Wa Tonga und der Herrin der Ringe (Foto rechts). Thorsten Havener las zu aller Überraschung die Gedanken einiger Zuschauer und Musik gab es von Laila. Beim und nach dem kalten wie warmen Büfett musizierten Andreas Paulsen und Band. - Ja, und warum steht auf meinem Programmzettel nicht der Name dieser sauguten Sängerin, die Andreas Paulsen mitgebracht hatte?! Sie hätte es besonders verdient, namentlich genannt zu werden.

Sand World 2006 - Gehen Sie hin, es lohnt sich!

Weitere Infos, auch zu den zusätzlichen Musikveranstaltungen, unter www.sandworld.de.

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Donnerstag, 6. Juli 2006
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Fernsicht auf das ehemalige "Aquatop"

Was seit Jahren im Gespräch war, scheint nun in halbwegs trockenen Tüchern zu sein. Auf dem Gelände unseres geschlossenen Spaßbades "Aqua Top" zu Füßen des Maritim-Hochauses will die "Deutsche Immobilien AG" (die bereits das Kurhaus umgebaut und das "Arosa Wellness Resort" errichtet hat) ein neues Gebäude mit vier bis fünf Geschossen und Drei-Sterne-Hotel, Wohnungen und Geschäften auf rund 30.000 Quadratmetern errichten.

Der Vorplatz zur Ostsee soll geräumiger und offener gestaltet und das Erdgeschoss des Neubaus mit großzügigen Arkaden ausgestattet werden. Dafür wird der Parkplatz überbaut, Stellplätze für Pkw werden in einer Tiefgarage zur Verfügung gestellt.

Ich habe mir das Ganze mal aus der Ferne angeschaut (von der Ivendorfer Höhe oberhalb des Skandinavienkais, Foto oben): Die Skyline Travemündes scheint das nicht wesentlich zu verändern, denn auch die jetzige Schwimmhalle ragt recht hoch hinaus (auf dem Foto hinter dem Riesenrad) und das Maritim-Gebäude ist ohnehin das bestimmende Element. Ein Neubau an dieser Stelle würde den Stillstand um das marode Aqua Top mit den Ramschläden im Foyer endlich beenden. Es wäre schön, wenn sich hier ein Zentrum, ein Treffpunkt in Travemünde entwickeln würde, das in Richtung Altstadt und Strandbahnhof ausstrahlt. Die Lage könnte besser nicht sein.

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Mittwoch, 5. Juli 2006
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Massenansturm beim Powerboat-Rennen

Das geschieht nicht allzu häufig, dass der "Verkehrsverein Travemünde" (VVT), ein Zusammenschluss Travemünder Geschäftsleute, unseren Kurbereich (früher hieß das mal "Kurverwaltung") lobt. "Optimal" nennt Wolfgang Büchtmann, Vorsitzender des VVT, die "reibungslose und fröhliche" Organisierung von zwei Großveranstaltungen an einem Wochenende: Powerboat-Rennen und Fußballgarten.

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Hochsommerliche Strandpromenade

Wolfgang Büchtmann führt diesen Erfolg auch auf die konsequente Umsetzung der neuen Travemünder Veranstaltungsrichtlinien zurück, wonach Großveranstaltungen zeitlich und räumlich begrenzt sein sollen: Das Powerboatrennen konzentrierte sich an einem Wochenende auf die Travepromenade und die Strandpromenade im Bereich der Mole, der Fußballgarten schwappt nur bei der An- und Abreise der Fans zu Deutschlandspielen für einige Stunden über.

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Fröhlicher WM-Garten

Wolfgang Büchtmann hat sich in den letzten Wochen auch in anderen Badeorten an der Ostsee umgesehen und kommt zu der Einschätzung, dass der Travemünder Fußballgarten "die beste WM-Veranstaltung an der Küste ist.". Zusammengefasst: "Eine gute Leistung des Kurbereichs und von Kurdirektor Uwe Kirchhoff".

Ach, das finde ich schön, dass in Travemünde mal - statt Meckerei und Kompetenzgerangel - richtig gelobt wird!

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Dienstag, 4. Juli 2006 [hoch]
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Man war so auf Jubeln eingestimmt....

Tja... so kann's gehen... es kann nur einer gewinnen...verdient hätten es beide. So manche große Deutschland-Fahne, die eben noch zur Anfeuerung flatterte, wurde ganz plötzlich zur Schmusedecke, in die man sich zum Trost einhüllen konnte. Die meisten waren gute Verlierer, gratulierten, als sie am "Ristorante Bellavista" vorbeikamen, sangen freundlich nach dem Ohrwurm "Volare" "Italien - oho!" und Kellner Antonello freute sich, obwohl auch er fand, dass auch Deutschland hätte gewinnen können. "Es war ein gutes Spiel." - Das war es, und das ist das Wichtigste, dass wir bei einer Weltmeisterschaft gute Spiele zu sehen bekommen.

Kann sich noch jemand daran erinnern, dass die deutsche Mannschaft bei einem Freundschaftsspiel gegen Italien vor wenigen Monaten völlig eingepackt worden war?! Nöö, völlige Amnesie angesichts des heutigen Fußballfests, das Italien und Deutschland gemeinsam abgeliefert haben. Toll, egal wer gewinnt. Einfach toll!

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Montag, 3. Juli 2006
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Neu: Serbien-Montenegro

Zumindest was die Landkarten betrifft, ist die Welt auf dem Balkan jetzt wieder in Ordnung. Gestern wurde im "Travemünder Fahnenmeer" die neue Version für Serbien-Montenegro aufgezogen. In der ersten Variante hatten Olivija Glusec - sie stammt aus Montenegro - aus dem Fußballgarten einen Fehler entdeckt. Auf der Fahne Serbien-Montenegros erschien der Kartengrundriss von Kroatien (siehe Tagebucheintragung vom 11.6.2006).

Wie das passieren konnte, kann sich an der Werkkunstschule Lübeck niemand erklären. Das ist auch eher nebensächlich, denn das "Travemünder Fahnenmeer" ist und bleibt ein großartiger Anblick. Alle 32 Fahnen können Sie auch als Postkartensatz im Fußballgarten kaufen. Für den Fall, dass es Sie in nächster Zeit - das wäre schade - nicht nach Travemünde zieht, erhalten Sie das Fahnenmeer sicher auch direkt von der Werkkunstschule Lübeck.

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Sonntag, 2. Juli 2006
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Die Gesamtsieger

Das war nun wirklich "Grand Prix" heute! Wobei den allergrößten Pokal Petrus verdient hat: Sommerwetter, Strandwetter, Badewetter! Heute hatte sich nun endlich auch die Masse an Zuschauern eingefunden, die eines Grand Prix würdig ist. Auf der Mole, der Strandpromenade und am Strand hatten sich Tausende von Sehleuten eingestellt, um "Round 2 - Powerboat P1 German Grand Prix" zu verfolgen.

 

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"Thuraya" im Anflug

Das lauteste Boot hat den Gesamtsieg errungen : Die "Thuraya" (Weitere Ergebnisse im Detail auf www.powerboatp1.de). Oben im Bild Claudio Castellani und Adriano Panatta, die nach der Siegerehrung vom Publikum erst nach einer ausgiebigen Autogrammstunde entlassen wurden. Rechts im Bild die "Thuraya", die Kurs auf die südliche Wendetonne nimmt. In zehn Runden hatten die Boote fast 70 Seemeilen zurückzulegen.

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Rückkehr in die Trave

Sehr schön - und recht still - war die Rückkehr von Hunderten von Booten - Zuschauer wie Wettkämpfer - in die Travemündung, wo die sich bereits neigende Sonne silberne Ornamente auf den Fluß malte.

Als ich dem Grand-Prix-Trubel gegen 18 Uhr in Richtung Strandpromenade den Rücken kehrte, lernte ich den Segen der neuen Travemünder "Veranstaltungsordnung" kennen, die in diesem Sommer erstmalig in Kraft ist: Keine Verkaufsstände auf der Promenade. Die Promenade war sehr belebt, aber es gab kein Gedrängel, keiner musste über Versorgungsleitungen, Werbeschilder und Stehtische stolpern. Sehr wohltuend.

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Columbia-Garten

Am "Hotel Columbia - Casino Travemünde" hörte ich Musik und musste natürlich dort noch in den Hotelgarten schauen. E-n-t-s-p-a-n-n-u-n-g..., denn dort musizierte der Saxophonist Prince Alec mit der Sängerin Yasmin K. und Gitarrist Fontaine Burnett. Das ist so eine Musik - jazz lounge music - mit der man sich auf Wolken wegträumen kann - selbst die musste man sich heute erträumen - die aber nie langweilig wird, weil sie von ausgezeichneten Solisten dargeboten wird.

Es geht also: Travemünde muss sich nicht von Großveranstaltungen überrennen lassen. Sicher sind die Powerboote unüberhörbar, wenn sie aktiv werden, aber das sind sie nur für wenige Stunden am Tag und nur an einem Wochenende. Die Powerboat-Fans können ihrem Hobby frönen, ohne dass andere Gäste vertrieben werden. Das neue Travemünder Veranstaltungskonzept befindet sich in diesem Jahr im Testlauf - noch sind nicht alle Beteiligten des Tourismusbetriebs damit einverstanden - und ich finde, an diesem Wochenende hat es sich bewährt.

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Samstag, 1. Juli 2006
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"Emmecidue FPT" vor der Kehre

Das Volk scheint wohl doch etwas erschöpft zu sein von den vielen Fußballspielen. Das Powerboat-Rennen war zwar gut besucht, aber es herrschte kein so großer Andrang wie in den vergangenen Jahren.

Heute Nachmittag stand Round 1 des "Powerboat P1 German Grand Prix" auf dem Programm, und die Sicht war bei herrlichem Sommerwetter ausgezeichnet. Im Foto links geht die "Emmecidue FPT" der etwas kleineren "Supersport"-Kategorie in die Kehre vor der Wendetonne unweit der Mole.

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Unangefochtener Sieger: Die "Kerakoll"

Bei den größeren "Evolution"-Booten ging die italienische "Kerakoll" früh in Führung und wurde souveräner Sieger. Mehrere Boote mussten vorzeitig aufgeben, darunter auch das erstmalig teilnehmende deutsche Team mit der "Searex".

 

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Logenplatz

 

Tausende von Zuschauern hatten sich auf der Mole, auf der Strandpromenade und in Hunderten von Booten auf dem Wasser am Rande der Rennstrecke eingefunden, um das Spektakel zu beobachten. Am meisten fielen mir allerdings die beiden Zuschauer auf ihrem kleinen, grünen Logenplatz auf, die nahe der Mole in Stellung gegangen waren.

 

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Sektdusche

Es folgte die unvermeidliche Sektdusche bei der Siegerehrung auf der RSH-Bühne an der Strandpromenade, wobei die Kameraleute und Fotografen des Veranstalters große Kontinuität zeigten: Wie im vergangenen Jahr bemühten sie sich redlich, allen anderen Zuschauern die Sicht zu nehmen. Ähnlich ging es bei der folgenden Modenschau zu, die von den Kandidatinnen der belgischen Misswahl auf die Bühne gebracht wurde.

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Mit Sonnendeck!

 

Ich hab' dann lieber mal bei Petra mit ihrem BIG RED BUS aus London 'reingeschaut. Vom Sonnendeck konnte man das Treiben bei einem Bierchen oder einer Tasse Kaffee in aller Ruhe auch von oben betrachten. Petra arbeitet mit dem Lübecker Rider's Café zusammen und ihren Bus kann man auch für Feste mieten. Ist schon originell, das Gefährt. www.big-red-bus.de

Morgen geht es weiter mit dem Powerboat-Rennen. Zum Programm

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