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Leo Leuchtturms Tagebuch:
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Travemünde .Netz im Juli:
90.395 Seitenzugriffe
von 18.394 Seitenbesuchern!
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| Mittwoch,
30. August 2006 |
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"Sand World"
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Die Sonne scheint! Schön! Und das soll
heute sogar noch einige Stunden anhalten. Zum Wochenende hin
soll der Sommer ja sogar ein bisschen zurückkehren.
Über das Wetter wollte ich aber gar
nicht reden, sondern Ihnen sagen, dass Sie sich jetzt wirklich
allmählich
in Bewegung setzen müssen, wenn Sie die Sand
World 2006 noch
sehen wollen. Bis zum Sonntag hat sie noch geöffnet, und
dann noch einmal am 4.9. für Blinde und deren Begleitpersonen.
(Gruppen bitte anmelden unter 04502 309302)
Auch ansonsten wird in Travemünde zum Monatswechsel
noch einiges geboten. Manches davon sieht man nicht einmal:
Um "Henry" (oder "Henriette"?),
den Finnwal, sorgen sich seit einigen Tagen die "Lübecker Nachrichten"
und "Greenpeace". Manch einer hat sogar seine Umrisse oder seine
Rückenflosse zu Gesicht bekommen. Erst besuchte er Flensburg,
dann Kiel und sah sich dann ausgiebig in Travemünde und sogar
im Lübecker Hafen um. Jetzt scheint er abgetaucht zu sein und
findet hoffentlich seinen Weg ins Nordmeer, wo er um diese Jahreszeit
hingehört.
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"Shake the Sea"
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"Shake the
Sea!" heißt es schon morgen im großen Ballsaal des
"Hotel Columbia - Casino Travemünde". Die Großen der Boogie-Woogie-Szene
treffen sich in Travemünde, unter anderem Vince Weber, Jo
Bohnsack und Richie Loidl, die sich teilweise schon beim
hoch erfolgreichen "Shake the Lake" am Wolfgangsee hervorgetan
haben. Beginn ist um 20 Uhr, Einlass ab 19 Uhr, der Eintritt
kostet EUR 30,-. (Karten unter Telefon 04502 - 3080)
Eine der schönsten Veranstaltungen
im Travemünder
Sommerprogramm fehlt aber noch: Das Lichterfest
im Godewindpark:
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Lichterfest 2005
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Der "Kurbereich" hat
- in Zusammenarbeit mit dem Verkehrsverein
Travemünde und ansässigen
Gastronomen - wieder ein attraktives Programm zusammengestellt,
in dessen Mittelpunkt
die illuminierten
Teiche
im Godewindpark
stehen.
Ab 20.00 Uhr
spielt das „Casanova
Salonorchester“ und um 21.00 Uhr startet der Laternenumzug
vom Brügmanngarten
in Richtung Godewindpark unter der musikalischen Begleitung
des Spielmannszuges Rot-Weiß-Moisling. Die Fackeljonglage
der Berliner Performancekünstler „The
Beefcake Boys“ findet um 22.10 Uhr auf einem Schwimmponton
auf dem Godewindteich statt. Die Feuerwerkinszenierung,
die u.a. zur Filmmusik aus „Der Herr der Ringe“ geschaffen
wurde, beginnt um 22.30 Uhr. Alle Gäste des Lichterfestes
sind herzlich eingeladen, als "Eintritt" und
Festbeitrag ein Licht mitzubringen. Die schönsten
drei Lichtkreationen werden prämiert.
Sie müssen übrigens nicht gleich nach Hause
gehen, wenn das Feuerwerks zu Ende ist. Die Stände, die für Ihr
leibliches Wohl sorgen, sind noch länger geöffnet. Lassen Sie
das Lichterfest langsam ausklingen.
Weitere Programmangebote finden Sie in
unserem Veranstaltungskalender
Na, dann wünsche ich ein schönes Wochenende
in Travemünde! 
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| Montag,
28. August 2006 |
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Die "Deutschland" am
Ostpreußenkai
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Die Kreuzfahrersaison geht allmählich zu
Ende, aber sie endet nicht ohne Höhepunkte. Heute war das Traumschiff
"Deutschland" zu Besuch in Travemünde, und ich will Ihnen Fotos
von gleich drei Fotografen präsentieren.
Als Karl Erhard Vögele unterwegs war,
meinte es die Sonne noch etwas besser mit uns und die "Deutschland"
strahlte am Ostpreußenkai. Der Fotograf stammt nicht aus
Travemünde
- der Name verweist in schwäbische Regionen - lebt jetzt
aber hier und zu seinen Hobbies gehört die Fotografie.
Mehr schöne
Travemünde-Fotos von Karl Erhard Vögele, auch aus
der Maritim-Vogelperspektive, finden Sie auf seiner
Internetseite
www.ostsee-eule.de.
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Die "Deutschland" an
der Vorderreihe
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Nachmittags kriegte die "Deutschland" zwar
immer noch etwas Sonne ab, aber da braute sich schon was zusammen,
wie Sie auf dem aus der Vorderreihe aufgenommenen Foto sehen
können.
Als sie schließlich...
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Die "Deutschland" legt
ab
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...um 17.02 ablegte, da weinte der Himmel.
Sie können sehen, wie elegant das Schiff mit Hilfe des
Seitenstrahlruders Distanz zur Kaimauer gewinnt. Der Fotograf?
Tja, da stand
niemand im Regen, da kommt auch niemand hin in den Sicherheitsbereich
am Ostpreußenkai. Das ist eine der tollen Webcams von Dzulko-Ferienwohnungen.
Hier können Sie Schiffe nicht nur ablegen sehen, sondern
am selben Ort gibt es noch eine zweite Kamera, die flußabwärts
schaut, und da hätten sie der "Deutschland" noch
hinterherwinken können.
Sie müssen nicht in tiefe Verzweiflung
verfallen, wenn Sie die "Deutschland" heute verpasst haben,
am 3. September kommt sie noch einmal, aber dann ist wirklich
Schluss mit der Kreuzfahrtschiff-Saison 2006 in Travemünde. Zum
Fahrplan. 
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| Samstag,
26. August 2006 |
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Die "Mercedes" an
der Mole
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Die Travemünde Sail ist ein wunderbar entspanntes
Fest. Sehr gut besucht war sie heute. ohne dass es Gedränge
und Geschiebe gab. Mütter müssen ihre kleinen Kinder nicht
permanent im Blickwinkel haben aus Angst, sie könnten verloren
gehen. An den Ständen gibt es keine langen Schlangen, keiner
muss sich vordrängeln. Keiner muss lange nach einem schönen
Platz zum Verschnaufen suchen. Die schönen Segelschiffe bekommt
man überall mit, egal, ob ganz vorn an der Mole oder im Fischereihafen.
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Kurzes Gedrängel am
Ostpreußenkai
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Gut stand man heute Nachmittag auf der
Mole, wo kurz hintereinander die "Mare Frisium", die "Shtandart"
- heute in voller Besegelung - die "Lisa von Lübeck" und der
stolze niederländische Zweimaster "Mercedes" einliefen.
Wer mehr über die Schiffe wissen wollte,
war am Lübecker Yacht-Club an der Travepromenade gut aufgehoben,
denn hier gab es über Lautsprecher nähere Informationen über
die Segler.
Ein kurzes Gedränge gab es am Ostpreußenkai,
denn die "Mercedes" passte partout nicht zwischen die "Shtandart"
und die "Marie Galante". Aber das ließ sich offenbar auch schnell
regeln und die "Maranatha" legte wieder ab, um der "Mercedes"
ihren Platz zu überlassen. Geht doch.
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"Musica Vagantium
Maltracio"
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Vom Fischereihafen bis zur Mole erklingt
Musik, aber nicht dauernd und auch nicht so, dass es einem die
Ohren wegfetzt (den jaulenden, grinsenden Gitarristen am Handwerkermarkt
lasse ich mal gnädig weg....). Auf dem mittelalterlichen Markt
bei der Musik von "Musica Vagantium Maltracio" - die haben da
immer so tolle Namen, im vergangenen Jahr hieß die Gruppe "Satolstelamanderfanz" -
ließen sich viele Besucher auf den Strohballen nieder...
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Sonne und Musik genießen....
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...und genossen die Spätsommersonne. Die
Wettervorhersage war auch mal wieder aufs Angenehmste daneben
gegangen: Ein paar Wolken, gegen Mittag ein paar Regentropfen
und ansonsten viel Sonne.
Morgen, am letzten Tag der diesjährigen
Travemünde Sail, ist noch mal volles Programm. Näheres in unserem
Veranstaltungskalender.  |
| Freitag,
25. August 2006 |
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Die "Sunthorice" an
der Kaiserbrücke
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Es mausert sich allmählich zu einem
kleinen Höhepunkt, zu einem Geheimtipp auf der "Baltic Sail
Travemünde": Das Konzert des Jugend-Sinfonieorchesters der
Musikschule Lübeck, das in diesem Jahr musikalisch „Von Sternen
und Märchen" kündete.
Die jungen Musikerinnen und Musiker hatten
sich wie im vergangenen Jahr auf der schönen "Sunthorice" versammelt.
Gibt es denn eine schönere Bühne als diese?
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Zuschauerraum Kaiserbrücke
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Gibt es denn ein schöneres Parkett als
das auf der Kaiserbrücke, wenn es von oben auch zeitweilig
etwas feucht wurde?
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Christian Lohff vom
Verkehrsverein Travemünde
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Begrüßt wurden das Orchester
und sein Leiter Frank Engelke von Christian Lohff vom "Verkehrsverein
Travemünde", der das Konzert federführend initiiert
hat.
Eröffnet wurde das Konzert mit der Ouvertüre
zum Zauberspiel "Die Zauberharfe" von Franz Schubert, nach
der Pause ging es dann moderner und populärer weiter mit Film-
und Musicalmelodien, zum Beispiel "Star Wars".
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Orchesterbühne "Sunthorice"
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Wenn sich die Sterne auch nicht mehr zeigten,
hat das Publikum sicher eine bleibende Erinnerung mit nach
Hause genommen. Es ist ein wunderschönes Erlebnis, wenn
sich bei dieser Musik über dieser Szenerie allmählich die
Dunkelheit herabsenkt und von Sternen und Märchen erzählt. Das
morgige Programm, das unter anderem Stelzenläufer und vieles
mehr zu bieten hat, finden Sie in unserem Veranstaltungskalender.
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| Donnerstag,
24. August 2006 |
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Eröffnung der Baltic
Sail
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Die offizielle Eröffnung der "Baltic Sail
Travemünde 2006" erfolgte heute abend im brechend vollen Fischereihafen
durch Stadtpräsident Sünnenwold und Bürgermeister Bernd Saxe
und mit Unterstützung des Passatchors.
Das zog natürlich andernorts Menschen
ab...
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Der Marionettenpianist
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... und der zotige Marionettenpianist
in der Vorderreihe, der sonst mit seinem riesigen Puiblikum die
Straße blockiert, musste mit weniger Lachern vorlieb nehmen,
obwohl er heute auch Zuschauer in seine Vorstellung mit einbezog.
Ein Höhepunkt des morgigen Programms ist
das Konzert „Von Sternen und Märchen" des Jugend-Sinfonieorchester
der Musikschule Lübeck
auf der "Sunthorice" an der Kaiserbrücke. 19 Uhr.
Das vollständige Programm finden Sie in
unserem Veranstaltungskalender. 
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| Donnerstag,
24. August 2006 |
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Die "Shtandart" läuft
ein
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Einige hundert Zuschauer hatten sich auf
der Mole und wohl einige tausend an den Ufern der Trave eingefunden,
um die Schiffe der "Baltic Sail Travemünde 2006" einlaufen
zu sehen. Dies wurden dann bei weitem nicht alle 44, die in diesem
Jahr erwartet werden, aber einige besonders schöne Exemplare.
Schon auf der Lübecker Bucht wurde die
russiches "Shtandart" mit
Böllerschüssen von der "Lisa von Lübeck begrüßt.
Die "Standart" ist eine exakte Kopie
der ersten russischen Fregatte, die im Jahre 1703 gebaut wurde
und den
Grundstein für die aufstrebende zaristische Flotte legte.
Die "Shtandart" - leider ohne
Besegelung, obwohl der Wind ideal stand - ließ sich
nicht lumpen und erschreckte die Zuschauer mit einem lauten,
qualmenden
Kanonenschuss, als sie die Mole passierte.
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„Kublais Khan
II“
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Dann tauchten rote Segel auf. Ja, das musste
die "Kublais Kan II" sein, eine chinesische Dschunke. Die erste
"Kublais Khan" war 2002 vor Singapur einem Wirbelsturm zum Opfer
gefallen. Die "Kublais Kan II" machte an der Travepromenade
fest und war sofort von Zuschauern umringt.
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Mittelalterlicher Markt
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Auch das Landprogramm ist auf den Weg gegangen.
Auf dem mittelalterlichen Markt an der Travepromenade kann
man sich mit Met laben und die Musiker haben ihre Instrumente
ausgepackt.
Die offizielle Eröffnung der "Baltic Sail
Travemünde 2006" erfolgt heute um 19 Uhr im Fischereihafen
von Bord der "Lisa von Lübeck". Dazu singt der Passatchor,
der gerade 30jährigen Geburtstag gefeiert hat. Dann laufen
die Schiffe zu ihrem erste Abendtörn aus.
Buchung über www.baltic-sail.org oder
vor Ort an der Sand World-Kasse auf dem Fährplatz.

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| Dienstag,
22. August 2006 |
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Der Bringer: Arosa
Wellnesss Resort
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Kurz nach der Travemünder Woche kam ich
mit zwei französischen Ehepaaren, darunter eine Deutschlehrerin,
ins Gespräch. Sie waren zum ersten Mal an der Ostsee und Travemünde
gefiel ihnen sehr gut - aber nur tagsüber. Geradezu entsetzt
waren sie über das "Nachtleben", nach zehn trauten sie sich
kaum noch auf die öden Straßen, nach 23 Uhr etwas zu essen
zu bekommen, schien unmöglich. Wenn das so in Südfrankreich
wäre, würden die Leute auf die Barrikaden gehen!
Dabei haben wir immer mehr Gäste! So meldet
unsere Tourismuszentrale einen Zuwachs bei den Übernachtungen
von 24,1% im ersten Halbjahr. In Travemünde wurden im
Juni 14,8 Prozent mehr Ankünfte gezählt. Allerdings werden
in diesem Jahr erstmalig auch die Campingplätze mitgezählt.
Komisch - Wieso habe ich dann in diesem Jahr gerade im Juni
so viele Schilder "Ferienwohnung frei" und "Zimmer frei" gesehen.
Die werden wohl nicht von der Statistik erfasst oder? Dann
müssen wohl die 14,8% Zuwachs in den neuen Hotels "Arosa
Wellness Resort" und im "Hotel Columbia - Casino Travemünde"
und natürlich auf den Campingplätzen gewohnt haben. - Anders
macht's doch keinen Sinn!
Bei den Arosa-Gästen hatte ich über den
Winter ja schon die Befürchtung, dass die alle Hausarrest haben.
Nur mit Gepäck sah man da Menschen 'rauskommen oder 'reingehen.
Aber das ist schon klar, dass man da während eines kurzen Aufenthalts
an
Wellness
mitnimmt,
was
mitzunehmen
ist.
Für
Travemünde hat
man da keine
Zeit mehr.
Auch der "Verkehrsverein
Travemünde" (VVT),
ein Zusammenschluss Travemünder Geschäftsleute, ist von den
"Jubelarien
der Touristiker" nicht so recht überzeugt: "Komisch nur, dass
sehr wenige von uns den Übernachtungsboom merken oder davon
profitieren!"
Das ist schon immer wieder seltsam mit
den Statistiken. Demnächst wird es für Travemünde vielleicht
heißen: Travemünde ist ausgebucht, nur die Vermieter merken
es nicht.... die Dummbeutel können einfach die Statistiken
nicht richtig lesen! So wie die beiden französischen Ehepaare.

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| Dienstag,
22. August 2006 |
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| Weil's
so schön war, gibt es jetzt noch eine Fotoseite zum 15. Holstentorturnier:
Zur Fotoseite |
| Montag,
21. August 2006 |
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Thierry Figuéres
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Dem Mann steht der Siegeswille ins Gesicht
geschrieben - und das tat er dann auch: Siegen! Gestern abend
um 23.45 Uhr - Zuschauern wie Spielern wehte unter den Flutlichtscheinwerfern
ein kühler Wind ins Gesicht - standen die Gewinner des 15.
Holstentorturniers ("Triplette", d.h. Dreiermannschaften) fest:
Thierry Figuéres, Sylvain Pilewski und Thierry Grandet aus Frankreich.
Zuvor hatten die Franzosen ganz entspannt
gegen das dänische Damenteam gespielt, das damit auf dem 3./4.
Platz landete (der dritte Platz wird nicht ausgespielt) und
dem sie einige Punkte gönnten. Ernst wurde es im Finale gegen
die spanischen Nachbarn (Marco Camino, Francisco Capo und Manuel
Martinez), die sich mit 13:0 Punkten geschlagen geben mussten.
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Boule am Abend
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Ich bin tief beeindruckt, was diese Weltklassespieler
da an "Kugelkunst" präsentierten. Da werden Kugeln im hohen,
weiten Wurf exakt neben der "Sau" (der kleinen, hölzernen
Kugel) abgelegt, dass der Sand nur so davonstiebt, da werden
die Kugeln des Gegners mit präzisem Wurf weggeknallt. In den
Finalrunden nimmt das Publikum regen Anteil am Spielgeschehen.
Beeindruckt bin ich auch wieder von der
Kultur der Veranstaltung und dies noch mehr als in den vergangenen
Jahren. Immerhin waren es am Samstag 356 Zweiermannschaften
und am Sonntag 188 "Triplettes", die sich den engen Raum teilten,
und das geschieht sehr friedlich und entspannt. Nur drei
Schiedsrichter stehen zur Verfügung, sollte es doch mal Meinungsverschiedenheiten
geben.
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Boule im Brügmanngarten
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Der Brügmanngarten und Travemünde sind
wie geschaffen für dieses Weltklasseturnier, und die Begeisterung
hat auch die ausländischen Gäste erfasst: "Nach Nizza das Beste!"
- Was für ein Lob und dies aus französischen und spanischen
Mündern!
Reinhard Schwertfeger und die "Compagnie
de Boule", Lübeck, haben wieder ein großartiges Turnier auf
die Beine gestellt, was Travemündes gutem Ruf weit über die
Landesgrenzen hinaus einiges hinzufügen wird. Es ist gut zu
wissen, dass im kommenden Jahr
gleich zweimal Boule auf dem Programm steht: Im August natürlich
das 16. Holstentorturnier, aber zuvor, im Juni gibt es einen
weiteren, hochklassigen Wettbewerb: Vom 20. bis 24. Juni 2007
findet in Travemünde an der Ostsee der "Nordsee-Cup" statt.
Wir erhalten Besuch von den Boulespielern
der Nordseeanrainerstaaten Norwegen, Schweden, Dänemark,
Belgien, Großbritannien und den Niederlanden.
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"Rolling Home" auf der
"Passat"
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Eines bleibt noch nachzutragen für das
Wochenende: Im Rahmen des alljährlich stattfindenden, maritimen
Sängerfests "Rolling Home" auf der "Passat" (auf dem Foto die
"Trave-Münder"), das wieder bestens besucht war, feierte der
"Passatchor" sein 30jähriges Bestehen. Herzlichen Glückwunsch! 
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| Samstag,
19. August 2006 |
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Turnier-Eröffnung
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Lübecks Bürgermeister Bernd Saxe durfte
die Sensation verkünden und Reinhard Schwertfeger von der "Compagnie
de Boule", Lübeck, strahlte: Heute wurde das "15. Holstentorturnier"
eröffnet und mit weit über tausend Boulespielerinnen und -spielern
das größe Bouleturnier Deutschlands. Diesen Titel beanspruchte
bisher Bacharach am Rhein.
Und es ist auch außergewöhnlich, was Reinhard
Schwertfeger und die unzähligen Ehrenamtlichen auf die Beine
gestellt haben. In diesem Jahr glänzt der Wettbewerb vor allem
durch die vielen ausländischen Mannschaften aus Frankreich,
Spanien, Schweden, Dänemark und den Niederlanden, darunter viele
Weltklassespieler.
Es war eine schöne und stimmungsvolle Eröffnungsveranstaltung,
bei der vor allem die ausländischen Manschaften herzlich und
in ihrer Muttersprache begrüßt wurden (im Foto oben Bernd
Saxe, rechts, und Reinhard Schwertfeger bei der Begrüßung der
spanischen Spieler).
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Im Zippel-Park
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Aber dann ging es nach kurzem Durcheinander
- "Wo ist denn Bahn 11?", "Hat jemand Bahn 22 gesehen??!" -
auch schnell zur Sache, denn eine Unmenge von Spielen waren
beim heutigen "Doublette"-Turnier (Zweier-Mannschaften) zu
bewältigen (im vergangenen Jahr ging es bis nachts um drei
Uhr). Es wird nicht nur im Brügmanngarten und auf der Strandpromenade
gespielt, sondern auch im schattigen Zippel-Park (jenseits
der Außenallee am Kalvarienberg) sind viele Bahnen markiert.
Ein toller Auftakt! Nur einen kleinen Tropfen
Wermut fand Reinhard Schwertfeger im Wein: Die "Lübecker Nachrichten",
die "größte Zeitung aus Schleswig-Holstein" (Eigenwerbung) hatten
es nicht für nötig befunden, einen Journalisten zur Eröffnung
des größten Bouleturnier Deutschlands zu schicken.
Auch Petrus ging wieder ausgesprochen schonend
mit den Sportlern um, und ein Regengebiet, das Kurs auf Travemünde
genommen hatte, drehte ab und löste sich auf. Mein Tipp für
den Sonntag: Wenn Sie mal Weltklassespieler sehen wollen, dann
sollten Sie morgen gegen Abend kommen, dann geht es nämlich
in die Endrunden der lizenzierten Triplette-Spieler (Dreier-Mannschaften).
Dann kommt am Treppenabgang zum Brügmanngarten wieder Centercourt-Stimmung
auf.
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Lars Brandt signiert
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Weniger schonend ging Petrus mit jenen
gut fünfzig Menschen um, die gestern abend die Lesung
von Lars Brandt aus seinem
Buch "Andenken" besuchen wollten. Ich kam jedenfalls wie
ein begossener Pudel an im "Hotel Columbia - Casino Travemünde".
Ich kam da auch mit recht niedrigen Erwartungen an - tschuldigung,
Herr
Brandt
- wurde
dann aber
bald in den Bann des Teils "der Wirklichkeit" gezogen, "zu
dem nur ich vorstoßen kann". Willy Brandt - den kennen wir
doch alle! Nein, eben doch nicht, der Sohn kann dem bekannten
Bild - wahr oder nicht, wirklich oder nicht - Facetten hinzufügen,
die dann doch wieder einen neuen, einen anderen Blick auf den
Giganten eröffnen, der sich "benutzen und bejubeln ließ".
Lars Brandt hat den Text für sich selbst
geschrieben, erst später trat die Frage nach einer Veröffentlichung
auf. Interessant ist das Buch für alle, die sich für den Menschen
Willy Brandt interessieren. Für das Publikum im "Hotel Columbia"
traf dies zu, eine ganze Reihe von Fragen an den Autor folgten
der Lesung. Viele Zuhörer nahmen ein signiertes Exemplar mit
nach Hause wie auf dem Foto Henriette Gaffron, die in den frühen
80er Jahren mit dem Autor und dessen Vater fast Tür an Tür in
Berlin-Schlachtensee gewohnt hat. Das verbindet. Und nicht
nur das. - Ich wünsche mir, dass diese Veranstaltung keine
Eintagsfliege war.
Tür an Tür mit der Lesung gab es gestern
abend noch eine erfolgreiche Veranstaltung, und zwar in der Spielbank
Casino Travemünde. Das Casino hat sich in den vergangenen
Jahren ja nicht gerade durch positive Schlagzeilen - Besucherschwund,
Streik der Croupiers - hervorgetan, aber den gestrigen Abend
unter dem Motto "Bella Italia" kann die neue Chefin Jessica Barke
auf dem Pluskonto verbuchen. Das mehrgängige Büffet, das vom
Duo "Gondolieri" musikalisch untermalt wurde, war ausverkauft.
Und das Casino Travemünde legt "Perlende Momente" nach: Am 23.
September um 13 Uhr lädt Jessica Barke zu einem Rendezvous
mit dem König
der Weine. In kleiner Runde werden erlesene
Champagner aus dem Hause Moet-Hennessy verkostet und durch
einen Champagner-Experten moderiert. Der Eintritt beträgt
40,- Euro pro Person. Der Kartenvorverkauf beginnt am 1. September,
das Kartenkontingent ist begrenzt.

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| Freitag,
18. August 2006 |
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Das
Badeverbot wurde heute wieder aufgehoben.
Allerdings
blieb ein roter Ball oben, das heißt "Warnstufe". Die gilt
für Allergiker und insbesondere für Kleinkinder,
die das immer noch leicht mit Blaualgen durchsetzte Wasser
auf keinen Fall schlucken sollten. 
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| Freitag,
18. August 2006 |
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Lars Brandt liest im
"Hotel Columbia - Casino Travemünde"
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Das kann Travemünde nur gut tun: Ein bisschen
Literatur. Öffentliche Lesungen gab es in den vergangenen Jahren
leider nur selten in Travemünde. Nun hat sich das "Hotel Columbia
- Casino Travemünde" den Verdienst erworben, Lars Brandt, dem
Sohn des großen Willy Brandt, eine Bühne zu geben. Er wird
aus seinem Buch "Andenken" lesen.
Die Literaturkritik tut sich ein wenig
schwer mit den 156 Seiten leichten "Andenken", aber so viel
kann wohl gesagt werden: Es werden keine neuen Enthüllungen
über Willy Brandt verlesen werden, es werden keine "Willy,
Willy, Willy"-Sprechchöre aufbranden. Es wird eher der Blick
eines 55jährigen Sohnes auf seinen berühmten Vater sichtbar
werden, der Versuch eines Sohnes, sich des privaten Vater abseits
aller Berühmtheit zu vergewissern. Puzzleteilchen, die zum
Bild Willy Brandts hinzugefügt werden.
Willy Brandt ist übrigens - wussten Sie
das etwa nicht? - gebürtiger Lübecker.
Freitag, 20 Uhr, Columbia Hotel Casino
Travemünde. Karten zu 15,- Euro im
Vorverkauf in Travemünde
in der Elatus-Buchhandlung in der Vorderreihe, im Pressezentrum
Lübeck und im Columbia Hotel.

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| Donnerstag,
17. August 2006 |
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Fahnenmeer und Bimmelbahn
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Heute melde ich mich sozusagen (fast) live
um 15 Uhr von der Strandpromenade aus "Büchtmanns
Restaurant" an der Mole. Vor mir steht mein Laptop und mit
W-LAN habe ich
mich über
einen der "Hot Spots" ins Internet eingewählt
(das können Sie
mit Ihrem W-LAN-fähigen Laptop auch: Mehr
Info).
Unser Schönwetter-Wind aus Nordost hat
den Dienst aufgenommen, der Strand und die Strandpromenade
sind gut besucht. Das Fahnenmeer mit den Motiven der Nationen
der Fußball-Weltmeisterschaft flattert wieder im Wind.
Allerdings sind es nur noch 22 Fahnen, denn 10 Exemplare wurden
am Ende
der WM versteigert. Zwischen den Spaziergängern findet
die Bimmelbahn trötend ihren
Weg.

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| Donnerstag,
17. August 2006 |
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Schon wieder: "Baden
verboten"
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So allmählich wird es zur Routine: Strandkorbvermieterin
Charlotte Seipel hat wieder das Planschbecken aufgestellt,
damit die Kleinen wenigstens ein bisschen im Wasser herumtoben
können. Es musste schon wieder Badeverbot wegen der Blaualgen
ausgesprochen werden.
Besonders im Bereich des Brodtener Ufers/Hundestrand
haben sich wieder Algenteppiche konzentriert, aber auch anderswo
ergaben die Analysen eine zu hohe Konzentration an Blaualgen,
wie die DLRG mitteilt. Nun hoffen wir auf günstige Winde und
Strömungen, damit die Plagegeister wieder aufs Meer hinausgetrieben
werden. Das kann recht schnell gehen, muss es aber leider nicht.
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Bastelarbeiten am Strand
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Das Bastelangebot von Charlotte Seipel
für
Kinder wird damit umso wichtiger, denn Strandwetter haben wir:
Es
ist
überwiegend sonnig, die Lufttemperatur misst um 11
Uhr bereits 19 Grad.
Alle Kinder sind bei Seipels zum
Basteln eingeladen. Aus Sand und Muscheln und anderen "Zutaten"
entstehen hier zum Beispiel Teelicht-Teller, die man auch nach
Hause tragen kann, wenn
man sie ordentlich mit Tapetenkleister fixiert.

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| Mittwoch,
16. August 2006 |
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Üben für's Turnier
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Sie werden wohl noch ein wenig üben müssen,
diese sechs Herren aus Bad Schwartau und Travemünde, um einen
ansehnlichen Platz auf der Rangliste zu ergattern, denn beim
15. Holstentorturnier am kommenden Samstag und Sonntag werden
sie auf Spieler der Weltelite im Boule stoßen.
Einige seien auch schon angereist, berichtet
Reinhard Schwertfeger von der "Compagnie de Boule",
Lübeck.
"Außer der französischen
Top-Mannschaft - ein Spieler hat gerade die französische
Tete-Meisterschaft errungen- haben sich 19 Spanier, zahlreiche
Schweden, die dänische
WM-Mannschaft, die im September in Grenoble für ihr Land
bei der WM antreten wird und viele andere Dänen und
auch Holländer gemeldet. Insgesamt haben sich 38 ausländische
Teams angesagt – so viel wie noch nie -
die natürlich wieder bei der offiziellen Begrüßung
gegen 10.00 Uhr durch Bürgermeister Bernd Saxe mit Geschenken
und Nationalflaggen besonders herzlich angekündigt
werden."
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Üben für die
Baltic Sail
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Eine knappe Woche später, am Donnerstag,
24.8., beginnt die "Baltic Sail
Travemünde 2006", deren Programm
heute im Travemünder Fischereihafen von Tourismusdirektor Johann
W. Wagner (rechts auf dem Foto), Jana Kürbis (Eventmanagerin
der HLTS) und Hafenmeister Jürgen Kottwitz vorgestellt wurde.
Im Fischereihafen werden auch viele der
44 Traditionssegler festmachen, die am Donnerstag ab 13 Uhr
von der "Lisa von Lübeck" vor der Travemündung
begrüßt werden.
Bis Sonntag dauert die Travemünde Sail. Fast alle Segelschiffe
können Sie besichtigen und auch für einige Stunden
auf ihnen "anheuern". (Buchen können Sie sofort
auf der www.baltic-sail.org
oder vor Ort ab 22.8. an der Sand World-Kasse auf dem Fährplatz)
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Die "Mercedes"
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Zu den Höhepunkten auf dem Wasser
zählen
sicher die "Mercedes" und die "Sunthorice" -
hier spielt am Freitag um 19 Uhr auch wieder das Jugend-Sinfonieorchester
der Musikschule Lübeck „Von
Sternen und Märchen" (Vorderreihe, Kaiserbrücke),
ein großer Erfolg im vergangenen Jahr. Auch "Wikinger"
und "Chinesen" sind anzutreffen:
Der
Lübecker Weltumsegler Burghard Pieske liegt mit
seinen drei Wikingerschiffen an der Nordermole. Besucher haben
die Gelegenheit, mit den Wikingerschiffen im Hafen
und Strandnähe zu rudern. Höhepunkt
der Wikingeraktion werden die Fackelfahrten der Gäste-Wikinger
sein, die täglich um 21 Uhr von der Nordermole aus starten.
Auch die chinesische Hochseedschunke „Kublais Khan II“ gehört
zu den Exoten der „Baltic Sail“-Familie.
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Die "Sunthorice"
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Zu Lande gibt es ein umfangreiches Programm
vom Fischereihafen bis zur Nordermole mit viel Musik, Kunsthandwerkermarkt
(Travepromenade/Leuchtturm), mittelalterlichem Marktspektakel
(Travepromenade/Überseebrücke II) und einem Maritimen Markt
(Fährplatz). Am Samstag könnten Ihnen auch noch Stelzenläufer
in die Quere kommen.
Das ist wieder ein schönes, abwechslungsreiches
Programm für die ganze Familie. Den Kunsthandwerkermarkt habe
ich aus dem letzten Jahr in sehr guter Erinnerung (keine Ramschläden)
und das Marktspektakel bot sehr viel für Kinder und Erwachsene.
Hoffentlich gibt es wieder mittelalterliche Kinderturniere
- "Turnei" - die einen Riesenspaß machen und obendrein nichts
kosten.
Das detaillierte Programm finden Sie in
unserem Veranstaltungskalender.

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| Dienstag,
15. August 2006 |
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Die roten Bälle sind
weg
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Der Regen und der Temperatursturz haben
der Blaualgenplage ein Ende bereitet. Das Badeverbot wurde
aufgehoben, die roten Bälle eingezogen.
Nun fehlt allerdings noch das Strandwetter.
Die größeren Regengebiete scheinen aber für heute durchgezogen
zu sein - vielleicht nieselt's noch ein wenig nach - seit 13
Uhr lässt sich sogar die Sonne gelegentlich blicken. Die
Luft
hat sich
immerhin
wieder
auf
20 Grad
erwärmt,
und die Ostsee bringt es auf 19 Grad. Dazu bläst ein kräftiger
Wind aus Südwest (gut gegen Blaualgen).

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| Montag,
14. August 2006 |
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Altstadt-Romantik
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Travemündes Altstadtkern rund um die
St. Lorenz-Kirche ist wunderschön und ein Hort der Ruhe.
Selbst die hohen Stimmungswogen der "Travemünder
Woche" schwappen nicht
bis hierher. Hier kann man unter schattigen Bäumen ausruhen
oder auch in der Bücherstube des "Gemeinnützigen
Vereins" im Gesellschaftshaus
in Büchern herumstöbern und sie zu einem Spottpreis
als Urlaubslektüre
mitnehmen.
Nur einmal im Jahr "steppt hier der Bär",
Mitte August, dann ist St. Lorenz-Markt, dann wird gefeiert.
Anders als bei
anderen Großveranstaltungen in Travemünde, sind dann hier auch
viele "Tramünner" anzutreffen. Und die kommen nicht nur zum
Feiern, sondern das Altstadtfest ist auch der Ort, wo man
ein Anliegen an eine breitere Öffentlichkeit bringen kann.
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Altstadt-Unruhe
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Christian Mattner, Vorsitzender des Vereins
"Historische Altstadt Travemünde", hat ein Anliegen
und das meinen er und seine Mitstreiter sehr ernst:: "Wenn
die hier anfangen zu bauen ohne
ein vorheriges Gutachten, dann machen wir die Straße
dicht!"
- Für die Anwohner der Altstadt ist ihre Umwelt nämlich schon längst
kein Hort der Ruhe mehr, denn es scheppert nicht nur das Geschirr in
den Schränken, wenn Busse und Lastwagen durch die Straßen
donnern, sondern bei einer Reihe von Häusern zeigen sich
ernsthafte Schäden. Obendrein müssen Straßen
und Kanalisation ohnehin saniert werden, und auch wegen dieser
Bauarbeiten fürchten
die Altstadtbewohner um ihre Häuser.
Eine bessere Zukunft bahnte sich an, als
die Forderungen des Altstadtvereins überparteilich im "Ortsrat
Travemünde" bestätigt wurden und ein entsprechender Antrag
in die Lübecker Bürgerschaft eingebracht werden sollte. Die Hauptforderungen:
'Raus mit den Bussen und dem Schwerlastverkehr und - bevor eine
Entscheidung über die zukünftige Verkehrsnutzung der Altstadt
getroffen würde - ein Gutachten, das Auskunft darüber geben kann,
was denn die Bebauung und das Fundament der Altstadthäuser überhaupt
an Verkehr aushalten können.
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Altstadt-Risse
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Tja - und da scheint die Einigkeit irgendwie
auf dem Weg nach Lübeck über Bord gegangen zu sein. Oben benannter
Antrag wurde dann auch nicht von der CDU in die Bürgerschaft
eingebracht, sondern von der SPD und den Grünen. "Gutachten?
Geldverschwendung!", tönt es aus CDU-Kreisen, obwohl selbst
die weitgehend bankrotte Stadt Lübeck diese knapp 5.000 Euro
noch
würde aufbringen
können und der Altstadtverein mitfinanzieren würde.
Am Geld kann es also nicht liegen. Es riecht
nach Interessenkonflikt, denn der Travemünder CDU-Vorsitzende
Klaus Petersen ist auch Vorsitzender des Aufsichtsrats des "Stadtverkehrs
Lübeck" und dessen Mitarbeiter Herr Nibbe hatte in
der Ortstrats-Sitzung vom 8. März 2006 (zur
Tagebucheintragung) vollmundig verkündet, er wolle und müsse
mit seinen Bussen auch weiterhin durch die Altstadt fahren. Dass
die alternative Streckenführung über den Parkplatz am Baggersand
"mit schweren Umsatzeinbußen" für den "Stadtverkehr Lübeck" einhergehen
würde, konnte niemand der Veranstaltungsteilnehmer nachvollziehen.
Es scheint, dass der "Stadtverkehr Lübeck"
sich alle Türen offenhalten will und es
scheint, dass das vom Altstadtverein Travemünde geforderte
Gutachten dem Stadtverkehr diese Tür vor der Nase zuknallen
könnte. - Warum sonst das Gewese um das Gutachten? Aber es
geht hier nicht
in erster Linie um die Wünsche des Verkehrsunternehmens, sondern
um die existentiellen Interessen der Altstadtbewohner. Und
die stehen bereit: "Dann machen wir die Straße dicht!"
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| Sonntag,
13. August 2006 |
[hoch] |
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Blaualgen in geringer
Konzentration
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Es regnet. Es ist ein riesiges Regengebiet,
das heute abend alle deutschen Küsten erfasst hat. Nicht gerade
das, was wir uns unter schönem Sommerwetter vorstellen. Aber
wir wollen ja positiv denken: Die Ostsee hat sich heute
bereits von unglaublichen 23 Grad auf 21 Grad abgekühlt, und
die Temperatur wird im Zuge der Regenfälle
weiter sinken. Das mag die "Fädige Blaualge" überhaupt nicht,
dann zieht sie sich wieder in die Tiefen des Meeres zurück,
wo sie hingehört, und die Algenblüte hat ein Ende.
Dann möge sich der Regen aber verziehen
und die Sonne wieder 'rauskommen, denn ein paar schöne
Strandtage
wünsche
ich unseren
Gästen in Travemünde von ganzem Herzen.

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| Samstag,
12. August 2006 |
Leider
wieder
Blaualgenalarm
und Badeverbot
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Blaualgenblüte
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Da gab es heute morgen kein Vertun bei
der Wasserprüfung: Badeverbot, zwei rote Bälle aufziehen! Dabei
hört es sich so nett an: Blaualgenblüte. Aber da haben sich
jetzt deutlich sichtbare Blaualgenteppiche vor dem Strand angesammelt.
Man fragt sich, ob da überhaupt noch ein Badeverbot ausgesprochen
werden muss... also ich würde mich in diesem Wasser nicht wohlfühlen.
Max Futh von der DLRG ist leider kein Prophet
und konnte mir auch nicht sagen, wie sich die Blüte weiterentwickeln
würde. Der Wind stand heute Nachmittag zwar günstig auf Südwest
und förderte ein Abtreiben der Algen, aber es war nur ein laues
Lüftchen, und die Unterströmungen haben auch noch ein Wörtchen
mitzureden.
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1. Fanfarenzug Groß
Grönau
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Dem St. Lorenz-Markt waren die Wettergötter
gewogen, die Regenwolken zogen bis auf ein paar Tropfen an
Travemünde vorbei, und die Kurgartenstraße mit dem Flohmarkt
und die Altstadt um die Kirche waren schon früh gut besucht.
Gegen 14 Uhr zog der "1. Fanfarenzug Groß Grönau" ein, und das
klang gar nicht preußisch militärisch, sondern eher poppig.
Viele Trommeln haben ihr Aussehen auch radikal verändert und
scheinen sich einer Frischzellenkur in Brasilien oder in der
Karibik unterzogen zu haben. Sehr angenehm.
Das
Programm als PDF-Datei
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Die "Sea Cloud II"
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Nachmittags habe ich nochmal
nach den blühenden Algen geschaut - keine Besserung - da tauchten
plötzlich drei Masten auf der Lübecker Bucht auf, die eigentlich
noch nicht dort hingehörten: Gegen 17 Uhr lief die "Sea Cloud
II" ein, die laut Luxusliner-Fahrplan erst morgen um 7 Uhr hätte
ankommen sollen. Ist
schon ein schönes Schiff, aber an ihren Aufbauten kann man
schon sehen, dass sie für die heutige Zeit und für Passagiere
gebaut wurde - erst 2001 fertiggestellt - und nicht wie die
"Passat" einst als Lastkahn Salpeter über die Weltmeere geschippert
hat.
Ach Mensch, das hab' ich ja fast vergessen:
Wir haben doch eine neue Webcam an der Trave (von Dzulko
Ferienwohnungen eingerichtet), da können
Sie die "Sea Cloud II" jetzt (22.20 Uhr) von hinten sehen. Fest
vertäut und festlich beleuchtet.
Einen Termin sollten Sie sich noch notieren:
Am Montag, 28.8. um 9 Uhr läuft die "Deutschland" ein.

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| Freitag,
11. August 2006 |
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Volles Haus auf
dem St. Lorenz-Markt
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Das Travemünder Altstadtfest, der St. Lorenz-Markt,
ging ab wie die Fußball-WM und der Sommer, rund um die St. Lorenz-Kirche
war es heute abend brechend voll.
Ich bin an der Marktplatzbühne
hängengeblieben bei den "Koasters", und was die da boten, war
wirklich außergewöhnlich: "So gut wie lange nicht mehr" und
sogar "so gut wie noch nie" hörte ich aus dem Publikum. Die
Koasters gibt es immerhin seit 1963!
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Das Publikum geht mit
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Die "Koasters" hatten zwei Neue mitgebracht,
die natürlich nicht neu auf der Bühne sind. Der Gitarrist
Michael Jessen ist weit über Lübeck hinaus bekannt, und wenn
der Jimmi Hendrix' "Hey Joe" und Mark Knopflers "Sultans of
Swing" auf die Bühne bringt und immer noch ein Stück Jessen
oben drauf legt, dann ist das schon ein Ohrenschmaus.
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Jessen: "Sultans of
Swing"
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Der zweite "Neuling" ist der Schlagzeuger
Peter Mikles, der schon 13 Jahre beim Intellektuellen-Rocker
Heinz Rudolf Kunze "gedient" hat und nicht nur mit seinem Schlagzeug-Solo
eine
Bereicherung
für die "Koasters" ist.
Die Neuzugänge scheinen auch die gesamte
Gruppe zu erfrischen: So ein inniges "It's all over now, Baby
Blue" habe ich von Frontmann Michael Winkelmann, immerhin Jahrgang
1949 und Amateur, schon lange nicht mehr gehört.
Falls Sie heute abend nicht dabei sein
konnten, können Sie die "Koasters" bald wieder in Travemünde
hören: Am 19. August, nächster Samstag, auf dem Fest der Handwerkergemeinschaft
auf dem Travag-Gelände am Godewindpark. Es lohnt sich, wenn
Sie gute, alte Rockmusik mögen.
Das Programm als PDF-Datei 
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| Donnerstag,
10. August 2006 |
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"Passat" und die
"Europa" 2005
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Schmählich links... ääh... will sagen....
an Backbord hat uns die "Europa" in diesem Jahr liegen gelassen
und heute vor Timmendorfer Strand geankert. Tz, tz, dabei kommt
sie doch im Travemünder Ambiente viel besser zur Geltung, wie
man am 6. Juli vergangenen Jahres sehen konnte (Foto links).
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Die "Sea Cloud II"
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Dafür besucht uns am Sonntag aber eine
schneeweiße Wolke: Die "Sea Cloud II". Wie ein alter Traditionssegler
sieht der Dreimaster aus, wurde aber erst 2001 in Spanien gebaut
und kreuzt seitdem gern durch die Karibik und durch Europa.
Stattliche 117 Meter ist sie lang und kann 94 Passagiere aufnehmen.
Die passt mit Sicherheit gut an unseren Ostpreußenkai und zur
Vorderreihe - wenn da bloß nicht diese hässliche Abfertigungshalle
wäre. Aber sie können sie auch frei erleben, wenn sie einläuft
- um 7 Uhr - und uns wieder verlässt um 17 Uhr. 
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| Mittwoch,
9. August 2006 |
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"Ballroom Allstars"
auf dem St. Lorenz-Markt
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Auf zum St. Lorenz-Markt,
dem Travemünder Altstadtfest, vom 11. bis 13. August!
Am Freitag um
18 Uhr geht's los und dann wartet schon Lübecker Rock-Urgestein
im Hintergrund: Die "Koasters"
(19 Uhr auf der Marktplatzbühne). Auf der kleinen Bühne an
der Danzmannstraße gibt es Irish Folk mit der Phil Kenny Band.
Die Höhepunkte am Samstag:
Gegen Mittag der "1. Fanfarenzug Groß Grönau"
und der "Gemischte Chor der Liedertafel" sowie
"2Crazy". Wieder zu Gast ist auch die
Rock´n Roll Band "Ray Madison
Trio" und abends die "Ballroom Allstars" aus Travemünde.
Am Sonntag Mittag steht die Kinder-Gesangsgruppe die "Lübecker
Turmspatzen" auf der Bühne, danach gibt es eine
Zugabe von "2Crazy" und um 17.00 Uhr wird der Passatchor erwartet.
Parallel findet der Bücherflohmarkt
des Gemeinnützigen
Vereins Travemünde im Gesellschaftshaus
statt. Natürlich gibt es auch wieder
ein Konzert zum Altstadtfest in der Kirche, am Samstag um 19.00
Uhr, und am Sonntag um 17.00 Uhr ist es wieder
Zeit für den
beliebten Klönsnack ünner´n
Appelboom in Preesters Gorden.

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| Dienstag,
8. August 2006 |
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"Überlaufparkplatz"
Kowitzberg
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Ist es denn ein Zufall, dass - wenige Tage
nach dem Verkehrschaos am Ende der Travemünder Woche -
eine Pressemitteilung der Kieler Landesregierung hereinflattert,
wonach Travemünde nun endlich sein elektronisches Parkleitsystem
bekommen soll (Gesamtkosten: EUR 660.000). Dann sollen Sie
schon an der Ortseinfahrt erfahren, auf welchem Parkplatz Sie
noch einen Stellplatz für Ihr Auto finden können.
(Das muss Zufall sein, so schnell können die gar nicht reagieren!)
Der gebührenfreie Parkplatz am Kowitzberg
soll dann als Überlauffläche dienen, wenn alle anderen
Parkplätze
dicht sind. Angesichts der Erfahrungen vom 30./31. Juli (zur
Tagebucheintragung) sollten sich die Planer aber schon
nach einem Überlaufparkplatz für den Überlaufparkplatz umsehen,
denn zur diesjährigen Travemünder Woche hätte auch das nicht
gereicht.
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Wilder Parkplatz Kalvarienberg
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Noch in diesem Jahr soll Baubeginn sein.
Hoffentlich bald, dann kann man zu Silvester schon mal einen
Testlauf wagen.
Keine Zukunftsmusik, sondern leibhaftige
Gegenwart, ist ein Faltblatt, das kürzlich von der Hansestadt
Lübeck, der KWL GmbH und dem Verkehrsverein
Travemünde herausgegeben
worden ist: Eine Übersicht über die Travemünder
Parkplätze mit
Lageplan. Sehr löblich. Das Faltblatt verrät Ihnen auch, auf
welchen Parkplätzen Sie Ihr Fahrzeug abstellen müssen, um beim
Einkauf in Travemünder Geschäften (auch sonntags) die Parkgebühr
ganz oder teilweise zurückerstattet zu bekommen.
Und weil beim nächsten Stau bestimmt
keiner auf der Kreuzung stehen wird, um Ihnen dieses Faltblatt
in
die Hand zu drücken, können Sie es hier im "Travemünde
.Netz"
gleich als
PDF-Datei herunterladen, ausdrucken und in Ihr Handschuhfach
legen. Das ist doch praktische Lebenshilfe oder?
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| Montag,
7. August 2006 |
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Verletzt auf der Badeinsel
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Aus gegebenem Anlass möchte ich heute darauf
hinweisen, dass die DLRG-Stationen am Strand, die fast ausschließlich
mit Ehrenamtlichen besetzt sind, nur von 10 bis 18 Uhr auf
Station sind. Wenn Sie danach in Not geraten, müssen Sie sich
von jemand anders retten lassen.
So ging es heute dem neunjährigen Mano,
der übrigens ein guter Schwimmer ist. Der war beim Aufstieg
auf die Badeinsel ganz heftig mit dem Knöchel gegen eine der
Leitersprossen gehauen. Die Schmerzen nahmen ihm den Mut, den
Weg zurückzuschwimmen.
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Rückkehr auf dem Schwimmbrett
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Was nun, was tun? Die DLRG war mit ihrem
Motorboot gerade weg. Feuerwehr anrufen, Polizei, Wasserschutzpolizei
alarmieren?
Andreas Schulken, der von seiner Tochter
von dem Vorfall erfahren hatte, dachte sich, dass es mit ein
wenig Zivilcourage auch getan sein müsste, schnappte sich bei
der Strandkorbvermietung Seipel eine Schwimmweste und ein Schwimmbrettt
und auf ging's zur Badeinsel.
Mano schlüpfte in die Schwimmweste und
ließ sich von Andreas Schulken auf dem Schwimmbrett in Richtung
Badesteg ziehen. Zwei weitere, kleine Nothelfer flankierten
das Geschehen.
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Andreas Schulken und
Mano
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Ganz so weh tat Manos Knöchel nicht mehr,
als Retter und Geretteter wieder festen Boden unter den Füßen
hatten. Mano humpelte in Richtung Casino zu seinen Eltern,
die von all dem vermutlich gar nichts mitgekriegt hatten. Wie
denn auch, die Rettungsaktion ging ganz ohne großes Getöse
ab, und alle Beteiligten machten am Ende einen zufriedenen Eindruck.
Ist doch schön, wenn man anderen helfen kann.
Und ich sag' mal wieder: Ist doch immer
was los in Travemünde. Man muss nur hinschauen!
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| Montag,
7. August 2006 |
[hoch] |
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Badeverbot aufgehoben
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Gute Nachrichten für alle Wasserratten.
Soeben - 13 Uhr - wurde das Badeverbot in Travemünde aufgehoben.
Die Sonne scheint auch weiterhin, der Niederschlagsradar zeigt
keine Echos in der Region.
Also: Ab ins Wasser!

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| Sonntag,
6. August 2006 |
[hoch] |
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Die "Finnstar" vor
dem Skandinavienkai
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Um 16 Uhr sollte sie am Skandinavienkai
ablegen, die neue, 216 Meter lange "Finnstar". Von wo aus sollte
ich sie fotografieren? Priwall? Eher nicht so gut wegen des
Gegenlichts, wenn sich die Sonne auch zeitweilig hinter Wolken
verbarg. Okay, also 'rauf auf den Alten Leuchtturm. 142 Stufen.
Lächerlich... keuch!
Ich war da nicht allein mit der Kamera
und war auch nicht der einzige, der auf die "Finnstar" wartete.
Und wartete und wartete. Die Kommunikation mit dem Bodenpersonal
war aber gut, und wir vernahmen den Ruf: "Sie kommt erst um
halb sechs!".
Oh je, es war noch vor fünf. Um fünf wollte
mein Sohn den Grill anwerfen und ich bereits zu Hause sein.
Leichtes Leeregefühl in der Magengegend stellte sich ein.
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Die "Finnstar" und
die "Grand Victoria"
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Eigentlich hatte ich die "Finnstar" ja
schon fotografiert, hinten am Skandinavienkai. Das müsste doch
reichen - verhaltenes Magenknurren - aber andererseits war
sie da so an den Kai gequetscht. Außerdem war es hier oben
auf der Aussichtsgalerie sehr schön, meist schien die Sonne,
der Wind gab angenehme Kühlung. Ich schaute mir die "Finnsailor"
von oben an, dann kam "Caroline Russ" und schließlich mit gewohnter
Pünktlichkeit "Nils Holgersson". Die "Finnstar" kam nicht,
das Bodenpersonal meldete: "18 Uhr!" - Deutlich vernehmbares
Magenknurren.
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Auf dem Weg nach Helsinki
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100 Millionen Euro hat die Reederei Finnlines
für die "Finnstar" auf den Tisch gelegt. Das mag erklären,
warum sie sich wie eine Diva verhält und auf sich warten lässt.
Wenn sie erst um 18 Uhr ablegt, schoss
es mir durch den Kopf, ist sie doch vor 18.20 Uhr nicht hier
- lautes Magenknurren - und
Leuchtturmwärterin
Claudia Schmäing schließt um sechs Uhr den Turm ab! Das tat
sie auch, tauchte aber kurz danach mit Keksen und Wasser auf
der Galerie auf, und die verbliebenen sechs Besucher waren
beeindruckt von diesem Service. - Der Löwe in meinem Magen
legte sich langsam wieder hin. - Auch das alte Leuchtfeuer
warf Claudia
Schmäing noch an, und es funktioniert noch
genauso
wie vor
34 Jahren,
als das "Maritim" den Job übernahm.
Und dann schob sich die Diva endlich um
die Travebiegung am Skandinavienkai und bot unbestritten -
Diva hin, Diva her - ein beeindruckendes Bild. Sie zog am Kreuzfahrtschiff
"Grand Victoria" vorbei, das - immerhin vierzigjährig - wohl
erst ein wenig neidisch auf das junge Ding schaute, sich dann
aber dachte: "Pah, was weiß die schon vom Leben auf den Weltmeeren!".
Man sieht es der "Finnstar" an, dass sie
stärker für den Passagierverkehr ausgelegt ist. Immerhin können
500 Fahrgäste auf ihr untergebracht werden. Vorn ist sie Wohnzimmer
und hinten Laderaum. Auch die Ladekapazität wurde erheblich
erhöht.
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| Sonntag,
6. August 2006 |
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Noch immer: "Baden
verboten"
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Der Wind steht weiterhin steif auf Nordost.
Bestes Sommerwetter! Aber leider auch beste Bedingungen für
die Vermehrung der Blaualgen, die durch den Wind in die Lübecker
Bucht hineingedrückt werden.
Manchmal sind gute Nachrichten eben schlechte
Nachrichten. Die Regengebiete über Mecklenburg-Vorpommern ziehen
zielstrebig an uns vorbei. Die würden die Ostsee abkühlen und
das Algenwachstum hemmen.
Aber es gibt ja auch noch andere Dinge
als Baden, die man im Sommer in Travemünde unternehmen kann:
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Das Theaterfoyer
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Wo gibt es das denn noch, dass der Hauptdarsteller
die Zuschauer vor der Vorstellung im Theaterfoyer abholt?!
Hier bei uns in Travemünde. Das "Foyer" befindet sich zwischen
den Strandkörben von Vermieter Aichholzer, gleich neben der "Abendkasse".
Und dann geht es in den "Theatersaal": Hinten die Logen, die
Strandkörbe, davor das Parkett, Strandstühle und Sitzkissen.
Zwischen Bühne und Parkett lodert ein Lagerfeuer, an dem die
Zuschauer Stockbrot backen können.
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Geschichten am Lagerfeuer
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Und dann beginnt Antonio (Ulli Haussmann)
seine Geschichte von der Entdeckung Amerikas zu erzählen:
Von seinem Schwein Paolo, von den
Kannibalen,
der
Züchtigung
junger,
wilder
Hengste, Liebe in der Hängematte und, und, und... Amüsante
Geschichten zum Schmunzeln und Lachen und auch ein wenig zum
Nachdenken,
wenn man mag.
Allmählich werden die langen Schatten von
der Dunkelheit verschluckt, nur das Lagerfeuer spendet noch
Licht, die Ostseewellen branden an den Strand (Doch! Gestern
abend schon!) und im Hintergrund zieht die "Santa Maria" mit
Kolumbus vorbei... ach nee, ist wohl doch eine Finnlines-Fähre.
Geschichten am Meer: Amüsant, kurzweilig,
intelligent und im Hintergrund die Ostsee. Im August jeden
Freitag und Samstag um 21 Uhr. Mehr zu den "Geschichten
am Meer"  |
Samstag,
5. August 2006,
Zweiter Eintrag
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Zwei rote Bälle: "Baden
verboten"
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Neben den Blaualgen hätte es wohl
heute einen weiteren Grund gegeben, das Baden zu untersagen
und zwei
rote Warnbälle aufzuziehen: Bei Windstärke 6 bis
7 aus Nordost stellte sich leichtes Hochwasser ein (30 bis
40 cm über Normal)
und in den schmaleren Strandabschnitten mussten die Strandkörbe
schon etwas höher auf den Strand gezogen und vor der Ostseebrandung
geschützt werden. Auch für geübte Schwimmer können bei
diesen Windstärken die Unterströmungen sehr gefährlich werden.
Alteingesessene Strandkorbvermieter schauten
heute etwas besorgt drein, denn sie erinnern sich noch sehr
gut an die Nacht vom 27. auf den 28. August 1989. Ohne Vorwarnung
war ein Sommersturm über die Ostsee gefegt. Wie es
danach aussah, können Sie auf der Internetseite der Strandkorbvermietung
Seipel sehen: www.seipels-koerbe.de/unwetter.htm.
- Das ist aber für heute eher nicht zu befürchten, denn der Wind
flaut allmählich ab.
Wie der NDR 2 in seinen Nachrichten nun
aber auf die irrwitzige Formulierung kommen kann, der "Strand
sei gesperrt" , ist mir ein Rätsel. Nix ist gesperrt. Aber
das
Baden ist untersagt. 
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| Samstag,
5. August 2006 |
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Heute gilt: Strandleben
- ja, Baden - nein
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Es ist keine wirklich gute Nachricht, dass
Sie heute am Strand in Travemünde keine Strandabgabe bezahlen
müssen. Der Grund dafür: Seit gestern um 17 Uhr herrscht Badeverbot.
Blaualgenalarm. Auch andere Strände der Lübecker Bucht sind
betroffen.
Wirklich gefährlich kann die "fädige
Blaualge"
kleinen Kindern werden, wenn sie das Wasser schlucken. Dies
kann dann zu ernsthaften Magenverstimmungen führen. Auch
Allergiker (Neurodermatiker und Asthmatiker) sollten das Badeverbot
sehr
ernst nehmen. Aber auch bei Menschen, die nicht zu den Risikogruppen
gehören, kann das Baden in hoch blaualgenbelastetem Wasser
zu unangenehmen Hautreizungen führen.
Blaualgenalarm kommt so schnell wie er
auch wieder geht, aber "die Aussichten für heute sind nicht
gut", sagt Strandkorbvermieterin Charlotte
Seipel
und
beruft
sich
auf die Aussagen der DLRG heute früh. Der Wind steht weiterhin
auf Nord bis Nordost, was leider normal ist bei so schönem Sommerwetter.
Die Ostsee bräuchte jetzt eine regnerische Abkühlung und das
Drehen des Windes auf West oder Süd. Das würde die Algenteppiche
wieder
aus der Lübecker Bucht hinaustreiben.
Normalerweise würde ich Ihnen jetzt
die Internetseite www.algenreport.de empfehlen,
um die Entwicklung weiter zu verfolgen. Das war mal eine gute,
übersichtliche und aktuelle Internetseite. Aber jetzt scheint
unsere Landesregierung da mal wieder Geld zu verbrennen, denn
die
Seite funktioniert
nicht und aktuell ist sie schon gar nicht. Ich werde also versuchen,
Sie aus lokalen Quellen weiterhin informiert zu halten.

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| Freitag,
4. August 2006 |
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Die "Finnstar" am Skandinavienkai
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Sie ist schon beeindruckend, die neue 216
Meter lange "Finnstar", die heute morgen in Travemünde angekommen
und bis Sonntag hier zu bestaunen ist. Die "Finnstar" löst
die "Finntrader" ab, und der Neuling hat auch einiges mehr
zu bieten, sowohl im Fracht- wie auch im Passagierverkehr.
Statt 3200 Lademetern bringt sie 4200 auf die Decks, kann bis
zu 500 Passagieren unterbringen und sie erreicht Helsinki in
27 Stunden (bisher 36).
Wenn Sie sich nicht auf den Priwallwanderweg
begeben wollen, wo die "Finnstar" jetzt zu besichtigen ist,
dann sollten Sie am Sonntag um 16 Uhr dabei sein, wenn sie
ausläuft. Später wird sie uns nur noch nachts beehren.

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| Donnerstag,
3. August 2006 |
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Chaos von oben
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Nun hat - wie die "Lübecker Nachrichten"
berichten - der Krisengipfel der Veranstalter der Travemünder
Woche zum Verkehrschaos am vergangenen Sonntag getagt. "Niemand
hatte mit einem solchen Besucheransturm gerechnet", wird der
Chef der Travemünder Woche, Claus Dieter Stolze, zitiert. Es
mag ihm zu Gute gehalten werden, dass er in erster Linie für
die Regatten zuständig ist und nicht für das, was an Land
passiert. Diese Aussage ist nämlich an Naivität und Unwissenheit
kaum zu überbieten.
Der Verkehrskollaps war seit Jahren vorhersehbar.
Auch am vergangenen Samstag war das Chaos nicht viel geringer
und
dasselbe
gilt
für das
erste
diesjährige
TW-Wochenende. Tumultartige Szenen spielten sich bei warmem
Wetter (war ja nicht allzu häufig) auch in den vergangenen
zwei Jahren um den Strandbahnhof herum ab. Und bereits am 28.
Juli 2003 - das war der letzte Supersommer - haben wir hier
im Travemünde .Netz dem "Stadtverkehr Lübeck" den "Schiefen
Leuchtturm" verliehen für seinen unflexiblen und
kundenunfreundlichen Einsatz. (Zur
Tagebucheintragung vom 28. Juli 2003)
Es scheint den Organisatoren auch schlicht
entgangen zu sein, dass die "Travemünder Allee" zwischenzeitlich
geschlossen
worden ist, und fast der gesamte Verkehr (abgesehen von der
Ausfahrt über den "Howingsbrook", auf die dritte Möglichkeit
will ich erst gar keinen scharf machen) über die Kreuzung Moorredder/Teutendorfer
Weg abfließen muss. Das
konnte
nicht
gut gehen. Hier sind dann
wieder die einfachen Rechenarten angesagt: Eine Million Besucher,
das können gut und gerne 250.000 Autos sein, aber der Fokus
der Planer lag wohl mehr auf der einen Million.
Und nun prasselt es nur so an Verbesserungsvorschlägen
und bei vielen lässt sich das ganz individuelle Eigeninteresse
kaum verhüllen: Alle Autos auf die grüne Wiese vor
Travemünde,
fordert Frank Nagel, Direktor des "Arosa-Hotels". Was
kommt aus Travemünde an Vorschlägen? Richard Schrader,
Vorsitzender des
Ortsrats
Travemünde, meint, dass viel Chaos hätte vermieden
werden können, wenn man die Ampeln abgeschaltet und
die Verkehrsregelung Polizisten überlassen hätte. So
sei man auch in der Vergangenheit schon mit hohem Verkehrsaufkommen
in
Travemünde fertig geworden. Wolfgang Büchtmann, Vorsitzender
des Verkehrsvereins
Travemünde hält zusätzliche Parkplätze
außerhalb von Travemünde für unbedingt notwendig.
Von dort müssten die Gäste dann mit zuverlässig verkehrenden
- und er betont "zuverlässig" - öffentlichen Verkehrsmitteln
in das innere
Kurgebiet transportiert werden.
Na, ich hoffe, dass die Verantwortlichen
nicht demnächst wieder vor der Million Besucher sitzen wie
das Karnickel vor der Schlange. Da geraten einem die 250.000
Autos einfach mal so aus dem Blickfeld...
Ach so, das Foto oben... können Sie was
erkennen, wenn sie es per Mausklick vergrößern? Im Vordergrund
sehen Sie den Parkplatz am "Maritm", recht neben dem Leuchtturm
die Trelleborgallee und ganz rechts oben noch ein Stück von
der Außenallee.

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| Mittwoch,
2. August 2006 |
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Grüner Flaum im Brügmanngarten
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Zartes Grün regt sich im Brügmanngarten.
Nach den Strapazen der Fußball-Weltmeisterschaft und der Travemünder
Woche erholt sich der Rasen mit Hilfe der kürzlichen Regenfälle
allmählich. Droht ihm im August weitere Gefahr?
Nein, eher nicht, das August-Programm ist
rasenschonend. Vom 11. bis 13. August findet der St.
Lorenz-Markt,
das Travemünder Altstadtfest, rund um die St. Lorenz-Kirche
statt. Das Programm ist leider noch nicht online, aber das wird
sich ganz sicher in den nächstenTagen ändern: www.st-lorenz-markt-travemuende.de.
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Bouleturnier im
Brügmanngarten
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Als nächstes steht dann das 15.
Boule Holstentorturnier im Brügmanngarten am 19. und 20. August auf dem Programm. Die
"Boulistas" nutzen den Rasen nur zum Ausruhen. Ansonsten bevorzugen
sie sandigen Untergrund.
Die "Compagnie de Boule", Lübeck, hat jetzt
noch einen draufgelegt. Neben spanischen und französischen
Spitzenspielern hat jetzt auch noch die dänische Nationalmannschaft
zugesagt, wie der Organisator Reinhard Schwertfeger kürzlich
berichtete. Also nochmals Weltklasse, denn die Dänen
treten im Herbst bei der Weltmeisterschaft im französischen
Grenoble an.
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Die "Shtandart"
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Vom 24. bis 27. August wird es dann wieder
ganz maritim bei der Baltic Sail Travemünde
2006.
Viele Traditionssegler laufen dann Travemünde
an, darunter auch die russische "Shtandart", und auf allen
Schiffen können Sie mitsegeln. Komplettiert wird das Ganze
durch ein umfangreiches Landprogramm mit viel Musik, Kleinkunst
und einem hochkarätigen Kunsthandwerkermarkt.
Travemünde im August: Abwechslungsreich
und rasenschonend!
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| Dienstag,
1. August 2006 |
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Höhnisch: Nächster Zug
nach Lübeck 6.30 Uhr!!!
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Herr Puschaddel, wo bleibt
das "B"?
Was sich gestern Nacht -
nach einer wunderschönen Travemünder Woche - nach dem Feuerwerk
abspielte, spottet jeder Beschreibung: An der Kreuzung Bertlingstraße/Kaiserallee
stand der Verkehr zeitweilig und immer wieder bis zu zehn
Minuten still. Aus der Kaiserallee drängten Autos in die
Bertlingstraße. Ortskundige
wendeten mit quietschenden Reifen und rasten die Kaierallee
wieder zurück. Aber es gab keine Schleichwege mehr - alles
war dicht. Bis 1.45 Uhr, erst dann lichtete sich der Verkehr
allmählich. Weit und breit kein Polizist in Sicht, der lenkend
oder leitend eingegriffen hätte.
Klaus Puschaddel, Fraktionsvorsitzender
der CDU in der Lübecker Bürgerschaft, hat auf einer
Diskussionsveranstaltung in Bezug auf die Ausweisung neuer
Bauflächen für Hotels in Travemünde am 21.06.2006 gesagt:
"Wer 'A' sagt, muss auch 'B' sagen." Richtig. - Herr Puschaddel
ist auch Aufsichtsratsvorsitzender der Tourismuszentrale
(HLTS), die für das Landprogramm der Travemünder Woche verantwortlich
zeichnet.
Zum wiederholten Male sage
ich am Ende der Travemünder Woche: Wer eine Million Menschen
nach Travemünde lockt, der muss auch dafür die Verantwortung
übernehmen, dass die Gäste wieder nach Hause kommen.
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Dauerstau Bertlingstraße
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Am Strandbahnhof sammelten sich
nach Mitternacht Hunderte von Menschen - es mögen auch gut
über 1000 gewesen sein - die nach Hause wollten. Ein kleiner
einstöckiger
Bus
kam
gegen halb eins - brechend voll, Pfiffige waren zur
nächsten
Haltestelle zurückgelaufen - und fuhr gleich durch. Das hob
die Stimmung der Wartenden ganz enorm - und das waren weiß
Gott nicht nur alkoholisierte Jugendliche! - und bei den ersten
Rangeleien tauchte dann auch Polizei auf und verzog sich wieder
in den Hintergund. Gegen ein Uhr kriegten sich immer mehr
Leute in die Haare, und prompt waren vier Streifenwagenbesatzungen
zur Stelle, die sehr ruppig für Ordnung sorgten. Erst um 1.10
Uhr konnte ich am "Fahrenberg" zwei leere Doppelstockbusse
in Richtung Strandbahnhof fahren sehen.
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Wartende Menge am Strandbahnhof
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Nach den mir vorliegenden und auch anderswo
veröffentlichten Informationen hätte um 1.10 Uhr noch ein Sonderzug
fahren sollen. Da kam kein Zug.
Der "Stadtverkehr Lübeck" versteckt sich
ja nun schon seit Jahren hinter der Formel, man werde Sonderbusse
"nach Bedarf" einsetzen. Wie das aussieht, konnte letzte Nacht
wieder bewundert werden: Da geht viel zu Bruch, Polizisten
dürfen ihre Köpfe für die Unfähigkeit der Organisatoren hinhalten.
Ich kann das Gesülze nicht mehr hören: "Sonderbusse kosten
uns so und so viel Euro, das kann der 'Stadtverkehr' nicht
finanzieren." Ja, mein Gott, dann muss man vielleicht mal einen
Gang bei den vielen Sonderempfängen für die Ehrengäste der
Travemünder Woche weglassen, vielleicht springt dabei das Geld
für einen Sonderbus heraus.
Ein schönes Motto: "Klasse statt Masse". Aber die Macher der
Travemünder Woche wissen ganz genau, dass sie ohne "die Masse"
nicht auskommen. Doch die Masse wird, nachdem sie ihr Geld
in Travemünde ausgegeben hat, nachts am Straßenrand abgeladen.
- Das hat nichts mit hanseatischer Großzügigkeit zu tun, das
hat keine Klasse, das ist kleinkarierter Provinzialismus. Mancher
Gast mag sich abgezockt fühlen.
Was ist das für eine Politik?! Fast überall werden
jetzt Parkgebühren
erhoben, während das Parkleitsystem in den Sternen steht.
Wegen der mangelnden Parkplätze - die obendrein noch durch
riesig lange Schaustellerfahrzeuge dezimiert wurden - empfiehlt
man
öffentliche Verkehrsmittel. Aber die, die solche Empfehlungen
aussprechen, sind nicht fähig, den öffentlichen Verkehr
zu organisieren.
Die Organisatoren haben eine schöne Travemünder Woche mit
den Händen aufgebaut. Aber sie laufen Gefahr, sie sie
mit dem Hintern wieder umreißen. - Herr
Puschaddel, wo bleibt das "B"?  |
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