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Travemünde .Aktuell

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Veranstaltungskalender

   
   


Leo Leuchtturms Tagebuch:

 

Oktober

Travemünde .Netz 2006:
über 130.000 Besucher
(+93% zu 2005)

Montag, 30. Oktober 2006
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Krängungsmesser im Leuchtturm-Museum

Unsere Tourismuszentrale (HLTS) lässt sich immer wieder was Neues einfallen, um Aufsehen zu erregen: Hatte sie in einer Teilauflage des Gastgeberverzeichnises 2003 die Hauptsaison am 15. Mai beginnen lassen, während die Nebensaison bis zum 31. Mai dauerte - da konnte man sich dann quasi aussuchen, ob man EUR 1,- oder EUR 2,60 Kurabgabe zahlen wollte - wartet sie im jüngst erschienenen Gastgeberverzeichnis 2007 mit einer einer neuen Glanzleistung auf: Sie ließ unseren Alten Leuchturm verschwinden.

Leuchtturmwärterin Claudia Schmäing hatte mehrfach darum gebeten, dass der Alte Leuchtturm mit seinem sehenswerten Museum samt den Öffnungszeiten in das Adressenverzeichnis aufgenommen werden möge. Vergebens. Claudia Schmäing ist stinksauer.

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Blick vom Leuchtturm auf die Vorderreihe

Tja, wie kann so was passieren? Hat da mal wieder die "Generation Praktikum" unbeaufsichtigt am Adressenverzeichnis 'rumgebastelt. Schließlich ist dieses Verzeichnis ja "nicht so wichtig", denn es bringt keine Anzeigeneinnahmen... Natürlich ist diese Fehlleistung wieder Wasser auf die Mühlen all derer, die sowieso der Meinung sind, dass Travemünde nicht von Lübeck aus beworben werden könne. In der Tat scheint "den Lübeckern" in diesem Fall das Holstentor den Blick auf den Alten Leuchtturm versperrt zu haben.

Ich empfehle den Verantwortlichen in der Tourismuszentrale in Lübeck, sich gelegentlich die Mühe zu machen, den Alten Leuchtturm in Travemünde zu besteigen. Das Museum ist so interessant und der Blick von dort oben so herrlich, dass sie das historische Gebäude im nächsten Jahr bestimmt nicht wieder vergessen werden.

Bevor sich unsere Tourismusexperten nun aber hastig auf den Weg ins ferne Travemünde machen, sollten sie bedenken, dass der Leuchtturm jetzt geschlossen ist. Leuchtturmwärterin Claudia Schmäing ist aber sicher bereit, einen Sondertermin mit Gruppenrabatt anzubieten. - Ansonsten finden sich die Öffnungszeiten des Leuchtturm immer - na, wo denn wohl?! - im "Travemünde .Netz". Hier geht's lang zum Alten Leuchtturm.

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Donnerstag, 26. Oktober 2006
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Niedrigwasser

"Was die da an der Nordsee können, das können wir hier auch", sagte sich der Westwind, rüttelte eine Nacht lang kräftig an den Dächern in Travemünde und blies die Ostsee ein Stück weit aus der Lübecker Bucht hinaus. Fast wie bei Ebbe sah es heute am Strand aus, rund siebzig Zentimeter unter Normal lag der Wasserstand. Das mag so manchem Frachter, der die Trave hinunter wollte, die Ladung dezimiert haben.

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Hohe Stege

Niedrigwasser eröffnet ganz neue Perspektiven: Erhaben hochbeinig erscheinen unsere Stege, die sich sonst eher auf's Wasser ducken. Lange anhalten wird dieser Zustand auch nicht. Bereits für Morgen sind wieder 40 Zentimeter über Normal angesagt, denn das Wasser in unserer kleinen Ostsee-Badewanne schwappt schnell wieder zurück.

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Mittwoch, 25. Oktober 2006
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Vorderreihe

Eine Luft wie Samt und Seide! Die Besitzer der Lokale, die über eine Außengastronomie verfügen und ihr Gestühl noch draußen gelassen haben, strahlen mit der Sonne um die Wette. Alles besetzt, und das am 25. Oktober!

Die vorhergesagten Regenfälle haben uns bisher allenfalls nachts ereilt. Und die Vorhersage prophezeit wieder Regen. Na, mal sehen, was in Erfüllung geht.

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"Wintersport"

Alles in allem ist das ein Wetter, bei dem man eine beliebte Travemünder Wintersportart - olympische Anerkennung hat sie allerdings noch nicht gefunden - wieder aufnehmen kann: Das Balancieren auf den Stegen, die jetzt keine Planken mehr haben. Auf unserer neuen Seebrücke ist das selbst für Anfänger recht gefahrlos, denn die Holzbohlen sind recht breit und haben noch saubere, eckige Kanten. Selbst im Fall eines Fehltritts mit nachfolgendem Wasserfall tröstet die Ostseetemperatur: Immer noch 14 Grad.

Herrliche Herbstage!

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Montag, 23. Oktober 2006
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Auf der Leuchtturmkuppel

Am Samstag, den 28. Oktober 2006 findet in diesem Jahr die letzte Führung im Alten Leuchtturm Travemünde mit Museum statt. Die einstündigen Führungen an diesem Tag um 16 und 17 Uhr sind kostenlos, es fällt nur die ermäßigte Eintrittsgebühr für den Leuchtturm in Höhe von 1,50 EUR (Kinder 0,75 EUR) an.

Der Travemünde-Führer Wolfgang Moebius (www.trave-guide.de) führt durch den Leuchtturm und erläutert ausführlich die Ausstellungsstücke im maritimen Museum des Schifffahrts-Denkmals. Er schildert auch das Leben der Leuchtturmwärter und der Lotsen am Leuchtturm, erläutert die Gründe für den Bau der Leuchttürme und Feuerschiffe und erklärt die Seezeichen, Kommunikations- und Navigationsmittel. Nachdem die Besucher die 142 Stufen über 8 Etagen bewältigt haben, schaltet Wolfgang Moebius noch mal das Leuchtfeuer aus dem Jahr 1937 an und die Besucher können am Ende der Führung noch die weite Aussicht vom Turm genießen.

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Sonntag, 22. Oktober 2006
Raubmöwen

Raubmöwen-Nachrichten

Die Handballdamen der 2.Bundesliga Nord sind wieder auf der Siegerstraße: Das gestrige Spiel gegen den TSV Nord Harrislee konnten sie mit 21:23 für sich entscheiden.

Zum Spielbericht auf der brandneuen www.raubmoewen.com.

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Samstag, 21. Oktober 2006
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Kurgartenstraße 2005

Keine Bange! So wie auf dem Foto sieht es in unserer Kurgartenstraße noch nicht aus, aber es beginnt zu weihnachten. In den Supermärkten stehen die Weihnachtsmänner Spalier und aus Lebkuchenpackungen duftet es.

"Die Weihnachtsstadt des Nordens" - natürlich ist von Lübeck die Rede - ist mit ihrer Weihnachtskampagne herausgekommen und das Programm ist wirklich überwältigend. Die "Ice World" gehört - trotz finanzieller Widrigkeiten - wieder dazu und in diesem Jahr sogar mit einer Rodelbahn (ab 9.12.). Neben dem traditionellen Weihnachtsmarkt und dem Märchenwald (ab 27.11.) wartet die Stadt mit einem vielfältigen Musikprogramm auf. Das Programm können Sie sich als PDF-Datei hier herunterladen. Ab 1.12. können Sie auch täglich um 16.30 Uhr dabei sein, wenn ein Tür"chen" (5 mal 6 Meter groß) am Adventskalender der Marienkirche geöffnet wird.

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Kurgartenstraße 2005

Warum die Weihnachtswerbeexperten nun im Programmfaltblatt auf die Formulierung verfallen sind, dass es erst "zwischen den Jahren auf nach Travemünde" gehen soll, entzieht sich meiner Einsicht. Schließlich wird bereits am 2.12. wieder die schon etwas kultig einherkommende "Feuerzangenbowle" im Strandbahnhof angerichtet. Vom 8.-10.12. findet der Nikolausmarkt zu Füßen der St. Lorenz-Kirche statt. Ebenfalls in der Kirche gibt es am 17.12. Adventsmusik und "Weihnachten bei Buddenbrooks". (Viel mehr Programmangebote einschließlich Silvester finden Sie in unserem Veranstaltungskalender).

 

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St. Lorenz-Kirche

Apropos St. Lorenzkirche. Hier gehört dann natürlich ein Weihnachtsbaum hin und auch auf die "Passat", auf die Mole und vor den Strandbahnhof. Mindestens. Wie ich von der Freiwilligen Feuerwehr Travemünde höre, die die Weihnachtsgrüße aufstellt, ist das gesichert, denn die großen Travemünder Weihnachtsbäume sind traditionell Privatspenden.

Die "FF" wartet auch schon darauf, dass in der Vorderreihe die Blätter von den Linden fallen - na ja, ein bisschen Zeit ist schon noch - denn Ende November soll hier die Weihnachtsbeleuchtung aufgehängt werden. Das sieht wunderschön aus. In diesem Jahr soll es noch schöner werden, denn die in den vergangenen Jahren durch Wind und Wetter etwas ausgedünnte Festbeleuchtung wurde in diesem Jahr durch den Verkehrsverein Travemünde (VVT) aufgefrischt.

Nicht nur der VVT, sondern auch der Handwerkerverein, Travemündes Gemeinnütziger Verein, der Lions Club sowie viele private Initiativen sorgen für ein weihnachtliches Travemündes. Von wegen "zwischen den Jahren"! Genießen Sie die Ruhe Travemündes und stürzen Sie sich - wenn Sie mögen - in den Lübecker Weihnachtstrubel!

Mehr Info unter www.luebecker-weihnachtsmarkt.de

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Dienstag, 17. Oktober 2006
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Goldener Oktober

Was für ein blauer Himmel, was für eine blaue Ostsee! Unglaublich klar ist die Luft, ganz tief möchte man sie einatmen.

Der Goldene Oktober ist nun endlich angekommen, nachdem in den vergangenen Tagen häufig Hochnebel die Sonne im Nebel hat verschwinden lassen. Und alles, was Beine hat - und nicht durch lästige Tätigkeiten wie vielleicht Arbeit daran gehindert wird - ist draußen und auf Travemündes Promenaden herrscht sommerlicher Hochbetrieb.

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Schützende Strandkörbe

Die Strandkörbe sind inzwischen alle verschwunden, doch halt, da stehen noch einige und zwar auf der Strandpromenade. Und die sind äußerst begehrt! Zwar ist es in der Sonne angenehm warm, aber es geht ein frischer Wind aus Westen. Da kann man sich umso wohliger in die Strandkörbe kuscheln, ein bisschen lesen, einen Cappucino schlürfen und vor einem liegt die blaue Ostsee.

 

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Herbstlaub

Auch Malermeister Herbst legt allmählich den Pinsel an. Ich hatte ja schon um unseren kleinen "Indian Summer" gebangt, als Ende Juli manche Blätter braun zu werden begannen. Aber dann haben die kühlen, verregneten Augusttage - die wir damals gar nicht mochten - der Natur wieder frisches Grün verpasst.

Es ist schön in Travemünde.

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Sonntag, 15. Oktober 2006
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Riesige Containerbrücken (Foto: Vögele/www-ostsee-eule.de)

Zum Glück passierten sie die Travemünder Mole nicht schon um 5 Uhr früh, denn dann hätte Karl Erhard Vögele mit seiner Kamera noch im Dunkeln gestanden. Wie die "Lübecker Nachrichten" angekündigt hatten, erreichten zwei riesige Containerbrücken heute früh die Travemündung, und sie hatten einen weiten Weg hinter sich. In Bremerhaven waren sie auf ein riesiges Ponton verladen worden und mussten den Umweg um die Nordspitze Dänemarks machen, um in die Ostsee zu gelangen. Schwere See verzögerte den Transport.

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Traveaufwärts nach Lübeck (Foto: Vögele/www-ostsee-eule.de)

Die 56 Meter hohen Masten der "Passat" ließ der Schwertransport mühelos unter sich und zog traveaufwärts nach Lübeck weiter. Die beiden Containerbrücken sind für den Seelandkai in Lübeck-Siems bestimmt, wo heute und morgen noch die spannende "Entladung" vom Ponton auf den Kai bewerkstelligt werden muss.

 

Raubmöwen

Raubmöwen-Nachrichten

Diesen Möwenkopf haben Sie in den vergangenen Wochen öfter im Travmünde .Netz gesehen, und das wird auch so weitergehen. Jedes Mal, wenn uns Neuigkeiten und Nachrichten von den Travemünder "Raubmöwen" erreichen, wird es einen direkten Link vom Möwenkopf auf die neue Internetpräsenz der Handballdamen geben: www.raubmoewen.com

Damit Sie immer im Raubmöwen-Bilde sind! Ein Kurzporträt der Raubmöwen finden Sie ab sofort auch hier im Travemünde .Netz.

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Samstag, 14. Oktober 2006
Raubmöwen

Travemünder "Raubmöwen": Unentschieden gegen Wolfsburg

Ganz sauber blieb die Halle am Steenkamp nicht, als die Travemünder Handballdamen der 2. Bundesliga, die "Raubmöwen", heute gegen den Vfl Wolfsburg antraten: Mit 27:27 mussten sie einen Punkt abtreten. Aber wie der gerade aus dem Urlaub zurückgekehrte Trainer Thomas Kruse berichtet, hätte das Spiel schlechter ausgehen können. Hier sein Bericht:

Mit der Punkteteilung muss man dem Spielverlauf nach zufrieden sein, denn die Raubmöwen lagen bereits mit 8 Toren Mitte der zweiten Hälfte zurück. Nach gutem Beginn geriet der Gastgeber ab der 10. MInute etwas aus dem Tritt und ließ die Gäste aus Wolfsburg auf 10:5 davonziehen. Nach einem Team Time Out wurden die Raubmöwen wieder etwas sicherer und man ging mit 11:15 in die Halbzeit. Mit breiter Brust und viel Siegeswillen startete man den zweiten Durchgang, wurde allerdings jäh ausgbremst von den Gästen aus der Autostadt. Immer wieder druckvoll und schnell agierend gelang so ziemlich alles, allerdings war die Gegenwehr zu diesem Zeitpunkt sehr beschränkt. Erst in den letzten 18 Minuten gelang noch einmal durch eine Energieleistung der Ausgleich durch einen vrwandelten 7-m durch Anja Krönert in der 59. Minute. Dana Brügmann mit 7 ihrer 10 Treffer in den letzten 16 Minuten sowie eine energische Tanja Volkening und eine sicher parierende Britta Reimann waren die Garanten des Teilerfolges. Ein Lob an das gesamte Team zu dieser Energieleistung; allerdings hätte es gar nicht erst dazu kommen dürfen.

Übrigens: Die neue Internetseite der "Raubmöwen" ist fertig, na ja, fast: www.raubmoewen.com

Mittwoch, 11. Oktober 2006
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Wir harren aus!

"Wir harren aus!", scheinen sich einige Gäste von Strandkorbvermieterin Seipel auf die Fahnen geschrieben zu haben, und so werden die noch verbliebenen Strandkörbe eifrig genutzt. Ab und zu tut sich auch mal ein Loch in der diesigen Wolkendecke auf und lässt die Sonne durch.

 

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Wir sind wieder da!

Anderweitig ist der Herbst schon eingekehrt und die Winterfestmachung hat begonnen. Von den Badestegen wurden die Planken abmonitiert, und die Möwen haben wieder die (fast) unumschränkte Herrschaft über die Brücken übernommen.

 

 

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Neues Parkleitsystem

Spätestens seit dem Verkehrschaos der letzten "Travemünder Woche" ist es auch dem Allerletzten klar geworden, dass Travemünde dringend ein Parkleitsystem braucht, und das kommt nun endlich in Gang und soll bis Ende März 2007 fertiggestellt sein.

Je nachdem, wo der mit dem Pkw anreisende Gast hin will, werden ihm bereits am Ortseingang freie Parkplätze für die Gebiete Strand, Kurzentrum, Altstadt und Hafen angeboten werden. Hier erfährt er gegebenenfalls auch, ob diese Parkplätze schon belegt sind.

Mit der Einführung des Parkleitsystems verbindet sich die Hoffnung, dass der Parkplatzsuchverkehr erheblich reduziert wird.

Näheres zum Parkleitsystem erfahren Sie heute abend ab 19.30 auf der Sitzung des Ortsrats Travemünde im Gesellschaftshaus Travemünde.

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Sonntag, 8. Oktober 2006
Der Spiegel

Knapp verloren In Recklinghausen: Die Travemünder "Raubmöwen"

Die "Raubmöwen", Travemündes Handballdamen der 2. Bundesliga, unterlagen beim Auswärtsspiel in Recklinghausen knapp mit 28:29. "Es ist schade, dass die Mannschaft für diesen Kampfgeist und Einsatz nicht mit einem Punkt belohnt wurde. Ein Unentschieden wäre völlig gerecht gewesen", sagte Co-Trainer Stefan Risch.

Vor rund 150 Zuschauern lag der TSV schnell mit 0:2 zurück. Auch in der Folgezeit konnte der PSV Recklinghausen in der gesamten 1. Halbzeit einen 2 - 3 Vorsprung behaupten. Tanja Schmidt erzielt dann den 12:15 Halbzeitstand.

Beim 16:20 sah alles nach einem Heimsieg des PSV aus. Doch der 17. Treffer der Raubmöwen durch die wiedergenesene Kathrin Lembke leitete die Aufholjagd ein.

Die Raubmöwen kämpften nun in der Abwehr unermüdlich um jeden Ball. Das 25:24 (52 Minute) durch Dana Brügmann bedeutete die erste Führung, die jedoch in den letzten 8 Minuten ständig wechselte. In der 60. Minute erzielte Recklinghausen das 29:28. Anschließend konnte Travemünde den letzten eigenen Angriff nicht erfolgreich abschließen.

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Freitag, 6. Oktober 2006
Der Spiegel

"Spiegel"-Titel vom 2.10.06

Dass es mit Travemünde steil bergauf geht, ist ja inzwischen sattsam bekannt. Die Übernachtungszahlen explodieren nur so (Tagebuch vom 22.8.2006). Nur einige ewige Nörgler behaupten, dass der Anstieg einzig und allein auf's "Arosa Wellness Resort" (unser altes "Kurhaus") zurückzuführen sei und dass es sogar einen Rückgang gebe, wenn man diese Übernachtungen abzieht. Nörgler! Nestbeschmutzer!

Und jetzt kommt das Perfideste überhaupt: Das Nörgel-Magazin "Der Spiegel" meckert unter dem Titel "Rettet dem Deutsch! Die Verlotterung der Sprache" an unserem Fünf-Sterne-Segment herum, ohne Travemünde auch nur beim Namen zu nennen. Niederträchtig wird da von "irgendeinem 'Kaffeehouse' an der Ostsee" (S. 185) geschrieben.

"Kaffeehouse". Diese kreative Sprachschöpfung - wienerische "Kaffeehäuser" sind schließlich out wie unser österreichischer Tourismusdirektor und "Coffeehouse" klingt auch nicht trendy - entspringt dem Hause "Hotel Columbia - Casino Travemünde" und ziert das Sockelgeschoss des altehrwürdigen Gebäudes.

Also: Kommt alle nach Travemünde - Sie müssen ja nicht unbedingt im "Columbia" absteigen - und besichtigen Sie die "Verlotterung der Sprache"! Damit die Übernachtungszahlen endlich ächt nach oben gehen und nicht mehr zu toppen sind. Wär' doch cool, ey, oder?!

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Donnerstag, 5. Oktober 2006
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Platz..., viel Platz...

Ruhe... viel Ruhe. Platz... viel Platz. Nicht, dass Travemünde leer und verwaist wäre, schließlich sind in einigen Bundesländern Herbstferien, aber jetzt bekommt jeder den Platz, den er braucht, findet jeder die Ruhe, die er sich wünscht.

Nach dem Sommertrubel kommt das andere Travemünde wieder zum Vorschein, wo man ungestört seinen Gedanken nachhängen, die Seele baumeln lassen kann.

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Ruhe... viel Ruhe...

Die Zeit, in der man am Geländer der Strandpromenade steht und plötzlich atmet es einen ganz tief durch und der Atem scheint sich über die ganze Ostsee auszubreiten. - Was war das, was man da gerade losgeworden ist? Egal, es war was Schweres und man fühlt sich leichter.

Zeit, sich ohne Ablenkung - schau' mal hier, schau' mal da! - auf Wesentliches zu konzentrieren: Die Kinder, den Partner, sich selbst.

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Licht..., wunderbares Licht...

Und das Licht! Das blauweiße Wetter zaubert Schatten und Sonnenflecken auf die See, das Land, die Menschen.

Gestern wehten dazu die Klänge einer klassischen Violine über Strand und Promenade. Der junge Geiger war mal wieder da, und sein Spiel ist so klar wie der Blick über das Meer.

Heute war Tenorsaxophon angesagt. Jazz-Klassiker.

Da bleiben dann die einen und die anderen doch stehen, aber nicht direkt bei den Musikern. Sie lehnen sich in einigem Abstand an das Promenadengeländer oder setzen sich auf eine Bank und lassen sich davonträumen. Und wenn sie den Musiker später passieren, fällt eine Münze in seinen Instrumentenkoffer. Danke.

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Montag, 2. Oktober 2006
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Drachen-Werkstatt

"Wir haben's geschafft!", frohlockte Lutz Treczoks von "8er Kites" etwa 20 Minuten vor vier Uhr. 1001 Drachen waren verteilt worden und den ganzen Tag über in der Drachen-Werkstatt unter dem Zeltdach im Brügmanngarten zusammengesetzt und meist auch bemalt worden.

 

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Jasmin mit ihrem Drachen

Einen besonders schönen Drachen hat Jasmin (rechts im Bild) hergestellt.

Kurz darauf ging es hinunter zum Strand, wo sich schon viele kleine Drachen am Himmel tummelten und jetzt noch mal sehr viele dazu kamen.

Aber tausend waren das sicher nicht, einige hundert vielleicht. Eine stattliche Anzahl von Drachen schien im Verlauf des Tages verschwunden zu sein. Vielleicht ist so mancher Drachenpilot nicht wieder rechtzeitig hochgekommen nach dem Mittagsschlaf? Die Seeluft macht ja sooo müde.

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Nicht angetreten zum Rekordversuch

Mancher kleinen Hand mag der heutige, sehr frische Wind vielleicht auch etwas zu kräftig gewesen sein und ... wutsch! ... war der Drachen weg.

Was die beiden HSV- und Hertha-Fans dazu bewogen hat, ihre kunstvoll bemalten Drachen nicht um 16 Uhr steigen zu lassen? Vielleicht waren sie schon früh gekommen, und es dauerte einfach zu lange bis dahin.

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Drachengewusel über dem Strand

Es herrschte jedenfalls ein mächtiges Gewusel am Himmel über dem Strand und auch auf dem Strand, denn zu jedem Drachen gehörten zwei bis vier kleine und große Menschen. "Hochzieh'n, hochzieh'n!! Nee, nicht so!" Ja, Papa, mach' mal vor!

Das Wetter spielte ganz prächtig mit. Neben dem guten Flugwind kam dann auch noch die Sonne 'raus, während es etwas weiter nördlich regnete und uns auch noch einen kleinen Regenbogen bescherte.

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Sonne und ein Regenbogen

War das denn nun ausreichend für das Guinnessbuch der Rekorde? Egal, viel Spaß gemacht hat es auf jeden Fall.

Morgen geht es noch einmal weiter. Denn neben den vielen kleinen Drachen waren heute auch wieder zahlreiche große Exemplare zu sehen, und die werden auch noch morgen da sein.

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Sonntag, 1. Oktober 2006
Die "Raubmöwen"
gewinnen mit 28:25
gegen BVG Berlin
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Rosaroter Elefant auf der Strandpromenade

Auf zum Drachenfest! - Was da wieder alles durch die Gegend kreucht und fleucht, ist schon faszinierend, und diese Faszination lockte heute wieder Tausende nach Travemünde.

Gleich auf der Strandpromenade begegnete mir ein schreiend rosa Elefant, an dem natürlich vor allem die Kinder ihre Freude hatten.

Das Wetter spielte so halbwegs mit. Heute früh lag dichter Nebel über Travemünde, der aber gegen 11 Uhr von Sonnenstrahlen weggesogen wurde. Danach gab es einen Mix aus Wolken und ein bisschen Sonne.

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Gut besuchtes Drachenfest

Der große Panda auf dem Foto ist der "Treff-Teddy". Wenn Sie sich auf dem Drachenfest mit jemandem verabreden wollen, dann am besten dort, denn der Treff-Teddy ist kein Drachen, sondern ein aufgeblasener Geselle, der keinen Wind braucht, um stramm zu stehen.

Apropos Wind. Vormittags sah es ganz schlecht aus, wurde aber zum Nachmittag hin besser, sodass sich auch die riesige Tigerente fast vollständig auf ihre Rollen erhob.

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Weißer Salamander

Beeindruckt hat mich der weiße Salamander - oder Molch oder die Echse... - die sich manchmal gerade noch mit ihren rotblauen Augen vom Himmel absetzte. Aber da flog noch einiges mehr durch die Gegend. Eine wunderschöne Eule, eine knallrote Krake mit Wackelaugen, Marienkäfer, Fledermäuse und Maulwurf Pauli mit seinem Spaten und und und...

 

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Großer Rochen

Der riesige Rochen zeichnet sich dadurch aus, dass er nur aus Stoff besteht und seine Form allein durch Luftkissen erhält. Kein Stab und keine Stange stützen seine Gestalt.

 

 

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Windrad

Kräftigen Applaus gab es, als sich eines der farbenprächtigen Windräder nach einigen vergeblichen Versuchen doch noch in die Luft erhob.

Morgen soll das Drachenfest ins Guinness-Buch der Rekorde eingehen, denn dann sollen 1000 kleine Drachen aufsteigen. Die Drachen gibt es ab 11 Uhr gratis im Drachenworkshop. Sie müssen nur noch montiert werden, können dann bemalt werden und um 16 Uhr sollen sich alle in den Himmel über dem Strand von Travemünde erheben.

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