
Mastenwald |
Das war schon ein
imposantes Bild, wenn man vom Maritim-Gebäude auf den
Travemünder Hafen blickte: Ein Großsegler lag
neben bzw. hinter dem anderen bis in den Fischereihafen
hinein. Selbst stattliche Windjammer wirkten da schon manchmal
klein wie die beiden Schiffe auf dem jenseitigen Traveufer:
Das sind nämlich nebeneinander die "Alexander
von Humboldt" und die "Christian Radich".
Genauso großartig war das Landprogramm.
Kunterbunt ging es zu auf der Parade der Crews des "Cutty
Sark Tall Ships' Race". Waren die regulären Besatzungen
in Uniform und dementsprechend etwas steif erschienen, machten
das die jugendlichen "Trainees" allemal wett mit
ausgelassenen Tänzen, bunter Kostümierung und
ohrenbetäubender Musik mit allem, was Geräusche
von sich geben konnte - egal ob Musikinstrumente, Trillerpfeifen
oder Papierkörbe. |
Trainees'
Parade
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Cuauhtemoc
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Die Trainees hatten auch einiges hinter
sich. Auf der letzten Etappe nach Travemünde erwischte
sie ein schwerer Sturm. Als die kleineren Boote sicher
im Travemünder Hafen angekommen waren, sahen sie
bald aus wie Trockenständer. Kein Stück war
an Bord trocken geblieben.
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Trockenständer
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"Sörlandet", die Gewinnerin
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"Zuversicht" hieß eins der
Schiffe, und die bunte Mischung aus Fahnen und Nationen
in so herzlicher Eintracht stimmte auch zuversichtlich.
Das Travemünder Hotel Deutscher Kaiser hieß
bis 1914 "Hotel de Russie" wegen der vielen
russischen Gäste
Im Brügmanngarten wurden die vielen,
vielen Preise - u.a. von Ministerpräsidentin Heide
Simonis - verliehen, und Auszeichnungen gab es nicht nur
für die schnellsten Schiffe, sondern vor allem für
vorbildliches Verhalten und gegenseitige Hilfe bei diesem
zum Teil sehr stürmischen Rennen. Hauptpreise gingen
an die norwegische "Sörlandet" und die
russische "Mir".
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